| Navigation |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
Eine Freundin von mir hat mal bei Syngenta gearbeitet. Das, was ich durch sie mitbekommen habe, reicht, um "den Hut hochgehen zu lassen". Naja, sie hat sich dann auch einen Job woanders gesucht. Diese Geschichte hier ist eine richtige "Vorzeige-Geschichte". Das System liefert den "GUTEN
STAATSBÜRGERN" keine Rückendeckung, keine Garantien. Wer sich darauf verlässt, IST VERLASSEN. Dieser Landwirt hat einen hohen Preis gezahlt, er hat die Konsequenzen am eigenen Leibe erfahren. Schön, dass er so konsequent war und bleibt, die Lehre aus seinen Erfahrungen herauszuziehen.... Gruß Eve
Landwirt hat alles verloren
Palling (zei). Rund 450 Menschen füllten den Saal beim „Michlwirt“ in Palling, als der hessische Landwirtschaftsmeister Gottfried Glöckner auf Einladung von Zivilcourage Traunstein und Berchtesgadener Land referierte. Er war einer der ersten Milchbauern Deutschlands, der sich mit dem Chemie-Giganten Syngenta einließ, gentechnisch veränderten Mais anbaute und verfütterte – und bittere Erfahrungen mit der „Grünen Gentechnik“ gemacht hat. Nun warnt er landauf landab vor den Gefahren.
Gottfried Glöckner aus Hessen hat bittere Erfahrung mit der „Grünen Gentechnik“ gemacht. Foto: zei
Als ehemaliger „Vollgasbauer“ wollte er die Sache wissenschaftlich angehen und dokumentierte akribisch Erfahrungen bei Anbau und Verfütterung von Genmais. Zunächst war er von der mit dem Bazillus thuringensis (Bt) infizierten Maissorte, die er auch an seine Rinder verfütterte, begeistert. Die Pflanzen produzieren ständig ein Gift, das gegen den Maiszünzler-Schädling wirksam sein soll. Das Robert-Koch-Institut testete den Mais vor der Zulassung „nur einige Monate in fragwürdigen Fütterungsversuchen“, was Glöckner aber noch nicht ahnte. Er war begeistert, der Proteingehalt der Pflanzen war höher als bei herkömmlichen Sorten. Wie Glöckner später herausfand, konnten die Tiere jedoch lebenswichtige Nährstoffe über dieses Futter nicht aufschließen. Nach zweieinhalb Jahren kam es zu massiven Problemen: Seine hochprämierten Hochleistungs-Zuchtrinder bekamen Durchfall, eitrige Euter, gaben nur mehr vier bis sieben Liter Milch am Tag, es kam zu Totgeburten und Missbildungen bei Kälbchen und Todesfällen.
Er war ratlos, wurde doch von der TU Weihenstephan zugesichert, dass sich das Bt-Gift spätestens nach vier Wochen im Körper der Tiere abgegebauthätte. Er schickte Futterproben zu Syngenta. Die meinten, es sei alles in Ordnung. Er wurde misstrauisch und ließ eigene Untersuchungen anstellen. Und wurde fündig: Im Futter, das 18 Monate gelagert war, fand sich das Toxin noch immer, auch in der Milch und in der Gülle.
Als er von Syngenta und den Wissenschaftlern keine Unterstützung bekam, wandte er sich an Greenpeace und – was ihn als CDU-Mann besonders hart ankam – an Verbraucherministerin Renate Künast (Grüne), der er eine Steilvorlage lieferte, um ein Verbot von Genpflanzen zu propagieren, so Glöckner.
Wie seine Nachforschungen ergaben, starben durch die BtMais-Fütterung die natürlichen Bakterien im Kuhmagen ab, die Rinder konnten nicht mehr verdauen, bekamen Durchfall und starben. Für Glöckner bedeutete das den „wirtschaftlichen Totalschaden“ – neben der psychischen Belastung. „Ich habe alles genetische Tiermaterial verloren, alle Zuchterfolge sind zunichte gemacht worden“, klagt er. Die Innereien der verendeten Tiere, die er zu Untersuchungen in ein Institut einschickte, seien verschwunden. Glöckner sieht darin eine Verquickung von Wissenschaft und Konzernen, wie auch im Vorfeld bereits an Untersuchungsergebnissen manipuliert wurde.
Glöckner, der im In- und Ausland von seinen Erfahrungen berichtet, bekam von Syngenta „Schadensersatz“ geboten – Geld und Immobilien, wenn er keine Vorträge mehr hält. Den Maulkorb ließ er sich aber nicht verpassen. Etliche Bestechungsversuche folgten, um ihn zum Schweigen zu bringen. Just zu diesem Zeitpunkt kam es auch zu einer Wende in seinem bis dahin problemlosen Scheidungsprozess: Seine Frau wechselte den Anwalt – und er wurde auf „Vergewaltigung in der Ehe“ verklagt. Was Glöckner als schlechten Scherz abtat, wurde ihm zum Verhängnis. Er wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt. Der Gefängnisdirektor verrietihm, dass in seinen Unterlagen der Eintrag „Gentechnikgegner“ stehe. Glöckner meint, dass er ruhiggestellt werden sollte – „ein ungeheuerlicher Vorgang in einer Demokratie“. Wegen guter Führung wurde Glöckner vorzeitig entlassen, zwischenzeitlich weren jedoch sein Hof und seine Gründe versteigert.
Sein größter Wunsch ist es nun, seinen Hof wieder bewirtschaften zu können. Er fordert, dass Genpflanzen, wenn überhaupt, nur nach dem Arzneimittelrecht zugelassen werden sollten. Im Agro-Gentechnikbereich werde viel vertuscht und manipuliert. Derzeit werde wieder versucht, die Agro-Gentechnik durch die Hintertür zu etablieren. Die Politik sei bei der Einschätzung der Sachlage überfordert und höre zu viel auf Lobbyisten der Chemieindustrie statt auf Volkes Wille. Deutschland solle das Einfallstor der AgroGentechnik für Europa werden, ist sich Glöckner sicher. „Wir haben Verantwortung für unsere Kinder und würden den Politikern gerne Hilfestellung geben“, meint er.
80 Prozent der Bürger in Deutschland wollten keinen Anbau von Gen-Pflanzen, jedoch agiere die Koalition von CDU und FDP und EU-Lobbyisten gegen Volkes Willen. „Es geht ja dabei um sehr viel Geld“, meinte er. Mitorganisator Georg Planthaler von Zivilcourage appellierte an die zahlreichen Bauern im Saal, konsequent kein Kraftfutter mit Gensoja mehr zu kaufen. Sein Kollege Bernhard Hennes möchte Widerstandskräfte bündeln und Bauern sowie Lebensmittel-Verarbeiter dazu überreden, ohne AgroGentechnik zu produzieren. Futtermittelhändler Josef Feilmeier meinte, dass es genug heimische Futtermittel gäbe, riet aber von Raps als Alternative ab, da dies eine chemieintensive Pflanze sei und riet dagegen zum Sojaanbau, natürlich ohne GVO.
Zum Thema ist frisch ein Buch erschienen, in der auch die Geschichte Glöckners beschrieben wird: Klaus Faißner, „Wirbelsturm und Flächenbrand – das Ende der Gentechnik“, ISBN: 978-3-200-01749-8.
Quelle: http://www.chiemgau-online.de/portal/lokales/trostberg-traunreut_Landwirt-hat-alles-verloren-_arid,125370.html
Newsticker 24. Oktober 2009
Schwarz-Gelb: Gerichte sollen über Anbau von Gentechnik-Mais MON810 entscheiden
(23.10.2009) Der heute vorgestellte Koalitionsvertrag für die neue Bundesregierung enthält keine eindeutige Festelegung, ob das im April 2009 verhängte Anbauverbot für gentechnisch veränderten Mais MON810 auch 2010 Bestand hat. CDU, CSU und FDP wollen zunächst die Entscheidung der Gerichte abwarten. Der Anbau der gentechnisch veränderten Stärkekartoffel Amflora soll hingegen unterstützt werden.
[weiter lesen]
Mehr dazu bei transgen.de:
[Neuzulassung MON810-Mais: EFSA hat keine Bedenken]
[Amflora-Kartoffel: Eine unendliche Geschichte]
Mehr im Web:
[Entwurf des Koalitionsvertrages zwischen CDU, CSU und FDP (pdf)]
Indien: Regierung verschiebt Entscheidung über Gentechnik-Aubergine
(22.10.2009) Die indische Regierung hat die Entscheidung über die Zulassung von gentechnisch veränderten Bt-Auberginen verschoben. Sie reagierte damit auf eine Kampagne von Umwelt- und Verbrauchergruppen, die ein Verbot der Bt-Aubergine fordern. Zuvor hatte ein Expertenkomittee der indischen Zulassungsbehörde die Aubergine mehrheitlich als sicher bewertet und eine Zulassung empfohlen.
[weiter lesen]
Mehr dazu bei transgen.de:
[TransGen-Datenbank: Auberginen]]
Neu: biosicherheit.tv auf Youtube
Bt-Mais in der Umwelt. Ergebnisse der Sicherheitsforschung
[Video]
[Kanal biosicherheit.tv]
transgen.de -
Das Wichtigste mit einem Klick
Aktuelle Meldungen
[Alle Meldungen im Überblick]
TransGen-Datenbank Lebensmittel: Gentechnik: Wissen, was ist
[Alle Nutzpflanzen]
[Zutaten, Zusatzstoffe]
[Suchen in der Datenbank]
Gentechnik: Zulassungen in der EU. Alle Anträge, alle Zulassungen, alle Dokumente
[Basisinformation Zulassung]
[Sucheingabe]
Gerd Spelsberg
Sigrid Fuhrmann, Heike Kreutz, Anika Poetschke, Dr. Heike Baron
i-bio Information Biowissenschaften
Bachstraße 62-64
52066 Aachen
tel: 0241 / 168 4086
fax: 0241 / 168 4555
www.transgen.de
Betreff: Unterschriftenaktion – an Aigner & Gabriel – wegen Genmais natürlich Hallo an alle, wir können hier mal wieder unseren Willen bekunden, denn laut Aktionsbündnis "Sachsen-gentechnikfrei" soll im Sommer über die Zulassung in der EU von Mais Bt 11 und 1507 verhandelt werden ... Darum:
www.gmo-free-regions.org/de/stop-the-crop.html
Liebe Grüße an alle
Andrea
-- {o/} / "
Liste genfreier Lebensmittel von Greenpeace
Firmen-Flops
Im Folgenden sind Firmen aufgelistet, welche die Verbraucherwünsche hartnäckig ignorieren. Sie haben bisher nicht versichert, auf Gen-Pfl anzen im Tierfutter zu verzichten. Bei ihnen gibt es keine Anzeichen, dass sie sich in Zukunft darum kümmern.
Besonders die Molkereibranche will den Verbrauchern weismachen, dass eine Tierfütterung ohne Gen-Pflanzen nahezu unmöglich sei. Der Verband der Milchindustrie (MIV) versucht sogar, Molkereien davon abzubringen,
sich mit Greenpeace intensiver auszutauschen.
Bärenmarke Ein kuscheliger Bär sammelt auf einer Bergwiese „die alpenfrische Vollmilch“ in Milchkannen ein. Bärenmarke (Hochwald) gaukelt dem Verbraucher damit eine naturnahe und natürliche Produktion vor. In Wahrheit kommt die Milch nicht nur aus den Alpen, und die Kühe werden mit Gen-Soja gefüttert.
Weihenstephan Die bayerische Traditions-Molkerei gehört zum Müller-Konzern. Trotz Alpenidylle in der Werbung landet Gen-Soja aus Südamerika im Futtertrog der Milchkühe. Das belegen neueste Greenpeace-Untersuchungen.
Die Milch kommt zum Teil noch nicht einmal aus dem Alpengebiet.
Allgäuland Die süddeutsche Molkerei vertreibt vor allem Milch und Käse unter den Namen Allgäuland und Bergbauern. Das Unternehmen ist nicht bereit, sich mit Greenpeace über die Möglichkeiten einer gentechnikfreien Fütterung auszutauschen. Analysen von Futtermitteln der Milchkühe belegen, dass Gen-Soja verfüttert wird.
Bergbauern Die Premiummarke von Allgäuland wirbt für eine „umweltverträgliche“ Landwirtschaft. Gen-Pflanzen dürfen aber verfüttert werden. „Bergbauern“- Milch gentechnikfrei zu produzieren wäre leicht: Viele Milchlieferanten verzichten freiwillig auf die Gentechnikfütterung. Tolles Engagement der Landwirte, miserables Management der Molkerei.
Milka gehört zu dem amerikanischen Konzern Kraft, einem der größten Nahrungsmittelhersteller der Welt. Die meiste Schokolade enthält Milchpulver. Die Milch hierfür wird mit Gen-Pflanzen im Kuhfutter hergestellt. Daran will Kraft auch nichts ändern. Ist die Versuchung jetzt immer noch so zart?
Müller „Müller-Bauern“ verfüttern nachweislich Gen-Soja und Gen-Mais. Greenpeace informiert die Öffentlichkeit seit vielen Jahren darüber. Anstatt in eine Fütterung „ohne Gen-Pflanzen“ zu investieren, zieht Müller Greenpeace vor Gericht, um die Umweltschützer mundtot zu machen – ohne Erfolg!
Minus L Unter dieser Marke verkauft die Firma Omira lactosefreie Milchprodukte, zugeschnitten auf gesundheitsbewusste Verbraucher, die dafür entsprechend zahlen. Im Tierfutter werden Gen-Pflanzen eingesetzt. Omira weigert sich kategorisch, dieses Problem mit Greenpeace zu erörtern. Fazit: Ohne Lactose, aber
mit Gentechnik!
Bauer „Höchster Anspruch in puncto Qualität und Natürlichkeit“ verspricht die Homepage von Bauer. Dass Gen-Pflanzen nichts mit Natürlichkeit zu tun haben, weiß zwar jedes Kind, aber nicht die Konzernzentrale von Bauer. Vielleicht handelt das Unternehmen, wenn mehr Verbraucher erfahren, dass Bauer-Joghurt nichts mit Natürlichkeit zu tun hat.
Firmen-Tops – auf dem Weg
Im Folgenden sind Firmen aufgelistet, die sich besonders bemühen, dem Wunsch der Verbraucher nach Essen ohne Gentechnik nachzukommen. Diese Firmen sind auf dem besten Weg, Gen-Pfl anzen aus der Herstellung tierischer Produkte zu verbannen.
HIPP Alle tierischen Rohstoffe für die Babykost stammen aus einer Fütterung ohne Gen-Pflanzen. Für konventionelle Baby-Milchnahrung kann das zurzeit keiner in der Branche umfassend garantieren. Hipp ist auch hier anderen Herstellern voraus. Bereits heute stammen 70 Prozent der konventionellen Milchnahrung aus gentechnikfreier Fütterung.
Berchtesgadener Land Die Molkerei hat das erklärte Ziel, ihre Produkte mit der Kennzeichnung „ohne Gentechnik“ auszuloben. Derzeit füttern bereits 1 300 konventionelle und 400 Biobauern ihre Kühe ohne Gen-Pfl anzen. Bis Ende 2009 soll nur noch „ohne Gentechnik“-Milch erfasst werden.
Ehrmann Die Molkerei bittet aktuell all ihre Lieferanten, ohne Gen-Pfl anzen zu füttern, und unterstützt diese in Verhandlungen mit Futtermittellieferanten.
Nach Unternehmensangaben sind die Betriebe im Allgäu bereits heute mehrheitlich in der Lage, ohne Gen-Pflanzen zu füttern.
AEW Die Allgäuer Emmentalerwerke (AEW) produzieren vor allem Käse. Das Labenzym wird, anders als bei den meisten konventionellen Käsereien, nicht gentechnisch hergestellt. Seit Kurzem füttern ein Teil der Landwirte ganz ohne Gen-Pflanzen. Bei entsprechender Nachfrage will die AEW diesen Anteil ausweiten.
Ritter Sport ist der erste große deutsche Schokoladenhersteller, der flächendeckend ein Biosortiment anbietet. Auch bei der konventionellen Schokolade engagiert sich Ritter Sport für die Gentechnikfreiheit. Aktuell ist das Unternehmen aktiv auf der Suche nach Milchpulver, das „ohne Gentechnik“ gekennzeichnet ist.
Wiesenhof Deutschlands größter Gefl ügelproduzent engagiert sich seit Jahren in der gentechnikfreien Geflügelfütterung. Das Sojaschrot wird unter eigener strenger Kontrolle importiert. Das Unternehmen will zukünftig seine Produkte mit der neuen Kennzeichnung „ohne Gentechnik“ bewerben.
Frosta Die Fleischlieferanten haben bereits heute die Vorgabe, ohne Gen-Pflanzen zu füttern. Bei Eiern sind die Lieferanten in der Umstellung. Auch die Milchprodukte sollen zukünftig ohne Gen-Pflanzen produziert werden.
Lidl Der Discounter fordert von seinen großen Geflügelfleischlieferanten eine Fütterung ohne Gen-Pflanzen und kontrolliert die Zusagen der Lieferanten sehr scharf. Lidl hat damit unter den großen Lebensmittelhändlern eine Vorreiterrolle eingenommen. Eine Kennzeichnung der Produkte wird derzeit jedoch nicht angestrebt.
Firmen-Tops – ohne Gentechnik
Im Folgenden sind Firmen aufgeführt, die für das ganze Unternehmen oder für einzelne Marken eine gentechnikfreie Upländer Die erste Molkerei in Deutschland, die bereits seit 2005 mit Milch in den Supermärkten ist, welche die Kennzeichnung „ohne Gentechnik“ trägt. Gen-Pflanzen im Futter der Kühe werden durch unabhängige Kontrollen ausgeschlossen. Das Unternehmen legt höchsten Wert auf faire Milchpreise für seine Landwirte. Hamfelder Hof Die norddeutsche Biomolkerei Hamfelder Hof muss nach den
Richtlinien des ökologischen Landbaus auch die Gentechnikfreiheit des Kuhfutters zusichern. Als eine von wenigen Biomolkereien labelt sie zusätzlich ihre Milchpackungen mit der Kennzeichnung „ohne Gentechnik“. Fütterung zusichern können. Sie verzichten jetzt schon auf Gen-Pflanzen im Tierfutter. Darüber hinaus werden die Produkte mit der neuen Kennzeichnung „ohne Gentechnik“ versehen. Das schafft Transparenz für den Verbraucher und ist gleichzeitig ein zusätzlicher „Ansporn“ für die Konkurrenz, ebenfalls auf Gen-Futter zu verzichten.
Landliebe Landliebe-Milch wird ohne Gen-Futter produziert. In Zukunft sollen alle Landliebe-Produkte das Logo „ohne Gentechnik“ bekommen. Zudem verzichtet das Unternehmen auf den Einsatz von Soja im Tierfutter und tut somit auch etwas für den Urwaldschutz.
Alb-Gold gehört zu den größten Nudelherstellern in Deutschland. Das schwäbische Unternehmen garantiert, dass die Eier für die Nudeln der Marken Alb-Gold, Bechtle, Beste Landqualität und Zahner Traiteur von Hühnern stammen, die kein Gen-Futter erhalten haben. Die Produkte tragen auch die „ohne Gentechnik“-
Kennzeichnung.
Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall Die Erzeugergemeinschaft ermöglicht bäuerlichen Kleinbetrieben ein Auskommen. Von Anfang an haben sich die inzwischen etwa 950 Landwirte verpfl ichtet, ihre Schweine ohne Gen-Pfl anzen zu fü ttern. Seit Neuestem werden die Produkte auch „ohne Gentechnik“ gekennzeichnet.
Breisgaumilch Die Freiburger Molkerei garantiert die gentechnikfreie Fütterung für die Marke Schwarzwälder Weidemilch. Die Kühe bekommen im Sommer viel Auslauf und im Winter Heu von den Wiesen des Schwarzwaldes. Das erhöht die Menge an gesunden Omega-3-Fettsäuren in der Milch.
tegut setzt seine Pionierarbeit fort. Es ist das erste Handelshaus, das seine Eigenmarken mit der Kennzeichnung „ohne Gentechnik“ versieht. Milch, Sahne, Schmand und Joghurt waren die ersten, „Landprimus“-Schweinefl eisch das jüngste in der Reihe der gekennzeichneten Produkte. Weitere Lebensmittel sollen folgen.
Upländer Die erste Molkerei in Deutschland, die bereits seit 2005 mit Milch in den Supermärkten ist, welche die Kennzeichnung „ohne Gentechnik“ trägt. Gen-Pflanzen im Futter der Kühe werden durch unabhängige Kontrollen ausgeschlossen. Das Unternehmen legt höchsten Wert auf faire Milchpreise für seine Landwirte.
Hamfelder Hof Die norddeutsche Biomolkerei Hamfelder Hof muss nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus auch die Gentechnikfreiheit des Kuhfutters zusichern. Als eine von wenigen Biomolkereien labelt sie zusätzlich ihre Milchpackungen mit der Kennzeichnung „ohne Gentechnik“.
Stolle ist einer der größten Geflügelmäster in Deutschland und der erste, der seine Hähnchen und Hänchenprodukte mit der Kennzeichnung „ohne Gentechnik“ versieht. Eine externe Zertifi zierung sichert die Gentechnikfreiheit vom Sojabohnenanbau für das Tierfutter bis zur Kühltheke im Supermarkt zu.
Die grüne Firmenliste
Wenn Sie sichergehen und keine Gentechnik auf dem Teller haben wollen, empfehlen wir
die im Folgenden aufgelisteten Firmen. Diese Unternehmen garantieren, dass ihre Produkte keine tierischen Rohstoffe wie Milch, Eier oder Fleisch von Tieren enthalten, die mit Gen-Pflanzen gefüttert wurden.
Handelsmarken
Für die folgenden Handelsmarken wird gentechnikfreie Fütterung zugesichert
(in Klammern deren Verkaufsstellen bzw. ihre gentechnikfreien Produkte).
|
• Alnatura (dm-Drogerie
|
• herzberger
|
|
Markt, Globus, tegut,
|
(tegut, Naturkostfachhandel)
|
|
Budnikowski, Alnatura)
|
• K-Bio (Kaufl and)
|
|
• Bio (Aldi Süd)
|
• kff Bio (tegut)
|
|
• Bio Greno (Famila,
|
• LandPrimus Schweinefleisch
|
|
Bartels-Langness)
|
(tegut)
|
|
• Bio Primo
|
• Naturgut (Penny-Markt)
|
|
(Müller Drogeriemarkt)
|
• Naturkind
|
|
• Bio Sonne (Norma)
|
(Kaisers, Tengelmann)
|
|
• Bio Wertkost (Edeka,
|
• neuform (Reformhäuser)
|
|
Neukauf, Marktkauf)
|
• Prima Bio (Aldi Nord)
|
|
• BioBio (Plus, Netto)
|
• Real Bio (Real)
|
|
• Bioness (Lidl)
|
• Rewe Bio (Rewe)
|
|
• dennree
|
• Rhöngut (tegut)
|
|
(Naturkostfachgeschäfte)
|
• tegut (Milch, Sahne, Joghurt,
|
|
• EnerBio (Rossmann)
|
Eier, Tiefkühlgeflügel)
|
|
• Grünes Land
|
• Unser Norden Bio (Coop)
|
|
(Extra, Metro, Kaufhof)
|
• Von Hier (Feneberg)
|
|
• Gut&Gerne
|
|
|
(Edeka, Kaufl and, Rewe)
|
|
Fleisch, Wurst, Eier
|
• Abraham Bio
|
• Königshofer
|
|
• Altdorfer Biofleisch
|
• Kreienborg
|
|
• Bakenhus Biofleisch
|
• Landfrau (Hofpfi sterei)
|
|
• Bäuerliche Erzeugergemein-
|
• Meica Bio
|
|
schaft Schwäbisch Hall
|
• Natura (Eivit)
|
|
• Beelitzer Eier
|
• Neuland
|
|
• Böklunder Bio
|
• Ökoland
|
|
• Buchmann Bio
|
• Rodinger Frischei Bio
|
|
• Chiemgauer Naturfleisch
|
• Rodinger Frischei Freiland
|
|
• Du Darfst (Unilever) Wurst
|
• Salomon
|
|
• Egle
|
• Stolle
|
|
• Friki
|
• tagwerk
|
|
• Gallica Natur
|
• Thönes Natur
|
|
• Gut Eichenhain
|
• Unser Land
|
|
• Gutfried (Nölke-Gruppe)
|
• Velisco (Nölke-Gruppe)
|
|
• Heidemark
|
• Wachtendonker
|
|
• Herrmannsdorfer
|
• Wasgau Bio
|
|
Landwerkstätten
|
• Wiesenhof
|
|
• Hilger
|
• Zimmermann Bio
|
|
• Könecke Bio
|
|
Tiefkühlprodukte
|
• Agrarfrost (Stöver)
|
• Salomon
|
|
• Biopolar
|
• Sole Mio
|
|
• Bömo
|
• Wagner Bio
|
|
• Natural Cool
|
|
Feinkost, Fertigprodukte, Soßen
|
• Apetito Bio
|
• Erntesegen
|
|
• Byodo Naturkost
|
• Gepa Fair Handelshaus
|
|
• Cenovis
|
• Rapunzel Naturkost
|
|
• De Rit Naturfeinkost
|
• TerraSana Naturkost
|
|
• Egle Bio
|
• Zwergenwiese
|
Babykost (ohne Baby-Milchnahrung)
|
• Alete (Nestlé)
|
• Lactana (Töpfer)
|
|
• Babylove Bio
|
• Martin Evers Naturkost
|
|
• Bebivita
|
• Milasan (Nestlé)
|
|
• Hipp
|
• Sunval
|
|
• Holle
|
|
Baby-Milchnahrung
|
• Babylove Bio
|
• Holle
|
|
• Hipp Bio
|
• Lactana (Töpfer)
|
|
• Hipp Probiotik 2 und 3
|
• Sunval
|
Snacks und Süßwaren, Gebäck, Eis
|
• Allos
|
• Mayka Naturbackwaren
|
|
• Biopolar
|
• Rapunzel Naturkost
|
|
• Björnsted
|
• Ritter Sport Bio
|
|
• De Rit Naturfeinkost
|
• Roggenkamp
|
|
(Natudis)
|
• Sommer & Co (Biback)
|
|
• Gepa Fair Handelshaus
|
• Taste of Nature
|
|
• Haribo Bio
|
(IceCream Factory)
|
|
• Huober Brezel
|
• TerraSana Naturkost
|
|
• Katjes Bio
|
• Vivani
|
Backen, Brot, Kuchen, Müsli, Nudeln
|
• Alb-Gold
|
• Erdmannhauser
|
|
• Allos
|
• F. W. Praum
|
|
• Bechtle (Alb-Gold)
|
• Gepa Fair Handelshaus
|
|
• Beste Landqualität
|
• Herzberger Bäckerei
|
|
(Alb-Gold)
|
• Hofpfisterei München
|
|
• Bode Naturkost
|
• Rapunzel Naturkost
|
|
• Bohlsener Mühle
|
• Seitenbacher
|
|
• Byodo Naturkost
|
• Sinnack Backspezialitäten
|
|
• D’Angelo Pasta
|
• Zahner Traiteur (Alb-Gold)
|
Obige Angabe ist ein Auszug aus einer pdf-Datei von Greenpeace, die Ihr hier herunter laden könnt :www.greenpeace.de/
HAT ES IN SICH......
In der Mitte bleiben!
Gruß
Evelyn
Rosa-Maria Quaiser schrieb:
|
Hallo Evelyn,
dass der Genmais bei uns nicht angebaut werden darf ist nur offiziell. Du weißt, was das Wort eines sogenannten Politikers wert ist.
Bei uns in Franken gehen die Leute wieder auf die Straße, weil trotzdem Genmais und Genkartoffeln angebaut werden.
Von den Politikern fühlt sich keiner zuständig.
Monsanto, bzw. die Amerikaner sind eben die Herren in Deutschland. Wo steht Obama eigentlich wirklich - ist er naiv, oder machthungrig? Ich kann ihn nicht einschätzen.
Am 23. Mai sind wir 60 Jahre in Besatzung. Lt. Völkerrecht (wurde mir gesagt), müssten die Alliierten das Land verlassen. Nachdem wir aber nur eine Wirtschafts-GmbH sind und kein eigenständiger Staat, wird es entweder ein Stillschweigen geben und unsere sogenannten Politiker werden weiterhin Reparations- Zahlungen in zig-Milliardenhöhe jedes Jahr an diese Besatzer bezahlen, plus die hohen EU-Beiträge (somit können unsere "Politker" ihr Amt weiterhin ausüben - was dann eigentlich eine Diktatur ist), oder es kommt zu einem Bürgeraufstand, wenn die Wahrheit bekannt gegeben werden muß.
Die Amerikaner haben angeblich wieder eine Einheit Soldaten in Deutschland stationiert. Von Abzug ist hier wohl nicht die Rede.
Ein Bekannter hat erzählt, dass die japanische Regierung ihre Landsleute in Deutschland gebeten hätte das Land zu verlassen.
Ein anderer Bekannter hat mir gesagt, dass er in der Astrologie etwas "Bemerkenswertes" in der Zeit vom 10. Mai bis 31. Mai sieht. Er kann es allerdings nicht interpretieren. Diese Konstellation ist neu.
Die Info ist nur für Dich. Solltest Du davon etwas weitergeben wollen, dann kannst Du das selbstverständlich.
|
Ja, WILL ICH!
|
Ich möchte nur nicht unbedingt Angst machen. Du wirst dann schon die passenden Worte dafür finden.
LG
Rosa Maria
|
Newsticker 24. April 2009
Aktuelle Meldungen
Merkel: Verbot von Gentechnik-Mais ist "Einzelfall."
Aigner prüft nun Verbot der Amflora-Kartoffel
(24.04.2009) Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Anbauverbot für gentechnisch veränderten Mais als "Einzelfall" bezeichnet. Landwirtschaftsministerin Aigner will dagegen in den nächsten Tagen über ein weiteres Verbot entscheiden. Diesmal geht es um Anbauversuche mit einer gentechnisch veränderten Kartoffel.
[weiter lesen]
Mehr dazu bei transgen.de:
[Amflora-Kartoffel: Eine unendliche Geschichte]
["Wir wollen wissen, wo unsere Kartoffeln sind". Ein Gespräch mit Thorsten Storck, Projektmanager bei BASF Plant Science]
[Datenbank Zulassungen: Anbau Amflora-Kartoffel (EH92-527-1)]
Anbauverbot für gentechnisch veränderten Mais MON810:
Monsanto klagt
(22.04.2009) Der US-Agrokonzern Monsanto klagt gegen das von der Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner verhängte Anbauverbot für den Gentechnik-Mais MON810. Offenbar will die CSU nun auch Anbauversuche mit gentechnisch veränderten Kartoffeln verbieten.
[weiter lesen]
transgen.de -
Das Wichtigste mit einem Klick
Aktuelle Meldungen
[Alle Meldungen im Überblick]
TransGen-Datenbank Lebensmittel: Gentechnik: Wissen, was ist
[Alle Nutzpflanzen]
[Zutaten, Zusatzstoffe]
[Suchen in der Datenbank]
Gentechnik: Zulassungen in der EU. Alle Anträge, alle Zulassungen, alle Dokumente
[Basisinformation Zulassung]
[Sucheingabe]
Gerd Spelsberg
Sigrid Fuhrmann, Heike Kreutz, Anika Poetschke, Dr. Heike Baron
TransGen Wissenschaftskommunikation
Bachstraße 62-64
52066 Aachen
tel: 0241 / 168 4086
fax: 0241 / 168 4555
info@transgen.de
|
Newsletter 09/2009
Dienstag, der 14. April 2009 - 113.318 Abonnenten
|
|
wir haben allen Grund, uns zu freuen: Heute hat Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner ein Verbot des Gen-Mais MON810 erlassen. Noch rechtzeitig vor der diesjährigen Aussaat! Einer breiten Bewegung aus Verbraucher/innen, Landwirten, Imkern und Umweltschützern ist es gelungen, die Ministerin von den massiven Risiken des Gen-Mais für Mensch und Umwelt zu überzeugen. Das Verbot stützte sie neben Gutachten eigener Behörden auch auf eine Studie, die Campact jüngst gemeinsam mit dem Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) veröffentlichte.
Ein dreiviertel Jahr haben wir im Bündnis mit über 20 Organisationen für ein Verbot von Gen-Mais gekämpft. Das wir gemeinsam mit Ihnen jetzt dieses Ziel erreicht haben, können wir selbst noch kaum glauben. Der Erfolg zeigt, dass sich ausdauernder und kreativer Protest im Internet sowie auf Straßen und öffentlichen Plätzen lohnt. Lassen Sie die Stationen unserer Kampagne gegen Gen-Mais noch einmal Revue passieren.
Schauen Sie unseren neuen Aktionsfilm!
Bereits im letzten September hefteten wir uns dem damaligen Landwirtschaftsminister und heutigen bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer mit unserer Verbotsforderung an die Fersen - und machten den Gen-Mais zu einem heftig diskutierten Thema im bayerischen Wahlkampf. Als Ilse Aigner im November 2008 Landwirtschaftsministerin wurde, legten wir nach: Auf dem Kreisbauerntag in ihrem Bundestagswahlkreis südlich München sah sich die Ministerin mit 300 aufgebrachten Menschen konfrontiert - und mit 45.000 Protest-Postkarten von Campact-Aktiven.
Als Anfang März der EU-Ministerrat entschied, dass die EU-Kommission die Verbote von Gen-Mais in Österreich und Ungarn nicht kippen darf, war klar: Frau Aigner hat die Möglichkeit, Gen-Mais zu verbieten. Wir starteten einen Online-Appell, den fast 55.000 Menschen unterzeichneten - und "verfolgten" Aigner: Überall dort, wo sie auftrat, zeigten wir ihr mit einer rückwärts laufenden Digitaluhr, wie viel Zeit ihr noch für ein Verbot bis zur Aussaat bleibt.
Aber auch nach dem Erfolg gegen den Gen-Mais MON810 wollen und müssen wir am Ball bleiben: Im EU-Ministerrat soll in den nächsten Wochen über die Zulassung zweier neuer Gen-Mais-Sorten abgestimmt werden. Ilse Aigner muss in Brüssel gegen diese stimmen! Heute hat sie auch erklärt, dass das MON810-Verbot "keine Grundsatzentscheidung zum künftigen Umgang mit Grüner Gentechnik" sei. Doch genau dafür möchten wir sorgen!
Wir möchten uns ganz herzlich für die große Unterstützung unserer Kampagne bedanken: Bei allen, die an unseren Online-Aktionen teilnehmen, diese bewerben, unsere Aktionen durch eine Spende ermöglichen und vor Ort unterstützen! Gemeinsam haben wir der Gentechnik-Lobby einen ordentlichen Strich durch die Rechnung gemacht.
Besonders danken möchten wir den über 1.700 Campact-Förderern, die das finanzielle Rückgrat unserer Kampagnen bilden. Gehören Sie bereits zu diesem Kreis? Wenn nicht, würden wir uns sehr freuen, wenn auch Sie zukünftig als Förderer mithelfen würden, unsere gemeinsame Kampagnenarbeit auf stabile Beine zu stellen.
Campact-Förderer werden!
Was sonst bei Campact geschieht, finden Sie wie immer im Nachrichtenteil.
Herzliche Grüße,
Stefanie Hundsdorfer
--------
1. Bombodrom: Kampagne gegen Bombenabwurfplatz gestartet
In Kyritz-Ruppiner Heide nordwestlich von Berlin will die Bundeswehr den größten Bombenabwurfplatz Europas in Betrieb nehmen - das Bombodrom. Geübt werden soll der Abwurf ungelenkter Bomben, deren Einsatz im Kriegsfall zahlreiche Tote und Verletzte in der Zivilbevölkerung fordert.
Ende März hat das Oberverwaltungsgericht die Betriebserlaubnis für das Bombodrom verworfen. Die Bundesregierung muss jetzt neu entscheiden, ob sie das Projekt zu den Akten legt. Im Wahljahr 2009 wird dies auch vom öffentlichen Druck abhängen. Deswegen haben wir einen Appell gestartet, der Verteidigungsminister Jung und Außenminister Steinmeier auffordert, die Inbetriebnahme des Bombodroms zu stoppen.
Haben Sie den Appell schon unterzeichnet?!
2. Belene: Aktion in Essen am 22. April zur RWE-Hauptversammlung
Der Energiekonzern RWE plant noch immer, ein Atomkraftwerk im bulgarischen Belene zu finanzieren - mit über 1,5 Milliarden Euro. Das AKW russischer Bauart wird mitten in einem Erdbebengebiet geplant und wäre bei seiner Fertigstellung das gefährlichste Kraftwerk Europas.
Mit einer Aktion vor der RWE-Aktionärsversammlung am 22. April in Essen werden wir die größte Gefahr des riskanten Atomgeschäfts unterstreichen - die Erdbebengefahr. Nach unserer Aktionstour Anfang März fordern wir weiterhin vom Aufsichtsrat des Konzerns, das Atomabenteuer von Vorstandschef Jürgen Großmann zu stoppen.
Haben Sie RWE bereits die Gelbe Karte gezeigt!?
3. Exportsubventionen: Brief an entwicklungs- und landwirtschaftspolitische Fraktionssprecher
Am 5. März hat der Bundestag sich einem Beschluss der EU-Kommission von Ende Januar entgegengestellt und das Auslaufen der Agrar-Exportsubventionen begrüßt. Alle Fraktionen des Bundestags haben sich grundsätzlich für einen Stopp der Agrarsubventionen ausgesprochen, ohne dass sich dies als Konsequenz in der Politik der für die EU-Subventionen zuständigen Landwirtschaftsministerin wiederfinden würde.
Ilse Aigner (CSU) fordert weiterhin bloß Ausnahmen für die ärmsten Länder und ignoriert, dass auch Exporte an andere Länder den Weltmarktpreis für Milch drücken. Dies wiederum veranlasst andere Exportländer dazu, ebenfalls den Export ihrer Milchprodukte zu subventionieren. Im Schreiben an die Fraktionssprecher der Union gehen wir darauf ausführlich ein und erwarten schon gespannt deren Stellungnahmen.
|
|
Gen-Mais stoppen
6. April 2009 - 111.743 Abonnenten
|
 |
Gen-Mais kurz vor Verbot?
Die Entscheidung über ein Verbot von Gen-Mais steht scheinbar kurz bevor. Mit unserer Aktionstour haben wir in den letzten Wochen Landwirtschaftsministerin Aigner ordentlich unter Druck gesetzt. Schauen Sie unseren Tourfilm!
|
|
Liebe Evelyn Kümmerle,
womöglich wird schon in den nächsten Tagen entschieden, ob Gentechnik endlich von unseren Äckern verschwindet. Die Chancen stehen nicht schlecht für ein Verbot von Gen-Mais MON810. Schließlich haben wir Landwirtschaftsministerin Aigner mit unseren Aktionen mächtig unter Druck gesetzt. Über 50.000 Menschen unterzeichneten in den letzten vier Wochen unseren Online-Appell. Und mit einer Aktionstour hefteten wir uns an Aigners Fersen.
Wo sie in den letzten Wochen öffentlich auftrat, waren wir vor Ort. Wir zeigten ihr mit einer rückwärts laufenden Digitaluhr, wie viel Zeit bis zur Aussaat des Risiko-Mais verbleibt. Jedes Mal musste sie sich unseren Fragen stellen, warteten bis zu 250 Menschen aus der jeweiligen Region auf sie, berichteten die Medien.
Sehen Sie unseren Tourfilm...
Zu Tourbeginn kündigte Aigner im Gespräch mit uns an, dass sie prüfen wolle, ob Gen-Mais mit einem Beobachtungsplan von Monsanto verboten werden könne - als würde der Hersteller der Gen-Saat das Ministerium mit Daten für ein Verbot füttern! Wir verlangten von ihr, den Gen-Mais mit Hilfe einer EU-Schutzklausel zu verbieten - so wie es Ungarn, Österreich, Polen und Frankreich schon getan haben. Vorletzte Woche dann der Schwenk: Aigners Abteilungsleiter für Gentechnik erklärte im Gespräch mit uns, ein Verbot nach der Schutzklausel zu prüfen. Wir sollten ihm hierfür nur genügend aktuelle Risikostudien zusammenstellen.
Das ließen wir uns nicht zweimal sagen: Innerhalb weniger Tage stellten uns der Gentechnik-Experte Christoph Then und eine Rechtsanwältin ein Gutachten zusammen, das zeigt auf Basis welcher aktueller Risikostudien der Gen-Mais verboten werden kann. Am letzten Donnerstag präsentierten wir die Studie auf einer Pressekonferenz in Berlin zusammen mit dem BUND und dem Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Am Freitag waren die Zeitungen voll mit Berichten darüber. In Bad Staffelstein bei Bamberg überreichten wir Aigner die Studie vor laufenden Fernsehkameras.
Lesen Sie mehr über die Tourstopps und die Studie im Blog...
Schauen Sie unseren Tourfilm...
Spenden von hunderten Campact-Aktiven haben uns die Aktionstour und die Studie ermöglicht. Dafür möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bedanken! Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Campact dauerhaft als Förderer unterstützen würden. Stellen Sie unsere gemeinsame Kampagnenarbeit auf stabile Beine.
Werden Sie Förderer von Campact!
Wenn Sie bis zum 10. April Förderer werden, erhalten Sie als Dank das Buch "Mit Gift und Genen: Wie der Biotech-Konzern Monsanto unsere Welt verändert".
Herzliche Grüße,
Stefanie Hundsdorfer |
Endlich eine Schlappe für Chemiemultis Monsanto und Bayer!
Etwas, was auf dieser Welt fast gar nicht mehr möglich schien, ist zum Glück für die Menschen und unsere Umwelt eingetreten.
Gestern haben die EU-Umweltminister in Brüssel entschieden, dass Österreich und Ungarn ihr Verbot für den Anbau von zwei Genmaissorten, MON 810 der Firma Monsanto und T25 von Bayer, nicht aufzuheben brauchen. Frankreich und Griechenland hatten den Anbau von MON 810 verboten.
Dieser Sieg über den Bayer- und den Monsanto-Konzern war denkbar knapp und zeigt den Einfluss dieser Konzerne auf die Entscheidungen der Politiker, denn nur fünf EU-Umweltminister haben für dieses Verbot gestimmt und zweiundzwanzig waren immer noch dagegen.
Die Welthandelsorganisation WHO bezeichnet ein Anbauverbot dieser Sorten in Europa für illegal, was nicht weiter verwundert, dient sie doch der Durchsetzung der Interessen der grossen Konzerne, die in ihrer unersättlichen Profitgier diesen einzigartigen Planeten zerstören.
Diese Entscheidung kam nur durch den Druck von unten zustande. Mit zahlreichen Protestaktionen und Beiträgen, die dieses Thema der Öffentlichkeit bekannt machten, wurde diese dafür sensibilisiert. Zehntausende gaben ihren Unwillen kund.
Einmal in den Kreislauf der Natur eingebrachte gentechnisch veränderte Pflanzen können nicht wieder aus diesem rückgängig gemacht werden. Kein Land braucht diese gefährliche und unberechenbare Technik, wohl aber die Abschlussbilanzen der Grossindustriellen mit Hilfe gewinnbringender Lizenzen und Patente auf das Saatgut.
Lasst uns so weiterrmachen und zeigen wir, dass wir keine Objekte für Profitinteressen einiger skrupelloser Kapitalunternehmer sind.
www.radio-utopie.de/2009/03/03/Endlich-eine-Schlappe-fuer-Chemiemultis-Monsanto-und-Bayer!
Als ich abgestimmt habe, hatten schon über 81% für das Verbot von
Genpflanzen gestimmt.
Man kann übrigens auch mehrmals abstimmen - d. h. für weitere
Familienmitglieder, einfach nochmal neu einsteigen!
Gruß
Evelyn
Hallo,
hier kann man gegen die Gentechnik stimmen - geht ganz schnell. Bitte
mitmachen!
Gruß
Hannelore Besendörfer
Hinweis:
Auf der Internetseite der ARD läuft eine Abstimmung
zu Befürwortung bzw. Ablehnung des Gentechnikgesetzes:
www.tagesschau.de/inland/gentechnik4.html
Bitte auch weitermailen!
Mit freundlichen Grüßen
IfN - Ingenieurbüro für Nachhaltigkeit
Alfons-E. Krieger
Dorfstr. 71
15345 Lichtenow
Interview: Kann Gentechnik die globale Hungerkrise besiegen?
In der Debatte um die derzeitige Hungerkrise wird unter anderem der Einsatz von Gentechnik als Lösung des Problems in die Diskussion geworfen. Die Online-Redaktion hat zu diesem Thema ein Interview mit Jan van Aken, Gentechnikexperte bei Greenpeace International, geführt.
- Jan van Aken, Gentechnik-Experte bei Greenpeace International
Online-Redaktion: Hallo Jan! Seit einigen Wochen wird in den Medien immer wieder über die weltweite Hungerkrise berichtet. Ausgelöst wurde die Krise durch einen Engpass auf dem globalen Nahrungsmittelmarkt. Warum wird von einigen Stimmen der Einsatz von Gentechnik gefordert?
Jan van Aken: Aus meiner Sicht hat die Gentechnik überhaupt nichts mit der Hungerfrage zu tun. Die Forderung danach kommt doch ausschließlich von der Gentechnikindustrie, die damit ihre Gewinne steigern will. Wer sich um die Hungerkrise sorgt, schaut auf die Ursachen des Problems. Nicht auf eine einzelne Technik.
Online-Redaktion: Was genau hat es mit dem Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen zur Nahrungsmittelproduktion auf sich? Gibt es dabei bestimmte Probleme?
Jan van Aken: Naja, gentechnisch veränderte Pflanzen sind ein besonderes Risiko. Werden sie einmal in die Umwelt gelassen, können sie nie mehr zurückgeholt werden. Wenn dann irgendwas schief geht, können diese Auswirkungen auch nie wieder rückgängig gemacht werden. Egal ob es da um ein Risiko für den Verbraucher geht oder ob Genpflanzen sich plötzlich in der Umwelt breitmachen und andere Pflanzen verdrängen.
Grundsätzlich haben wir ja überhaupt nichts gegen Risiko. Wir sind Greenpeace. Wir gehen ständig Risiken ein. Aber das Risiko muss handhabbar bleiben. Kann man ein Risiko aber im Ernstfall überhaupt nicht mehr unter Kontrolle bekommen, darf man es auch nicht eingehen. Ein solches unlösbares Risiko ist die Gentechnik.
Online-Redaktion: Unter anderem verantwortlich für den Nahrungsmittelengpass ist die erhöhte Produktion von sogenanntem Biosprit. Gibt es weitere Gründe für die derzeitige Hungerkrise?
Jan van Aken: Um die Gründe streiten sich die Wissenschaftler noch. Es gibt viele Faktoren, die den Hunger vorantreiben. Zum Beispiel haben wir Klimaeffekte, wir haben Missernten, wir haben Agrosprit, wir haben einen immer weiter steigenden Fleischverbrauch und wir haben Spekulationen an der Börse.
Welcher der Faktoren im Moment am wichtigsten ist, kann man nicht sagen. Sicher ist allerdings: Jedes Korn, das wir in unseren Tanks verfahren, steht nicht mehr für den Lebensmittelmarkt zur Verfügung. Und darum ist Agrosprit eine richtig schlechte Idee!
Online-Redaktion: Wie müsste die Bekämpfung des Hungers weltweit aussehen?
Jan van Aken: Jeder der sagt, dass er eine Lösung gegen den Hunger in der Welt hat, der lügt. Ob das nun die Gentechnikindustrie oder Greenpeace ist. Die Ursachen des Hungers sind vielfältige. Und genau so vielfältig müssen auch die Lösungen sein.
Das zentrale Stichwort ist Diversität. Die Biodiversität auf dem Acker und in der Natur. Aber auch die Diversität der Anbaumethoden. Wir haben schon im Süden von Burkina Faso andere Bedingungen als im Südwesten. Da braucht man intelligente Lösungen.
Für mich bedeutet moderne Landwirtschaft, traditionelles Wissen aufzugreifen und mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu verbinden. Dann muss für jeden einzelnen Ort die beste Anwendung gefunden werden. So können die Ernten verdoppelt, vervierfacht, verachtfacht werden. Und das ohne auf Hightech-Methoden aus dem Westen zurückzugreifen.
Online-Redaktion: Danke für das Gespräch, Jan!
Liebe Mitstreiterinnen, liebe Mitstreiter,
auf den Feldern ist in diesen Tagen viel los. Nicht nur Bantam-Aktive stehen in den Startlöchern für die Aussaat ihres Bio-Maises. Auch die Versuchsfeld-Betreiber warten auf den richtigen Zeitpunkt. Kein Zufall, dass FeldbesetzerInnen jetzt zuschlagen: Gleich drei Äcker wurden in den letzten Tagen besetzt, um die Freisetzung von Gentech-Pflanzen zu verhindern. Eine tolle Nachricht kommt schon aus Oberboihingen, wo der Rektor der Fachhochschule den BesetzerInnen zusicherte, dass in den nächsten Jahren keine Versuche mit Gentech-Pflanzen auf dem Feld stattfinden werden. Mehr dazu in unserem Dossier:
http://www.keine-gentechnik.de/aktionen/feldbesetzung.html
Weitere Freisetzungen, die für dieses Jahr geplant waren, konnten auch verhindert werden: Gentechnisch veränderte Erbsen, Kartoffeln sowie Weizen und Mais müssen nun in den Säcken bleiben. Mehr dazu in den Punkten 2.-7. Werden Sie auch aktiv und ziehen Sie Ihren Bantam-Mais vor! Mehr dazu unter: http://bantam-mais.de/
Aktive und frühlingshafte Grüße vom Infodienst!
1. Feldbesetzungen: KWS Saat rennt die Zeit weg
2. Pharma-Erbsen ausgezählt - Novoplant pleite
3. Kartoffelversuch der BASF in Falkenberg verhindert
4. Sortenversuche mit Gentech-Mais in Bayern gestoppt
5. Universität Gießen verzichtet auf Gentech-Mais-Aussaat in Ebsdorfergrund
6. Kurz vor knapp: Anbau von Gentech-Weizen im Nordosten gestoppt!
7. Monsanto gibt Anbau von Gen-Mais in Niedermöllrich auf!
8. Horizontaler Gentransfer: Gene essen?
9. Neues Gentechnik-Gesetz in Kraft
10. Forderung nach Verbot des MON 810 wird wissenschaftlich unterfüttert
11. Gentech-Samen bleiben zehn Jahre lang keimfähig im Boden
1. Feldbesetzungen: KWS Saat rennt die Zeit weg
Am Wochenende wurde bereits das dritte Feld, auf dem dieses Jahr Gentech-Pflanzen angebaut werden sollen, besetzt. In Northeim sollen Gentech-Rüben des Saatgut-Unternehmens KWS Saat AG noch im April ausgesät werden. Das dürfte schwierig werden, denn jetzt ist dort ein Lager mit ca. 15 AktivistInnen errichtet worden. Die KWS Saat AG, die die Versuche durchführt, hat die BesetzerInnen in einem Gespräch nun aufgefordert, das Feld zu verlassen. Die Versuche sollen auf jeden Fall durchgeführt werden, so heißt es in einer Presseerklärung des Unternehmens. Damit das klappt, bleiben dem Unternehmen nur zwei Möglichkeiten: Das Feld räumen lassen oder die Versuche abbrechen.
Die AktivistInnen in Oberboihingen hatten bereits Erfolg: Der Rektor der Fachhochschule Nürtingen sagte ihnen zu, dass in den nächsten Jahren keine Gentech-Versuche auf dem Acker stattfinden.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/17415.html
2. Pharma-Erbsen ausgezählt - Novoplant pleite
Der breite Protest gegen einen Freisetzungsversuch mit genmanipulierten Pharma-Erbsen im vergangenen Jahr hat offenbar Wirkung gezeigt. Die ostdeutsche Gentechnikfirma Novoplant, die die Gen-Erbsen entwickelt hatte, musste jetzt Insolvenz anmelden. In den Erbsen, die Novoplant auf dem Gelände der Genbank Gatersleben (Sachsen-Anhalt) angebaut hatte, sollte ein Medikament gegen Durchfallerkrankungen von Schweinen hergestellt werden. Den Pflanzen war dazu Genmaterial der Maus eingebaut worden. 75.000 Verbraucher/innen hatten mit Hilfe einer Mustereinwendung des Umweltinstituts München gegen den Versuch Einwand erhoben. Das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung wickelt den Versuch jetzt ab.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/17400.html
3. Kartoffelversuch der BASF in Falkenberg (Elster) verhindert
60 Menschen beteiligten sich am 13.04. an einer Fahrraddemonstration von Bahnhof Falkenberg (Elster) zu einem geplanten Genversuchsacker der BASF. Der weltweit größte Chemiekonzern plante dort einen Versuch mit genmanipulierten Kartoffeln. Auf dem Feld pflanzten die DemonstrantInnen zahlreiche gentechnikfreie Kartoffeln ein, so dass der Versuch nicht mehr mit vertretbarem Aufwand wissenschaftlich auswertbar ist. Ein anwesender Vertreter der BASF deutete bereits an, dass die BASF so zur Aufgabe des Versuches gezwungen ist. Aufgerufen hatte zu der Aktion das Barnimer Aktionsbündnis gegen Gentechnik. Die Polizei beobachtete das Geschehen hielt sich aber ansonsten zurück.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news-regional/news/de/17399.html
4. Sortenversuche mit Gentech-Mais in Bayern gestoppt
Bayern gibt den versuchsweisen Anbau umstrittener gentechnisch veränderter Maissorten auf. Das gab der bayrische Landwirtschaftsminister Josef Miller gestern bekannt. Doch auf die sogenannte "Sicherheitsforschung" wolle man nicht verzichten. Die Grünen warfen Miller und vor allem Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer Halbherzigkeit vor. Letzterer hätte den umstrittenen Gen-Mais Mon810 längst verbieten müssen so wie viele andere europäische Länder.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news-regional/news/de/17388.html
5. Universität Gießen verzichtet auf Gentech-Mais-Aussaat in Ebsdorfergrund
Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt den Verzicht der Universität Gießen auf das Aussäen von gentechnisch verändertem Mais auf einem Versuchsfeld in Ebsdorfergrund-Rauischholzhausen. "Damit Hessens Landwirtschaft gentechnikfrei bleibt, muss die Universität jetzt auch noch auf das Aussäen von Genmais in Groß-Gerau verzichten", fordert die umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN, Ursula Hammann.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news-regional/news/de/17373.html
6. Kurz vor knapp: Anbau von Gentech-Weizen im Nordosten gestoppt!
Aufatmen bei den Gegnern der Grünen Gentechnik: In diesem Jahr wird es in Groß Lüsewitz bei Rostock keine Freisetzungsversuche mit gentechnisch verändertem Weizen geben. Sowohl in Mecklenburg-Vorpommern als auch in Sachsen-Anhalt sind die umstrittenen Versuche für 2008 abgesagt worden. Toller Erfolg für die Gentechnik-GegnerInnen: Zuvor wurden Unterschriften von 150 Unternehmen, Bauern und Umwelt- bzw. Naturschutzverbänden gegen die Versuche gesammelt.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/17384.html
7. Monsanto gibt Anbau von Gen-Mais in Niedermöllrich auf!
Die geballte Ablehnung der Bürgerinnen und Bürger, des überparteilichen Aktionsbündnisses gegen Gentechnik hat dazu geführt, dass der US-Agrarmulti Monsanto zum ersten Mal in Deutschland einen Rückzieher von seinen Plänen machen musste. Der Konzern hat angekündigt, sich von seinem Standort in der Region Niedermöllrich zurückzuziehen und dort keine Versuche mit Gentech-Mais durchzuführen.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/17334.html
8. Horizontaler Gentransfer: Gene essen?
Gene übertragen sich normalerweise nur geschlechtlich. Das heißt, wer gentechnisch veränderte Organismen zu sich nimmt, verändert nicht sein eigenes Erbmaterial. Eigentlich! Es gibt Befürchtungen, dass durch Gentechnik übertragene Gene (sogenannte Transgene) auf Bakterien und sogar auf Pflanzen und Tiere überspringen können. Das bezeichnet man als horizontalen Gentransfer. Ein im März 2008 veröffentlichter Bericht der ISIS (Institute of Science in Society) gibt diesen Befürchtungen neue Nahrung. Jetzt gibt es eine deutsche Übersetzung des Reports und einen Bericht zum Thema vom Agrarwissenschaftler Dr. Peter Hamel.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/17386.html
9. Neues Gentechnik-Gesetz in Kraft
Am Freitag, den 4. April, ist das neue Gentechnik-Gesetz im Bundesgesetzblatt erschienen und damit rechtswirksam. Die neue "Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung tritt allerdings erst nach Prüfung der EU-Kommission in Kraft. Hersteller haben also noch Zeit, sorgfältig auf eine gentechnikfreie Produktion umzustellen.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/17354.html
10. Forderung nach Verbot des MON 810 wird wissenschaftlich unterfüttert
Der Gehalt an Insektiziden in gentechnisch veränderten Maispflanzen des US-Konzerns Monsanto schwankt erheblich. Da derzeit keine ausreichenden Daten über Ausmaß und Ursache der Schwankungen vorliegen, ist eine wissenschaftlich fundierte Risikobewertung unmöglich. Dies ist das - nach mehr als zehn Jahren kommerziellem Anbau - sowohl überraschende aber auch Besorgnis erregende Ergebnis einer Untersuchung, die heute auf einem wissenschaftlichen Kongress zu den Folgen des großflächigen Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen in Bremen präsentiert wurde. Die Bekanntheit des Gehaltes an Insektiziden ist aber für eine Abschätzung der Risiken, die mit dem Anbau des so genannten MON810-Mais verbunden sein können, unabdingbar. "Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer muss den Bt-Mais verbieten!", sagt deshalb Christof Potthof, Mitarbeiter des Gen-ethischen Netzwerks.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/17322.html
11. Gentech-Samen bleiben zehn Jahre lang keimfähig im Boden
Zehn Jahre lang bleiben Samen von gentechnisch verändertem Raps keimfähig im Boden. Zu diesem Schluss kommen Forscher des Swedish Board of Agriculture im Wissenschaftsmagazin Biology Letters http://publishing.royalsociety.org. Die Wissenschaftler hatten die gentechnisch veränderte Rapssaat vor zehn Jahren auf einem Feld ausgebracht. Trotz mehrfacher chemischer Behandlung mit Herbiziden, um die Samen zu vernichten, konnten die Forscher um Tina D'Hertefeldt von der Universität Lund http://www.lu.se/lund-university immer noch Gentech-Pflanzen auf dem Feld finden.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/17330.html
Informationsdienst Gentechnik
Simone Knorr
Maren Borgerding
Marienstraße 19-20
10117 Berlin
info@keine-gentechnik.de
Telefon 030 28482 304
Fax 030 28482 309
http://www.keine-gentechnik.de
Unterstützen Sie den Infodienst auch mit einer Spende:
https://ssl.zs-l.de/keine-gentechnik.de/spenden.html
AUSGERECHNET DAS "BUNDESAMT FÜR VERBRAUCHERSCHUTZ" ARBEITET NICHT ZUM SCHUTZ DER VERBRAUCHER, SONDERN
FRECH UND OFFEN GEGEN SIE! E.
1. Bonbons und Schokoriegel künftig mit Gentechnik?
Trotz erheblicher Bedenken und massiver Proteste
hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und
Lebensmittelsicherheit (BVL) die Freisetzung von
gentechnisch veränderten Zuckerrüben genehmigt.
"Dabei wird die Zuckerrübe in ihrem Auskreuzungs-
und damit Kontaminationspotential von der
Wissenschaft als hoch risikoreich eingestuft.
Die Zuckerrübe kommt hier gleich hinter Raps,
der als nicht koexistenzfähig gilt", so
Annemarie Volling, Koordinatorin der
Gentechnikfreien Regionen in Deutschland.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/17321.html
2. Gentechnisch veränderte Kartoffeln dürfen
freigesetzt werden
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und
Lebensmittelsicherheit (BVL) hat am 31. März
2008 dem Unternehmen BASF Plant Science die
Freisetzung gentechnisch veränderter Kartoffeln
unter Sicherheitsauflagen genehmigt. Gestattet
wurden Freisetzungen auf Flächen in den Gemeinden
Falkenberg/Elster (Brandenburg), Thulendorf
(Mecklenburg-Vorpommern) und Ausleben, Ortsteil
Üplingen (Sachsen-Anhalt). Letztes Jahr wurde die
Kartoffel bereits zu Versuchszwecken angebaut,
wobei es herbe Kritik an den Betreibern gab.
Denn die Kartoffeln lagen nach der Ernte an zwei
Standorten auf den Flächen herum und konnten so
ungehindert durch Tiere oder Menschen verbreitet
werden.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/17319.html
3. Gießen: Gentechnikgegner besetzen Versuchsacker
Eine Gruppe von rund 20 Gentechnikgegnern hat
am Montag ein Versuchsfeld der Universität Gießen
besetzt. Auf dem Acker soll nach Darstellung der
Demonstranten gentechnisch veränderte Gerste
ausgesät werden. Mit ihrer Aktion wollen sie die
Universität dazu bringen, ihre Versuche zu beenden.
Nach Angaben der Polizei wird es jedoch vermutlich
vorerst keine Räumung geben. Die Demonstranten
errichteten auf der Parzelle ein dreibeiniges
Gestell, auf dem sich einige Menschen anketteten.
Mit der Blockade sollten die Versuche das dritte
Jahr in Folge verhindert werden, hieß es.
"Wenn die Universität auf ihre Risikospielchen
mit den profitorientierten Technologien verzichtet,
könnte Hessen erneut gentechnikfrei werden -
und zwar richtig", erklärten die Besetzer.
Die gefährliche Saat diene nur dem Profit
weniger Konzerne und Karrieristen. Wie lange
die Aktion andauern solle, sei ungewiss.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/17318.html
4. Greenpeace-Aktion auf Gentech-Mais-Feld in
Bayern
Erstmals soll in Bayern bei Würzburg auf mehreren
Feldern genmanipulierter Mais kommerziell angebaut
werden. Einen der angemeldeten Gen-Äcker bei
Fröhstockheim im Landkreis Kitzingen markieren
15 Greenpeace-Aktivisten heute mit einem 6 Meter
hohen und 5 Meter breiten gelben X aus Holz.
Die Bevölkerung in Bayern will keine Gentechnik
auf ihren Äckern und auf ihren Tellern, sagt
Ulrike Brendel, Gentechnikexpertin von Greenpeace.
Ausgerechnet hier sorgt nun der Bayer Seehofer
dafür, dass erstmals in Westdeutschland großflächig
Gen-Mais angebaut wird. Es ist völlig unverständlich,
dass er nicht dem Beispiel anderer EU-Länder folgt
und den Anbau riskanter Gen-Pflanzen verbietet.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/17309.html
5. Rumänien will Genmais verbieten
Noch vor drei Jahren war Rumänien das größte
Anbauland für gentechnisch veränderte Organismen
(GVO) in Europa: Mehr oder weniger legal wuchsen
auf 70.000 Hektar genmanipulierte Soja-Pflanzen.
Rechtzeitig zum EU-Beitritt hat Rumänien diese
Praxis beendet, denn diese Gen-Sorte ist in der
EU nicht zugelassen. In den beiden letzten Jahren
hat sich dafür der Anbau von Genmais in Rumänien
ausgebreitet. Die rumänische Regierung will das
aber nicht zulassen: Umweltminister Attila Korodi
hat gestern, Donnerstag, ein Expertengremium damit
beauftragt, die Zulassung der Genmais-Sorte
MON 810 zu überprüfen, berichtet die
"International Herald Tribune".
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/17296.html
6. Über 130 Organisationen erheben Einwand gegen
Gentech-Weizen
Ein breites Bündnis von über 130 Organisationen
sowie Stiftungen erhebt Einwand gegen die
geplanten wissenschaftlichen Freisetzungsversuche
mit gentechnisch verändertem Weizen. 'Die
Freisetzung von gentechnisch verändertem Weizen
ist riskant, unsinnig und wirtschaftlich fatal.
Wir fordern Bundesminister Seehofer und das ihm
unterstellte BVL auf, dieser Freisetzung keine
Genehmigung zu erteilen und die Experimente der
Gentechnikindustrie unter einem vorgeschobenen
wissenschaftlichen Deckmantel zu stoppen,' so
Annemarie Volling von der Arbeitsgemeinschaft
bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/17275.html
7. Percy Schmeiser erhält Schadenersatz von
Monsanto
In einer außergerichtlichen Einigung zwischen
Percy Schmeiser und Monsanto hat Monsanto heute
ihre Verantwortung für die gentechnische
Kontamination Schmeisers Rapsfelder eingeräumt.
In einem früheren Rechtsstreit hatte der Oberste
Gerichtshof Kanadas die Rechtmäßigkeit des
Patentschutzes auf Transgene Monsantos anerkannt,
gleichzeitig die Frage nach der Rechtmäßigkeit
der Patentierbarkeit von Lebensformen an das
Kanadische Parlament zur Neubewertung überwiesen.
Nach damals geltender Rechtslage ist der Inhaber
des Patents auf ein bestimmtes Gen auch der
Besitzer der jeweiligen Ernte. Die Befassung des
Parlaments mit dieser Angelegenheit steht noch aus.
Das Eingeständnis Monsantos, als Eigentümerin
des Patentes auf Transgene auch für die
Kontamination benachbarter Felder verantwortlich
zu sein öffnet den betroffenen Bauern auf der
ganzen Welt nun den Weg für Schadenersatzforderungen
an Monsanto.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/17239.html
8. Frankreichs Gentech-Mais-Verbot bleibt bestehen
In Frankreich haben Bauern und Saatguthersteller
im Kampf gegen das vorläufige Verbot für den Anbau
von Gentech-Mais einen Rückschlag erlitten. Der
Staatsrat als höchstes Verwaltungsgericht wies am
Mittwoch einen Teil ihrer Beschwerde gegen die
Aussetzung des Gentech-Anbaus zurück. Es gebe
keine Hinweise auf eine rechtliche Anfechtbarkeit
der dazu im Februar in Kraft gesetzten
Regierungsverordnungen, hieß es. Allerdings
muss der Staatsrat jetzt noch über die
wissenschaftliche Begründung befinden, mit
der die Regierung das vorläufige Verbot für
die bisher einzige in Frankreich zugelassene
Gentech-Mais-Sorte MON 810 gerechtfertigt hatte.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/17247.html
9. Monsantos Klage gegen Gentechnikgegner zu
neun Zehnteln abgewiesen
Das Landgericht Frankfurt/Oder übersandte jetzt
sein Urteil im Prozess des Monsanto- Anwaltes
gegen den Berufsimker und Gentechnikgegner
Michael Grolm. Der Konzernanwalt Stiebler aus
Düsseldorf hatte sich weit aus dem Fenster
gelehnt mit einer hohen Geldforderung gegen
den Aktivisten. Die Drohkulisse wirkte nicht,
von der 10.000-Euro-Forderung blieb wenig übrig.
Michael Grolm kommentierte: 'Der Konzern Monsanto
ist für sein aggressives Vorgehen gegen Kritiker
bekannt. Jetzt hat sich der Gentechnik-Gigant die
Finger verbrannt. Ich lasse mich nicht einschüchtern
und gehe gestärkt in die nächste Runde. Es ist an
der Zeit, Monsantos Genmais in Deutschland und
europaweit zu stoppen.'
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/17235.html
10. Bayern: Grüne fordern Verbot von Gentech-Mais
Im Tauziehen um den Anbau von Gentech-Mais in
Bayern
haben die Landtags-Grünen ihre Kritik verschärft.
Dabei rücken sie den US-amerikanischen Agrarkonzern
Monsanto in den Mittelpunkt. "Es ist für uns klar,
dass sich Monsanto die Zulassung erschlichen hat",
sagte Grünen-Umweltexperte Adi Sprinkart am
Donnerstag in München. Nach Angaben der Grünen
soll der US-Konzern externe Umweltgutachten
übernommen und teilweise als eigene Erhebungen
ausgegeben haben. Die Gutachten bildeten die
Grundlage, um eine Genehmigung für Aussaat und
Verkauf von genmanipuliertem Saatgut der Sorte
MON 810 zu erhalten. Nach Angaben der Grünen
seien die von Monsanto herangezogenen Gutachten
in weiten Teilen nicht aussagekräftig. "In vielen
Fällen lässt sich der Bezug zu den Folgen des
Gentech-Mais-Anbaus nicht herstellen", sagte
Umweltexpertin Ruth Paulig (Grüne).
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news-regional/news/de/17307.html
11. Brandenburg schützt Naturreservate vor
Gentech-Mais
Als erstes Bundesland hat Brandenburg den
Mindestabstand zwischen Gentech-Mais-Feldern
und Naturschutzgebieten geregelt. "Nachdem es
uns leider nicht gelungen ist, eine
deutschlandweite Verordnung auf den Weg zu
bringen, haben wir jetzt einen entsprechenden
Erlass des Landes unterschrieben", sagte der
Sprecher des Agrarministeriums, Jens-Uwe Schade.
"Danach muss der Abstand zwischen Feldern, auf
denen gentechnisch veränderter Mais angebaut wird,
und Naturschutzgebieten mindestens 800 Meter
betragen. Ansonsten können die Behörden
einschreiten."
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news-regional/news/de/17286.html
12. Aktion: Postkarte an EU-Umwelt-Kommissar
Stavros
Dimas Bisher wurden europaweit schon ca. 100.000
E-Mails
verschickt. Persönlich verfasste Postkarten haben
jedoch eine besonders starke Wirkung. Der Vorstoß
Dimas', die Zulassung von weiteren
Gentech-Maissorten zu verhindern, muss weiterhin
unterstützt werden! Schicken Sie Stavros Dimas
eine Postkarte und teilen Sie ihm mit, dass Sie
seine gentechnikkritische Haltung unterstützen!
http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/kein-gvo
-anbau-in-europa.html
Informationsdienst Gentechnik
Simone Knorr
Karin Ehrle-Horst
Marienstraße 19-20
10117 Berlin
info@keine-gentechnik.de
Telefon 030 28482 304
Fax 030 28482 309
http://www.keine-gentechnik.de
Unterstützen Sie den Infodienst auch mit einer Spende:
https://ssl.zs-l.de/keine-gentechnik.de/spenden.html
|
|
|
|
|
|
| |
Ab 1.4.2008 :

Ab 24.10.2009 :

|
|
|
|
|
|
|
|