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Hier geht es zum Horoskop für den Monat März

Vorschau Januar 2011
 

Liebe Leser,

ein brisantes Jahr mit einem brisanten Abschlussmonat sind zu Ende gegangen. Astrologisch gekennzeichnet durch die Quadrate der „kardinalen Klimax“ (siehe Monatshoroskop Juni) und ihre Reibungspunkte im gesellschaftlichen wie privaten Bereich. Der erste Monat des Jahres wird weitere Konflikte und unbequeme Offenbarungen, ausgelöst durch verschiedene Quadrate bringen. Immer mehr wird der Wechsel des Planeten Neptun in sein angestammtes Zeichen Fische ersehnt und mit diesem den Wunsch nach Heil. Leider sind die menschlichen Vorstellungen von der Realisierung desselben unterschiedlich, und das wird besonders deutlich mit dem Eintritt des analytisch-pragmatischen Denkers Chirons im Februar in das Zeichen Fische deutlich werden.
Neptun ist begierig, endlich in sein Regentschaftszeichen Fische einzutreten und in den letzten Graden des Wassermanns müde des Durcheinanders und ständigen Wechsel. Er hat seine segnenden Hände über diese „Umbruchperiode“ der Anfangsjahre des neuen Jahrtausends gehalten und wünscht sich nun, in die Ruhe und Mediation zu gehen. Der letzte Eintritt von Neptun in das Zeichen Fische datierte vom Jahr 1846, der Hochzeit der Romantik, aber auch der Restauration, die die alten Machtverhältnisse in Europa nach der französischen Revolution wieder herstellen wollte. Beaudelaire schrieb seine „Blumen des Bösen“, die als Beginn der modernen Literatur gelten und den Typus des Großstadtdandys kreierten. Die Malerei des Impressionismus entstand, andere Religionsformen wie die der Mormonen und die der „Christian Science entstanden, auch entwickelte der Mystiker Jakob Lorber eine Visionen des „neuen Christentums“.
Dieses Jahr heißen die „modernen Typen“ Julian Assange, der Gründer von Wikileaks, oder Liu Xiaobo, der chinesische Friedensnobelpreisträger. In Deutschland trug Susanne Wiest, eine arbeitslose Kindergärtnerin die Idee des „bedingungslosen Grundeinkommen“ vor dem Deutschen Bundestag vor, während in Amerika die Hassprediger den Tod von Assange fordern und die deutsche Bundesregierung ohnmächtig zusieht, wie Zeitarbeit, Lohndumping und Schikane das Klima am Arbeitsmarkt bestimmen. Die durch Spekulationswahnsinn und Gier verursachte Krise der Finanzmärkte dient als willkommenes Argument, Fortschritte des Naturschutzes, der sozialen Absicherung und der Entschuldung der benachteiligten Länder auf lange Zeit zu verschieben.

Ein Bundespräsident und mehrere Spitzenpolitiker sind in Deutschland zurückgetreten, in Stuttgart wurde nicht nur für den Erhalt des Kopfbahnhofes gekämpft, sondern für die Demokratie. In der Welt ist die Wirtschaftskrise auf ihren Höhepunkt gekommen. Wikileaks veröffentlichte die geheimen Depeschen der Botschaften in der Welt und enthüllte uns, was wir schon immer wussten. Doch immer mehr Menschen sinken in Armut zurück - in Entwicklungsländern wie im „goldenen Westen“. Die gewonnene Freiheit hat ihren Preis. Wo Fronten sich unversöhnlich gegenüber stehen, leiden immer die Ärmsten und die, die keine Lobby haben, wie auch die Natur. So kommt die Linke doch noch in Regierungsverantwortung, werden die Grünen zur stärksten Fraktion, während den etablierten Parteien die Mitwirkenden in Scharen davonlaufen.

Vor lauter Wald neigen wir in „Weltkonflikten“ den eigenen Baum nicht mehr zu sehen. Die Probleme zu Hause bleiben liegen. Städte geben weiterhin Millionen für sentimentale Kulturprojekte aus, während junge Menschen nicht mal einen Raum zum Treffen haben. Straßen werden gebaut, während viele Menschen sich den Sprit für das Auto nicht mehr leisten können, Bahnfahrten kosten so viel, dass der Weg zur Arbeit mehr kostet, als der Verdienst einbringt. Menschen sind gezwungen, die sinnlosesten Tätigkeiten durchzuführen, um ihren „Status“ zu sichern, während Millionen von Kindern allein zu Hause unter der Abwesenheit ihrer Mütter und Väter leiden. Viele träumen davon, dass die gute, alte Zeit zurück kommt und weigern sich, die notwendigen Änderungen im Denken zu vollziehen. Es ist schwer für viele Menschen, überhaupt einen Sinn in diesem Geschehen zu erkennen, doch der Sinn ist der, das wir aufwachen und sehen, dass die alte Zeit vorbei ist und wir uns unsere Neue selbst gestalten müssen. Und nicht die Politik.
 
 

Erste Woche

Merkur ist wieder gradläufig geworden, die Mars und Sonne aus der Konjunktion mit Pluto enteilt. Doch weitere Spannung steht an. Mars läuft in ein Quadrat zu Saturn und Venus in ein Quadrat zu Chiron/Neptun. Mars steht in Steinbock genauso erhöht, wie Saturn in Waage. Beide Planeten dominieren damit zur Zeit den Himmel. Das Quadrat zwischen ihnen bringt weitere unversöhnliche Positionen auf den Tisch und lässt erkennen, wie verhärtet manche Fronten sind. Hierin liegt die Chance, das volle Ausmaß der Folgen von Krieg und gegenseitiger Anfeindung zu erkennen. Gewalt hat noch nie zum Ziel geführt. Aufklärung, konstruktive Kritik und friedlicher Protest sind richtig, solange der „Gegner“ die Argumente aufnehmen kann. Bloßstellung im Sinne der eigenen vermeintlichen moralischen Überlegenheit führt zur Verhärtung von Konflikten und damit nicht zu einer Lösung. Durch die gute Stellung beider Planeten ist ein Erkenntnisprozess in diesem Thema gegeben. Reizthemen der Zeit führen momentan nicht mehr zum blinden Zurückschlagen und den üblichen „Straf- und Rachemaßnahmen“.
Venus im Skorpion Quadrat zu Chiron/Neptun in Wassermann ist hingegen ein schwieriger Aspekt. Venus steht in Skorpion im Exil, da sie im Stier regiert. Venus in Skorpion reagiert empfindlich auf den Stachel der „verlorenen Sicherheit“ und des Verlustes von Lebensqualität. Krankheiten können uns jetzt schwächen, kleine Wehwechen sich ausweiten zu schmerzvollen Prozessen, da wir uns nicht mit der Lebenssituation versöhnen. Manches ist auch schlicht und einfach zu viel. Hier liegt ein Signal vor, den Körper ernst zu nehmen, etwas zu ändern im Leben, dass Entlastung bringt. Mit materiellen Problemen belastet ist dies natürlich ein umso existentieller Kampf. Worte der Aufmunterung und materielle Unterstützung können jetzt helfen, Härten abzumildern.  
 

Zweite Woche

Merkur nimmt wieder Fahrt auf, das Denken kommt wieder in Schwung. In der letzten Dekade des Zeichen Schütze entwickelt Merkur ungeahnten Schwung. Im Quadrat zu Jupiter und Uranus im Wassermann wird dieser allerdings leicht zu einer ähnliche Farce wie letzten Monat, als er den Aspekt vor seiner Rückläufigkeit passierte. Es gilt, die Übersicht zu bewahren und aus den Fehlern der letzten Wochen zu lernen und sich nicht vorschnell in Verwicklungen hineinziehen zu lassen, die nicht die eigene Angelegenheit sind, bzw. voreilige Schlüsse über Prozesse zu ziehen, die noch nicht abgeschlossen sind.
Venus tritt in das Zeichen Schütze ein und bleibt erst einmal unaspektiert bis auf das Halbsextil zu Pluto und Mondknoten im vorausgehenden Steinbock, was ihr den Weg in die für sie qualvollen plutonischen Gefilde schon einmal vorweist (Demeters Abstieg in die Unterwelt, um ihre Tochter Persephone/Core zu retten). Kaum entronnen aus den Schrecken der Reise durch den Skorpion möchte sie diese Begegnung vielleicht noch nicht wahrhaben. Für die Liebe kann dieses Geschehen durchaus anregend sein. Es ist manchmal segensreich, unsanft aus den Träumen gerissen zu werden und mit der harten Beziehungsrealität konfrontiert zu werden. Solange beide Seiten achtsam miteinander umgehen, kann die Reise in die „Unterwelt“ auch ein spannender Selbsterfahrungstrip sein.
Nicht so lustig ist das Quadrat der Sonne zu Saturn, das uns unserer Grenzen deutlich aufzeigt. Wo persönliche Konflikte noch in der Schwebe sind, werden wir brutal daran erinnert, dass sie sich nicht immer von allein in der Luft auflösen. Es gilt, konsequent und achtsam zu sein, um die eigenen Grenzen und die des anderen zu wahren. Unsere Zeit hat momentan viel mit saturnischen und ordnenden Qualitäten zu tun. So können wir für jeden Saturnaspekt dankbar sein, auch wenn es uns nicht leicht fällt, eigene Schwächen auf dem Präsentierteller zu sehen.  
 


Dritte Woche

Merkur tritt wieder in den Steinbock ein, Sonne und Mars kommen in den Wassermann, die Venus läuft in ein Sextil zu Saturn. Die Aspekte entspannen sich. Allerdings kommt es durch die Konjunktion von Merkur zum Mondknoten und Pluto zu jähen Gedanken- und Richtungswechseln, die ein harmonisches Miteinander noch nicht anzeigen. Erst nächste Woche werden sich die Dinge soweit beruhigt haben, dass wir nicht mehr reflexartig auf verschiedene Trigger reagieren.
Das Sextil von Sonne und Mars zu Jupiter und Uranus regt uns zu neuen Unternehmungen an. Alle drei „Feuerplaneten“ (Mars regiert über Widder, Sonne über Löwe und Jupiter über Schütze) garantieren Elan und Spritzigkeit. Uranus gibt zusätzlich den Schuss Esprit. Die Arbeit geht uns leicht von der Hand insofern wir nicht noch in die Prozesse der letzten Wochen verwickelt sind. Es ist der letzte „große“ Aspekt, den Jupiter und Uranus im Zeichen Fische ausbilden, bevor sie endgültig in das Zeichen Widder wechseln. Die Suche nach „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ wird also mit dieser Woche eines Abschluss finden, um einer Periode der Umsetzung Platz zu machen. Viele Themen sind angerissen worden; ab sofort geht es darum, nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Dies wird nur Stück für Stück möglich sein und so bekommt vielleicht schon mancher Frust ob der Langsamkeit der Mühlen des Staates. 
 

Vierte Woche

Sonne und Mars laufen aus den Aspekten heraus und stehen gewissermaßen für eine ungebundene Aktivität, diese Woche muss nicht alles Sinn ergeben, was wir machen. Es ist Zeit, für sich selbst zu sorgen und vielleicht die Routine etwas zu durchbrechen. Die Venus tritt in die letzte Dekade des Zeichen Schütze ein und aktiviert unsere Libido. Wir fühlen und frisch für neue Abenteuer.
Merkur ist auf der Konjunktion mit Pluto herausgelaufen und sucht nach neuen Wegen. Im Quadrat zu Saturn wird er kurzzeitig noch einmal gehemmt, doch sein lauf ist inzwischen so schnell, dass er die auftretenden Schwierigkeiten unter Umständen gar nicht wahrnimmt. Mit etwas Präzision und dem Blick für das Wesentliche lassen sich kleine Unpässlichkeiten schnell erledigen. Es gilt, sich nicht zu lange aufhalten zu lassen, um dem kommenden Umschwung offen entgegen treten zu können. Nächsten Monat steht mit dem Wechsel Chirons in das für ihn schwierigere Zeichen Fische (Merkur im Fall) und dem Wechsel des Mondknotens in Schütze eine grundlegende Wendung an. Konflikte sind nicht mehr so offensichtlich und können sich leichter zu Krisen ausweiten. Es bedarf noch mehr unserer gemeinsamen Wachsamkeit. Dafür ist mit dem Mondknoten in Schütze eine neue Begeisterung für Projekte möglich, die uns helfen, ethische Probleme unserer Zeit besser zu meistern.

Mit herzlichen Grüßen
Andreas Bleeck


Vorschau Dezember 2010
 

Liebe Leser,

mit Mars im Zeichen des Schützen erleben wir in den letzten Wochen eine Sinnfindungsphase. Dinge wie Stuttgart 21, die in der Schwebe waren, klären sich, auch wenn Lösungen noch weit in der Ferne liegen. Diese Qualität wird mit der Sonne im Zeichen Schütze noch eine Weile andauern und kann uns unterstützen, die persönliche Deutung der manchmal verwirrenden Angelegenheiten zurzeit zu erfassen.

Der Mondknoten hat bei seinem Übergang über Pluto Ende November wie bestellt Terror und Schrecken ausgelöst. Auch wenn letztendlich nichts Dramatisches im Größeren Ausmaße passiert ist, so haben die Ereignisse doch tiefe Spuren bei den Menschen hinterlassen. Die Angst vor Bomben auf Weihnachtsmärkten, die Bankenkrise in Irland, der Angriff Nordkoreas, das Scheitern von Schwarz/Grün in Hamburg und der Doppelmord an zwei Jugendlichen rütteln Menschen auf und bringen sie aus der Ruhe. Die Lethargie der letzten Jahre wandelt sich zu einer Hysterie. Die Vernunft setzt aus und es werden in der Panik Entscheidungen getroffen, die nicht überdacht sind. Die Veröffentlichungen auf Wikileaks stehen an dem Abend an, da ich dieses Horoskop schreibe und die Welt ist in Aufruhr

Umso wichtiger ist es, sich seines persönlichen Wegs bewusst zu wissen und herauszufinden, wo man steht und wo man hin will. Nach dem hundertjährigen Kalender soll es ein besonders kalter Dezember werden. Kälte kann auch Klarheit schaffen, es ist wichtig, täglich draußen zu sein, die Natur zu spüren, sich mit den heilenden Kräften der Naturwesen, Vögel und Bäume zu verbinden. Die Träume sind die einzige Realität, der wir vertrauen können, da Liebe und Wahrheit keine absoluten Werte bilden, nicht von Dauer und verlässliche Anzeiger sind.

Unser Denken kreist gefangen um die Nöte der Zeit, Überarbeitung, Stress, Enttäuschung und Hilflosigkeit und schaffen ein Klima der Verzweiflung, dem sich kein fühlender Mensch entziehen kann. Darin wachsen wir auch wieder zusammen und merken, dass wir alle Menschen sind und keiner glücklich auf Kosten der anderen sein kann. Das ist der Sinn dieser Krise und er führt uns direkt zum Glauben zurück. Die Stärke des Menschen erscheint dann, wenn sie benötigt wird und es ist noch viel Potential in uns, dass genutzt werden will. All die Jahre haben wir uns auf diese Zeit vorbereitet und in dieser Zeit ist der Wert von Freundschaft und Vertrauen gut zu spüren. Das Wesentliche erscheint und macht uns auf das Heilungspotential der einfachen Dinge aufmerksam. 
 

1. Woche

Die erste Dezemberwoche wird stürmisch. Merkur überquert Pluto und den Mondknoten, Mars wechselt in den Steinbock und Venus zurück in den Skorpion nach ihrer Rückläufigkeit. Heftige Verwerfungen kündigen sich an. Im Zentrum des Zyklons kann es sehr still wirken, bis die Wogen über uns zusammenbrechen. Handlungslähmung oder Überaktivismus können die unterschiedlichen Folgen sein. Wie schon erwähnt ist es jetzt wichtig, bei sich zu bleiben, seinem Weg treu zu bleiben und sich nicht beirren zu lassen bezüglich der eigenen Überzeugungen. Es kann nicht in ein paar Tagen sich ändern, was viele Jahre gut war.

In Quadrat zu Jupiter/Uranus wird dieses Stellium von Mars, Merkur und Pluto die letzten Bastionen der Sicherheit aufbrechen und unsere Gefühle auf eine Achterbahnfahrt in das Ungewisse schicken. Wir haben die Wahl uns darauf einzulassen oder immer noch versuchen, dagegen anzugehen. Es wird uns nichts nützen. Wo wir nicht wahrhaftig und in unserem Herzen verbunden sind, kann keine Klarheit entstehen. Es gibt nur den einen Weg in das Innere unserer Kraft und Verbindung mit dem Schöpferischen. Dort gibt es keine Angst vor dem Kommenden, keinen Zweifel an der eigenen Person, keine Niederlagen, keine Sinnlosigkeit, denn dort sind wir sind mit den Menschen verbunden, die uns lieben und mit denen wir auf ewig verbunden sind.  
 


2. Woche

Merkur wird auf den Graden des Stelliums rückläufig und bleibt in der großen Figur. Zusätzlich kommt es zu einem Quadrat von Sonne im Schützen und Lilith in den Fischen. Es wird weitere Unklarheiten und Eruptionen geben. Besonders da, wo Menschen sich unterdrückt gefühlt haben und in ihrer Freiheit bedroht, entsteht jetzt Wut und Frust. Es ist hilfreich, die Dinge nicht nur aus der eigenen Brille zu betrachten. Die Menschheit ist zu einem riesigen Netzwerk herangewachsen, in dem jede Handlung Auswirkungen auf das Befinden der anderen Menschen hat. Alleingänge können so besser aufgefangen werden, sie verunsichern aber auch immer eine große Anzahl von Menschen, so ist real geworden, was früher ein Spaß war: Wenn in China ein Sack Reis umfällt, so kann das hier durchaus Folgen haben.

Nie ist uns das so deutlich gemacht worden, wie in den letzten Monaten, wir haben es in der Hand zu entscheiden, was wir damit tun. Die Menschen sind überfordert von der Wucht der jetzigen Verwerfungen und es ist nicht leicht, zu den richtigen Entscheidungen zu kommen. Doch das Rettende wächst in der Gefahr. Wir haben unsere Engel hinter uns stehen, wir sind geführt, wenn wir vertrauen behalten, dass das was passiert, richtig ist und eine Lektion für noch viel schwierigere Probleme, die dann entstehen, wenn wir die Warnungen jetzt nicht ernst nehmen. Menschen können verschiedener Meinung sein, doch sollten wir immer in Respekt und Achtung vor dem Anderen verbleiben und uns nicht zu Verurteilungen verleiten lassen, besonders nicht, wenn die Ereignisse sich überschlagen.  
 

3. Woche

Merkur läuft zurück in den Schützen und bringt uns noch einmal in Kontakt mit tieferen Bedeutungen des Geschehens und gibt uns eine Phase des Einhaltens. Venus läuft weiter in einem Sextil mit Mars und gibt uns Halt durch Freunde und Menschen, mit denen wir unsere Sorgen und Erfahrungen teilen können. Alte Beziehungen können jetzt neuen Halt finden, grade weil wir in den stürmischen Zeiten merken, auf wen wir uns verlassen können und wer nicht mehr auf unserer Wellenlänge ist. Aber es besteht auch die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen. Manchmal wird es uns vielleicht sogar gefährlich vorkommen, weil so tiefe Gefühle ausgelöst werden. Im Prinzip sind dies alles noch die Energien der „Kardinalen Klimax“ vom Sommer. Jetzt zeigt sich die Ernsthaftigkeit unserer damaligen Absichten.

Wir brauchen in diesen Tagen nicht alles ernst zu nehmen, was uns als Nachricht aufgetischt wird. In der Angst wachsen die Dinge zu größeren Ungeheuern als sie sind. Es besteht die Möglichkeit auch für sich selbst zu prüfen, was wirklich authentisch ist und was wir nur als Maskerade mit uns herumtragen, um nicht unser wirkliches Gesicht zu zeigen. Es besteht die Möglichkeit, sich den tiefen Visionen zu öffnen, die uns noch bis Ende 2012 begleiten werden und die im Samen die Wirklichkeit der neuen Zeit tragen. Wir sind die Träger dieses Samens.  
 

4. Woche

Nun kommt die Sonne zu Pluto und Mondknoten. Mars ist weiter gelaufen und kommt in ein Quadrat zu Saturn. Es wird noch einmal Angriffe auf unsere Persönlichkeit geben, unsere tiefsten Herzensangelegenheiten auf die Prüfung gestellt. Wir fühlen uns unausgeglichen und verletzbar. Jetzt ist aber auch die Gelegenheit, grundsätzlichen Ungleichgewichten des eigenen Leben nachzuspüren. Das einfachste wäre, sich in eine Einsiedlerklausur zu begeben. Aber das Leben besteht ja auch aus diesen Prüfungen, die uns in Kontakt mit den eigenen Blockaden bringen.

Der rückläufige Merkur bildet ein Quadrat zu Lilith, wie es die Sonne letzte Woche tat. Dieses Weihnachtsfest wird wahrscheinlich nicht jedem in der angenehmsten Erinnerung bleiben. Die Sterne haben für dieses Jahr, ausgerechnet für dieses es so vorgesehen – doch wir sind die Darsteller in diesem Spiel. Es liegt an uns, ob wir auf der Herzensseite bleiben, ob wir Ja sagen zu unserem eigenen Schicksal, oder ob wir im Außen die Schuldigen für unsere Misere suchen. Es ist hilfreich, sich nicht zu Provokationen hinreißen zu lassen, in seiner Mitte zu bleiben und keine unnötige Energie zu verlieren. Wenn es allerdings sein muss, sollten wir konsequent handeln.

Ein schönes Fest und trotz allem
Einen gemeinsamen Jahresbeginn in Eintracht und Harmonie
 
Horoskopvorschau November 2010
 

Liebe Leser

Jupiter strahlt weiterhin hoch am Abendhimmel und versteckt dahinter, für unsere Augen nicht sichtbar, Uranus im Sternzeichen der Fische. Diese Konstellation wird vom „politischen Herbst“ begleitet, der langwierige Auseinandersetzungen der verschiedenen Lager mit sich bringt. In Frankreich wie Deutschland gehen die Menschen auf die Straße, um ihre Mitbestimmung an politischen Entscheidungen zu erkämpfen. Seltsamerweise geht es um scheinbar nebensächliche Themen, die Erhöhung des Renteneintrittsalters, Atomkraftwerke und einen Bahnhof. Die eigentlichen Weichenstellungen der Politik wie die Schaffung eines neuen Wirtschaftssystems, die Einsetzung einer Berufsarmee, (die auch gegen die Bürger verwendet werden kann), sowie die diversen Missbrauchsfälle im Datenschutz bleiben weitestgehend undiskutiert. Stattdessen muss wieder die übliche Stigmatisierung von Andersdenkenden, Ausländer und Randgruppen herhalten, um von der eigenen Misere der fehlenden demokratischen Einstellung abzulenken.
Jupiter im Zeichen der Fische hat mit pseudoreligiösen und obskuren weltanschaulichen Ansichten zu tun. In Konjunktion mit Uranus in den Fischen führt dies wie schon 1928 zu übersteigerten und weltfremden Idealen und Ideologien. Die äußere Krise in der Wirtschaft spiegelt wie damals das Unvermögen der Menschen wieder, sachlich zu haushalten und sich gemeinsame, funktionierende Regeln auszudenken. Stattdessen wird jede Gelegenheit genutzt, den vermeintlichen Gegner auszutricksen und sich auf seine Kosten zu profilieren. Möglich wurde diese Nachlässigkeit im aufmerksamen und achtsamen Umgang miteinander durch die fehlenden Ausrichtungsmöglichkeiten während des letzten Jahrzehnts. Waren die 90er noch geprägt von dem Elan des Mauerfalls, der neuen Börse, den neuen Informationstechnologien, sowie den demokratischen Reformen in großen westlichen Staaten, so haben die 00er eine schnelle Ernüchterung in Bezug auf die Ziele in Umweltschutz, Menschenrechten und Entschuldung der weniger bevorzugten Regionen der Welt gebracht. Manch einer mag sich fragen, wofür er sich noch anstrengen soll.
Dabei sind viele Ziele, die Anfang des Jahrtausends gesteckt worden sind, auf dem Weg, erreicht zu werden. Die Kriege in den Krisenregionen der Erde haben sich entschärft, die Märkte sind nicht total eingebrochen. In Deutschland ist die Integration von Migranten weit fortgeschritten, Millionen von Deutschkursen wurden besucht, vermittelnde Gespräche zwischen den Religionen geführt, Kindertagesstätten eingerichtet, die es vor allem weniger begüterten Müttern erlauben, sich selbst zu ernähren. Doch im öffentlichen Denken scheint dies nicht angekommen zu sein. Panikmache und schlechte Stimmung sind vor allem das Resultat der Schwarzseherei von überarbeiten Journalisten und Sensationspresse, die zunehmend von der Bloßstellung gescheiterter Existenzen lebt. Es ist dieses bürgerliche Milieu, das ansonsten die stabile politische Mitte stellt, dass nun zur einen Hälfte in der vermeintlichen Krise reflexartig die üblichen Klischees und Vorurteile aus der Mottenkiste packt und zu Büchern von Sarazin, Koch und Merz greift, um sich im Glauben auf den ewigen Fortlauf des Wirtschaftswunders einschließlich freier Bedienung auf dem Sklavenmarkt der 3. Welt zu versichern, während die andere Hälfte sich protestierend auf die Straße stellt und die negative Stimmung nutzt, um für ihre politische Ideologie Mitstreiter zu finden. Es ist dies die Zeit, in der Demokratie auf die Probe gestellt wird.
Nächstes Jahr wird Neptun erstmals in das Zeichen Fische eintreten und die Sehnsucht nach einer „höheren, besseren Welt“ erwecken, nach gemeinsamen Werten und einer idealen Gesellschaft, in der alle Lebewesen in friedlicher Koexistenz miteinander auskommen sollen. Wofür heute gekämpft wird, wird morgen dann schnell vergessen sein, die meisten der momentanen Auseinandersetzungen sind Überbleibsel eines Schablonendenkens, dass die eigentlichen Alternativen nicht denken kann, und das im Miteinander noch ungeübt ist.  
 

1. Woche

Die rückläufige Venus in Skorpion steht in einem Sextil zu Pluto am Mondknoten im Steinbock. Mächtige Kräfte ziehen ihre Fäden zwischen der geistigen und materiellen Welt, mystische Erscheinungen nach sich ziehend, die wir im Moment nicht voll verstehen mögen. Dunkle Gedanken wechseln mit Begegnungen reinsten Herzens, der Monat des Skorpions ist besonders geprägt von dem Dualismus der momentanen Konstellationen. Die Venus steht im Skorpion im Exil, sie leidet unter den extremen Verschiebungen der Matrix, wie sie das Zeichen Skorpion hervorruft, ihre Sehnsucht nach Stabilität und Selbstgenügsamkeit wird durch die Exzessivität der Gefühle ins Wanken gebracht. Andererseits kommt sie dadurch in Bereiche von Gefühlen, zu denen sie vorher nicht in der Lage gewesen ist. Mut wird jetzt belohnt und gerade da, wo wir ängstlich und zurückhaltend sind, liegen unsere Entwicklungspotentiale.
Die Sonne im Skorpion läuft in der ersten Woche aus den Haupt-Aspekten heraus und bildet nur ein Trigon zu Lilith in den Fischen. Wir erleben vieles isoliert wie aus einer Gummihülle heraus. Es ist möglich, sich von einengenden Beziehungen zu befreien und Partnern klar zu sagen, was wir wünschen. Da, wo Abhängigkeitsmuster vorliegen, kann es diese Woche zu Konflikten kommen, die aber auch als reinigend empfunden werden können und eine vertiefte Begegnung auf einer anderen Ebene möglich machen. Wahrhaftigkeit ist immer ein Thema im Monat des Skorpions. Das Ausleben der Gefühle kann für andere Menschen belastend sein, wenn sie damit zu plötzlich konfrontiert werden.
 
 

2. Woche

Merkur wechselt in den Schützen, wo auch er im Exil steht. Wir heben nun leicht ab im Überschwang der Gefühle und neigen zur Idealisierung. Das Quadrat zu Chiron/Neptun im Wassermann stößt uns unsanft auf Dinge, die wir in zu positivem Licht zu sehen. Eine heilsame Erfahrung, denn die eigentlichen Aufgaben warten auf uns noch bis Ende des Monats.
Mars läuft nun unaspektiert durch den Schützen und koppelt unsere Aktivität vom Wesentlichen ab, so dass wir Zeit für uns gewinnen. Es ist in dieser Zeit nicht ganz leicht, die „richtige Mischung“ aus Aktion und Regeneration zu finden, da bedeutende Geschehnisse sich gleichzeitig entwickeln und wir manchmal innerhalb von Sekunden neue Entscheidungen treffen müssen. Je freier wir hierin sind, desto besser wird es gelingen, die für uns und unsere Umgebung beste Wahl zu treffen.
Die Venus geht zurück in das Zeichen Waage und bildet, wie vor zwei Monaten (in der 2. Septemberwoche) ein Trigon zu Chiron/Neptun und ein Quincunx zu Uranus/Jupiter. Damit sind wir einerseits getragen von einer Welle des Mitgefühls, andererseits aber auch verletzbar und sensibel. Die Energien des „politischen Herbst“ können jetzt leicht eskalieren, da sich die verschiedenen Parteien nicht verstanden fühlen und hin und hergerissen sin zwischen dem Gefühl der eigenen Ohnmacht und der Angst, nicht ernst genommen zu werden. Die Versuchung, selbst die Macht zu missbrauchen ist groß.

 
 

3. Woche

Merkur und Mars stehen am 20.11. in Konjunktion im Schützen in einem Quadrat zu Lilith in den Fischen. Am 21.11. kommt es zum Vollmond im Zeichen Stier, dem Höhepunkt des indischen Lichterfestes und dem eigentlichen Datum von Halloween, die Sonne wechselt in den Schützen und steht vorher in einem Quadrat zu Chiron/Neptun. Diese Konstellation kann für Verwirrung sorgen und heftiger Entladung. Das Denken ist bis auf äußerste gespannt und Entspannung tut in jedem Sinne gut.
Es kann heilsam sein, die Energie der Nacht zu tanken und sich vom Alltag zurückzuhalten, wenn die Dinge nicht im Fluss sind. Frische Luft, das Nutzen der wenigen Sonnenstrahlen, heiße Bäder, Körperkontakt usw. sind Mittel, sich zu erden und mit der Natur zu versöhnen und wertvolle Erkenntnisse für sich selbst in Ruhe umzusetzen. Auch dieser Winter wird wieder sehr lange werden und es tut gut für sich Möglichkeiten zu suchen, nicht zu viel Zeit in der Stube vor dem Computer zu verbringen.


 
 

4. Woche

Am 29.11. kommt die Venus wieder in den Skorpion und am 30.11. der Merkur in das Zeichen Steinbock. Sie bilden ein inspirierendes Sextil, das verbunden mit den vielen Aspekten zu den äußeren Planeten zu einer kreativen und spielerischen Athmossphäre beiträgt. Ein Ausgleich für die anstrengenden Energien der Vorwoche. Allerdings läuft nun Mars langsam in das Quadrat zu Jupiter/Uranus hinein und fordert uns in den nächsten Tagen in Bezug auf Verteidigung unsere Einstellungen. Der Mondknoten passiert endlich den Planeten Pluto im Steinbock und läutet damit die letzte Phase in Bezug auf die Thematik des abgelaufenen Jahres ein, die mit der kardinalen Klimax am 26.6. ihren Höhepunkt fand.
In dieser Woche erleben wir verdichtet noch einmal alle Aspekte dieses komplexen Jahres und manch einer mag sich wundern, dass überhaupt noch so etwas wie ein roter Faden, eine Leitlinie existiert und die Welt sich nicht im totalen Chaos ausgelöst hat. Doch das ist die Kraft von Pluto in Steinbock. Sie hält zusammen, auch wenn sich unsere Glaubensmuster in permanenter Veränderung befinden. Sie grenzt uns zwar ein, sie zwingt uns zur Rationalität und zur Vernunft, doch macht sie auch möglich, spirituelle Lebensweisen neben der Totalität des momentanen Materialismus zu pflegen und Dingen weiterhin Unterstützung zu gewähren, die vor wenigen Jahren noch als absurd und seltsam abgetan worden wären.
Saturn hat sich bis auf 14 Grad in der Waage vorgearbeitet und läuft in ein Quincunx zu Lilith in den Fischen, dass für einige Monate Bestand haben wird. Hier liegt eine Entwicklungsaufgabe. Lilith in den Fischen hilft uns bei der Befreiung von falschen Glaubensmustern, von Pseudogemeinschaft, auch wenn dies nicht leicht fällt. Mit dem Quincunx zu Saturn in der Waage, in der Saturn in Erhöhung steht, öffnen sich Strukturen für ehrliche Begegnung und seriösen Kontakt. Neue Beziehungen können jetzt anfangen und alte auf einer neuen, ernsthaften Ebene verbessert werden.

Mit herzlichen Grüßen
Andreas Bleeck

www.elraanis.de/frontend/mysticism_horoscope_show.php4 

Vorschau Oktober 2010
 

Liebe Leser,


unendlich zäh nähert sich der Mondknoten im Steinbock dem Planeten Pluto. Bis Ende November erwartet uns noch manche Durststrecke, manche Enttäuschung, manch scheinbar sinnlose Begebenheit von der wir denken: Das müsste doch nicht sein.
Doch Venus und Mars in Skorpion führen uns gleichzeitig in intensive Bereiche der Gefühle. Die Spannung entlädt sich im Aufstand der Volkes gegen Atomkraft, Gesundheitslobby und Benachteiligung von sozial schwachen Menschen. Wegweisende Entscheidungen zur Rentenfinanzierung und Abschaffung der Bundeswehr gehen dabei unter. Die Diskussion um Migration, angestoßen von Sarazin, teilt die Nation quer durch alle Lager.
Die rückläufige Venus in Skorpion bringt uns mit unseren Grenzen in Kontakt. Wenn angestaute Emotionen kein Ventil finden, kommt es zu verzerrten Sichtweisen auf die Wirklichkeit, ungerechtes Handeln ist die Folge von Blockaden und angestautem Frust. Auf der anderen Seite beschert uns die Venus wundervolle Augenblicke der Einsicht. Die Gefühle können in Sekunden schnell von Ärger zu Freude umschlagen. Es ist hilfreich, sich Raum zum Erleben dieser Momente zu schaffen und sich nicht zu sehr von Konventionen und Moralvorstellungen einengen zu lassen. Spontane Unternehmungen und Möglichkeiten zum Ausgelassen sein können unbekannte Seiten von uns hervorbringen.
 
 


1. Woche

In der ersten Woche kommt erst die Sonne, dann Merkur in Konjunktion zu Saturn in Waage. Saturn ist inzwischen der Opposition zu Jupiter/Uranus enteilt, die sich wieder zurück die Fische bewegt haben. So ist konzentriertes Arbeiten und eine Fundierung der Erkenntnisse möglich. Neue Dinge werden nur begonnen, wenn sie an ältere Projekte anknüpfen.
Am 7. Oktober ist Neumond auf 14 Grad Waage. Der Einfluss von Saturn auf dieses Symbol des monatlichen Neubeginns gibt für den folgenden Monat eine gewisse Ordnung und Struktur vor, zumal Saturn in der Waage erhöht steht. Wir sollten unsere Aktivitäten bündeln und uns zu unklaren Situationen noch abgrenzen. In den nächsten Wochen wird dies anders sein. In der Konzentration auf die wesentliche Aufgabe entsteht momentan noch eine große Kraft und gibt Selbstbewusstsein für das Kommende.
Lilith in den Fischen steht in Quincunx zu Sonne und Merkur in der Waage. Ansonsten unaspektiert zeugt Lilith momentan von der Notwendigkeit, seinen Weg notfalls allein zu gehen und den eigenen Überzeugungen nach zu handeln. Diese Woche können wir uns ohne Angst Menschen öffnen, auch wenn der Kontakt ansonsten schwierig ist. Harmonische Seiten der Beziehung werden sichtbar und die eigentliche Thematik und Schwierigkeit auf den Punkt gebracht.  
 

2. Woche

Am 8. Oktober wird die Venus auf 13 Grad Skorpion rückläufig und lässt den Planet Mars ziehen, in der Symbolik besinnt sich das Weibliche zurück, während das Männliche voranschreitet. Die nächste Zeit ist günstig, um innere Angelegenheiten zu klären, sich der Pflege und der Austausch von Kontakten zu widmen, die einem wichtig sind. Gleichzeitig kann man diejenigen nicht aufhalten, die weiter ziehen wollen, andere Dinge zu tun haben. Am 10.10.2010 kommt der Mond zur Venus/Mars Konjunktion in Skorpion und löst eine kurze Euphorie aus, die jedoch schnell wieder verebbt.
Am 13. Und 14. läuft der Mond über Pluto und den nördlichen Mondknoten in Steinbock. Wie eingangs beschrieben ist die Konjunktion des Mondknotens im Zeichen Steinbock mit Pluto mitunter zäh und unangenehm. Es fühlt sich an wie das Warten auf das Schafott. Pluto in Steinbock zerstört unsere gewohnten Strukturen seit ein paar Jahren und mit der Begegnung mit dem Mondknoten werden uns persönliche Baustellen in das Bewusstsein gebracht. Das Quadrat zu Saturn tut sein übriges. Die Dinge verhaken sich und emotionale Blockaden sind die Folge. Tiefe Wunden des Ungeliebt sein und der fehlenden Perspektive machen immer wieder hoffnungslos und resigniert. In diesen Tagen können wir uns gegenseitig Halt geben, indem wir mehr nach unseren Impulsen und wahren Gefühlen handeln und uns nicht begrenzen lassen.
Die rückläufige Venus heißt für unsere weiblichen Anteile, sich auf das eigentliche zu besinnen und den Weg der Freude und Eintracht wiederzufinden. In Skorpion kann dies zunächst mit unangenehmen Empfindungen verbunden sein. Je mehr wir in den nächsten Wochen mit dieser Energie vertraut werden, die sich wie eine Erneuerung anfühlen kann, desto sicherer werden wir im Umgang mit dem anderen Pol, dem stürmischen, davoneilenden Mars in Skorpion, der sich nächste Woche in schwierige Aspekte begibt. Die Großmütige Annahme und Geduld unserer weiblichen Anteile ermöglich dann dem Mars neue Eroberungen und ungehemmte Entfaltung.  
 


3. Woche

Am 18. Oktober läuft der Mond über die Chiron/Neptun Konjunktion in Wassermann. Neue Inspirationen verdrängen die düsteren Gedanken und wir fühlen neuen Tatendrang. Mars läuft in das Quadrat zu Chiron/Neptun und verwickelt uns in unklare Situationen, für die wir uns vielleicht noch bereit fühlen, sie zu bearbeiten. Es ist wichtig, zunächst seinen eigenen Inspirationen zu folgen und dann aber den Konflikt anzunehmen und die eigenen Anteile darin zu erkennen. Nach dem Gesetz der Polarität ziehen wir das an, was wir an uns selbst ablehnen, der vermeintlich Friedliche zieht den Wütenden an, der vermeintlich Großzügige den Knausrigen und der vermeintlich Mutige den Feigen. Diese Woche werden wir in dieser Dynamik einigen Handlungsbedarf erkennen und eine Chance haben, unser Selbstbild zu korrigieren.
Merkur überholt die Sonne und tritt am 20.10. in das Zeichen Skorpion ein (die Sonne folgt am 23.10.) Das Denken verändert sich. Andere Dinge geraten in unseren Fokus und wir können uns auf eine neue Weise darauf einlassen. Im Quincunx zu Jupiter und Uranus zeigen Sonne und Merkur in der Waage eine Entwicklung zur Begegnung an, raus aus der Abgeschiedenheit innerer Umwälzungen in den offenen Austausch. Jetzt kann zur Sprache kommen und angenommen werden, was lange bei sich gehalten wurde. 
 

4. Woche

In der letzten Oktoberwoche geraten die Dinge erst so richtig in Fahrt. Mars wechselt am 28. In das Zeichen Schütze und kommt vorher in ein Quadrat zu Chiron/Neptun und in ein Trigon zu Jupiter/Uranus. Unser Bewegungsradius vergrößert sich, auch wenn wir noch über manche unsichtbare Fallstricke stolpern mögen. Sie können auch das Salz in der Suppe sein. Über sich selbst lachen können ist vielleicht eine der wichtigsten Voraussetzungen zu einem glücklichen Leben.
Am 29. kommt die rückläufige Venus in Konjunktion zur Sonne. Die Essenz der momentanen Geschehnisse zeigt sich in dem, was ich eingangs zu dieser Vorschau gesagt habe. Der nächste Monat bringt weitere liebevolle Einsichten in das menschliche Miteinander, da die Venus in die Waage zurück läuft. In den Fokus kommt dann mehr das rücksichtsvolle Miteinander und die Wichtigkeit von Harmonie, während Mars im Schützen unaufhaltbar die Dinge, die ihm von Wichtigkeit erscheinen, voranbringen möchte.


Mit herzlichen Grüßen
Andreas Bleeck, 43, Astrologe und Autor, Vater von 2 Kindern
www.astrologie-abc.de

 

HOROSKOP-Vorschau September 2010
 

Liebe Leser,

die derzeitige Konstellation am Himmel hat mehrere Parallelen zur Geschichte. Die Jupiter/Uranus Konjunktion am Beginn des Zeichen Widder war das letzte Mal 1928, das T-Quadrat aus Saturn, Pluto und Uranus 1933, die letzte Saturn/Uranus Opposition im Jahr 1966 ebenfalls am Ende der Achse Fische/Jungfrau. Die letzte Chiron/Neptun Konjunktion war 1945 und der Pluto stand 1937 in Opposition zu der Position wo er jetzt steht. Entsprechend erleben wir historische Ereignisse rund um Wirtschaftsordnungen und politische Einflussnahme. Populistische Maßnahmen, die die fortschreitende Ungleichgewichtung zwischen Arm und Reich stoppen sollen gehen auf Kosten des Staatshaushalts, die ersten Länder gehen bankrott.
Nächstes Jahr werden alle äußeren Planeten von Saturn bis Pluto das Zeichen gewechselt haben und der Neubeginn ist damit unabwendbar eingeleitet. Was bisher nicht erschienen ist, wird auch nicht mehr erscheinen. Noch schlummert vieles nur in unserem Inneren, unentdeckt und darauf wartend, erweckt zu werden. Es liegt an uns allein, es hervorzubringen, denn von Außen ist alles da, was zur Realisierung notwendig ist, das Wissen um die Fakten nützt nichts, wenn man sich nicht aktiv dafür einsetzt.
Auch mit der Venus/Mars Konjunktion beginnt ein neuer Abschnitt im persönlichen Erleben und in unseren Beziehungen. Wir fühlen anders als noch vor ein paar Monaten. Diesen Monat treten die beiden Planeten in das Zeichen Skorpion, spätestens dann wird uns existentielle Bedeutung des Geschehens bewusst. Die alten Strukturen können nur verändert werden, wenn wir diese Veränderung auch auf persönlicher Ebene leben. Wenn wir uns einen offenen und friedlichen Umgang in der Welt wünschen, dann müssen wir ihn auch unserer eigenen Ebene verwirklichen, weil im Großen nur geschehen kann, was im Kleinen angelegt ist.
Natürlich werden die Kämpfe weitergehen, die Animositäten, der Neid und die Eifersucht – die Frage ist dabei doch immer, was wir daraus lernen, ob am Ende eine Erkenntnis steht, mit der wir in Frieden sein können. Gerade durch unsere „Feinde“ lernen wir ja am meisten, es sind die Personen, die uns aus der Routine herausholen und Konzepte hinterfragen, die wir für allzu verständlich gehalten haben. Dies gilt auch für „Freundschaften“. In einer funktionierenden Gemeinschaft gibt es immer Menschen, mit denen wir weniger können und es gibt Menschen, mit denen wir mehr können. Das „schwarze Schaf“ gehört zum System. In dieser Zeit, wo viele Menschen aus dem sozialen Netz zu fallen drohen, wo Menschen krank werden, verzweifeln und in ihrer Not Dummheiten begehen, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass unsere eigene Existenz auch nur auf einem schmalen Grad gegründet ist und dass es Zeiten gab, wo wir ohne die Hilfe von anderen gescheitert wären.
Wenn die, die glücklich sind diejenigen glücklich machen, die unglücklich sind, würde niemand auf der Welt mehr leiden müssen. Dabei ist Geld noch das wenigste, was man geben kann. Es ist vor allem Wertschätzung und Anerkennung, die fehlt, wo sich Werte auf eine Zeit des Wirtschaftswunders und ungebremsten Wachstums gründen. Was wir auch tun, es reicht hinten und vorne momentan nicht. Und genau hierin liegt die Heilung, da wir tagtäglich aufgerufen sind hinzuschauen, zu hinterfragen und die eigentliche Aufgabe darin zu erkennen, in erster Linie uns selbst gesund zu erhalten, damit wir anderen, die dies nicht so gut erkennen, helfen können. Die gesparte Kraft für menschliche Zuwendung gewinnt von Wichtigkeit, wo das System nicht mehr in der Lage ist, die Grundversorgung zu garantieren. Jedes System kommt irgendwann an sein natürliches Ende, dies ist ein unabwendbarer Vorgang, wenn man sich als Mensch innerhalb von Systemen bewegt. Im System selbst ist ein Ende desselben nicht vorgesehen, es gibt nur eine Bereitschaft zur Menschlichkeit und Brüderlichkeit, die Menschen davor bewahrt, im Übergang der Systeme nicht unmenschlich zu werden.  
 


1. Woche

Merkur reist in der Jungfrau rückwärts bis zu einem Trigon mit Pluto. Unser analytisches Verständnis ist geschärft, Ursachen und Wirkungen liegen klar vor uns. Mit dem Trigon zu Pluto erscheinen schwierige Dinge einfach, es eröffnen sich mitunter tiefe Einsichten in die eigene Psyche. Eine gute Zeit, um Menschen von einer anderen Seite kennenzulernen oder sich über Dinge auszutauschen, die bisher zu intim erschienen.
Venus und Mars reisen in der letzten Dekade des Zeichens Waage, in der auch Saturn in seiner Erhöhung steht. Noch überwiegen die vernünftigen Gründe in der Begegnung mit Menschen vor allem des anderen Geschlechts. Dies wird sich die nächsten Woche ändern. Die jetzige Klarheit über unsere Gefühle und Absichten ist in Veränderung. Überraschende Wendungen können der Fall sein, neue Perspektiven auftauchen, die uns allerdings schon lange bekannt sein sollten. Wir zehren noch von der Disziplin der Vergangenheit.

 
 

2. Woche

Merkur läuft bis 5 Grad Jungfrau zurück und bleibt damit in der Opposition zu Lilith in den Fischen. Die veränderlichen Zeichen symbolisieren Veränderungen im Denken und Fühlen. Mit Lilith in den Fischen befreien wir uns von mysteriösen Angelegenheiten, wir wollen aus dem nebligen Zustand aktiv heraustreten, der auch in den letzten Jahren durch Uranus in den Fischen befördert worden ist und große Unruhe in unser Leben gebracht hat. Merkur in Jungfrau unterstützt die Tendenz zur Klarheit, geht aber in Widerstand zu den Emanzipationsidealen von Lilith, die ihm zu revolutionär erscheinen mögen. Er bevorzugt eine klare, nüchterne Linie, die Lilith auch vertraut ist, im Moment aber, da sie in den Fischen weilt, nicht ganz zugänglich ist. So entsteht ein Hin- und Her gerissen sein aus dem Tatendrang, klare Verhältnisse zu schaffen und der Überlegung, lieber genau hinzuschauen.
Venus kommt in Sextil zu Merkur (sowie zahlreichen weiteren Aspekten zu den äußeren Planeten) und steigert unser Wahrnehmungsvermögen und unsere Phantasie. Im Zeichen Skorpion steht sie im Exil, was unsere Empfindungen negativ färben mag. Anstrengende Aspekte von Beziehungen erfahren kreative Lösungen, ohne dass es im Gefühl zu einer Erleichterung kommt. Es ist hilfreich, in seiner Liebe und möglichst autonom zu bleiben und sich jetzt nicht von dem Sturm der Leidenschaft erfassen zu lassen, der die Negativität verstärken kann. Mit Mars kommt nächste Woche eine Aktivkraft in den Skorpion , die es erlaubt, gezielt vorzugehen und Kräfte zu fokussieren.
 
 


3. Woche


Auch Mars kommt in ein Sextil zu Merkur und ein Sextil zu Pluto und läuft aus dem Quincunx zu Jupiter/Uranus und Trigon zu Chiron/Neptun heraus. Die Verdichtung lässt nach, Merkur wird wieder gradläufig. Es kann eine Erleichterung sein, intellektuelle Angelegenheiten als geklärt zu betrachten und sich Dingen zuzuwenden, die mehr körperlichen oder seelischen Einsatz als geistigen verlangen. Eine Begegnung mit schmerzhaften Angelegenheiten ist möglich, wo die Ressourcen aufgebraucht sind. Verlustangst, Anhängen an verlorenes Glück können jetzt besonders stark spürbar sein. Aber es sind auch neue Impulse möglich, eine grundlegende Richtungsänderung aus einem letzten Kraftakt heraus.
Die Merkur/Lilith Opposition stößt uns auf empfindliche Themen der Freiheitsbeschränkung und Menschen die uns einengen. Der Wunsch nach kraftvoller Gegenwehr entsteht, wo wir Widerworte erfahren, die wir nicht mehr hören wollen. Es geht dabei teilweise um langwierige Themen, die jetzt klar formulierbar erscheinen. So lösen sich auch Blockaden im Körper, was unangenehme Reaktionen hervorrufen kann.
 
 

4. Woche


Merkur, Venus und Mars laufen langsam aus den Aspekten heraus. Diese Woche dient der Aufarbeitung des Geschehens der letzten Wochen und es ist nicht ratsam, sich zusätzliche Arbeit aufzuladen. Neue Projekte sollten langsam begonnen werden in Ansehen der Dinge, die noch zu erledigen sind. Es ist hilfreich, sich eine Deadline zu setzten, denn alles wird nicht schaffbar sein bei der Menge von Eindrücken, die sich in diesem Monat angesammelt haben.
Die Sonne im Zeichen Waage läuft auf den Planet Saturn zu und bremst unsere Bestrebungen da massiv ab, wo wir uns verzettelt haben. Es können unerwartete Hindernisse auf dem Weg auftauchen und uns leidvoll bewusst machen, dass wir das Glück nicht erzwingen können. Es dauert alles seine Zeit und Ruhe und Entspannung sind da angesagt, wo der Lauf der Dinge nicht zu ändern ist.
Mit herzlichen Grüßen
Andreas Bleeck

Horoskop-Vorschau August 2010

Liebe Leser,

der erste Monat nach der „kardinalen Klimax“ hat uns den Spiegel der Vergangenheit vorgehalten. Berichte über ausgeschaltete Alarmanlagen bei Ölplattformen, fragwürdigste Vorgehensweisen in Afghanistan, Tote bei der Loveparade u.vm. lassen tief blicken wie gleichgültig Menschen mit dem Leben anderer Menschen umgehen und wie Profit und Macht im Vordergrund stehen.
Auf der anderen Seite finden sich immer mehr Menschen zusammen, um gemeinsam für ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ zu werben, Initiativen zum Erhalt ihrer Umwelt zu koordinieren und sich bewusst machen, dass es nur einen Weg für die Menschheit in Frieden und Toleranz geben kann. Der Monat August wird mit Mars und Venus in Waage Beziehungsthemen verstärken und ein ausgewogenes Miteinander fördern. Gleichzeitig wird Merkur in Jungfrau rückläufig und hilft uns, die Dinge genau zu analysieren, die in den letzten Monaten geschehen sind.
Die „kardinale Klimax“ heißt so, weil die äußeren Planeten Jupiter, Saturn, Uranus und Pluto in kardinale oder bestimmende Zeichen eintreten, Jupiter und Uranus in den Widder, Saturn in die Waage und Pluto in den Steinbock, welche gleichzeitig die ersten Sternzeichen einer Jahreszeit sind und einen neuen Abschnitt einleiten. Deshalb ist die „kardinale Klimax“ so etwas wie ein Horoskop der Welt. Etwas Neues wird geboren und etwas Altes hört auf. Ähnlich wie 1930, als die Planeten ebenfalls in einem T-Quadrat in kardinalen Zeichen standen, steht die Welt vor einer dramatischen Veränderung. Der Unterschied ist, dass der Planet Pluto damals in das Zeichen Krebs wechselte und nun in das Zeichen Steinbock, in dem es um Strukturen und Umbau von Ordnung geht.
Während damals Gefühle und Emotionen bestimmend für die Handlung waren ist es nun die Vernunft und Ratio. Das Motto ist Effizienz, Tragweite, Leistung, Funktion und Verantwortung. Dabei werden mechanische Handlungsweisen verlangt, Unterordnung unter das Ganze und das Empfinden und Spüren leicht vernachlässigt. Da wir aus den Vorkomnissen von 1930 vor allem auf der Ebene der Psychologie gelernt haben und inzwischen eine sanfte Revolution in Sachen Mitbestimmung, Gleichberechtigung und Toleranz erlebt haben, werden wir wachsam gegenüber jeden totalitären Bestrebungen sein. Doch genau dieses Misstrauen hindert uns wiederum an der Anteilnahme, am spontanen Erleben, am Vertrauen und Ausgelassensein. Jede unserer Aktionen, sei sie auf Facebook , im Sportverein oder auf dem Balkon zu Hause wird beobachtet, bewertet und undifferenziert gespeichert.
Ohne dass es uns bewusst ist, werden wir zu einem Experten für sinnlose Informationen, die das Wesentliche unserer persönlichen Welt nicht mehr erfassen. Individuelle Meinungen, Abweichungen vom Mainstream sind schwierig, da der große Fluss der Informationen vorgegeben ist und wir uns nur noch als ein kleines Rad innerhalb des Ganzen fühlen. Wir spielen ein Spiel hinter einer undurchdringbaren Maske, in der Emotionen nicht auffallen sollten. Kultur basiert aber nicht auf der Unterdrückung von natürlichen Instinkten, wie Freud meinte, sondern auf der individuellen (und vor allem emotionalen) Gestaltung der eigenen Umwelt. Je mehr wir alle dasselbe Spiel spielen, desto eintöniger wird das Leben und deshalb sind wir auch trotz des Überangebots von Freizeitmöglichkeiten nicht glücklich.
Wenn Menschen unglücklich sind, suchen sie nach Schuldigen. Frauen finden den „schwarzen Peter“ oft in ihren Beziehungspartnern. Die Männer wiederum wehren sich mit Liebesentzug und Abwesenheit. Sie suchen Orientierung im System, von dem sie sich emanzipieren sollten, „machen ihren Job“, bauen Ölplattformen, führen Kriege und machen Geschäfte mit der Liebe, um eine Identität zu haben, eine Daseinsberechtigung , anstatt sich ihren Gefühlen zuzuwenden, Zeit für Kinder und Haushalt aufzubringen. Für Frauen wäre das auch nicht leicht zu akzeptieren, denn viele Frauen sehen im Mann noch immer unbewusst den Versorger und Geldverdiener der Familie. Sie möchten zwar, dass der Mann im Haushalt hilft, und die Kinder betreut, sie möchten deshalb aber auch keine finanziellen Einbußen in Kauf nehmen. So bremsen die Geschlechter im Erhalt des Status Quo gegenseitig aus. Männer verdienen weiter Geld, egal mit was, ohne ihren weiblichen Qualitäten näher zu kommen; Frauen versuchen in der Doppelt- und Dreifachbelastung von Beruf, Familie und Beziehung es allen Recht zu machen, verausgaben und vernachlässigen sich selbst. Gleichberechtigung heißt, dass Mann und Frau sich gegenseitig im spirituellen Sein und im individuellen Fortkommen unterstützen. Dabei helfen Teilzeitarbeit, Jobsharing, Quereinstiegsmöglichkeiten in alle Berufe, berufsübergreifende Kooperationen und vor allem die Stärkung der Eigeninitiative von beiden Geschlechtern.
 

1. Woche

Mars in der Waage kommt am 4. August, in die Opposition zum Jupiter im Widder und in Quadrat zu Pluto im Steinbock, sowie in Konjunktion zum Saturn. Am 7. August wechselt auch die Venus in die Waage. Beide bilden weitere vielfältige Aspekte zu den äußeren Planeten aus, z.B. das Quincunx zu Neptun und Chiron Ende Wassermann und Lilith Anfang Fische.
Eine Woche voller Begegnung und Austausch. Zeit zum Flirten und neue Kontakte knüpfen. Es können gar nicht genug Anreize sein, solange der Kopf offen ist. Das Quincunx von Fische nach Waage symbolisiert den Sprung von der Angst vor dem Sein in die Begegnung und den ungezwungenen Austausch. Noch sind Chiron und Neptun aber im Wassermann, so dass wir mit alten, komplizierten Energien konfrontiert sind, die unvorhergesehenes Heraufbringen können. Es gilt sich von unproduktiven Gedanken zu verabschieden und in neue Vorstellungen einzutauchen. Anderssein heißt nicht, schrill und eigensinnig zu sein, sondern sich zu unterscheiden von der Masse ohne sie zu konfrontieren.
Persönlichkeit macht attraktiv. Wer denkt, dass er uninteressant für das andere Geschlecht ist, macht sich auch uninteressant. Das Problem liegt im Kopf. Vor lauter Denken nehmen wir nicht wahr, dass die Welt sich permanent ändert und die Situationen immer neu sind. Es sind unsere Ansprüche, die uns begrenzen.    


2. Woche

Venus und Mars reisen weiter zusammen durch die 1. Dekade des Zeichens Waage und kommen aus den Aspekten zu den äußeren Planeten heraus. Damit isoliert sie das Beziehungsthema, wir sind auf uns selbst angewiesen und können uns allein gelassen fühlen. Die Zeit scheint wie festboniert zu stehen. Wenig bewegt sich mehr – ein seltsamer Unterschied zur Vorwoche. Die vielen Kontakte, die sich ergeben haben, scheinen nur noch flüchtig und wertlos.
Sorgen können auftauchen, dass wir nicht genug wert sind, wir möchten über Initiative kompensieren, wo uns nicht genug geschieht. Doch eigentlich brauchen wir nur an das anzuknüpfen, was schon da ist. Wo ist die Zufriedenheit und Gewissheit auf einmal hin? Ein Kontrollbedürfnis entsteht da, wo das Grundvertrauen nicht gegeben ist. Wir können nur dann loslassen, wenn wir uns Alternativen im Leben schaffen.
Merkur in Jungfrau und Sonne im Löwen stehen unaspektiert (bzw. mit einem weiten Halbsextil, kurz vor Merkurs Rückläufigkeit). Wir fühlen nicht die gewohnte Unterstützung und Anerkennung, das Grübeln setzt ein, wo vorher noch eine klare Analyse war. In dieser Stagnation ist es hilfreich, sich an feste Qualitäten zu halten, Dinge die einem Sicherheit verleihen, Routinen, mit denen man vertraut ist und Menschen, denen man vertrauen kann. Wer in solchen Situationen zusammenhalten lernt wird auch in anderen Krisen bestehen.    
   

3. Woche

Mars und Venus betreten die zweite Dekade der Waage, die durch den Planeten Saturn beherrscht ist, so dass wir ernsthaft an Fragen der Beziehung arbeiten können. Bestehende Beziehungen werden einem Test unterzogen, neue Möglichkeiten abgewogen und den eigenen Ansprüchen unterworfen. Es sortiert sich, was seit Monaten im Raum steht. Die aufregenden Energien der letzten Wochen machen einer Ernüchterung Platz, bzw. der Einsicht in das Konstrukt der eigenen Beziehungen. Wir können unsere eigenen dahinterstehenden Muster nun gut erkennen und die entsprechenden Schlüsse daraus ziehen.
Die Sonne im Löwe kommt in Opposition zur Konjunktion von Chiron und Neptun im Wassermann, Gelegenheit zur Entspannung und Reinigung. Neue Möglichkeiten zur Mitbestimmung sind jetzt möglich, wo dogmatische Argumente weichen, die seit längerem den Austausch blockieren. Andere Perspektiven eröffnen sich und nehmen für eine Weile den Druck aus dem Beziehungsgeschehen. Das „unheilige“ Selbst kommt vielleicht ins Bewusstsein und wir schämen uns, nicht mithalten zu können, bzw. nicht genügen zu können. Indem wir uns gegenseitig das geben, was wir benötigen, halten wir die Energie in Fluss, trotz Krisen und persönlichen Schwierigkeiten. Wo die Energie fließt, ist sie doppelt und dreifach so stark. Es gibt immer jemand, der sich über einen Anruf oder Besuch freut.    
 

 4. Woche

Merkur wird rückläufig und bildet nur ein Halbsextil zur Konjunktion von Venus und Mars aus. Wir haben nun die Möglichkeit zu analysieren und unsere Gedanken zu sortieren. Doch lange Zeit zum Nachdenken bleibt nicht. Die Energien der dritten Waagedekade, in die Venus und Mars eintreten sind quirliger, bringen unvorhergesehene Ereignisse hervor. Überraschende Wendungen im Beziehungsgeschehen sind möglich.
Die dritte Dekade Waage bereitet auf die tiefen Prozesse vor, die im Zeichen Skorpion mit uns geschehen werden. Es wird noch einmal alles aufgewühlt, was ungeklärt ist, damit wir an unsere „Wahrheit“ besser heran kommen und authentisch bleiben können, auch wenn es im Äußeren zu Veränderungen kommt. Ehrlichkeit ist jetzt wichtig und das Einlassen auf die Unterschiedlichkeit zwischen den Menschen. Wirkliche Gemeinschaft und Beziehung akzeptiert das Anderssein, will den Anderen nicht manipulieren oder kontrollieren, sondern die Freiheit lassen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Emotionen sind ein Anzeichen dafür, dass etwas voran geht.
Mit herzlichen Grüßen
Andreas Bleeck

 

 
Vorschau Juli 2010
 

Liebe Leser,

die Tage der „kardinalen Klimax“ halten uns noch in Atem. Im Monat Juli werden neue Energiemuster hinzukommen. Merkur kommt in das Zeichen Löwe und die Venus in die Jungfrau (am 9. Und 10 Juli). Uranus im 1. Grad Widder wird rückläufig, Chiron geht zurück in das Zeichen Wassermann und Saturn betritt endgültig die Waage. Am 11. Juli kommt es zu einer Sonnenfinsternis, die in Folge der Mondfinsternis der „kardinalen Klimax“ steht (Sonnen- und Mondfinsternisse finden häufig 14 Tage nacheinander statt).

Die Länder der G20 trafen sich am Wochenende der „kardinalen Klimax“ und beschlossen einen gemeinsamen Schuldenabbau, der allerdings nur sehr schwer umsetzbar sein dürfte, wenn man nicht eine lange Phase der Inflation in Kauf nehmen will. Der „kleine“ Mann muss die Schulden, die sich über die Jahre des Börsenbooms in den Staaten aufgebaut haben abtragen helfen. Doch jeder andere Weg wäre eine Reise in die Ungewissheit.

Das Öl im Golf fließt weiterhin aus, die größte Umweltkatastrophe der Menschheit nach dem Unfall im Kernreaktor Tschernobyl. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen diesmal aus dem Geschehen lernen.

Der Rücktritt von Horst Köhler ist wahrscheinlich noch nicht das Ende einer langen Reihe von männlichen Politikern, die mit der Regie von Angela Merkel nicht einverstanden sind. Beginnend mit Friedrich Merz über Edmund Stoiber und Roland Koch haben sich die aktivsten Kritiker aus der konservativen Reihen verabschiedet. Sie werden eines Tages fehlen. Wulff wird, wenn er zum Präsidenten gewählt wird, das Ende des Andenpaktes der jungen Wilden in der CDU verkörpern. Projektionen stellvertretend für alle jungen Männer, die vaterlos in dieser Gesellschaft aufwachsen und mit den „dunklen Unbewussten“ der Frau nicht adäquat umgehen gelernt haben.

Die aktivierte Herzensenergie dieser Tage ist wiedermal durch den Fußball spürbar. Die Deutschen, die für ausgelassene Freude wahrlich nicht im Übermaß bekannt sind, haben sich durchgebissen und mit einer jungen Mannschaft das Viertelfinale erreicht. Der Teamgeist ist vorbildlich in Zeiten wo Zusammenhalt die wichtigste Voraussetzung für die Bewältigung des Alltags ist, wo Menschen trotz Enttäuschungen und individuellen Fehlern füreinander einstehen und im Herzen agieren.  
 

1. Woche

Sonne und Merkur gehen aus der Opposition zu Pluto heraus und stehen am südlichen Mondknoten in Krebs. Die Themen, die in der Jahresvorschau beschrieben sind, werden nun zentral ausgelöst, die Verletzungen des „inneren Kindes“, der Umgang mit Emotionen, Hilflosigkeit, Trauer, Wut und Freude. Die Muster unseres Lebens liegen deutlich vor uns und wir sind jetzt in der Lage, entscheidende Impulse zur Heilung der erlittenen Verletzungen und Demütigungen zu legen, wenn wir bereit sind, loszulassen, zu vergeben und die Verantwortung für unseren eigenen Anteil zu übernehmen. In Sextil zu Mars in Jungfrau erscheinen die aktiven Erfahrungen, die uns geistig positiv stimuliert haben und zu unserer Selbstwerdung und Abgrenzung von einengenden Strukturen geführt haben in einem anderen Licht. Mit anderen Worten wir können uns der „Konstruktion“ unseres Lebens jetzt bewusst werden. Sehnsucht nach Halt und Nähe nährt betont die Notwendigkeit von Autonomie und Selbstverantwortung, aus der heraus Sicherheit zu den Mitmenschen nur möglich ist.
Alle Kinder dieser Welt stehen diese Woche unter einem besonderen Stern und ihnen sollte unsere Aufmerksamkeit gelten. Wir können von ihnen lernen, unser Ego nicht als das Zentrum des Seins zu betrachten. Kinder handeln aus dem Impuls dessen, was da ist, ohne zu werten und urteilen. Sie sind noch nicht verbildet von den zehrenden Kräften der Gesellschaft, von Anpassungsdruck und Überforderung, die zu Rückzug und Verzweiflung führt. Eben noch traurig können sie im nächsten Augenblick glücklich und erfüllt sein von Kleinigkeiten und Dingen, die unserer Aufmerksamkeit entgehen würde.
 
 

2. Woche

Am 9. Juli wechselt Merkur wie schon erwähnt von Krebs in Löwe und die Venus von Löwe in Jungfrau. Kraftvolle Kommunikation wechselt mit altbackenen Liebesbekundungen, Demonstrieren von Stärke mit gefühlvollen Stilblüten, die eine erotisierende Wirkung ausüben können. Mars in Jungfrau unterstützt unser Emanzipationsbedürfnis und wir erscheinen in unserem Streben nach Unabhängigkeit attraktiv und aufregend. Mars bildet allerdings nur ein Sextil zur Sonne aus und so können wir mit unserem Bedürfnis nach Freiheit allein dastehen. Andere Menschen betonen jetzt den Wert der Tradition und des Vergangenen.
Auf den Wechselgraden stehend, bilden Merkur und Venus natürlich wieder zahllose Aspekte zu den äußeren Planeten der „kardinalen Klimax“ aus (siehe Horoskop-Vorschau des Vormonats), die zu zahlreich sind, um sie einzeln zu beschreiben. Venus in Opposition zu Chiron/Neptun erinnert an die visionären Konstellationen der letzten 2 Jahre mit den seltsamen Träumen und Begebenheiten. Für kurze Zeit kehren wir möglicherweise in Traumschlösser der Vergangenheit zurück und hängen einer verlorenen Zeit nach.
Merkur steht in einer Yodfigur mit Pluto im Steinbock und Chiron/Neptun in den Fischen. Eine Entwicklung zum Ausdruck von Egoqualitäten ist angezeigt, die aber gleich wieder in „anderen Dimensionen“ kanalisiert werden müssen. Wir haben kaum Zeit, uns selbst zu präsentieren, denn die Notwendigkeit der Entwicklung zwingt uns, die eigenen Vorgaben der beständigen Prüfung zu unterziehen. Das kann zur Verwirrung über die eigenen Motive führen. Im Sextil zu Saturn ist Merkur allerdings sehr analytisch und genau, so dass wir uns die Einzelheiten des jetzigen Geschehens vom Verstand her nachvollziehen können, das Herz jedoch wird sich nur öffnen, wenn wir bereit sind für Fortschreiten und Entwicklung.  
 

3. Woche

Mars nähert sich Saturn und damit dem „kardinalen Quadrat“, die Energien ziehen an und werden dramatischer. Merkur und Venus bilden keine weiteren Aspekte aus und somit können wir uns ganz auf die Entwicklung persönlicher Themen konzentrieren. Die Sonne kommt am 22. Juli in das Zeichen Löwe und damit in dieselben Aspekte wie Merkur die Woche zuvor. Was wir dort durchlebt haben, manifestiert sich jetzt im guten wie im schlechten Sinne. Die schmerzhaften Qualitäten des Zeichen Krebs, die Verlassenheitsängste und Nähe/Distanz-Konflikte lassen nach, dafür geht es nun um das zeigen von Präsenz und die Forderungen, uns unserer Kraft gemäß einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.
Am 20. Juli geht Chiron zurück in das Zeichen Wassermann und bringt noch einmal die Zeichen der Veränderungen der letzten 7 Jahre in das Bewusstsein und regt die damit verbundenen Heilungsprozesse noch einmal an. Wunden, die in diesen Jahren geschlagen wurden, können jetzt durch die Verbindung mit der göttlichen Schöpfungs-Energie des Wasserträgers geschlossen werden, Schwerter gezogen und Worte ausgeglichen. Was zusammenkommen- und bleiben soll wird nun auch zusammen geführt.  
 

4. Woche

Der Mondknoten nähert sich Pluto immer mehr und bringt uns in Kontakt mit den tiefsten inneren Prozessen. Je nachdem, wo Pluto in unserem Ursprungshoroskop steht, werden die damit verbundenen Themen ausgelöst und auch die Achse Krebs/Steinbock, auf der die Differenzen zwischen Heimatverbundenheit- und Verlust, Annahme des Kindlichen und Ausweichen in die Erwachsenenrolle, Spiel und Ernst thematisiert sind. Wir schwanken beständig zwischen dem Leichten und schweren und es wird immer schwerer die innere Balance zu behalten.
Mars kommt Ende des Monats in die exakte Konjunktion zu Saturn und Opposition zu Chiron/Neptun/, sowie wenig später zu Lilith und in das Quadrat zu Pluto. Uns wird radikal bewusst, welche „Baustellen“ noch zu bewältigen sind und wo unsere Kraft verschleißt. Wir sollten diese Tage sparsam haushalten und uns von Konflikten nicht ablenken lassen. Merkur in Jungfrau hat wenige Tage zuvor unser analytisches Verständnis geschärft und mit Informationen quasi erschlagen – zu viel um es auf einmal bearbeiten zu können. Wir können viel über uns selbst und unsere Beziehungsmuster lernen, wenn wir uns der eigenen „Mittäterschaft“ bewusst werden. Dabei sollten wir nicht die Herzebene verlassen und Nähe, Liebe und Vorsicht walten lassen.

Mit herzlichen Grüßen
Andreas Bleeck

Die Aspekte werden nicht immer an dem Tag ausgelöst, an dem sie genau sind, weil die Planeten in größere Muster eingebunden sind. So können Themen der einen Woche auch in der anderen Woche auftreten. Falls sie an einer Deutung ihres Geburtshoroskops oder Fragen zu Gegenwartsthemen Interesse haben, kontaktieren sie mich gerne – andruid at gmx.de
www.astrologie-abc.de


Juni und Juli 2010 gehören mit zu den astrologisch ereignisreichsten Monaten, die ich bewusst reflektiert habe. Ich werde die interessantesten Konstellationen im Folgenden gerne besprechen. Um inhaltlich alle Zusammenhänge richtig zuordnen zu können, empfehle ich die Monate Mai und Juni nochmals zu studieren.

Am 6. Juli wird Uranus auf 0°35` im Widder rückläufig. Er bleibt dies bis zum 6. Dezember 2010 und steht zu dem Zeitpunkt auf 26°40` in den Fischen. Den Stand wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit erreicht er erst am 22. März 2011 wieder. Kaum hat Uranus den Widder erreicht, wird er noch im ersten Grad wieder rückläufig und kehrt zurück in die Fische. Diese Zeitspanne sollten wir nutzen, darüber nachzusinnen, ob die angestrebten Veränderungen und die vom Uranus geforderte Freiheit uns entsprechen und wenn nicht, wie wir in Zukunft damit umgehen wollen.

Am 9. Juli wechselt Merkur vom Krebs in den Löwen. Dieses ist eine gute Stellung für kreatives Schreiben, für kraftvolle Gedanken und eine herzliche Kommunikation. Descartes Ausspruch „Ich denke also bin ich“ könnte in einem Moment mit Merkur im Löwen entstanden sein.

Am 10. Juli wechselt Venus vom Löwen in die Jungfrau. Hier ist sie umsichtiger und vorsichtiger. Ihre Hingabe gilt dem eigenen Körper, der Gesundheit, auch der Ernährung oder richtet sich auf andere. Venus in der Jungfrau kann sehr viel Mitgefühl anzeigen. Dieses richtet sich gerne auf Tiere oder auf sozial schwächer gestellte oder kranke Menschen.


Neumond Juli 2010


Am 11. Juli treffen sich Sonne und Mond auf 19 Grad im Krebs zum Neumond. An diesen Tagen kann es zu tiefen Gefühlen kommen. Wir können uns heimatlos fühlen oder intensiv nach unserer wahren Heimat, unserem Zuhause suchen. Dabei spielt in jedem Fall auch unsere Familie eine große Rolle.


Am 20. Juli verlässt der rückläufige Chiron die Fische wieder, und kehrt zurück in den Wassermann. Chiron war am 20. April erstmals in die Fische eingetreten. In diesen drei Monaten gab es einen ersten kurzen Einblick, wie Chiron sich in den Fischen auswirken wird. Am 8. Februar 2011 wird er dann endgültig dorthin wechseln. Nun gibt es bis dahin die Gelegenheit, die möglichen Auswirkungen von Chiron im Wassermann zu verarbeiten. Dieses können alte Gedankenmuster sein (in den Fischen sind es eher Glaubensmuster). Die damit verbundenen Schmerzen können jetzt noch einmal erlebt werden. In diesem bewussten Erleben können die damit verbundenen Gefühle integriert und damit Heilung bewirkt werden.

Am 21. Juli wechselt Saturn erneut in die Waage. Da sich Saturn ungefähr zweieinhalb Jahre in einem Zeichen aufhält, ist dieser Transit sehr wichtig. Es wird grundsätzlich darum gehen, mehr Diplomatie, Ausgleich und Gerechtigkeit in die laufenden gesellschaftlichen Prozesse zu bringen. Es ist Saturns zweiter und endgültiger Eintritt in die Waage. Bereits im Oktober war Saturn da erste Mal dorthin gewechselt. Schon am 26. Juli (siehe auch dort) kommt es zur fünften und letzten Opposition zu Uranus im ersten Grad der Kardinalzeichen Waage (Saturn) und Widder (Uranus). Während Saturn auf den Weg in das Zeichen hinein ist, verlässt der rückläufige Uranus das seine (am 14. August 2010). Schon im nächsten Monat (siehe dort) tritt Saturn im dritten Grad der Waage ins Quadrat zum Pluto im Steinbock. Dieses ist das dritte und letzte Mal, dass diese beiden Planeten diesen Aspekt bilden und ein schwieriger Prozess wird sich nun allmählich auflösen, obwohl es sehr gut sein kann, dass wir die Auswirkungen dieser Konstellation erst im Nachhinein erfahren werden. Pluto wie auch Saturn wirken im Transit gerne nach.

Am 22. Juli wechselt die Sonne in das Zeichen Löwe. In dieser Phase im Jahr stehen Sport, Spiel und Abenteuer an erster Stelle. Wir können diese Zeit nutzen, unser Leben zu geniessen und unsere Kreativität fördern. Außerdem sollten wir mehr Zeit mit unseren Kindern verbringen. Die Zeitspanne mit der Sonne im Löwen ist eine kraftvolle Zeit, die wir nutzen sollten, um Energie, Mut und Zuversicht in uns zu stärken.

Am 24. Juli wird Jupiter auf 3°24` im Widder rückläufig. Er kehrt in dieser Phase am 9. September 2010 in die Fische zurück. Er wird am 19. November 2010 auf 23°30` in den Fischen wieder direktläufig, kehrt am 22. Januar 2011 in den Widder zurück, erreicht die Stellung wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit aber erst am 9. Februar 2011 wieder. Wie bereits mehrfach besprochen macht Jupiter in dieser Phase einige wichtige Aspekte zu Saturn, Uranus und Pluto. Wir müssen damit rechnen, dass die angestrebten Entwicklungen sich nun doch nicht so schnell umsetzen lassen. Stattdessen geht es um eine Verarbeitung und Integration derselben, damit wir dann 2011 richtig durchstarten können.

Schon einen Tag später am 25. Juli tritt der gerade rückläufig gewordene Jupiter ins Quadrat zum Pluto im Steinbock. Dieser Aspekt kann eine tiefe Sinn- und Glaubenskrise anzeigen, sowie die Möglichkeit, dass zwar grundsätzlich viel Energie da ist, diese sich aber nur schwer in die richtige Bahnen lenken lassen wird. Dieser Aspekt ist bis in den August hinein gültig. Es kommt zum zweiten Quadrat mit Pluto am 3. August 2010 und zur zweiten Opposition mit Saturn am 16. August (die erste war am 23. Mai 2010). An diesen Tagen kommen Jupiter, Saturn, Uranus und Pluto zusammen, wobei der rückläufige Jupiter das Quadrat von Saturn und Pluto regelrecht auflädt. Damit kann der Machtkampf und eine mögliche (neue) Wirtschaftskrise an Gewicht gewinnen.

Vollmond Juli 2010


Am 26. Juli stehen sich die Sonne im Löwen und der Mond im Wassermann auf 3 Grad zum Vollmond gegenüber. Diese Konstellation zeigt den Gegensatz zwischen möglicherweise gesunden Egoismus und dem selbstlosen Einsatz in der Gemeinschaft. In gewisser Weise muss vielleicht jeder von uns sich in diesen Tagen diesem Gegensatz stellen.


Am gleichen Tag, dem 26. Juli kommt es auf 0°25` zur fünften und letzten Opposition von Saturn direktläufig in der Waage und Uranus rückläufig im Widder. Ich schrieb unter anderen dazu im Mai: „In den folgenden Monaten wird demnach Saturn wieder stärker werden und damit ist die Gefahr gegeben, dass Restriktionen, Regeln, Gesetze und Begrenzungen aller Art wieder im Vormarsch sind. Andererseits macht Saturn die Dinge auch konkret, so dass wirklich etwas passiert. Hoffen wir, dass dies gute Dinge für uns alle sind.“
Dieses letzte Aufeinandertreffen von Saturn und Uranus bildet den Abschluss einer seit Herbst 2008 wirksamen und weiter nachwirkenden Verbindung, die den Konflikt zwischen dem Alten, Konservativen und dem Neuen, Progressiven symbolisiert und in der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise ihre konkrete Manifestation gezeigt hat.
Zur ersten Opposition im November 2008 hatte ich geschrieben: „ Am 4. November tritt Saturn in die Opposition zu Uranus. Saturn aus der Jungfrau steht dem Uranus in den Fischen gegenüber. Dieses ist eine Konstellation, die 2009 noch zweimal und die insgesamt fünfmal exakt werden wird. Mit Saturn trifft das Alte, die Struktur, Regeln, Gesetze und der Staat auf Uranus, der das Neue, die Revolution, die Freiheit, Individualität und die Befreiung symbolisiert. Da kann es krachen und all die alten überlebten Dinge werden sich verabschieden müssen. In dieser Opposition steckt eine Menge an Zündstoff.“
Dem ist hier nichts hinzufügen!

Am 27. Juli wechselt Merkur vom Löwen in die Jungfrau. Nun gilt es, den Verstand nüchterner und rationaler einzusetzen. In dieser Phase können wir gut planen und uns bewusst mit unserer Lebensführung auseinandersetzen. Das bedeutet, dass wir uns ruhig einmal Gedanken um unsere Ernährung und unsere Gesundheit machen dürfen.

Am 29. Juli wechselt Mars von der Jungfrau in die Waage. Hier ist nicht mehr Durchsetzung angesagt, sondern diplomatisches Verhalten und ein Eingehen auf den anderen. Mars in der Waage kann Aktivitäten unterstützen, die mit Kunst, Musik und den schönen Seiten des Lebens zu tun haben. Direkte Konfrontationen und aggressives Verhalten sind damit nicht angesagt.

„Beansprucht Eure Persönliche Macht

~  ERLAUBEN  ~

Von Shala Mata, Juli 2010, http://lightworker.com/

Übersetzung: Shana Shaninia, www.torindiegalaxien.de  

Das alchemistische Licht der starken Vollmond/Mondfinsternis strömt in voller Kraft, während ich meinen Kosmischen Impuls für Juli schreibe. Eine kurze Rekapitulation ist erforderlich, während wir in den Juli ziehen. Die Sonnenwende am 21. Juni, die mit der Vollmond/Mondfinsternis vom 26. Juni verbunden wurde, löste eine intensive Welle von „Neu-strukturiertem“ Licht aus, das wir in Phasen im Verlauf der kommenden Wochen von Juli und August integrieren werden. Der Vollmond wurde ausgedehnt auf ein Großartiges Kreuz planetarer Ausrichtungen, die sehr selten ist und wird fortfahren, unsere Lichtkörper-Aktivierungen zu verstärken. 

Für mich ist die Energie der vergangenen 2 Wochen physisch herausfordernd gewesen mit viel Kopfschmerzen, Übelkeit und erforderlicher Ruhe. Das charakteristische Gefühl zwischen zwei Welten, von 3D nach 5D, zu gehen, ist ohne Zweifel in voll wirksamer Form gewesen, und der Bedarf nach ruhiger Integration und Wieder-Kalibrierung wird im Juli erforderlich werden. Wünschend ruhig zu sein und den Gedanken „erlaubend“ durch unser Bewusstsein zu fließen, ist auch ein Teil dieses Timings, und es ist dringend, dass wir die Zeit zum Fließen „erlauben“. 

Der kontinuierliche Zufluss von höher schwingendem Licht ist die Grundlagen-Öffnung im Monat Juli. Wie in meinem Juni-Puls besprochen, befinden wir uns jetzt ganz im „Lichtkörper-Ausdehnungs“-Modus. Die konzentrierte Energie von Juni und Juli werden fortfahren, die Lichtkörper-Ausdehnungscodes über unser Heiliges Herzportal auszustrahlen. Der pulsierende kristalline Licht-Quotient ändert unsere Perspektive innerhalb des Konstrukts aller Beziehungen. Es gibt dieses köstliche Wort wieder und noch einmal eine weitere Rekapitulation ~ wir stehen in Beziehung zu allem und jedem. Alles ist Energie, und wir sind massive, drehende Matrixen von Energie, die sich durch die Schnittstellen von Beziehung verbinden.

Viele stellen fest, dass unsere Erinnerungen aller Dinge in und aus unserer bewussten Realität verblassen. Wir können uns an einige Dinge erinnern, aber nicht an andere, die Gedanken scheinen in einer merkwürdigen Kombination zusammenzufließen, was jetzt einer bearbeiteten Version unseres Flusses, Realität, erlaubt, sich ohne unseren Widerstand zu vermischen. Dies entspricht der „Zeit“ und der immerwährenden Dynamik, die wir als Kollektiv unserer Realität geformt haben. Wir haben in mehreren vergangenen Artikeln darüber gesprochen, dass Zeit kein linearer Ausdruck ist, sondern ein gewaltiger kreisförmiger sich drehender Wirbel mit unendlichem Potential. 

Alles fühlt sich gleichzeitig schneller und auch langsamer an. Wo wir unsere Aufmerksamkeit und unsere Gedanken hinlenken, werden die Energien in Form manifestiert und in der 3D-Existenz strukturiert. Unser Glaube über unsere Wirklichkeit wird die Perspektive sein, die wir erfahren. Das Polaritäts-Modell unserer 3D-Welt wird beide Seiten der Gleichung, die ausgedrückt werden sollten, immer berücksichtigen. Wenn für etwas Gutes beten, müssen wir anerkennen, dass wir in einer unbewussten Beziehung mit dem Schlechten sind, das ebenso ist. Es ist das Rätsel der Quantenphysik, dass wir uns abmühen, um an unsere Köpfe zu kommen. Alles sind grundsätzlich Muster von Licht und der Schwingung, die Informationen verursachen. Wenn wir gegen etwas sind bedeutet es, dass wir auch für sein Entgegengesetztes sein müssen. Unser Herz versteht diese komplizierte Kommunikation, und wenn wir unsere Erfahrung über unser Heiliges Herzportal artikulieren, fühlen wir sofort, ob wir „sind“ oder im Gegensatz dazu „erlauben“ zu tun. 

Die Kunst zu Erlauben, wie von Esther Hicks und Abraham beschrieben, sagt klar:

Wir üben die Kunst Zu Erlauben. Das bedeutet nach dem Gedanken zu greifen, der am besten scheint, nicht nach dem Gedanken, der der wirkliche Gedanke ist, nicht der Gedanke der sagt, es ist wie es ist. Euch sagend, dass es ist wie es ist, hält euch, wo es ist: „Verdammt, es ist wie es ist, werde ich sagen. Ich werde sagen, dass es ist wie es ist, weil jeder will, dass ich sage, dass es ist wie es ist.“ Sagt, dass es ist wie es ist, ob es euch gefällt wie es ist. Aber wenn ihr es nicht mögt, wie es ist, dann sagt nicht, es ist wie es ist ~ sagt, wie ihr wollt, dass es ist. Wenn ihr es lange genug sagt und wünscht, wie ihr es wollt, dass es ist, werdet ihr beginnen es zu fühlen, dass es ist, und wenn ihr es fühlt, dass es ist, mögt ihr dass es ist und wollt es Sein. (Abraham dailyquote@abraham-hicks.com ) 

Das Verstehen des „Erlaubens“ wird uns in den kommenden Wochen sehr während des massiven Aufruhrs, der Änderungen und Chaos unterstützen. Wenn ich meine Aufmerksamkeit auf den Ölteppich im Golf von Mexiko richte, sind meine lieben Wale und Delphine schnell dabei mich darauf hinzuweisen und zu erinnern, dass wir in einem Hologramm leben. Unser physischer Körper besteht aus Zellen, Atomen, Elektronen und Protonen, die Licht untergebracht wird. Wenn der Schwerpunkt unserer Aufmerksamkeit oder Beobachtung auf Problemen liegt, schließen wir alle weiteren endlosen Möglichkeiten oder Potenziale aus.  

Es gibt Quantenraum zwischen unseren Gedanken und dem, was wir beobachten. Die Implikation der Quantenphysik sagt aus, dass die reine Beobachtung von etwas veranlasst, in Übereinstimmung damit das zu manifestieren, was wir erwarten zu beobachten. Dies zeigt dann eine noch tiefere Verbindung und Grund an, innerhalb des Portals unseres Heiligen Herzens zu operieren. Unser Herz weiß den Unterschied zwischen dem was ist, oder was nicht die Wahrheit ist. Das Herz analysiert oder beurteilt nicht, sonder es „fühlt“ und „erlaubt“ dann der Wahrheit, unser Modell zu sein. Unsere innere Stabilität wird zu unseren Emotionen indiziert und wir „fühlen“ uns. Das Erlauben verwendet die Energie unendlichen Potentials oder Möglichkeiten als ein „Gefühl“ dessen, was wir wollen. Wie wir uns fühlen, ist der magische Anzeiger und die ehrlichste Kommunikation, die wir als unseren ständigen Begleiter haben. 

Der Juli bietet ungeheure Gelegenheit an, unsere Fähigkeit von unserem Herzen zu erlauben. Es kann sich anregend wie ein süßer Lufthauch innen anfühlen. Dieses freudige Gefühl ist die mächtigste Stelle von der wie wählen können zu operieren. Natürlich werden wir die physischen Bedeutungen erfahren, während unser Körper eine neue Balance findet. Einfach wissend, dass es Teil des Erlaubens ist, und die Aktivierung der neuen Lichtkörper-Schablonen wird unser 3D-Gehirn aus der Gleichung zu einem gewissen Grad heraus holen.  

Ich erwähnte vorher, dass ich diesen Artikel während der Vollmond/Mondfinsternis schrieb. Zwischen diesem Tag und dem Neumond/Sonnenfinsternis am 11. Juli wird ein gewaltiges Gefühl von Änderung innerhalb des kollektiven Bewusstseins und innerhalb der Herzen eines jeden von uns stattfinden. Es kann sich wie Druckwellen von noch intensiverer Energie al im Juni anfühlen, aber in Wahrheit verwandelt und transformiert es, was in den vergangenen wenigen Wochen hervorgebracht wurde. Der Trick ist, das Licht zu formen, das wir wirklich sind und ihm zu ermöglichen zu verwandeln, was auch immer erscheint und transformiert werden muss. 

Zu Fühlen und zu Erlauben durch das Herz während dieser herausfordernden Zeit ist übergeordnet, und manchmal müssen wir es „fälschen bis wir es merken“ im Gefühl und der Gedankenarena. Es ist leicht, in Dramen vertieft zu werden, die sich entfalten ~ allerdings ist es auch leicht, an etwas zu denken, was sich gut anfühlt und zu erlauben, euren gegenwärtigen Moment zu artikulieren. Wir bewegen uns einfach in unser Heiliges Herz und setzen die Absicht: „Ich möchte dies ändern“ und dann „fühlen und erlauben“ und in einem Moment erschließt sich die Änderung ~ die Quantenpotentiale werden erschlossen, die sich in unserem Feld von Möglichkeiten drehen. 

Unser Lichtquotient nimmt zu; der Puls unserer lieben Mutter Erde ist der unseres Herzens. Wir sind mächtige Wesen, sie sich an unsere Meisterung und die Rolle erinnern, die wir für diese wichtige Zeit wählten. Jeder Tag wird sich wahrscheinlich anders als der Vortag anfühlen, und die Stelle des größten Wohlgefühls wird in jedem einzelnen Moment sein. Genießt was sich gut anfühlt und erlaubt die unendlichen Möglichkeiten, die immer jenseits dessen sind, was wir erwarten, was wir auf jeden Fall sowohl persönlich als auch gemeinsam zeigen. Sogar mitten in solchen dramatischen Veränderungen und Verschlechterungen auf so vielen Bereichen unserer Wirklichkeit ~ gibt es wundervolle Gelegenheiten, unsere Schwingung und innere Stärke zu vergrößern und der Strahl unseres höheren Bewusstseins zu Sein.

Wir sind mächtige Wesen von Licht und wir halten unermessliche Energie innerhalb unseres Herzens. Bleibt während der kommenden Energie-Importe entspannt und ruhig, fühlt und erlaubt die Änderungen. Fühlt die Melodie, die aus eurem Lichtkörper in Liebe, Freude und Lachen ausströmt ~ diese Schwingung ist die reinste und mächtigste Energie in unserem ganzen Universum.  

Erinnert euch daran, dass Lachen der schnellste Weg für unsere Seele ist zu fühlen, ein Lächeln, das gegeben oder erhalten wird, der Kuss eines Engels. Wir sind alle in dieser prächtigen Zeit und Reise verbunden. Seid in Freude und ERLAUBT….

Strahlt weiter euer prächtiges Licht aus. 

 

Mit Liebe und Segen im Dienst

Shala

Vollmondin und Kardinale Klimax

Petra Aiana, http://lichtnetz.ning.com/forum/topics/vollmondin-und-kardinale
 

Die volle Mondin am 26.6.2010 (17,8) um 13.33 Uhr 

Mittlerweile ist der 26.6.2010 bereits vielerorts zu einem mit Spannung erwarteten Datum geworden, da an diesem Tag nicht nur ein kardinales Kreuz stattfindet, sondern sich gleichzeitig die volle Mondin, und ihre Schwester Sonne, auf der Achse Steinbock-Krebs gegenüber stehen, und dieses gleichschenklige Kreuz zwischen den 4 kardinalen Sternenbildern mit ihren lichtvollen Kräften verstärken. Die Mondin auf 4° im Steinbock, die Sonne auf 4° im Krebs, beide dicht an einer Hauptachse; und ebenso befindet sich Saturn in der Nähe des Aszendenten, und die Jupiter/ Uranus-Konjunktion sehr nah an dem Deszendenten (AC/DC- Achse). Die beiden Hauptachsen des Horoskops befinden sich in den kardinalen Sternenbildern, doch wirklich beeindruckend sind die Bilder, die die Aspekte zwischen den kosmischen Planeten zeichnen. 

Die Sonne befindet sich, gemeinsam mit Merkur, Juno (EE Raphael), und dem absteigendem Mondknoten (da komme ich her) im Krebs; ihnen gegenüber steht die Mondin, gemeinsam mit Pluto!, in gradgenauer Konjunktion, und der aufsteigende Mondknoten (da geht es hin); 3° vom Deszendenten im Widder befindet sich die Jupiter/ Uranus Konjunktion, und in der Waage befindet sich der Aszendent, einige Grade von Saturn entfernt, der sich auf 28° Jungfrau tummelt. Durch die Aspekte der Planeten untereinander entsteht ein Horoskopbild, das wie ein kosmisches Orchester wirkt, das seine Saiten über die 4 Elemente Wasser, Erde, Luft und Feuer neu einstimmt. 

Über dem großen Quadrat, das ich eben beschrieb, liegt ein großes Trigon, das sich letztendlich in der Drachenform erlöst, die ihre Spitze auf die Konjunktion Mondin/ Pluto im Steinbock setzt. Das große Trigon geht von der Sonne und Merkur aus, verbindet sich dann harmonisch mit Pallas Athene (EE Michael) im Skorpion, und der Konjunktion von Neptun, Chiron, und Lilith Ende Wassermann, Anfang Fische.

Da steht die volle Mondin in ihrer ganzen Pracht in dem kardinalen Erdzeichen, verstärkt durch das schwarze Licht Plutos, und neben ihr, im Sternenbild Schütze, befindet sich Ceres (EE Gabrielle) auf 26° Schütze, den Gradzahlen des galaktischen Zentrums.

Dieses Horoskop strotzt vor Spannungen, die über die Elemente, und somit auch über jeden Menschen, ihre Erlösung suchen; und diese kann stattfinden, in dem diese gigantischen Kräfte sinnvoll, authentisch, und Weise genutzt werden. Wir alle kennen die wunderbare Stimmung nach einem reinigenden Gewitter, und wir alle kennen das harmonische Schwingen des Lichtkörpers im Einklang mit der Schöpfung, wenn Zweifel, Angst, Misstrauen, Neid, Streitsucht, und Rechthaberei ihre Kraft verlieren. Diese kosmischen Kräfte werden auch unsere wunderbare Schöpfung in ein starkes Spannungsfeld einbetten, und sie werden sie halten und tragen, während sie selbst ihr körperliches Sein in einer elementaren Harmonie neu ausjustiert.

Das tiefe Wissen darum, authentisch zu sein, frei von Taktik und Kalkulation, und durch und durch bereit zu sein, zu sich selbst zu stehen, kann die Tore zu der Weltenseele, die Gaia ist, öffnen. Das große und unfassbare Wunder des Lebens, das einfach stattfindet aus sich selbst heraus, und dessen wir ein Teil sind, kann in diesem Spannungsfeld möglich werden. Dieses große Wunder, das in der Vergangenheit und auch im Moment, zutiefst verletzt wurde und wird durch Menschen, liegt uns zu Füßen; und entscheidest du dich für dich selbst und dein Leben, dann lass an diesem Tag alles von dir gehen, was du nicht bist, und erlaube dem Licht deiner Seele aus der erlösten Weisheit des Sternenbildes Steinbock heraus zu erstrahlen. Die Achse Krebs/ Steinbock ist u.a. die Familienachse, die in den vergangenen Jahrhunderten mit Enge und starren Strukturen belegt wurde. Die Themen „Blutsverwandtschaft“ und „Blutlinie“ ziehen sich durch die Menschheitsgeschichte und die Kulturen, und sie erschufen geistige und körperliche Enge, denn sie waren das Fundament des Patriarchates. Die Sprache des Herzens und der Seele, die Sprache des Fühlens und des intuitiven Wissens, ist die kosmische Sprache, die Verbundenheit in Freiheit und Liebe erschafft, und Raum gibt für die ganze Schöpfung. Bewegst du dich durch die Schöpfung, stehst du im Licht der Sonne und der Mondin, und lässt dich erfüllen von dem heilenden silbernen Licht der Mondin, spürst du die tiefe Liebe, die du selber in deiner Verbundenheit bist. Du siehst vermutlich keine Genstränge, und wohl auch keine mathematischen Formeln, doch kannst du über die Verbundenheit deines Lichtkörpers, in der Verbundenheit mit dem Lichtkörper der Erde, alles für dich sichtbar werden lassen, was dich erfüllt, was dich heil und ganz werden lässt.

Das Horoskopbild des kosmischen Orchesters wird dich in das Spannungsfeld der Elemente stellen, aus denen auch du geschaffen bist. Und außen vor steht die Venus auf 14° Löwe, also mitten im Löwen. Sie hat sich mit keinem Planeten verbunden; sie wird an diesem Tag keine Kraft stärken, und auch keine Kraft schwächen. Und sie hat eine Position eingenommen in der sie fragt, mit was oder wem du dich verbinden willst, und ob du bereit bist, die Liebe deines Sonnenselbst erstrahlen zu lassen in Gaia, und deine Geburtsvision zu leben.

Verwechsele in diesen Tagen nicht das, was du fühlst, denn derartige Konstellationen können durchaus viele körperliche Reaktionen auslösen. Es ist möglich, das tiefe Ängste, die aus deiner Geburt, oder schwerwiegenden kollektiven Erfahrungen, resultieren, sich aus deinem Wurzelchakra lösen wollen, um dir die Zugänge zu deinem kosmischen Sein, und den dazugehörigen Erinnerungen, wieder zu ermöglichen. Schon oft hast du Gaia begleitet in Phasen der Veränderung, und auch schmerzhafte Erfahrungen gemacht, die in den gaianischen Bibliotheken gespeichert wurden. Gehe in diesen Tagen über die Erde, öffne dich für ihre Liebe und Kraft, und sende ihr einen liebevollen Gruß. Sie wird es spüren, und sie wird antworten; denk einfach „hey Gaia“, wenn du stehst oder gehst, und erlaube ihr, zu antworten. Du wirst spüren, wie ihre Liebe dich einhüllt und aufsteigt, und unsere große Mutter dich in ihre liebevollen Arme nimmt, dich mit ihrem Reichtum und ihrer Schöpferinnenkraft erfüllt, und dir ermöglicht, dich mit all denen zu verbinden, mit denen du aus Herz und Seele heraus verbunden sein willst.

Richte deine Aufmerksamkeit weg von Schmerz und Leid, und führe sie zu Dankbarkeit, Schöpferinnenkraft, liebevoller kosmischer Verbundenheit, und einem lichtvollen Tanz der Elemente, der an deiner Basis beginnt, und sich hinaufschwingt in die kosmischen Weiten. Gehe mit, mit der Schwingungserhöhung, in tiefer Verbundenheit mit Mutter Erde, im Lichte der Weltenseele, Gaia, und in kosmischer Verbundenheit mit den Kräften des Lichtes.

Die folgende Meditation kannst du gerne tanzen oder gehen; es ist Sommer, und es ist ein Samstag. Und wenn du magst, dann feiere die Meditation, denn wenn du tanzt und lachst, dann tanzt und lacht die Erde.

Beginne mit dem Element Luft; lade die Engel und die Erz-Engel zu dir ein, und bitte die 5 Erz-Engel Gabriel, Raphael, Haniel, Chamuelle, und Michael, das Licht der 5 kosmischen Strahlen durch dich in die Tiefen der Erde fließen zu lassen. Spüre und genieße, wie diese lichtvollen Kräfte dich erfüllen und durchströmen.

Nun wende deine freudvolle Aufmerksamkeit dem Element Erde zu; rufe Gaia und spüre sie direkt unter deinen Füßen; verbinde dich mit den Freunden aus der Anderswelt, und lade auch sie ein zu dir. Werde zu einer Mittlerin, einem Mittler, zwischen Luft und Erde; sei du selbst die Mitte, der Kanal, und erlaube der Erde, dich mit ihrer unendlichen mütterlichen Liebe zu erfüllen. Lass diese Liebe zu den Erz-Engeln und in die 5 Strahlen fließen, und wende dich nun dem Element Feuer zu. Das göttliche Feuer der Liebe und Schöpferinnenkraft wird beginnen, dich zu durchströmen, und es wird den Raum deiner Herzen weiten und kräftigen. Und in dieser lichtvollen Kraft, in deinem wunderbaren Sein, wende dich nun dem Element Wasser zu, diesem so kraftvollen, und auch so sensiblen Bereich deiner Seele, und auch der Seele der Erde. Erlaube all den lichtvollen Energien, die bereits durch dich fließen, auch dieses Element des Fühlens, und der Lebenskraft, in dir zu stärken, und in Harmonie zu bringen. Es kann sein, das deine Tränen fließen; frage sie nicht, warum. Es ist ein natürlicher Ausdruck des Wassers, zu fließen. Lass alles zu und erlaube auch den Kräften der Elemente in dir, ihre Schwingung zu erhöhen, in Einklang mit deiner tiefen und liebevollen Verbundenheit.

Und bevor du wieder an deinen Ausgangspunkt, dem Luftelement ankommst, lade die heilenden, licht- und liebevollen Kräfte der Venus ein zu dir, verbinde dich mit ihnen, und sende gemeinsam mit ihnen heilende und liebevolle Energien an die große Schöpfergöttin.

Bleibe so lange im kosmischen Fluss der Elemente, wie du magst.

Ich wünsche Dir, Ihnen, Euch, und uns allen eine wunderbare Zeit im silbernen Licht der Mondin, und im kraftvollen Licht der Göttin,

Petra Aiana

Das grosse kosmische Kreuz am 26.Juni

 

Geopiktogramm vom 22. Mai bei der Wilton Windmill, Wiltshire GB


Am 26. Juni 2010 ist Vollmond, der mit einer besonderen  Planeten-Konstellation einhergeht, welche zuletzt vor 30’000 Jahren stattgefunden hatte.


 

Aus der Zeitschrift 'Aura - Lebenskunst, Wellness, Kreativität' Ausgabe 1/2010

 

Markus Jehle, Herausgeber der astrologischen Fachzeitschrift ,Meridian‘, Leiter des Astro-logie-Zentrums in Berlin und astrologischer Autor mit Herz und Verstand hat für AURA die wichtigsten astrologischen Themen für das Jahr 2010 zusammengestellt:

 

Die zentrale astrologische Konstellation des Jahres 2010 ist ein so genanntes "Grosses Kreuz", das am 26. Juni 2010 zustande kommt und die Themen mehrerer grosser Planetenzyklen mitein-ander verbindet.

  • des Jupiter/ Saturn-Zyklus,

  • des Jupiter/Uranus-Zyklus,

  • des Jupiter/ Pluto-Zyklus,

  • des Saturn/ Uranus- Zyklus,

  • des Saturn/ Pluto-Zyklus sowie

  • des Uranus/ Pluto-Zyklus.)


www.neptunwelten.de/

Insofern kommt es im Sommer 2010 zu einer Initialzündung für die grossen, epochalen Entwicklungen und Veränderungen, die sich im zweiten Jahrzehnt des 2l. Jahrhunderts abspielen werden.

Es tritt deutlich zutage, in welchen Bereichen es zum Ende des ersten Jahrzehnts zu einem Bruch mit der Vergangenheit kommen musste, damit die notwendige Kraft und Energie für den in den Jahren 20l0 und 2011 anstehenden Neubeginn zur Verfügung steht.

Das Grosse Kreuz 2010 steht symbolisch für einen „Systemschock", bei dem Funda-mente ins Wanken geraten und bislang tragende Strukturen erschüttert oder gar zerstört werden können. Einen Vorgeschmack darauf gab die ab September 2008 einsetzende weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise.  Die Bewältigung der mit diesem System-schock verbundenen Folgen wird eine der zentralen Herausforderungen der am Grossen Kreuz beteiligten Konstellationen darstellen. Doch es ist auch mit weiteren Systemschocks zu rechnen, vor Allem bei Institutionen, die auf eine lange Tradition gründen, deren Funda-mente jedoch im Laufe der Zeit immer brüchiger geworden sind oder die durch aktuelle Umwälzungen auseinander zu brechen drohen.

Integrieren statt Spalten wäre das richtige Motto, um die Herausforderungen der Konstella-tionen des grossen Kreuzes zu bewältigen. Allerdings wird das in einigen Bereichen herr-schende Chaos nicht immer leicht zu bewältigen sein, schon gar nicht mit Rezepten, die auf überholten Prämissen beruhen.

Die Zeichen stehen auf Wandel und Neubeginn.  Im Sommer 2010 wird das Ende einer Epoche sichtbar werden und zugleich neh-men die Grundrisse einer neuen Epoche bereits erste Gestalt an.

Im Vordergrund steht zunächst die Frage, worauf man bauen kann und worauf nicht. In zweiter Linie geht es um einen Paradigmenwechsel zur Lösung der globalen Probleme und um die richtigen Weichenstellungen bei der Neuordnung brüchiger und maroder Bereiche und Strukturen.   Die am Grossen Kreuz beteiligten Planeten Jupiter, Saturn und Pluto werden im Jahr 2020 eine Konjunktion in den letzten Graden des Steinbock-Zeichens bilden – spätestens dann wird die neue Epoche in ihren Grundfesten verankert und der Paradigmenwechsel endgültig vollzogen sein.

Im persönlichen Erleben können Erfolge und Rückschläge im Sommer 2010 dicht beieinan-der liegen. Das Leben kann sich in teilweise extremer Weise zwischen Glück und Unglück, Gewinnen und Verlusten, Freude und Trauer abspielen. Eine der zentralen Fragen dabei lautet, wie die Achterbahnfahrt zwischen Höhen und Tiefen am besten zu bewältigen ist. Wer über ausreichend Mut, Entschlossenheit und Risikobereitschaft verfügt, dem bieten sich in bestimmten Bereichen günstige Gelegenheiten für einen glücklichen Neube-ginn.

Darüber hinaus werfen die Konstellationen des Grossen Kreuzes die Frage auf, in welchen Lebensbereichen ein persönlicher Wendepunkt erreicht ist und wo grundlegende Lebensver-änderungen anstehen, damit es auf einer anderen und hoffentlich besseren Ebene weiter-gehen kann. Im Kern geht es darum herauszufinden, wo es gilt, das eigene Glück heraus-zufordern und wo es im Gegensatz dazu notwendig ist, Erwartungen zurückzuschrauben und künftig kleinere Brötchen zu backen.

Durch das Grosse Kreuz wird deutlich, wo man einerseits den Bogen überspannt hat und andererseits zu vorsichtig war und mehr hätte riskieren müssen, um wirklich Erfolg zu ha-ben.  So steht man möglicherweise in manchen Bereichen kurz vor dem Zusammenbruch, in anderen dagegen kurz vor dem Durchbruch in neue Dimensionen. Auf jeden Fall wird deutlich werden, was Zukunft hat und was nicht und welche inneren Widersprüche möglichen Erfolgen im Weg stehen.

Die Konstellationen des Grossen Kreuzes werfen zudem die Frage auf, was der zu Ihrer bisherigen Lebensgeschichte passende persönliche Quantensprung wäre, der einen Auf-bruch und Neuanfang ermöglichen könnte. Es gilt das richtige Projekt zur Integration all der gegenläufigen Tendenzen zu finden, die durch die zum Teil widersprüchlichen Konstellatio-nen der am Grossen Kreuz beteiligten Planeten angezeigt sind.

Dies kann in einigen Bereichen eine Wende hin zum Guten bedeuten, in anderen wiederum mit einer Verschlechterung der bisherigen Situation einher gehen.

 

Diese und noch weitere krisenhaften Umbrüche und Veränderungen, werden schliesslich ab dem Sommer 2010 auch auf einer geistig-seelischen Ebene wahrgenommen und für alle deutlich spürbar.

WernerNeuner schreibt dazu:

Am 22. Mai 2010 erscheint bei der Windmühle von Wilton, im südenglischen Wiltshire, ein Korn¬kreis mit
einer verschlüsselten Botschaft.
Dieser Kornkreis spricht von einem Phasenwechsel, einer Umpolung, einem grundlegenden Paradigmenwechsel.

Er spielt auf zwei Daten an:
Auf das kosmische Kreuz am 26. Juni 2010
und auf den Epochenwechsel am 21. Dezember 2012.



Er enthält eine eindringliche Warnung,
skizziert eine globale Krise und zeigt gleichzeitig einen Lösungsweg.

Am 26. Juni 2010 kommt es zu einer außergewöhnlichen planetaren Konstellation,
zu einem kosmischen Kreuz.
An diesem Tag, so die Botschaft des Kornkreises, erschafft die Sonne einen neuen Raum,
einen Heilungsraum, ein neues Bewusstseinsfeld.
Die Sonne vereint an diesem Tag zwei Pole zu einer Einheit. Sie verbindet diese beiden Pole miteinander. Durch diese Vereinigung kommt es zu einem „Kurzschluss“, oder schöner ausgedrückt: zu einem kosmischen Orgasmus, durch den sich etwas Neues, genauer gesagt ein neuer Raum entfaltet! Dieser neue Raum ist ein Geschenk, denn dort, in diesem neuen Raum, macht das Sinnlose plötzlich wieder Sinn. Es entsteht eine neue, eine korrigierte, eine phasenverschobene Wirklichkeit!

Der Raum, der sich gemäß den Zusagen der Kornkreismacher eröffnet, das ist ein Raum, den jeder kraft seines Bewusstseins betreten kann.

Wenn die Liebe auf Erden gelingt, und sei es nur für wenige Stunden in einem einzigen Menschen oder in einem einzigen Liebespaar, so wird diese Liebeserfahrung in diesem neu sich eröffnenden Raum eine Spur hinterlassen, die unvergänglich sein wird und für immer wirksam bleibt. Eine Leuchtspur, eine Liebesspur, die weit über die irdische Atmosphäre hinaus sichtbar bleiben wird.

Jede Liebeserfahrung und jede Friedenserfahrung wird diesen Raum beleben, erfüllen und schmücken. Die Kraft dieses Raumes wird anwachsen und größer werden. Die Lieder der Heilen Matrix sind die Hymnen, die diesen Raum erfüllen.

Jeder Mensch, der den Mut hat, aus der Gewaltmatrix auszusteigen, der den Mut hat, Glaubensmuster loszulassen und der den Mut hat, im Einklang mit Mutter Erde und allem Sein zu gehen und zu leben, wird diesen neuen Raum betreten können. Jeder Mensch wird aus diesem Raum über sein Bewusstsein und über sein Herz heilsame Impulse erfahren und die Erfahrung der eigenen Heilung dorthin zurückgeben.

Das, was der Mensch in diesem Raum findet, wird sowohl außerhalb von ihm sein, als auch direkt in ihm selbst. Es ist ein Geheimnis des Universums, dass das, was im Großen sich formt, in deiner eigenen heilen Mitte sich wiederfindet.

Und dann, wenn die Heile Matrix in diesem neu entstandenen Heilungsraum kraftvoll genug sein wird, dann wird sie die Angstmatrix auflösen und endlich, nach jahrtausendelanger Verdrängung, wieder feldbestimmend werden.

Das ist der Plan des Sternenmeisters und der planetaren Wesenheiten.

Dieser Heilungsraum ist weniger als eine Atomlänge von uns entfernt.

Dieser Heilungsraum befindet sich in unserer eigenen Mitte, wenn wir im Einklang sind, im Einklang mit der Urmutter Gaia und im Einklang mit allem Sein.

Ich habe diese Botschaft ausführlich beschrieben und entschlüsselt. Die gesamten Infos erhältst du hier:

www.meinthema.com/de/wernerneuner/News/W9News

Ich wünsche uns allen, dass wir diesen Raum betreten werden!

In Verbundenheit
Werner Johannes Neuner

Große Gelegenheiten sind in diesem Sommer

zum Erwachen und Heilen reichlich vorhanden

Aluna Joy, 18.06.2010, http://www.kachina.net/~alunajoy/

Übersetzung: Shana Shaninia, www.torindiegalaxien.de 

In diesem Sommer (Mitte Juni bis Mitte August) sagen die Sternen-Ältesten, dass es dynamische Änderungen und Erwachen geben wird. Viele Astrologen teilen die Ansicht, dass die folgenden paar Jahre nicht vorhersagbar sein werden, während die planetaren Ausrichtungen sich verstärken und wir dem Ende des Maya-Kalenders näher kommen. Wann dieses genaue Datum wirklich ist, weiß keiner, aber es gibt viele Spekulationen, aber alle können, müssen aber nicht wahr sein. Die Sternen-Ältesten haben jahrelang mitgeteilt, dass dieses Kalender-Neustarten nicht so sehr mit einem Datum auf dem Kalender zusammen hängt, sondern eher über die Ebene des Bewusstseins kommen wird, bis die Menschheit aufgestiegen ist. Diesen Sommer haben kosmische und planetare Ereignisse ein großes Potential, dass die Menschheit erwacht und heilen wird. 

Innerhalb der nächsten 3 Monate (diesen Sommer) werden wir instabile Beschleunigungen in unseren physischen und geistigen Welten sehen. Die Menschheit muss ein tiefes Herzbewusstsein freigeben, das über Äonen gelagert worden ist. Dies könnte durch die kommenden planetaren Ausrichtungen und globalen Feierlichkeiten aktiviert werden, die für diesen Sommer geplant sind. Die flüchtigen Energien werden angenommen werden, wenn wir unser Licht und unsere Energie für den Dienst benutzen und das kollektive Bewusstsein unter Berücksichtigung der Einheit und des Einsseins allen Lebens erhöht. 

Alles Leben in dieser Dimension liegt unter einer enormen Belastung sich zu verändern und zu transformieren. Wir können Änderungen in ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zwangslagen sehen. Wir alle fühlen diesen Druck. Wir empfangen jetzt klare Mitteilungen darüber, wo wir sein oder nicht sein müssen. Mutter Erde spricht und ermutigt uns zuzuhören. Es ist wichtig, dass wir nicht an alten Plänen oder Gewohnheiten aus Furcht hängen bleiben. Es ist unser Zeit, mit unseren Herzen zu führen.  

Die Maya-Kalendertage, die auf den 23. Juli bis zum 26. August fallen, werden auch sehr mächtig sein, besonders vom 17. bis zum 26. August. Die Sonnenwende (und Tagundnachtgleiche) sind insgesamt vier der mächtigsten Tage des Jahres, um damit zu arbeiten. Die Alten haben gewusst, dass diese Tage die mächtigste Heilenergie bringen, und diese Tage wurden benutzt, um tiefe Heilung zu bringen und die Menschheit zu erwecken. Indem ihr an den Zeremonien innerhalb der Energie der Sonnenwende teilnehmt, habt ihr eine Gelegenheit, diese Energie zu sammeln, unsere Träume zu manifestieren und unsere Welt zu heilen. 

Was mit dieser kommenden Sonnenwende beginnen wird (21. Juni) wird für viele Jahre gefühlt werden. Wir werden dazu gezwungen werden, im Dienst zu sein und zu beginnen, unsere Träume zu manifestieren. Die vor uns liegenden Tage werden mit einem großen Potential und Weisheit gefüllt sein, um das menschliche Bewusstsein zu erwecken und zu versetzen und eine neue Welt zu manifestieren. Wir müssen entscheidenden und unentbehrlichen Mut gepaart mit Bescheidenheit finden, um uns zu ermöglichen vorwärts zu gehen und eine neue Welt zu schaffen, die auf Mitgefühlt und Einheit basiert. 

Der Vollmond und die Partielle Mondfinsternis am 26. Juni ergibt eine Kreuz-Ausrichtung, die auftritt. Dieses großartige Kreuz kann ein sehr optimistisches Zeichen sein, und viele nennen es die Geburt eines neuen Geistes, der unsere Energie anheben und unsere Herzen öffnen wird. Wenn wir zurückblicken, können wir uns an das großartige Kreuz von 1999 erinnern, und es war, dass sich mein Leben auf eine positive Weise veränderte. 

Dieser Sommer (Mitte Juni – Mitte August) wird eine intensive Zeit von weltweiten dramatischen Veränderungen, nicht mehr benötigte Dinge enden und die Geburt der Neuanfänge ist da. Wie ein alter Lehrer einmal zu mir sagte…, der einzige Ausweg ist da hindurch. Die Sternen-Ältesten sagen, dass der Weg dadurch leichter gemacht werden wird, wenn wir miteinander kooperieren. Lassen wir also alte Bindungen gehen und erlauben einfach, dass die Tage sich vor uns entfalten. 

Zu Ehren aller Perspektiven und Wege…. 

Alle folgenden Daten haben großes Potential um eine greifbare Energie und große Aktivierung für die Menschheit zu schaffen…, weil wir unsere Aufmerksamkeit auf sie setzen. Es ist so einfach! Wohin unser Bewusstsein geht ist, wo die Energie sein wird. Wenn wir uns gemeinsam verbinden, um Einheit und Harmonie in der Welt zu schaffen, können wir als eine kollektive Gruppe helfen, die Welt zu erwecken und zu vereinigen. 

Nehmt eure Kalender und verbindet euch für einen oder alle Tage in eurem Gebiet!

Ich weiß, dass es mehr Ereignisse aufzulisten gibt, doch ich erwähne unten nur die wichtigsten in diesem Sommer.

21. Juni ~ Sonnenwende 

SOLAR-WELLE 

Nehmt an einer unauslöschlichen Geistigen Entwicklung teil! Eine Großartige Universelle Abstimmungs-Feierlichkeit…, eine geistige Pandemie…, eine bewusste Revolution des EINEN HERZENS. Seid ihr bereit, eure Herzen anzuheben, um eine bessere Welt zu schaffen?

 

Es ist EURE ZEIT zu STRAHLEN, um eine neue Welt zu schaffen.



Die Transite der nächsten Woche
19.-27. Juni

18. Juni 2010
www.psychodynamik.com/pages/planetenzyklen-2010.php


Liebe Mitreisende, wir nähern uns astrologisch der relevanten Phase der kommenden Mondfinsternis am 26.06. Die nächsten Tage bis zur Mondfinsternis wird die Kardinale Klimax durch die Sonne und Merkur ausgelöst - das große Quadrat zwischen Pluto, Saturn und Jupiter/Uranus. Was also latent an Konfliktpotential schlummert, dürfte in der kommenden Woche an Brisanz gewinnen. Der Kampf zwischen dem alten System und den Erneuerungsbestrebungen läuft in die entscheidende Phase ein, die uns einen kleinen Vorgeschmack für die nächsten 2 Jahre geben dürfte.

Zum Überblick hier den Transitablauf:
Sa  19. Juni  Sonne Quadrat Saturn - lebendige Impulse werden gestoppt, verhindert, abgewürgt
So  20. Juni  Sonne Trigon Neptun - ein guter Tag für Inspiration, Visionen und Meditation
Mo  21. Juni  Sonne wechselt in den Krebs - Sommeranfang
Di   22. Juni  Sonne Quadrat Uranus - plötzlicher Umschwung, Proteste, Verrat, Explosion, Unfall
Mi   23. Juni  Sonne Quadrat Jupiter - Glück, überschäumender Frohsinn, Unvorsichtigkeit, Übertreibung
Do  24. Juni  Merkur Quadrat Saturn - Kommunikation trifft auf Widerstand, Verkehrsprobleme
Fr   25. Juni  Merkur Quadrat Uranus - neue Ideen, plötzlicher Sinneswandel, Entscheidungsnöte
                   Sonne Opposition Pluto - Druck baut sich auf, zwingende/zwanghafte Umstände
Sa  26. Juni  Merkur Quadrat Jupiter - innovative Ideen, intelligente Lösungen, mentaler Übermut
                   Partielle Mondfinsternis - die Emotionen dominieren den Geist                      
So  27. Juni  Merkur Opposition Pluto - zwanghaftes Denken, Vorstellungen und Pläne, Verkehrsstau

Diese Konstellationen betreffen alle, die Planeten oder Achsen in den letzten 3 Graden Zwilling, Jungfrau, Schütze und Fische haben, sowie die 5 Anfangsgrade der Zeichen Widder, Krebs, Waage und Steinbock. Unabhängig davon: wer im Radix Spannungsaspekte von Sonne und Uranus hat, sowie zwischen Merkur und Mars, dem sei empfohlen, besser Reisen per Auto, Bahn und Flugzeug um eine Woche zu verschieben.

Die Wirkweise der Eklipsen

Sowohl Sonnen- als auch Mondfinsternisse bringen eine Blockade des Lichtes mit sich, das von der Sonne oder dem Mond zur Erde gesandt wird und können uns beeinflussen, indem sie tatsächlich das 'Licht des Bewußtseins' blockieren und uns zwingen, uns intensiver mit den unterbewußten und den kollektiven Kräften auseinanderzusetzen. Das Wesen der Eklipsen gilt im allgemeinen als uranisch, weil sie so oft von unerwarteten Ereignissen begleitet werden. Unter ihrem Einfluß öffnet sich vielleicht die 'Büchse der Pandora', wodurch jene emotionalen Facetten in uns, die wir schon lange unbeachtet gelassen haben, in unser Bewußtsein hereinbrechen und Aufmerksamkeit fordern, sei es auf direktem Wege durch das eigene innere Verdrängte oder indirekt in projizierter Form, durch die Konfrontation mit anderen Menschen und den äußeren Realitäten.

Häufig erleben wir eine 'Generalreinigung' in dem Haus/Lebensbereich, in dem die Eklipse stattfindet - eine Zeit, in der wir Dinge beenden oder zuende führen, unser 'Haus' reinigen, vergangene Haltungen und Einstellungen verlieren und uns von Tätigkeiten oder Menschen befreien, die für uns wichtig waren. Es kann zu einer Krise kommen, die unsere volle Aufmerksamkeit erfordert. Ein mächtiger Eklipsen-Einfluß kann befreiend wirken, indem er uns zwingt, das loszulassen, was uns in der Vergangenheit hält - so können wir die sich in uns entfaltende Zukunft freier annehmen. In einer solchen Zeit können blitzartige Erkenntnisse und unerwartete Gelegenheiten, die in unser Leben treten, neue Möglichkeiten in unser Bewußtsein bringen.

Sonnenfinsternisse wirken sich auf die Vitalität aus, indem sie die Energiezufuhr hinsichtlich des aktivierten Zeichens oder Hauses entweder erschöpfen (Spannungsaspekte) oder steigern (harmonische Aspekte). Weil die Sonne, das 'Licht des Bewußtseins', verdunkelt wird, kann unsere Bewußtheit umwölkt und lückenhaft sein; wir können dann unser Leben nicht aus einer klaren und objektiven Perspektive betrachten oder kluge Entscheidungen treffen.

Mondfinsternisse haben einen unmittelbaren Einfluß auf unsere Emotionen und die irrationalen Kräfte in uns; so kann es sein, daß wir zu dieser Zeit an bestimmten Wesenszügen oder Erfahrungen festhalten, als ob wir unter dem Einfluß eines angegriffenen Mondes handeln und uns an ein Versorgungs- und Sicherheitsschema klammern, das sich uns entzieht.

Eklipsen in Feuerzeichen sorgen gewöhnlich für Herausforderungen, die sich sowohl auf emotionale und physische Energie, als auch auf unser Tun beziehen. In Erdzeichen ist die materielle und physische Existenz betroffen. In Luftzeichen handelt es sich um die geistigen, zwischenmenschlichen und kommunikationsorientierten Bereiche des Lebens. In Wasserzeichen sind Gefühle betroffen, hinsichtlich des Ursprungs unserer emotionalen Nahrung und Sicherheit.

Sowohl das Zeichen der Eklipse als auch die Planeten, die den Grad der Eklipse in einem Horoskop aspektieren, werden das Wesen der Eklipse beeinflussen, besonders durch Konjunktionen, Quadrate und Oppositionen innerhalb von 5°. Ihre Plazierung im Horoskop und die Aspekte, die sie zu den Planeten bilden, wird natürlich die Art der Erfahrung beeinflussen. Die Zeit des stärksten Einflusses ist der Monat, der der Eklipse vorausgeht, und wenn sie in einem engen Orbis von 2° einen unserer Planeten oder Achsen berührt.

Die Eklipsen finden zweimal jährlich statt, immer dann, wenn Neumond und Vollmond in der Nähe der Mondknotenachse stehen. Der Mondknoten befindet sich zZ auf der Krebs/Steinbock-Achse. Die Mondfinsternis dieses Sommers findet am 26.06. auf 4° Krebs/Steinbock 13h30 MESZ (sichtbar östl. Asien, Australien, westl. Amerika) statt, es sind somit emotionale und Autoritätsthemen angesprochen, auf der Eltern/Kind-Ebene, Volk/ Regierungs- Ebene sowie die Sicherheit der materiellen Versorgung.

Die totale Sonnenfinsternis ist am 11. Juli, 21h41 MESZ auf 19° Krebs, sichtbar im südl. Pazifik und südl. Südamerika. Sie findet am absteigenden Mondknoten statt, das bedeutet, hier müssen alte emotionale und materielle Versorgungsansprüche wie Abhängigkeiten aller Art losgelassen werden. Je nach Lage der Eklipse im persönlichen Horoskop sind zusätzlich die Themen der entsprechenden Häuser und ihrer Herrscher betroffen.

So macht es Sinn, sich die Lage der Eklipsen im eigenen Radix anzuschauen und sich durch entsprechende innere Klärung darauf vorzubereiten. Weiter ist hilfreich, in diesen Tagen die Ernährung entsprechend anzupassen. So kann bei einer Mondfinsternis unterstützen, alles was unter der Erde wächst zu essen, während der Sonnenfinsternis ist es hilfreich, Zitrusfrüchte zur Unterstützung der Sonnenqualität zu sich zu nehmen.

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Es war mir ein Bedürfnis, mir die Hintergründe für den plötzlichen Rücktritt näher anzuschauen.
Tja, wer kann das wohl sein, die "eingeschlossene" Gruppe? Wieso fällt mir nur der Gazastreifen ein?
Oder wer kommt euch in den Sinn? Köhler ist ein Fisch, der würde solche Maßnahmen weder akzeptieren noch aushalten. 
Ich glaube, er ist trotz Vergangenheit hinsichtlich Ethik authentisch.
 
Herzenslichter Christa
 
 

Der Grund für Köhlers Rücktritt

01.06.2010

Wenn man wissen möchte, was alles in einem Ereignis steckt, gibt es die Möglichkeit, von dem entscheidenden Moment ein Horoskop zu berechnen und es in seinem Vorgang zu beleuchten. Dazu verwendet man die Verbunddeutung nach W. Döbereiner.

Horst Köhler trat am 31.05.10 um 14.02h in Berlin vor die Presse und verkündete seinen Rücktritt als Bundespräsident. Das Symbol für ihn als Staatsoberhaupt ist natürlich die Sonne, die ihn im 9. Haus als Repräsentant des Landes ausweist. Die Sonne steht jedoch einsam dort, ohne jegliche Aspektverbindung, das heißt ohne Verbindung zum Geschehen an sich, und auch ohne Freunde. Der Merkur als Herrscher von 1 und 10 in 9 steht für die Pressererklärung von Bedeutung. Doch was steckt dahinter?

In der Verbunddeutung betrachtet man die drei Zeichen, die mit der Sonne im kausalen Zusammenhang stehen: Widder, Stier und Zwilling. Die Sonne ist im Zwilling und sagt bereits, daß es hierbei schon um das Ende eines Vorgangs geht. Der Zeichenverbund beginnt im 8. Haus und verläuft bis zum 10: es geht hier also um einen geistigen Entscheidungsprozeß von Bedeutung.

Mit Widder in 8 ist der Präsident mit einer aggressiven Geisteshaltung/ Plan konfrontiert worden. Der Mars steht in 11 eingeschlossen im Löwen: es ist ein Angriff auf die Freiheit und das Leben, und zwar in einer Lebensgemeinschaft, die eingeschlossen ist. Mars Opposition Neptun hat einerseits die Bedeutung, daß hier mit Neptun in 5 Leben "aufgehoben", also vernichtet werden soll (ist noch nicht exakt), wobei Chiron in 6 für ihn die Unmöglichkeit repräsentiert, sich dieser "Meinung" anzupassen. Andererseits steht Mars/Neptun für einen starken Bereinigungsdrang, den Herr Köhler ganz offensichtlich gehabt hat.

Der zweite Schritt für ihn ist der Stier in 9, die eigene Meinungsbildung, und Herrscherin Venus ist in 10 am absteigenden Knoten: er sieht die Bedeutung dessen, daß er hier loslassen muß, als Entscheidung, die geplante Aggression nicht mittragen zu können. Den letzten Schritt mit dem Zwilling und Merkur in 9 kennen wir: die Rücktrittsverkündung.

Somit ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, daß ihm Pläne unterbreitet wurden, die ethisch unakzeptabel sind. Weiter finden wir den Skorpion in 3 und Pluto in 4: er schleppt ein Wissen mit sich herum, das ihn seelisch sehr belastet, und das er nicht aussprechen kann (darf). Der Mond im Steinbock in 4 zeigt seine Verbundenheit zum Volk, und mit Saturn am Aszendenten trägt er die Verantwortung für seinen Schritt. Für ihn ist der Rücktritt eine große seelische Befreiung: Jupiter als H4 in 7 mit Uranus, was aber die Öffentlichkeit als Schock erlebt, und die mit Herrscher Neptun im eigenen 12. Haus so ziemlich im Dunkeln tappt.

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http://www.psychodynamik.com


Vorschau Juni 2010
 

Liebe Leser,

wir nähern uns dem Tag der kardinalen Klimax am 26. Juni 2010, wenn Mond und Sonne in Opposition am Mondknoten stehen und in das Generations-Quadrat aus Saturn, Uranus und Pluto eingebunden sind. In Mitteldeutschland ist diese Konstellation ziemlich exakt für die Mittagszeit und den Sonnenhöchststand. Die globale Wirtschaftskrise lenkt die Aufmerksamkeit auf die europäische Zentralbank in Frankfurt. Der Fußball rollt. Die Zeit rast. Doch was bewegt uns wirklich?

Wie können wir mit dem Herzen annehmen, was ist? Wie können wir unsere Liebe entwickeln und unser Vertrauen in das leben? Indem wir nach Innen schauen und die Projektionen als Teil unseres Selbst erleben. Das bedeutet nicht, dass die äußere Welt nicht existiert oder unwichtig wäre. Das wichtigste sind wir selbst. Unsere Annahme der Welt ist die Voraussetzung für ihre Existenz - zumindest in einem menschlich lebbaren Ausdruck. Es gibt Pole der Kraft, Orte an denen wir unabhängig von Zeit und Raum existieren können und trotzdem im Geschehen sein.

Wenn wir Dinge nicht in unserem Herzen integrieren können, dann heißt dies nicht, dass die Außenwelt schlecht ist oder wir unvollkommen. Es heißt einfach nur, dass wir mit einer Sache beschäftigt sind, deren Auflösung noch ansteht. Je mehr diese Sache mit uns zu tun hat und nicht mit Äußerlichkeiten, die in Wirklichkeit keine Bedeutung für unser Leben hat, desto näher sind wir daran. Die Schmerzen sind ein gutes Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Je tiefer wir fühlen können, was jetzt ist, desto klarer können wir uns bewusst machen, dass wir die Schöpfer sind und nicht Opfer oder Täter. Weil das, was unser persönliches Erleben betrifft, unsere Wahrheit ist und das, was wir auch beeinflussen können. Alles andere ist nebensächlich.

Wenn jeder seine persönliche Baustelle bearbeitet, dann gibt es keine großen Konflikte in der Welt mehr, dann brauchen wir keine Angst vor der Zukunft zu haben. Die kleinen Schritte können jetzt große Wirkung haben, da die großen Dinge nicht mehr funktionieren und immer nur noch mehr Energie und Kraft verbrauchen. Jede "gute Tat" kommt jetzt hundertfach zur Wirkung, weil sie so wichtig ist und so selten. Die einfachste Handlung aus der Fülle und der Liebe kann sich potenzieren, Nachahmer finden, Verständnis erzeugen, zeigen, was wahr ist und die Menschheit durch die Finsternis leiten.

Die Proben, auf die wir trotzdem gestellt werden, sind Reste der unbewussten Zeit, als wir miteinander roh umgegangen sind. Im Glauben auf dem richtigen Weg zu sein, haben wir uns selbst vernachlässigt, im Rennen nach Anerkennung und Einflussnahme haben wir die Grenzen der anderen permanent überschritten. Nun erkennen wir, dass wir nur gemeinsam zum Ziel kommen können. Dafür müssen wir nichts aufgeben und auf nichts verzichten, wir müssen einfach nur erkennen, das alles wir brauchen, schon in uns ist.

Indem wir konsequent der kleinen Flamme des Lichts in uns folgen und es am Leben erhalten, wird dieses Licht größer und größer und kann andere Menschen helfen, ihr Licht wieder zu finden und zu erhalten. Die Kraft dieses Lichts ist am größten an dem Platz, wo wir unsere Liebe entfalten können.  
 

1.Woche

Am Anfang dieses historischen Monats reist die Sonne für eine Weile unaspektiert durch den Tierkreis. Im Zeichen Zwilling kann dies bedeuten, dass wir uns in unserer Kommunikation allein gelassen fühlen, niemand zum Reden finden oder die Dinge nicht richtig ausdrücken können. Existentielle Sorgen können jetzt bedrohliche Ausmaße annehmen. Es ist wichtig, bei sich zu bleiben und sich Menschen anzuvertrauen, die uns verstehen können. Es ist nicht die Zeit für Entscheidungen oder Verschärfung von Konflikten.

Merkur und Venus bilden, ebenfalls ansonsten unaspektiert, ein freundliches Sextil aus und laden uns in den Zeichen Krebs und Stier stehend mit sanfter Energie auf. Das Herz ist erfüllt von Visionen der Freude, die uns den Weg weisen. In den nächsten Wochen werden sich die Energien noch einmal radikal ändern und so ist es gut, in diesen Visionen einen Anker zu behalten, auch wenn er uns nicht real erscheinen mag.

 
 

Zweite Woche

Mars, Merkur und Venus wechseln in dieser Reihenfolge die Zeichen und kommen in Aspekt mit den Planeten der "kardinalen Klimax". Eine Woche maximaler Intensität und Verdichtung der sensiblen Themen, während die Sonne weiterhin unaspektiert ist. Wir fühlen uns wie in einem Raumschiff oder auf einem anderen Stern; das was mit uns passiert hat nichts mit dem zu tun, was bisher real erschien. Da wir nicht sehen können, dass dies jedem so geht sind wir eventuell in der Annahme, mit uns stimmt etwas nicht. Die einzige Möglichkeit der Identifikation ist die Flamme im Herzen und die Wahrheit der Liebe, die wir in uns tragen. Der Kosmos möchte uns verdeutlichen, dass wir dieser Flamme folgen können und dass sie wichtiger ist, als äußere Notwendigkeit und Anschein.

Wer in der Lage ist, sein Herz jetzt zu öffnen, wird sich auch mit jenen Menschen versöhnen können, die er bisher abgelehnt hat oder denen er nicht vertraut hat. Dies geschieht ganz von allein, da beide Seiten sich nicht mehr verstellen. Die Verletzungen können heilen, weil die Illusion dahinter erkannt wird. Die Konstruktion unseres bisherigen Beziehungsgefüges wird in dem Maße aufgelöst, wie wir uns vor den anstehenden Änderungen verschließen. Es kann nur zerbrechen, was schon kaputt war.

Am 12. Juni stehen alle Planeten außer die Sonne in einem Aspekt innerhalb von 6 Grad zueinander (von 28 Grad bis 4 Grad), diese dürfte eine fast einmalige Konstellation sein. Sie bilden über 50 Aspekte aus (ein "normales" Horoskop hat zwischen 20 und 30). Übertragen auf das Geschehen in der Welt könnte man davon sprechen, dass die "Karten" auf den Tisch gelegt werden, alle Voraussetzungen offenbart werden und ein neues "Spiel" beginnen kann. Die alten Blöcke formieren sich zum letzten Kraftakt, bevor sie sich auflösen und neu ordnen. Wie gesagt sollten wir darauf achten, was das Ganze mit uns zu tun hat und uns auf die ureigensten Angelegenheiten besinnen.
 
 

Dritte Woche

Mars In Jungfrau zeigt uns jetzt den eigenen Weg, Venus im Löwen weckt unsere tiefsten Sehnsüchte und Merkur in Zwilling regt uns an, über die Veränderungen zu reflektieren. Hier liegen ein paar Widersprüche vor, die sich erst langsam sortieren lassen. Das Quadrat von Mars und Merkur (von letzter Woche) bereitet Schwierigkeiten bei der Entscheidung, entweder zu schweigen oder zu reden, sich zurückzuziehen oder in die Offensive zu gehen, angepasst zu sein oder zu konfrontieren. Venus in Löwe regt unsere Libido an, gleichzeitig fühlen wir uns mit Mars und Merkur in veränderlichen Zeichen mehr zu geistigen Dingen hingezogen.

Da die Sonne jetzt wieder in Aspekte zu den äußeren Planeten tritt, sind wird an unser "Selbst" angebunden und können die Widerstände integrieren. Schwierig ist die Übergangszeit in dieser letzten Woche vor der "kardinalen Klimax" trotzdem, weil unser Ego ständig versucht uns von der "Abartigkeit" der eigenen Gedanken und Gefühle zu überzeugen. Es gibt jetzt keine endgültige Lösung und das ist besonders schwer auszuhalten, da wir fühlen, dass sich die Bedeutung des Geschehens ändert ohne dass wir einen Einfluss darauf haben. Doch es geschieht nur das, was geschehen soll und was für alle am Ende das Beste ist. Wenn wir uns selbst vertrauen und annehmen, wie wir sind.

Menschen, die uns etwas "Böses" wollen sind meist nur ein Spiegel unserer eigenen Ängste, sie sind da, weil wir sie brauchen, um unsere eigene Zerrissenheit zu erkennen und die Angst, die mit der Unfähigkeit zusammenhängt, Entscheidungen zu treffen, zu spüren und bearbeiten zu können. Wir müssen unseren Platz im Verhältnis zu diesen Menschen, die uns angeblich schaden, neu definieren lernen und das tut weh, denn bisher waren wir gewohnt, die damit verbundenen Schmerzen zu unterdrücken und Wege zu finden, uns nicht damit auseinanderzusetzen. Lösungen kann es nur da geben, wo sich die Menschen über den Konflikt klar werden.

 
 

Vierte Woche

Am 26.6.2010 kommt es wie gesagt, zur kardinalen Klimax, der Mondfinsternis auf den Graden der äußeren Planeten (das Horoskop mit der Uhrzeit 13:30 für Darmstadt finden sie auch auf meiner Homepage www.astrologie-abc.de). Merkur steht eng bei der Sonne am MC am höchsten Punkt am Himmel (die Finsternis ist auf der Südhalbkugel zu beobachten).

An diesem Tag wird weder die Welt untergehen, noch wird es zu einer plötzlichen Erleuchtung aller Menschen kommen. Der Himmel ist ein Symbol für unser gemeinsames Schicksal und aus ihm können wir erkennen, was unser individueller Weg ist. Alles, was war und was sein wird, hat mit dem zu tun, was jetzt und hier ist. Wir rekonstruieren uns unsere Welt aus dem Moment. Das, was wir jetzt tun hat Einfluss auf unsere Vorstellungen, wie wir die Welt sehen, in ihrer vermeintlichen Vergangenheit aber auch in unserer persönlichen Zukunft. Wir schaffen die Welt (unserer Vorstellungen) damit in jedem Augenblick neu.

Sprache ist die Vorkonstruktion der Welt. Worüber wir nicht reden können, existiert auch nicht. In der Sprache formt sich der Ausdruck unseres Seins. Vor Dingen, über die wir sprechen können, brauchen wir keine Angst mehr zu haben, sie sind für uns wandelbar und verhandelbar. Was wir in einen Begriff bringen können, bekommt durch uns sein Dasein und seine Bedeutung, egal wie absurd es anderen vorkommen mag. Auch im Schweigen liegt eine Symbolik und Kommunikation, die die Täuschungen der eigenen Lebenskonstruktion entlarvt. Es gilt jetzt, die Waage zu finden und in die Kommunikation zu kommen, die uns tiefer führt und mit dem Herzen verbindet.

Der kardinale Klimax 2010

Herzlich
Andreas Bleeck

Der Zustand des Euro aus astrologischer Sicht

Vorausgeschickt sei, daß ich mich in meinem letzten Beitrag "Der heiße astrologische Sommer" nur auf die Finsternisse, die großen Konstellationen und ihre Auswirkungen bezogen habe. Da aktuell unsere Währung zu wackeln scheint, ist es angebracht zu schauen, wie es jetzt um den Euro bestellt ist.

Es gibt 3 relevante Euro-Horoskope: der Euro-Beschluß am 03.05.98 in Brüssel, der Euro-Start von 11 Ländern am 01.01.99, und die Euro-Einführung in D am 01.01.2002, Bundesbank Frankfurt/M. Da gerade gemunkelt wird, eine neue D-Mark wird eingeführt, sollte man solch ein Ereignis im Euro-Einführungshoroskop sehen können.

Das Radix zeigt einen Waage-AC mit Sonne und Venus im Steinbock in 4, also für uns in D eine recht stabile Ausgangslage – wenn nicht so maßlos von Bankern, Spekulanten und Politikern damit umgegangen wäre. Auch das 2. Haus, das für den realen Wert steht, ist in der Waage, auch hier ist die Venus zuständig. Sie steht in Konjunktion mit Chiron, ist also verletzt. Den Grund dafür finden wir, wenn wir sehen, daß der Herrscher des 4. Hauses, Saturn, in 9 und eingeschlossen im Zwilling steht: die Basis des Geldes, also sein realer Wert – nämlich das Gold – befindet sich im Ausland. Was ja auch stimmt, denn das bundesdeutsche Gold liegt ja nicht etwa in der Frankfurter Bundesbank, wo es eigentlich hingehört, sondern in den Kellern der FED in New York. Das 9. Haus wird wiederum durch den Stier, also die Venus beherrscht – das Horoskop meint halt auch, daß unser Gold zurück in unsere Bank wandern sollte. Hier sind von vornherein sehr ungesunde Abhängigkeiten geschaffen worden. Weiter bedeutet es auch, daß wir Verpflichtungen anderen Staaten gegenüber haben, bzw. in die Verantwortung genommen werden.

Neptun und Uranus in 5 deuten auf einen bedenkenlosen, chaotischen Drang nach Geldausgeben hin. Die Verbindlichkeiten Anderer – Haus 7+8 im Widder – zeigen mit dem Fische-Mars in 6 eine Sisyphusarbeit an, dies alles wieder auszubügeln. Im Quadrat zu Mars ist der Pluto in 3, und wäre in diesem Fall eine gewaltsame Einflußnahme durch ideologische Gesetzgebung, die auch nicht vor Zwangsmaßnahmen zurück scheut. Profitieren kann die Regierung in Brüssel, denn der Mitherrscher Jupiter steht in 10. Die einzelnen Länder/Völker sind hier der Mond in 10 im Löwen: es gibt zuviele egoistische Bestrebungen, jeder will sein eigenes Süppchen kochen. Die Opposition vom Mond zu Merkur im Steinbock sagt, daß die Völker ganz und gar nicht in Resonanz mit den erlassenen Verordnungen stehen. Und die weitläufige Opposition mit Neptun deutet schon auch eine gewisse "Geschlechtskonkurrenz" untereinander an – eher wohl "Geschwisterneid".

Seit Januar etwa steht der Euro unter erheblichem Druck, seit der Pluto das 1. Mal über das IC marschiert ist. Jetzt kommt er rückläufig wieder dorthin, und zwar genau zur Zeit der Mondfinsternis Ende Juni. Der Jupiter steht stationär am DC den ganzen Juli und August, andere profitieren also davon. Kurz danach, etwa um den 20.08., läuft Saturn über den AC, der nun die konkreten Auswirkungen zeigt, dann wird erst richtig offenbar, wie groß die Verluste sind, weil es dann erst die wahren Einschnitte geben wird, auch mit Saturn Quadrat Venus Anfang Oktober und Saturn Quadrat Sonne und Jupiter Ende Oktober. Der Druck auf die Emotionen und auf die Regierung hält an bis Ende November, bis Pluto den Transit der MC/IC-Achse verläßt. Im Februar wird es hoffentlich Erleichterungen geben mit dem Jupitertransit über DC, Venus und Sonne, aber eine wirkliche Erneuerung kann frühestens im April 2011 zu erwarten sein, wenn Uranus beide Achsen kreuzt.

Die momentanen Turbulenzen sind Vorläufer dieses Prozesses. Die laufende Venus zeigt natürlich auch die Entwicklungen des realen Wertes an, so kommen jetzt in schneller Abfolge diese Schwankungen:

Mi 12.05. Merkur wird direktläufig – jüngst geschlossene Verträge zeigen ihre Wirkung

Fr 14.05. Neumond 23°Stier Quadrat Mars – großer Unmut über Verbindlichkeiten an EU-Länder, Neumond Quadrat zum Radix-Uranus – so wäre hier eine Neuauflage der Währung möglich, aber sie wird nicht haltbar sein, solange sie nicht an wirkliche Werte gebunden ist

Mo 17.05. Venus Quadrat Jupiter – überhöhte Erwartungen und Hoffnungen

Di 18.05. Venus Quadrat Saturn – Beschneidung von Werten, Verlust

Mi 19.05. Venus Quadrat Uranus – überraschende neue Entwicklung

                  Sonne Quadrat Neptun – Illusionen werden offenbar

So 23.05. Jupiter Opposition Saturn – Überschwenglichkeit wird gebremst

Mo 24.05. Venus Opposition Pluto – Wertverluste treten ein

So 30.05. Saturn wird direktläufig – wir bekommen ab jetzt das Resultat zu spüren

Danach wirkt dann die Mondfinsternis im Voraus … In der Sekundärprogression des Euro-Horoskopes hat der Merkur den Neptun erreicht: für Verträge diesen Ausmaßes der denkbar schlechteste Zeitpunkt, sie verlaufen im Nichts. Ich korrigiere also meine bisherige Aussage dahingehend, daß die heiße Phase erst Ende Mai beginnt – sorry – sie beginnt jetzt!

 
Christa Heidecke

Der "heiße" astrologische Sommer 

Liebe Mitreisende,

die Konstellationen dieses wahrscheinlich turbulenten Sommers verdienen, einen Blick auf sie zu werfen. Die seit langem erwartete "kardinale Klimax", eine starke Planetenbesetzung jeweils am Anfang der Kardinalzeichen Widder, Waage und Steinbock, beginnt in die konkrete Auseinandersetzung zu gehen – maßgeblicher turbulenter Zeitraum wäre von Ende Mai bis Ende August.

Seit letztem Jahr ist das laufende Saturn/Pluto-Quadrat am Wirken, die Noch-Mächtigen versuchen mit aller Kraft und harter Konsequenz, ihre Macht zu erhalten. Das letzte Quadrat ist am 21. August, bis dahin ist damit zu rechnen, daß in aller Härte vorgegangen wird. Vor allem muß darauf geachtet werden, daß nicht noch strengere Gesetze erlassen werden (aber seitdem der Lissabon-Vertrag durchgewunken ist, können die Damen und Herren in Brüssel sowieso machen, was sie wollen!).

Das Äquinoktium für 2010 (berechnet auf den Eintritt der Sonne in den Widder und Berlin) zeigt, daß gerade unser Land (auch die Schweiz) massiv unter Druck steht, mit Saturn am AC und Pluto am IC. Es geht hier vor allem auch um Schuld(en) – die Schuldfrage holt uns schon deshalb wieder ein, durch die ganzen Mißbrauchsfälle, in die auch ein deutscher Papst verwickelt ist, und der nun offen ausgesprochenen Beteiligung an einem KRIEG. Von den Altlasten des WW II. ganz zu schweigen – auch hier könnten neue Erkenntnisse sich den Weg bahnen. Ebenso wird uns fälschlich in vielen Dingen die Unwahrheit gesagt (Pluto ist Herrscher von 3), womit wir geknebelt werden sollen.

In dieses alte Machtgefüge bricht nun sehr erfrischend die erste von 3 Jupiter/Uranus-Konjunktionen ein (exakt 8.06. auf 0° Widder, 19.09. auf 28° Fische und 04.01.11 auf 27° Fische). Jupiter verlangt nach Wahrheit und Weite, während Uranus die alten Strukturen aufbricht – beide zusammen sind eine Glückskonstellation, die dem Neuen zu einem Durchbruch verhelfen kann, wahrscheinlich aber erst mit der letzten Konjunktion im Januar. Ausgelöst wird das Geschehen mit der nächsten Mondfinsternis am 26. Juni, wenn der Vollmond auf der Merkur/Pluto-Opposition sitzt, dies alles im Quadrat zu Saturn und Jupiter/Uranus. Es mögen hier neue Erkenntnisse über Macht und Mißbrauch offenbar werden, welche die bisherigen Grundfesten erschüttern. Da wir gleichzeitig eine Neptun/Chiron/Lilith-Konjunktion haben, geht es direkt um Mißbrauchsthemen und die Unterdrückung der Frauen, wobei ja der Neptun auch einen Bezug zur christlichen Religion hat. Die Mondfinsternis besetzt alle 4 Kardinalpunkte, das bedeutet praktisch, daß von 4 Seiten gleichzeitig an der Erde "gezerrt" wird. So ist die Möglichkeit von starken Erdbeben Ende Juni als sehr hoch einzuschätzen.

Zwei Wochen später, am 11. Juli, ist eine Sonnenfinsternis auf 19° Krebs am absteigenden Mondknoten – hier geht es ums Loslassen von alten Kindheitsmustern, und generell um die Eltern/Kind-Problematik, in Bezug auf die Kleinfamilie genauso wie in Bezug auf das Volk und die Regierung. Zu diesem Zeitpunkt erreicht die Venus die Opposition zu Neptun, Chiron und Lilith, sodaß hier enttäuschte Liebe ebenso angesprochen wird, wie auch der Zusammenbruch von bisherigen falschen Werten, was auch die Währungen betrifft. Kurz darauf, am 20. Juli, erreicht Lilith 2° Fische, das ist ein Gruppenschicksalspunkt für Konkurs bzw. Zusammenbrüche – hier werden auf jeden Fall Mängel offenbar, die vorher noch nicht sichtbar waren. Bedenkt bitte, dass Finsternisse schon 4 Wochen im Voraus wirken – die heiße Phase beginnt also etwa in der letzten Maiwoche.

Der Neumond am 10. August auf 17° Löwe ist zwar selbst nicht betroffen, löst aber mit der Konjunktion von Venus, Mars und Saturn Anfang Waage das große kardinale T-Quadrat aus, im Quadrat zu Pluto und Opposition zu Jupiter und Uranus. Hier treffen so viele unterschiedliche Energien aufeinander, daß unmöglich konkrete Vorhersagen gemacht werden können. Es ist jedoch die Zeit, in der Beziehungen aller Art auf eine harte Probe gestellt werden, in der absolute Wahrheit erforderlich ist – Ausflüchte irgendwelcher Art werden nicht möglich sein. Es ist zudem ein beunruhigender Zeitpunkt in Bezug auf kriegerische Auseinandersetzungen, die gewaltsam und übermütig zugleich sein können. Möglich wäre hier auch, daß solches Vorgehen komplett gestoppt wird. Der Ausweg aus den sich hier auftürmenden Konflikten ist, einen Neuanfang zu wagen, der Leben unterstützt anstatt vernichtet – die Ereignisse werden solche Einsichten zwingend erfordern.

 

Zwischen Ende Juni und Ende September bleibt uns die Jupiter-Uranus Konjunktion durchgängig erhalten: hier können Lichtblicke auf eine hoffnungsfrohe Zukunft offenbar werden und unerwartet glückliche Möglichkeiten sich zeigen, insbesondere in Bezug auf rechtes Handeln, neue Technologien und Arbeitsmöglichkeiten, sowie auch für bahnbrechende Erkenntnisse, die die traditionelle Sichtweise aus den Angeln heben können.

Bei so einem geladenen Spannungsdreieck liegt die Lösung immer im unbesetzten vierten Quadratpunkt: der liegt im Krebs, der Mond ist zuständig und so können wir für uns die Energien im Gleichgewicht halten, indem wir ständig und sowieso auf unser Herzgefühl hören, bei allem, was wir tun und zu entscheiden haben. 

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Christa Heidecke
Vorschau Mai 2010
 

Liebe Leser,

der stürmische Frühling geht weiter mit dem Eintritt Uranus in den Widder. Nach 84 Jahren hat Uranus einen Umlauf im Tierkreis beendet und inspiriert uns mit neuen Kräften und Ideen. Nachdem letzten Monat Chiron in die Fische gewechselt ist werden in den nächsten beiden Monaten auch noch Lilith in die Fische, Saturn in die Jungfrau und Jupiter in den Widder wechseln.

Die Jupiter/Uranus Konjunktion stand schon 1928 kurz vor Ausbrauch der Weltwirtschaftskrise in den Anfangsgraden von Widder. Etwas Neues will hervorbrechen und alte Strukturen sind dabei im Weg. In allem ist eine Chance zur positiven Entwicklung. Neue Technologien können jetzt zum Einsatz kommen, menschengerechte Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Wir müssen manchmal erst an den tiefsten Punkt gelangen um zu erkennen, dass es andere Wege gibt.

Für die persönliche Entwicklung können die Anstöße aus der Gesellschaft förderlich sein. Für junge Menschen steht nicht nur der Karriereweg im Vordergrund, sondern auch die Beziehungen unter den Menschen. Sie wissen vielleicht intuitiver als die alten Menschen, dass wir es nur gemeinsam schaffen können. Spiritualität ist hilfreich, um den tieferen Sinn des Geschehen zu erfassen - eine weitere Ausgrenzung der spirituellen Potentiale in Wissenschaft, Medizin, Politik usw. ist schädlich, wo jeder einzelne gebraucht wird und ein Reservoir aus fast unerschöpflichen Kräften besteht - den Zugang dazu haben wir verbaut.

Das Alte und das Neue existiert nebeneinander und der Ablösungsprozess ist manchmal mit heftigen seelischen Qualen und körperlichen Schmerzen verbunden. Diese sind Anzeichen von Veränderungspotentialen, die wir nutzen können, einen für uns sinnvolleren und heilvolleren Weg einzuschlagen, einen anderen Beruf zu wählen, sich selbstständig zu machen, den Ort zu wechseln, die Freunde, die Beziehung, ehrlicher zu sein mit sich selbst und seinen Nächsten.

Im Gegensatz zu 1928 stehen uns eine Vielzahl von therapeutischen, spirituellen und kommunikationstechnischen Methoden zur Verfügung, um Konflikte zu lösen und als Potential für gemeinsames Wachstum zu nützen. Uralte Konflikte können jetzt geheilt und aufgelöst werden, da der Leidensdruck so hoch, dass ein Kämpfen nicht weiter lohnt. Der Film Avatar hat in berührender Weise den Gegensatz der unbeschreiblich schönen Natur und der Grobheit unserer derzeitigen Technik gezeigt, die Natur als reine Ressource zur Verschwendung ansieht.

Am Ende des Films erkennt das Mädchen aus der Wildnis das wahre menschliche Antlitz "ihres Avatars" und ist nicht entsetzt, sondern vom Blick der Liebe gefangen und entzückt. Die Widerstände lösen sich auf, wenn wir uns ganz hingeben können. Misstrauen und Ängste werden durch Liebe geheilt und nicht durch Konsum. Solange wir gerecht miteinander teilen, was da ist und was die Natur uns gibt, ohne dass sie darunter Schaden nimmt, kann keiner Seele etwas geschehen.
 
 


Erste Woche

Der Monat beginnt mit einem Trigon von Sonne zu Pluto. In den Erdzeichen Stier und Steinbock stehend verleiht uns dieser Aspekt Festigkeit und Verbundenheit mit den tychonischen Kräften des 1. Mai. Die Verbindung zur Unterwelt hat auch Venus in Quincunx zu Pluto. Sie ist im Zeichen Zwilling zum Flirten und Spaßen aufgelegt und sucht einen Kontakt zu den Energien der Erde.

Der Mondknoten bewegt sich im Laufe der nächsten Monate auf Pluto in Steinbock zu und wird so bei allen Transit-Aspekten zu Pluto mit ausgelöst. Das bedeutet, dass die plutonischen Energien und ihr transformatorischer Charakter im nächsten halben Jahr von besonderer Bedeutung sind. Vieles, was noch im Dunkeln schlummert wird noch ans Licht kommen, die Erdkruste bricht weiter auf, um ihre Spannungen zu lockern - die angestauten Verkrustungen der letzten Jahrzehnte dürfen sich jetzt langsam lösen.

Merkur wird die nächsten beiden rückläufig in Trigon zu Pluto verharren und das Denken auf einen fixen Punkt lenken helfen. Vertiefte Arbeit an geistigen Dingen ist jetzt möglich, das Aufarbeiten von schwierigen Beziehungsmustern und verworrene Geldangelegenheiten. Etwas Gewohntes gibt uns Halt und führt zu einem Umdenken, wenn wir uns auf den Prozess des Erlebens einlassen.  
 

Zweite Woche

Durch den gesamten Monat wird uns eine Quadrat aus Sonne und Mars begleiten. In den fixen und mythopoetischen Zeichen Löwe und Stier wächst der Wunsch nach archaischen Symbolen für Stärke und Macht, Fruchtbarkeit und Potenz. Die Urkräfte des Weiblichen erscheinen uns ungewohnt, weil wir sie solange nicht beachtet haben. Mütterliche Kraft ist der wichtigste Halt für jeden Menschen und der Ursprung alles irdischen Seins. Der Stier vereint beide Symbole, die weibliche Fülle und den Überschuss von Milch in Form der Kuh und das wilde, zeugungswütige Symbol des männlichen Stiers. Ähnlich steht die Löwin für die Selbstständigkeit des weiblichen und Löwe für den Großmut, dieser weiblichen Stärke Autonomie einzuräumen. Wo die Dichotomien durch aktive Planeten aufeinanderprallen, wie in dem Quadrat von Sonne und Mars, entsteht Spannung zwischen den Geschlechtern. Es ist ratsam, sich für eine Weile aus dem Weg zu gehen und die Kraft des eigenen Geschlechts zu suchen.

Venus im Sextil zu Mars verführt allerdings zu frühlingshaften Annäherungen und unbändiger Lebenslust. Hier liegt auch eine Chance, Leben in eingeschlafene Beziehungen zu bringen und die Spannungen konstruktiv in die Pflege der Zweisamkeit einzubringen.  
 

Dritte Woche

Am 19.5. kommt die Venus in den Krebs und am 20.5. die Sonne in den Zwilling. Schlagartig wandeln sich die Kräfteverhältnisse. An den Zeichenwechseln innerhalb von 3 Grad stehen jetzt nicht weniger als 7 Planeten, dazu kommt Lilith auf 25 Grad Wassermann und Pluto auf 4 Grad Steinbock. Innerhalb einer Woche bilden Venus und Sonne zu allen diesen 9 Planeten Aspekte aus. Merkur wird wieder geradläufig und läutet einen neuen Abschnitt geistiger Aktivität ein.

Venus kommt auf 1 Grad Krebs in den Wirkpunkt der kardinalen Klimax, dem Quadrat von Jupiter/Uranus in Widder, Pluto in Steinbock und Saturn in der Waage (jetzt noch Jungfrau). Die Attribute des Krebses sind jetzt hochsensibel, zumal ja auch der südliche Mondknoten in diesem Zeichen steht. Die Venus erinnert uns an das verletzbare Kind, dass wir gewesen sind, an die Zärtlichkeiten und erlittene Demut im Leben, an das Auf und Ab der Beziehungen und das (verlorene) Glück im trauten Heim. Nähe und Kontakt werden jetzt von besonderem Wert für uns sein, gutes Essen, saubere Natur oder das Zusammensein mit Kindern.

Die Sonne steht bei Eintritt in das Zeichen Zwillinge in einem Leistungsdreieck mit der Opposition von Saturn und Uranus/Jupiter, in einem großen Lerndreieck mit Saturn und Chiron/Neptun, sowie zwei kleinen Lerndreiecken mit Pluto. Mehr Aktivierung kann ein Planet nicht erfahren. Es ist ein Wecksignal, dass an die vergangenen Ereignisse anknüpft und uns die Notwendigkeit bewusst macht, nicht nach vorschnellen Lösungen zu gucken, sondern anzunehmen was ist und dem jeweils dringendsten Problem die Aufmerksamkeit zu schenken. Es kommt in dieser Zeit öfters anders, als wir denken. Je eher wir alte Verhaltensmuster ablegen und weniger in das Agieren und Reagieren, sondern mehr in das Einfühlen und Einspüren gehen, desto größer ist die Chance zu verstehen, was zu den jetzigen Ereignissen geführt hat und wo unsere eigenen Anteile liegen. Die Kraft liegt jetzt in der nachhaltigen und überlegten Handlungsweise. 
 

Vierte Woche

In der vierten Woche zersplittern die Aspekte, das Quadrat von Sonne und Mars hat sich aufgelöst, sowie die Aspekte von Venus und Sonne aus der letzten Woche. Der Mars läuft jetzt langsam in die letzten Grade des Löwen und wir den nächsten Monat in das große Aspektarium einlaufen. Im Löwen kommt er noch einmal in Opposition zu Neptun in Wassermann und in Quincunx zu Jupiter in den Fischen, zwei Aspekte von Güte und Weisheit, die uns helfen mit den Kräften zu haushalten und Zufriedenheit aus unseren Handlungen zu gewinnen - solange wir mit der Löwekraft versöhnt sein. Sollten noch Reste von Machtkämpfen der letzten Wochen vorhanden sein, dann können diese jetzt noch einmal durch den Spiegel der Hintertür bewusst gemacht werden.


Herzlich
Andreas Bleeck

Vorschau April 2010
 

Liebe Leser,

wir erleben rasante Wochen. Mars hat an Fahrt aufgenommen nach seiner langen Rückläufigkeit und möchte jetzt nochmal im Zeichen Löwen seine ganze Kraft entwickeln. Venus und Merkur sausen vor der Sonne her und geben uns im Widder permanente Impulse zur Entwicklung.
In der Politik passieren Dinge von unglaublicher Resonanz. Obama hat es tatsächlich geschafft, seine Gesundheitsreform durchzusetzen - kurz darauf vermeldeten die Nachrichtenagenturen auch die Einigung auf schärferes Vorgehen gegen die Gewohnheiten der Broker und Banker. In Deutschland haben sich innerhalb kürzester Zeit 11.000 Menschen selbst angezeigt, um einer Verurteilung wegen Steuerhinterziehung in der Schweiz zu entgehen.
Die Erdbeben in Chile und Haiti haben zu einer Solidaritätswelle rund um den Erdball geführt - oft koordiniert durch neue Kommunikationsmethoden mit Twitter, Facebook u.ä.. Die Erdbeben liegen auf derselben kontinentalen Platte, auf der auch Kalifornien liegt. Das Saturn/Pluto Quadrat wird uns weiter in Spannung versetzen. Die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke, das Errichten eines atomaren Abwehrschildes im Osten, die drohende Eskalation im Nahen Osten, die Missbrauch-Skandale innerhalb der Kirche und anderer Institutionen, die Staatspleiten Griechenlands, Irlands und Islands, die Häufung der Amokläufe sind Anzeichen von Verwerfungen, deren Ursachen schon lange absehbar sind.
Die Einführung von mehreren Datenspeicherungsabkommen (ELENA für Lohndaten), ELSTAM Krankenkassendaten für Finanzämter), elektronischer Personalausweis, SWIFT-Überweisungsdatenzugriff zwischen Amerika und Europa, Erfassung von Grundbüchern, Nacktscanner, Fluggastdaten stellen eine nie dagewesene Fülle von Datenspeicherung dar, die Ausdruck von einem Kontrollbedürfnis innerhalb des Chaos ist, dass die Ursachen nicht beseitigt, sondern neue Felder für Missbrauch und Entmündigung eröffnet.
Innerhalb nur eines Jahrzehnts ist die westliche Welt um ihre Illusion der Oase und des Ruhepols gebracht geworden. Das diese Ruhe nur eine Scheinruhe war, wurde in den 80er Jahren erkannt und klar gesehen, der Computer warf uns dann allerdings in eine andere Welt hinein, in der die Begriffe Arbeit, Freizeit, Kommunikation einen umwälzenden Begriffswandel erlebt haben. Die Ausrichtung des Menschen auf den Siliziumchip führte zu einer großen Produktivitätssteigerung, die aber nicht die aufgestauten Probleme beseitigen helfen konnte, da sie nur einen Teil der Welt erreichte. Der Kater er jetzigen Wirtschaftskrise schafft uns Raum zum Nachdenken über die letzten zwei Jahrzehnte und so kommen unweigerlich auch die Probleme von damals in unser Bewusstsein, Terrorismus, Missbrauch, Umweltsünden, organisierte Kriminalität, Gefälle von Armut und Reichtum, Chauvinismus, usw.
Mit dem Wissenszuwachs, dass uns durch den Computer beschert wurde, können wir diese Probleme besser diagnostizieren und kommunizieren, auf der anderen Seite sind viele Menschen überfordert von der Technologie. Der Wunsch nach einfachen Lebensweisen wächst. Ruhepole entstehen dort, wo Menschen sich mit der Natur verbinden können und abschalten, wo sie von Gemeinschaft getragen werden und keine existentiellen Sorgen haben müssen. Die Politik kann dieses nicht allein schaffen, es müssen Impulse aus der Bevölkerung kommen, neue Denkansätze, positive Beispiele für friedliche Koexistenz und Miteinander.

In den kommenden 4 Monaten werden 4 äußere Planeten die Zeichen wechseln (siehe Jahreshoroskop) und danach wird die "alte" Welt durch die neue ersetzt sein und das "alte" Denken in uns transformiert. Natürlich werden wir nicht alle Veränderungen auf einmal wahrnehmen und umsetzen können. Reife besteht darin zu erkennen, wo andere kompetenter sind, wo andere mehr Wissen haben, wo andere die bessere Chance haben, sich selbst zu verwirklichen. Der urchristliche Glaube betonte die Rücknahme des Egos in der materiellen Welt für den Erhalt "höherer" Weihen und einer Belohnung in der geistigen Welt. Dieser "Märtyrer" darf auch im islamischen Glauben mit hundert Jungfrauen tanzen – wenn er denn der Krise der Denkfallen widersteht und statt sich selbst in den Mittelpunkt der Krise stellt ein neutraler, wohlwollender Beobachter bleibt.
Individualismus kann nur funktionieren, wo er in eine feste Gemeinschaft eingebunden ist, die ihre Regeln nicht durch autoritäre und rigide Machtstrukturen durchsetzen muss, sondern deren Vorgaben aus einem Selbstverständnis der gemeinsamen Stärke durch das Verwirklichen des Einzelnen in Einhaltung der Prinzipien gewachsen ist. Diese konkreten Gemeinschaften entstehen durch praktische Vernetzung und ein gemeinsames geistiges Erbe immer wieder neu aus den zerbröselnden Strukturen des Alten, so war es immer gewesen und das wird uns nie so bewusst, wie zur Zeiten von Paradigmenwechseln.  
 

1. Woche

Außer Sonne, Jupiter und Lilith bilden alle Planeten Aspekte zueinander aus, eine seltene Konstellation voller Kraft und Intensität. Die Vielzahl der Aspekte aufzuzählen würde mehrere Seiten erfordern. Auf den Wechselgraden zwischen zwei Zeichen stehend bekommt die Konstellation zusätzlich etwas Revolutionäres. Menschen, die unter diesen Sternen geboren werden, können große Veränderungen bewirken.
Merkur und Venus wechseln in das Zeichen Stier (bzw. Venus ist schon vor 2 Tagen gewechselt). Trotz aller Wechselhaftigkeit sehnen wir uns nach Gemütlichkeit und Sinnesfreuden. Das Quincunx von Saturn in der Waage bedeutet zusätzlich ein Streben nach Festigkeit und Verwirklichung. Das Reden über Beziehungsthemen führt diese Woche nicht weiter, es sollte auch verlässliche Entscheidungen getroffen werden.
Das Quadrat zu Mars rührt auf, schafft Widerstände, aber auch Anregungen. Es wird durch das Trigon zu Pluto gelindert; das Quincunx von Mars zu Pluto, dass einige Wochen bestehen wird hilft uns, zur eigenen Größe zu finden und lange vorbereitete Projekte zu Ansehen zu bringen. Es tut gut, sich zu zeigen und anerkannt zu sein. Ein weiteres Quincunx besteht zu Chiron/Neptun, es befindet sich allerdings in Auflösung. Die Träume können weiterhin sehr anregend sein und tiefen symbolischen Gehalt zu vermitteln. 
 

2. Woche

Die meisten Aspekte der ersten Woche gelten für den gesamten Monat. Nur Merkur und Venus laufen weiter und kommen Mitte des Monats in ein Sextil zu Jupiter. Schöngeistiges und Ästhetisches hat jetzt seinen Raum, Freude an Gestaltung ist angesagt. Jupiter in den Fischen bringt uns weiterhin in Kontakt mit ganzheitlichen Themen und Mitgefühl. Wir leiden mit allen Teilen der Schöpfung und können jene verstehen, die nicht vom Schicksal begünstigt sind.
Die Sonne in Widder kommt in ein Sextil zu Lilith im Wassermann und fordert uns zur inneren Reinigung auf. Lilith ist ein Planet mit hohem Anspruch an sich selbst und alle Aspekte zur Sonne haben einen grundsätzlichen Charakter. Wo wir jetzt meinen, nicht perfekt zu sein, werden wir Ideen zur Besserung bekommen. Fragt sich, ob wir sie so leicht annehmen können, da uns andere Aspekte ablenken und zur Selbstüberschätzung verführen können.
Saturn steht seit mehreren Monaten in Opposition zu Uranus und lässt uns gegen ungerechte Zustände rebellieren. Mars läuft langsam aus der Leistungsfigur mit Beiden heraus und dämpft für eine Weile den Elan, bis er nächsten Monat in ein T-Quadrat geraten wird und sich dann mit voller Wucht entladen kann, was jetzt noch nicht angesprochen werden kann. 
 

3. Woche

Merkur wird rückläufig und gibt uns die Gelegenheit, die Themen in Verbindung mit dem Zeichen Stier zu vertiefen. Haben wir uns zu sehr auf unseren Lorbeeren ausgeruht? Sind wir frühjahrsmüde? Gibt es Stagnation in Gefühls-Bereichen? Jetzt besteht die Möglichkeit, genauer zu analysieren und die wilden Wochen passé laufen zu lassen. Nicht leicht, weil die Geschehen uns weiterhin überrollen und kaum Zeit für Beschäftigung mit sich selbst lassen.
Venus in Stier kommt in ein Quadrat zu Lilith im Wassermann und fordert uns zur Kultivierung unseres Verhaltens auf. Wir müssen entscheiden, ob wir unsere Ursprünglichkeit bewahren wollen zum Preis komisch angesehen zu werden. Die "wilden" Energien von Mars in Löwe wollen schließlich auch ihre Geltung erhalten.
In dieser Woche kommt die Sonne in Aspekt zu den Planeten, die in der ersten Woche Merkur und Venus bestrahlten. Auf dem Zeichenwechsel von Widder zu Stier geht es um die Entwicklung von Schönheit und Gemüt. Rohe oder aggressive Verhaltensweisen führen nicht mehr weiter, angesagt ist jetzt Sich berühren zu lassen und sensibel zu zeigen. Dies mag nicht auf Knopfdruck möglich sein.
 

Vierte Woche

Die Sonne in Stier bewegt sich im Quadrat zu Mars in Löwe. Es gilt sich zu bewähren. Angriff ist manchmal die beste Verteidigung - allerdings nur wenn man sich sicher sein kann, dass die eigenen Positionen gefestigt sind. Ansonsten besteht die Gefahr, sich lächerlich zu machen oder über das Ziel hinauszuschießen.
Venus wechselt von Stier in Zwillinge. Der bewegte Monat wird weiter angeregt, wir können die Leichtigkeit der Energien von Venus nur schwer annehmen, da Merkur weiterhin rückläufig bleibt und uns mit Themen der Vergangenheit konfrontiert. Jetzt ist eine "Sowohl als Auch" Haltung ratsam. Auschließliche Reaktionen bergen die Gefahr der Isolierung.

Das Trigon von Venus zu Saturn und das Sextil zu Uranus lassen uns abwechselnd nach sicherem Abstand suchen und zu "verrückten" Experimenten anregen. Das kann Nähe, aber auch unkontrollierbare Situationen schaffen. Mit dem Quadrat von Venus zu Chiron/Neptun bieten sich wahlweise spirituelle Themen oder Rangelei um Kompetenz als Grundlage zur Auseinandersetzung an. Es ist gut, Menschen auch mit scheinbar seltsamen Anliegen momentan ernst zu nehmen, da sich banale mit tiefgreifenden Energien vermischen.
Ende des Monats kommt Venus in Sextil zu Mars und in Quincunx zu Pluto. Jetzt besteht die Möglichkeit, die Leichtigkeit der Zwillingsenergien auf seriöse Weise auszudrücken und zu fokussieren. "Bruder Leichtfuß" (Venus in Zwillinge) bekommt durch das Quincunx zu Pluto in Steinbock die Möglichkeit, Schwere auflösen zu helfen und Menschen in Kontakt mit ihrer Freude zu bringen. Das Sextil zu Mars verbindet mit dem Körper und schafft Möglichkeiten zum Ausdruck auch sexueller Energien auch auf kreativer Ebene.
Herzlich
Andreas Bleeck

Vorschau März 2010
 

Liebe Leser,

wir werden diesen Monat mit intensiven Energien des Lichts und Gefühlen zu tun haben. Fünf Planeten stehen im Zeichen Fische, Chiron und Neptun kurz davor. Im Jahre 1524 gab es einmal eine Konjunktion von 8 Planeten im Zeichen Fischen. Die vorhergesagte Sintflut kam nicht, dafür aber die Bauernaufstände und die Reformation.
Das Zeichen Fische hat mit dem Gemeinwohl zu tun, dem unsichtbaren Band zwischen den Menschen. Die Fische als das letzte Zeichen des Tierkreises lösen nicht notwendigen Ballast auf, sie helfen uns zu reinigen und in uns zu gehen. Auf der spirituellen Ebene heißt dies, noch mehr loszulassen und die Bindungen an das Ego zu bearbeiten.
Menschen, die wir nicht im Fokus hatten, begegnen uns in den letzten Wochen und bringen verborgene Themen von uns hoch. Die Kämpfe sind Folge der Verdrängung alter Anteile, die uns durch diese Menschen gespiegelt werden. Es ist eine Prüfung, ob wir es mit unserer Absicht, dem Gemeinwohl zu dienen, ernst meinen, oder ob wir engstirnig unsere Interessen vertreten.
Saturn bewegt sich zurück in das Zeichen Jungfrau, in dem er die letzten drei Jahre verweilte. Es kommt zu Erinnerungen an die geleistete Beziehungsarbeit und den Verzicht, den wir vielleicht auch geübt haben. Jetzt ist die Zeit, falsche Zurückhaltung aufzugeben und sich seinem Platz in der Gemeinschaft zu stellen.  
 

Erste Woche

Am 1. März kommt Merkur in das Zeichen Fische und in ein Quincunx zu Mars im Löwen. Interessante Gedanken entstehen und leiten unsere Absichten auf das Verbindende. Eine Sehnsucht nach Zusammenhalt kann die Folge sein, doch solange sie nur auf der intellektuellen Ebene besteht, wird es nicht funktionieren. Wir müssen bereit sein, uns ganz einzubringen und uns auch von unseren schlechten Seiten zu zeigen, bzw. die negativen Gedanken über andere Menschen nicht zu verheimlichen. Wenn jetzt Vorwürfe der Heimlichtuerei von uns an andere Menschen bestehen, dann sollten wir schauen, welchen Anteil wir an der Sache haben und ob wir selber ehrlich und offen sind.
Der Vollmond steht in Jungfrau und hilft uns bei der Analyse und Differenzierung. Wenn die Situation jetzt komplex ist, dann deshalb, weil wir im Vorfeld möglicherweise Dinge ausgeblendet haben. Diese Tage besteht die Möglichkeit, genau hinzusehen. Die Sonne/Jupiter Konjunktion verbindet uns mit heimatlichen Gefühlen und lässt uns Toleranz üben gegenüber uns störenden "Elementen". Wir sollten allerdings genau hinschauen, inwieweit diese Toleranz kein Ausweichen von Forderungen ist, die an uns gestellt werden. 
 

Zweite Woche

Am 7.3. wechselt die Venus in das Zeichen Widder und kommt am nächsten Tag in die Opposition zu Saturn. Da die Venus in Fische in Erhöhung steht, fällt ihr der Abschied schwer. Die Opposition zu Saturn verbindet sie aber noch einmal mit ihren Fähigkeit zur Intuition. Eine Klärung kann geschehen, wenn ein Bemühen um Kompetenz und Sachlichkeit vorhanden ist. Gleichzeitig bildet die Venus mit ihrem Eintritt in das Zeichen Widder ein aktionsgeladenes Feuertrigon zu Mars im Löwen. Es fällt jetzt nicht leicht, bei einer Sache zu bleiben.
Merkur kommt am 8.3. in Konjunktion zu Jupiter in den Fischen und verstärkt die ohnehin schon vorhandene Bereitschaft zu Offenheit und Transparenz. Es kann allerdings leicht auch zu Kritik kommen, bzw. gut gemeinte Vorschläge können als Kritik aufgefasst werden. Mehrere Themen könnten uns momentan gleichzeitig beschäftigen und sich gegenseitig in die Quere kommen, ohne dass die Möglichkeit besteht, die entstehende Verwirrung gleich aufzulösen.
Gleichzeitig beschäftigt uns die Einstrahlung der Energie und zieht uns in Bann. Wir mögen abwechselnd geblendet sein von der Intensität und abgelenkt von dem Zweifel, welchem Impuls wir folgen sollen. Hier ist die Qualität des Fließen lassen gefragt, denn die Dinge lösen oft von allein auch wieder auf, ohne dass wir jedem Detail nachgehen müssen. Das Verantwortungsgefühl und unsere Fürsorge täuschen uns auch manchmal und lenken von den eigenen Bedürfnissen ab. 
 

Dritte Woche

Am 15. März kommt es zu einer interessanten Neumondkonstellation, an der auch die Planeten Merkur und Uranus beteiligt sind. Alle vier stehen innerhalb eines Grades zwischen 25 und 26 Grad Fische (an dem Grad hat sich auch die Jupiter/Neptun/Chiron Konjunktion getroffen im Wassermann), eine unruhige aber auch visionäre Konstellation. Da die Energien momentan so schnell wechseln, bekommen wir die Veränderungen vielleicht nicht mit. Kollektive Intelligenz ist jetzt gefragt und Teamwork.
Uranus, der über lange Zeit letztes Jahr unaspektiert stand, freut sich über die Abwechslung und "seinen Einsatz". Endlich ist wieder Kreativität und Spontanität gefragt. Mit Saturn in der Jungfrau haben wir uns die letzten drei Jahre mit der "Feinarbeit" beschäftigt, Fleiß und Ausdauer waren gefragt. Wenn Uranus im Sommer in den Widder kommt, wird er viel Energie auf einmal freisetzen und das Angestaute lösen helfen. Die Konjunktion von Merkur und Sonne am Zeitpunkt des Neumondes auf dem Uranusgrad ist ein erster Vorgeschmack davon, wie heftig die kommenden Veränderungen sein werden.
Die Venus ist inzwischen aus ihrem Quadrat zu Pluto hinausgelaufen, das schon während der zweiten Woche wirksam war. Wir spüren vielleicht erst jetzt die Verletzbarkeit und Sensibilität, weil wir von anderen Dingen mitgerissen waren. Es ist gut, noch einmal in schwierige Situationen einzufühlen und sich Zeit dafür zu nehmen. Wie gesagt lösen sich viele Dinge von selbst auf, wenn man bereit ist sie zuzulassen und die Konsequenzen zu tragen. 
 

Vierte Woche

Auch Merkur läuft in das Quadrat zu Pluto, so geschwind dass wir es vielleicht gar nicht bemerken. Merklich spürbarer wird das Quadrat von Venus zum Mondknoten, in das Merkur auch noch hinein läuft. Ansonsten verbunden mit keinen anderen Aspekten stehen die beiden ein wenig isoliert und konfrontiert mit dem Schicksal.
Verlassenheitsängste können auftreten, sie nehmen uns die Freude, die wir kurz zuvor noch verspürt haben mögen. Plötzliche Stimmungsschwankungen führen dazu, dass wir Pläne über den Haufen schmeißen und uns in unser Schneckenhaus zurückziehen. Ein konsequentes Verfolgen des einmal Begonnenen ist hilfreich, da sich der Aspekt schnell wieder auflöst.
Die mit unseren Zweifeln verbundenen Ängste sind Teil des Prozesses. Es ist nicht leicht in diesen Tagen, einen geraden Weg zu finden und klaren Kopf zu behalten. Das Frühjahr ist nach dem langen, harten Winter besonders anregend und erfrischend, aber wir werden unsere Energien noch für die kommenden Zeichenwechsel benötigen, deshalb sollten wir uns nicht mit zu viel Arbeit überhäufen.
Der nächste Monat wird uns helfen, das Ziel wieder zu finden. Mars kommt aus seiner Rückläufigkeit heraus und nimmt Fahrt auf, Venus schreitet bis in die Zwillinge hervor, während Merkur im Widder rückläufig wird und dort ebenfalls marsianische Energien erhält. Chiron wechselt in die Fische und aktiviert die heilenden und schützenden Kräfte in uns für die nächsten 7 Jahre.

Anmerkung
Die Aspekte werden nicht immer an dem Tag ausgelöst, an dem sie genau sind, weil die Planeten in größere Muster eingebunden sind. So können Themen der einen Woche auch in der anderen Woche auftreten. Falls sie an einer Deutung ihres Geburtshoroskops oder Fragen zu Gegenwartsthemen Interesse haben, kontaktieren sie mich gerne.

Herzlich
Andreas Bleeck
www.astrologie-festival.de

Das Jahr 2010 und die Rolle des „Inneren Kindes“
 

Dieses Jahr 2010 ist ein Schlüsseljahr für kommende Generationen

Ein wegweisendes Jahr steht vor uns. Das Jahr 2010 ist aus Sicht der westlichen Astrologie das eigentliche Jahr 2012. Prägnante Konstellationen stellen den Bezug zu den Jahren um 1850, 1875, 1900, 1930, 1945, 1966 und 1990 her (siehe meinen Artikel im Meridian III/2009). Jahre der Krisen und Chancen. Im Jahr 2012 vollendet sich zudem der Mayakalender und ein neues Zeitalter beginnt.

Dominant im Jahr 2010 ist das Zeichen Krebs, da es im so genannten Lösungspunkt der Figur von Saturn, Uranus und Pluto steht. Höhepunkt dieser "kardinalen Klimax" (dieser Begriff hat sich aus dem englischen Raum für die jetzigen Konstellationen eingeprägt) ist die Sonnenfinsternis vom 11.7.2010. Bis in den August werden die Aspekte der Konstellation exakte Winkel bilden und alle äußeren Planeten einbinden. Dazu mehr im 2. Teil.

2012 ist ein Symbol, das für jede Kultur andere Bedeutung hat. Das Jahr ist ein Schlüsseljahr der Mayakultur. Am 21.12.2012 enden mehrere Zyklen des Tsolkien. An diesem Tag wird der Stern Sirius in einer Linie mit dem Zentrum unserer Galaxie stehen, mehr Infos bei www.maya.at Für Europa und die westliche Welt bedeutet es, in das Gefühl zu finden, loszulassen von Weltmachtansprüchen, sicheren Versorgungsystemen, ewigen Wachstumsphantasien u.ä. Für Südamerika (wo die Herkunft dieses Kalenderdatums liegt), ist es ein Zeichen der Emanzipation, der Gewinnung von Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Für China bedeutet 2012 vielleicht eher Individuation und Erkennen eigener Bedürfnisse, sowie das Spüren der eigenen Stärke, die diese Kultur solange unterdrückt hat. In Fernost und Indien geht es ebenfalls um die Herausforderung der Schaffung von Infrastrukturen und Lebensgrundlagen. Der Klimawandel ist für diese Region von größter Bedeutung, denn nirgendwo leben so viele Menschen am Meer und an Flussmündungen.

In der arabischen Welt steht 2012 für das Erkennen wahrer Religiösität und Einheit. Die arabischen Statten sind geprägt von einer Zersplitterung in Fragen von Religion, Staatsform und Güterverteilung. Für Russland geht es um Demokratie und die Öffnung des riesigen Areals für Zuwanderung und Völker- und Religionsvielfalt. Und Afrika schließlich, dieser Kontinent der Zukunft, ringt um seine eigene Identität und das Zusammenwachsen seiner Kulturen.

Eigentlich geht es für alle um etwas ganz simples, das Erkennen einer verbindenden Energie, die den göttlichen Kern aller Menschen ausnahmslos erreicht. 2012 symbolisiert den Wendepunkt der schöpferischen Energien, die sich bisher auf den Emotionalkörper konzentrierten und nun in den Ätherkörper aufsteigen und die höheren Chakren öffnen. So wird es in Zukunft immer mehr Menschen möglich sein, telepathische Kräfte zu entwickeln und unabhängig vom dem sich abschwächenden Energiesystem der Erde zu leben.

„Brückenmenschen“ können helfen, eine Verbindung zwischen alten und neuen Energien herzustellen, wie Solara es in ihrem Surfreport für 2010 schreibt (www.solara.com). Menschen, die bereit sind ungewöhnliche Wege zu gehen und sich von äußeren Bedingungen nicht abschrecken lassen. Immer mehr Männer emanzipieren sich auch und lassen sich nicht mehr von patriarchalischen und kriminellen Energien verführen.

Die Wirtschaftskrise ist nur der äußere Schauplatz der Heilung, die momentan geschieht. Wir brauchen die Katastrophen und Konflikte im Äußeren dann noch, wenn wir die eigenen Verletzungen nicht selbst heilen können. Durch den Schmerz über die Welt sind wir in der Lage, auch unsere eigenen Themen zu artikulieren. Von den Arbeitslosen bis zu den entlassenen Managern, von den unterbezahlten und hungernden Menschen bis zu einsamen Neureichen, die um ihren Besitz bangen, von denen, die trotz Überqualifikation nicht das machen können, was sie wollen bis zu denen, die nichts gelernt haben können alle die Verletzungen ihrer Kindheit jetzt bearbeiten.

Wer vor ein paar Jahren noch von Krise gesprochen hat, musste es sich gefallen lassen, mit einem zynischen Lächeln bedacht zu werden. Niemand wollte etwas von Katastrophen hören. Heute ist dies Geschichte. Doch „wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch“ (Hölderlin). Ein Schwarzer ist Präsident von Amerika, eine Frau Kanzlerin eines G8 Staates und die Wirtschaft wird zunehmend durch demokratisch gewählte Vertreter der G20 gelenkt. Wird die Saat dieser Impulse auch im nächsten Jahr weiter aufgehen?

Mit dem Eintritt Plutos in den Steinbock dieses Jahr haben sich die Weichen neu gestellt. Galt Anfang der 90er Jahre mit Pluto in Schütze noch der „Wind of Change“, so bläst uns jetzt das kalte Säuseln der Globalisierung um die Ohren. Pluto im Steinbock macht ernst mit seinen Plänen, die Welt in sein Korsett zu passen. Der Fürst der Unterwelt steht im Steinbock für die Notwendigkeit der Reduktion. Das fällt uns nach all den Jahren des Optimismus und der Vision nach einer gerechten, freiheitlichen Welt, die wir uns mit Pluto in Schütze vorgestellt haben, nicht leicht. Pluto in Steinbock ruft uns auf, die Qualität unserer Versorgungsstrukturen zu überprüfen und die komplexen Begünstigungssysteme zu entwirren. Das kann zu Ängsten führen. Pluto in Steinbock wird in den nächsten 10 Jahren unsere bekannten Strukturen auflösen und die Verwundbarkeit des Wirtschafts-Systems, der Hierarchien und der kalten Profitgier aufzeigen, das war schon lange angekündigt. Bewusst wird es den meisten aber erst, wenn die eigene Sensibilität, die eigenen Verletzungen angesprochen sind und dazu braucht es die Krise.

Die Lösung für eine gemeinsame Zukunft ist die Akzeptanz und Hingabe an das, was zu tun ist. Die Schmerzen und Verlassensängste, die Wut und die Trauer sind Herausforderungen, ob wir es wirklich ernst meinen mit dem "neuen Menschen", mit Emanzipation, Gleichberechtigung, Religionsfreiheit und multiple Kultur, oder ob diese Vorgaben nur ein philosophisches Gedankenspiel für den Wohstandsmensch waren. Der südliche Mondknoten, der seit dem 26.7.2009 im Krebs steht und dort bis 13. Februar 2011 verweilen wird, sensibilisiert uns für Ungerechtigkeit und alte Verletzungen, die mit diesen Themen verbunden sind.

Dieses Jahr 2010 ist ein Schlüsseljahr für kommende Generationen. Das letzte Jahr 2009 endete mit einer Klimakonferenz, an der erstmals 168 Regierungschefs aller größeren Länder der Welt teilnahmen und Kindergarten spielten. Die Geldsummen um die es dort ging, waren für manche wohl nicht handhabbar, das Ganze noch zu abstrakt und zu weit weg von den Erfahrungen, die bisher das Leben bestimmten. Doch es war ein erstes Zeichen einer weltweiten Verantwortung aller Menschen für ihre Erde Gaia und die Absicht wurde gesetzt, die Zukunft gemeinsam und im Angesicht der Bedürfnisse aller Menschen dieser Erde zu gestalten. 
 

Das Jahr 2010 teilt sich astrologisch in drei Abschnitte:

1. Abschnitt
Januar bis März

Mit dem rückläufigen Mars in Löwe werden wir seit Oktober 2009 mit dem Thema Mut und Selbsterhalt konfrontiert. Im Februar geht Mars zurück in das Zeichen Krebs und löst dort das kardinale Quadrat mit Saturn, Uranus und Pluto aus (wenn auch nicht gradgenau wie im Sommer 2009). Destruktive Seiten von uns können erscheinen und uns den Mut zu Veränderungen nehmen. Tatkraft und Durchsetzungsvermögen können helfen, eine Phase der Depression zu überwinden.

Seit Dezember letzten Jahres befinden wir uns in einem Raum der „Nullenergie“ wie Solara es nannte. Sie wird geprägt durch intensive Erlebnisse mit den Grenzen unseres Verstands und soll uns helfen, abgeschnittene Gefühle und Persönlichkeitsanteile zu integrieren, die wir für die kommende Zeit brauchen. Mars in Kombination mit der Sonne (im Zeichen Löwe) steht für die Aktivierung der Herzensenergien und hilft uns das anzunehmen, was wir nicht zulassen, nicht in unser Herz lassen wollten.

Wir legen jetzt das Fundament für unsere zukünftigen Absichten. Was wir jetzt nicht integrieren wird für lange Zeit nicht mehr erreichbar sein. Diese Art von Energie steht uns erst wieder ab dem Jahr 2020 mit Pluto im Wassermann zur Verfügung. Im März wird uns der Wandel und die Notwendigkeit zur spirituellen Arbeit bewusst werden und wir können die klaren Energien des Fische-Monats zur Reifung nutzen.
 
 

2. Abschnitt
April bis August

Mehrere Planeten wechseln das Zeichen. Damit ist eine Neuorientierung verbunden und eine Aufforderung, alte Verhaltensweisen aufzugeben. Im Mai wechselt Uranus in den Widder, im Juni Jupiter in die Fische, im Juli Lilith in die Fische und Saturn in die Waage.

Uranus im Widder ist ein Zeichen des Aufbruchs. Nach 84 Jahren hat er einen Zyklus vollendet und beginnt mit neuen Ideen. Mit Uranus in Widder werden neue Ideen wie Blitze einschlagen und das System in Frage stellen. Doch mit Pluto in Steinbock wird auch auf Granit gebissen, wenn diese Ideen nicht zu mehr Sicherheit verhelfen. So bleibt manch guter Einfall in der Schublade liegen.

Jupiter tritt im Juni in die Fische und verabschiedet sich von Chiron und Neptun. Diese Dreifach-Konjunktion stand im Zeichen Wassermann für „Heilung durch Technik“. Ipod, Blogger, Twitter haben die Kommunikationsvielfalt erhöht und die Möglichkeit, Informationen zu verstecken, geringer gemacht. Dadurch können nicht nur in China Themen geheilt werden, die mit Geheimnistuerei (Uranus in Fische) und Zentralisierung der Macht (Pluto in Steinbock) zu tun haben. Frei nach Luhmann entsteht Kultur dort, „wo der Beobachter seine Beobachtung beobachten kann.“ Für die Zivilgesellschaft, Non-Profitorganisationen, NGO’s und den humanitären Teil der UNO wird es leichter werden, konstruktive Lösungen beizutragen, weil sie weniger in dogmatische und hierachische Systeme eingebunden sind.

Mit Jupiter in den Fischen und auch mit Lilith, die nächsten Monat folgt, finden wir kostbare Einsichten in spirituellen Themen. Uns wird die Labilität des Menschen bewusst und wie leicht das friedliche Zusammenleben wieder einmal erschütterbar ist. Der Aspekt zeigt die Notwendigkeit der Emanzipation von falschen, religiösen Dogmen an, sowie die Notwendigkeit der sparsamen Haushaltung mit den Ressourcen.

Schließlich tritt Saturn im Juli endgültig in die Waage ein. Unsere Beziehungsstrukturen festigen sich, das persönliche Netzwerk aus Freundschaften, Bekanntschaften, Anvertrauten und Förderern gewinnt Bedeutung. Manche trauern allerdings noch den Tugenden von Saturn in Jungfrau nach und suchen immer noch Halt in Tugenden der persönlichen Leistungsbereitschaft und kritischen Distanz.
 
 

3. Abschnitt
September bis Dezember

Ab Anfang August werden Venus und Mars wieder eine Weile zusammenreisen und unsere Beziehungen auf einen Prüfstand stellen. Im Zeichen Waage und Skorpion (bis Mitte Oktober) können wir unsere Partner und Freunde von einer harmonischen Seite kennenlernen, bis sich zunehmend existentielle Themen anbahnen. Venus wird im Oktober rückläufig und hilft uns bei der Aufarbeitung von Kontakten und Begegnungen der schwierigen Art. Im Skorpion löst sie das Plutothema der Ohnmacht in Bezug auf verkrustete Strukturen aus.

Währenddessen reist der Mars bis Ende des Jahres weiter durch den Schützen, führt zu neuen optimistischen Erkenntnissen und hilft uns weiterzugehen. Nachdem er uns Anfang des Jahres im Löwen mit unserem Ego konfrontiert hat, wird er in diesem Monat unsere Motivation der Stringenz und Nachhaltigkeit prüfen.

Der dritte Jahresabschnitt dient zur Verinnerlichung dessen, was in den ersten beiden Abschnitten geschehen ist. Wir werden viel mit uns selbst beschäftigt sein und immer wieder in Phasen der Ablenkung verfallen. Deshalb ist die Erdung wichtig. Konkrete Projekte, die uns helfen, zu uns selbst zu kommen, sind jetzt das richtige. Langfristige Planung ist nicht notwendig. Die richtigen Dinge kommen allein zu uns und wir werden immer mehr unsere höheren Sinne entwickeln.

Unser Emotionalkörper wird nach und nach abgeschaltet, während sich der Ätherkörper mehr und mehr öffnet und die Energie in das Herz lenkt. Es kann immer wieder passieren, dass und die Emotionen in ungewohnter Weise mitreißen, weil sie an vergangene, unbewältigte Traumatas anknüpfen. Im Prozess Heilung sind die Emotionen von unschätzbarem Wert. Doch wir werden sie zunehmend weniger bedürfen, je mehr wir in den höheren Chakren verankert sind und aus der Intuition handeln lernen.
 
 

Die Heilung des „Inneren Kindes“

Das Jahr 2010 wartet mit einem speziellen Thema auf. Es wird unter dem Signum des Krebs‘ stehen. Das T-Quadrat von Saturn/Uranus/Pluto kommt in die kardinalen Zeichen Waage, Steinbock und Widder. Die Planeten stehen für revolutionäre Veränderungen und gesellschaftliche Verwerfungen, wie sie nur alle paar Jahrzehnte vorkommen. 1930 war eine ähnliche Konstellation mit denselben Planeten ebenfalls in kardinalen Zeichen. Pluto stand damals allerdings im Krebs; die Themen waren der Verlust von Heimat und Nähe. Heute steht er in Steinbock und löst langsam die bekannten Strukturen und unsere geliebte Ordnung auf. Durch das T-Quadrat kommt der so genannte Lösungspunkt (der Lösungspunkt liegt in der Figur des T-Quadrats in dem 4. Zeichen des großen Kreuzes) im Zeichen gegenüber zu liegen, im Krebs, in dem Pluto vor 80 Jahren Verletzungen der fehlenden Geborgenheit und der Benachteiligung des „inneren Kindes“ hervorgerufen hat.

2010 wird es mit der Jupiter/Uranus Konjunktion in Widder eine weitere Verbindung zu der Zeit der „großen Depression“ geben. 1928 war mit diesem Aspekt Konjunktur für Größenwahn und Gigantismus, der dann schließlich ein Jahr später in die wirtschaftliche Katastrophe führte. Man muss kein Prophet sein, um der derzeitigen Krise das schnelle Ende abzusprechen. Zu wenig Menschen sind bereit, die Konsequenzen ihres wirtschaftlichen Handelns zu ändern und ökonomisch wie ökologisch sinnvoll zu denken. Sinnlose Subventionen für Fleischkonsum, Fortführung von Atomkraft, unbekannte Querwirkungen von Chemikalien in Nahrung und Medizin usw. lassen uns Menschen weiterhin Versuchskaninchen unseres eigenen Größenwahns sein.

Der Krebs steht für das kleine Kind, dass Spaß an der Welt haben möchte, Freude und Sehnsüchte. Er steht für das unbeschwerte Sein und die Leichtigkeit des Miteinanders, wo jeder mit jedem teilt und den anderen gern hat. Der Krebs freut sich über die kuschelige Wärme des Nestbaus. Diese einfachen Dinge des Lebens sind immer möglich, wir schätzen sie aber erst, wenn wohl der letzte Baum verdorrt und die letzte Oase geplündert ist.

Was bedeutet dies auf der psychologischen Ebene?

C.G. Jung wies darauf hin, dass der entscheidende Moment jeder Therapie, jeder zwischenmenschlichen Kommunikation die Annahme des Schattens sei, der „Anders-Artigkeit des Anderen“. Wenn ich weiß, dass dieser Schatten des Anderen nur ein Spiegel meines eigenen Ego’s ist, kann ich mit seiner Hilfe meinen eigenen Schatten erkennen und bin nicht mehr gezwungen, unerwünschte und ungeliebte Anteile vor mir selbst zu verstecken.

Mit Pluto in Steinbock werden die Schatten des Zeichens Krebs sichtbar. Das Dunkel des Steinbocks wird durch das transformatorische Licht Plutos gewandelt. Die „Verdunkelung der Unterwelt“ reißt unsere Wunden auf und fördert so auf der Gegenseite den Wunsch nach Sicherheit und Geborgenheit. Alle Planeten, die im nächsten Jahr durch das Zeichen Krebs reisen und dort dem südlichen Mondknoten begegnen, werden uns in Kontakt mit diesem Thema bringen. Dies wird vor allem in der Zeit um die Sonnenfinsternis von 11.7.2010 der Fall sein.

Wir können im nächsten Jahr wichtige Erfahrung mit unseren konditionierten Glaubenssätzen aus der Kindheit machen. Das „Drama des begabten Kindes “, (Alice Miller, Das Drama des begabten Kindes, ein Buch, das beschreibt, das begabte Kinder anfälliger für narzistische Störungen sind, weil sie in ihren Bedürfnissen weniger unterstützt werden), das sich nicht nur auf der Ebene von Bankern und Managern abspielt, fordert ein Umlernen im Umgang mit sozialer Verantwortung. Diejenigen, die davon ausgehen, dass man „sich das Leben hart verdienen muss“, werden in den nächsten Jahren angesichts von Massenarbeitslosigkeit andere Ausrichtungen für ihr Leben finden müssen und lernen, ihren Sinn unabhängig von den ökonomischen Verhältnissen zu definieren, dies ist umso schwieriger, als uns in Deutschland nach wie vor Ängste der Unterversorgung und des Ungeliebtseins aus der Zeit des Krieges plagen und das Programm der Belohnung aus Leistung das Dominierende ist.

Das mit Geld statt Liebe belohnte Kind war gezwungen für jede Zuneigung eine Gegenleistung zu erbringen. So lernte es auch, sich selbst mit Konsum zu belohnen. Indem die gewohnten Belohungen durch Lohnkürzung und Inflation ausbleiben, kommt das „Innere Kind“ als Erwachsener nun in Kontakt mit der Wunde des Ungeliebtsein und all den Kränkungen der Kindheit, die Eifersucht, der Neides und die Geringschätzung. Methoden der humanistischen Psychologie greifen jetzt u.U. nicht so gut, weil Misstrauen jede Form von wertschätzender Therapie untergraben kann. Die Sensibilität und Anhänglichkeit des Krebses braucht manchmal eher die harte und ordnende Hand des Steinbocks. Dadurch werden auch Themen der falschen Rücksichtsnahme bearbeitet.

Es geht also weniger um die „Rettung“ unseres Wirtschaftssystems, als um die Bearbeitung der damit verbundenen Gefühle. Armut und fehlender Lebenssinn fördern ein Überdenken der Glaubenssätze und stoßen damit tiefgreifende Wandlungen an. Letztendlich geht es nur um die Frage der Verteilung dessen, was da ist. Wir neigen in der Sensibilität des Krebses dazu, jeden Verlust als Weltuntergang zu bewerten, als wäre einem Kind der geliebte Hund gestorben. Doch so schnell wie die Tränen trocknen werden wir auch die Erfahrung machen können, dass die Reichtümer uns auch nicht glücklicher gemacht haben. Es ist die Zeit der Erforschung unseres Innenlebens gekommen und all die intellektuellen Ablenkungen der Zeit mit Pluto in Schütze (und dem Zwillingsschatten der permanenten Berieselung mit Informationen) wird eine Zeit der Besinnung und der Erforschung innerer Werte und Kultur kommen.

Andreas D. Bleeck, 2 Kinder, Astrologe und Autor
www.astrologie-abc.de
Vorschau Februar 2010
 

Liebe Leser,

weiterhin bestimmend bleibt der Planet Mars am abendlichen Himmel. Er steht in Opposition zu nicht weniger als 6 Planeten in Wassermann und Fische. Anders als letzten Monat wird er allerdings nur noch wenige Aspekte ausbilden.
Das heißt, dass unsere Kräfte (Mars) kein direktes Ziel mehr haben und sich verteilen. Das kann einerseits dazu führen, neue Projekte zu beginnen, andererseits aber auch die Gefahr der Verzettelung beinhalten. Deshalb ist es wichtig, die bestehenden Aufgaben im Blick zu behalten und den Fokus wieder zurückschweifen zu lassen.
Jupiter in den Fischen macht sich immer stärker durch Sinngebung und Zuversicht bemerkbar. Die Verbindung zur geistigen Welt, das Aussprechen von schwierigen Dingen ist leichter. Es machen sich vielleicht aber auch Energien der unreflektierten Begeisterung und übertriebener Heiligkeit bemerkbar. Mit den Planeten in Wassermann in der ersten Monatshälfte erleben wir eine weiter anregende Zeit, die sich in der zweiten Monatshälfte zu besinnlicheren Themen wandelt.
 
 

1. Woche

Merkur kommt am 2. Februar an den nördlichen Mondknoten in Steinbock und der Mond in Konjunktion mit Saturn. Erinnerungen an alte Gedankenmuster können auftauchen. Die Verbindung zu „kosmischen“ Gesetzmäßigkeiten ist gegeben.
Erst die Venus, dann die Sonne überqueren Lilith Im Wassermann und wecken unsere Wünsche nach Abwechslung und persönlicher Begegnung. Wir sind leicht angeregt und zum flirten aufgelegt. Der Kontakt mit alten Bekannten kann zu neuen Erkenntnissen über uns selbst führen. Ein diskreter Umgang mit Informationen ist angesagt.
Es können aber auch unangenehme und schwer zu bewältigende Themen auftauchen, die mit Angst besetzt ist. Die Ängste helfen uns, unserer eigenen Schatten bewusst zu werden und erlöst zu werden. Je mehr wir jetzt von unseren alten Schatten annehmen und erlösen können, desto mehr können wir die weiterhin kräftigen Energieschübe des Kosmos für konstruktive Arbeiten nutzen. Manchmal gibt es allerdings auch Themen, wo wir jetzt noch nicht weiterkommen, dann ist Schweigen hilfreich, um die innere Ruhe zu behalten.
 
 


2. Woche

Venus wechselt am 10. Februar in die Fische und verstärkt die durch Jupiter schon aktivierten spirituellen Themen. Tiefe Gefühle der Vertrautheit können entstehen, Beziehungen eine neue Ebene erfahren. Merkur, der in den Wassermann gewechselt ist, kommt am 11. Februar in die Opposition zu Mars. Dieser freut sich über die Abwechslung, da er ansonsten nur ein Sextil zu Saturn ausbildet.
Es bestehen spielerische Möglichkeiten des Austauschs und der Vermittlung. Direkte Konfrontationen sind jetzt gut aufzufangen, Konflikte lassen sich auf konstruktive Weise lösen, wenn wir den Anderen nicht überfordern und maßvoll handeln. Das Sextil zwischen Mars und Saturn, das uns das Frühjahr über begleitet, führt zu einem bewussten Umgang mit lustvoller Energie und Selbstdisziplin. Wir können an Suchtthemen arbeiten und uns auf neue Impulse einlassen ohne befürchten zu müssen, in das „schwarze Loch“ zu fallen.
Die Sonne kommt am 12. Februar zu Chiron und am 13. Februar zu Neptun. Wie letztes Jahr um diese Zeit tauchen wir in eine Welt der phantasievollen Instruktionen ein. Diese Zeit erscheint uns womöglich sehr weit weg, da dieses Jahr durch die Jahrhundert-Konstellationen von so vielen Einflüssen geprägt war.
 
 

3. Woche

Am 17. Februar überquert die Venus den Jupiter und am 18. Februar kommt die Sonne in die Fische. Der neue Mond erscheint drei Tage nach der Konjunktion mit der Sonne im Sternzeichen Widder als schmale Sichel am Himmel und markiert den Beginn des neuen Jahres.
Das Feuer des Mars in Löwe erfüllt uns ungebrochen. Aus den Fischen hat er durch mehrere Quincunxe von Jupiter, Venus und Sonne in den letzten Wochen Anregungen für Entwicklung erhalten. Die Energien des Löwen, seine Selbstliebe und seinen Hang zur Selbstdarstellung können sich transzendieren und im Zeichen Fische auflösen. Dabei tauchen schmerzhafte Erinnerungen an die mit dem Ego behafteten Ängste auf.
In dieser Woche ist es hilfreich, sich der eigenen spirituellen Quelle bewusst zu werden und Anbindung an „weltliche Gelüste“ zu überprüfen, bzw. Erwartungshaltungen, die uns von Außen angetragen werden. Der Dienst in der Gemeinschaft kann uns neuen Sinn vermitteln und die Bedeutung von Beziehungen für unser Leben ins Bewusstsein zurückrufen.
Merkur kommt am 20. Februar zu Lilith und führt für kurze Zeit zu einer Beschleunigung der Ereignisse. Wunden können aufreißen und ebenso schnell verheilen, die mit den Saturnthemen der letzten drei Jahre verbunden sind, wo Saturn in Jungfrau stand und uns die Wichtigkeit des seriösen Umgangs und der sorgfältigen Planung bewusst gemacht hat.
 
 

4. Woche

In der letzten Woche kommen keine Zeichenwechsel mehr vor. Die Sonne überquert den Jupiter und Merkur schreitet über Chiron/Neptun und setzen die Themen der letzten beiden Wochen fort. Wir können uns mit den eigenen Ängsten versöhnen und unsere Wunden leichter annehmen als sonst. Dadurch sind wir nicht so verletzbar wie sonst. Es kann passieren, dass uns Menschen zu nahe treten, zu denen wir bisher weniger Kontakt hatten. Wir sollten uns bewusst machen, dass wir mit ihnen auch auf anderen Ebenen schon lange verbunden sind und das, was jetzt ausgelöst wird, einen großen Anteil von uns selbst trägt, den wir nicht sofort realisieren mögen. Wir sollten uns Zeit lassen, wenn wir merken, dass wir andere Menschen verurteilen und versuchen zu verstehen, auf welcher Ebene wir mit ihnen verbunden waren und sind.

Im nächsten Monat werden wir eine Aktivierung der uranischen Kräfte erfahren. Uranus wird von Venus, Sonne und Merkur transitiert. Durch sein Trigon zu Mars werden die Energien auf kreative Prozesse gelenkt. Eloquentes und spontanes Handeln wird den kraftvollen März begleiten.

Herzliche Grüße
Andreas Bleeck
www.astrologie-festival.de



Vorschau Januar 2010
 

Liebe Leser,

die Sterne werden uns dieses Jahr mit einer ganzen Reihe außergewöhnlicher Konstellationen begleiten. Eine ausführliche Jahresvorschau folgt nächste Woche.
Der Monat Januar ist weiter durch den Planet Mars geprägt, der hoch am Himmel in Zeichen Löwe thront und immense Kräfte in uns freisetzt. Aber es häufen sich auch die Konfrontationen mit den Schattenthemen. Wo Stärke entsteht sind die Schwächen unübersehbar. Dieser Monat ist eine erste Probe an den Umgang mit unseren eigenen Defiziten. 
 

1. Woche

Sonne, Venus, Merkur und Pluto reisen durch den Steinbock. Merkur ist rückläufig und passiert am 4.1. die Sonne und am 5.1. die Venus. Wir schaffen Strukturen in persönlichen Bereichen, es kann aber auch zu Verletzungen kommen, weil wir uns, kaum ist diese segensreiche Weihnachtszeit vorbei, wieder in Routine und Arbeit stürzen. Es ist hilfreich, den Energien der Rauhnächte weiter nachzuspüren und sich den Emotionen weiter zu öffnen. Der Monat wird noch genug Arbeit bringen (vor allem an Beziehungen).

Mars in Löwe ist rückläufig und bewegt sich aus dem Quincunx zum Mondknoten in Steinbock heraus. Die marsianische Power wird sich nicht mehr so einfach kanalisieren lassen, wie letzten Monat. Konzentration ist erforderlich, um Hindernisse zu erkennen und ihnen gelassen zu begegnen. Das sieht nächste Woche wieder ganz anders aus. 
 

2. Woche

Mars in Löwe kommt in Quincunx zu Sonne und Venus in Steinbock. Da sich Quincunxe imme rückwärts im Tierkreis entwickeln (und damit in die vorwärts gerichtete Opposition kommen), streben die Planeten im Steinbock zum Mars in Löwe. Konzentrierte Arbeit findet ihren Lohn in Anerkennung. Die Sonne im Löwe ist das Ziel des Steinbocks, der Grund für seine Bemühungen und Anstrengungen. Das trockene Strukturieren und Ordnen ist die Basis für eine "große Erscheinung", für das Auftreten wahrhaft erhabener Ideale. Ohne akribische Vorarbeit gibt es keine Größe, keine Party, keine "ruhmreichen Kulturleistungen."

Merkur passiert in seiner Rückläufigkeit den Pluto. Etwas nimmt Gestalt an, eine andere Funktion ergibt sich durch Umgestaltung, wir können die Spielregeln ändern. Das Quadrat zu Saturn hilft exakte Strukturen zu entwickeln. Es führt allerdings auch zu Ungeduld gegenüber Schlampigkeit und mangelnder Konzentration. Fragen an uns selbst könnten sein: Wo sind wir zu Ungeduldig? Wo übersehen wir vielleicht etwas? Neigen wir dazu, unsere eigenen Maßstäbe der Perfektheit an andere anzulegen? 
 

3. Woche

Sonne und Venus wechseln in das Zeichen Wassermann. Sofort wird neue Energie spürbar und belebt die anderen Planeten im Wassermann, Lilith, Neptun und Chiron. Phantasie und Kreativität, Aktivierung von Interesse an Beziehungen, sowie eine andere Sicht auf die Dinge sind möglich. Jupiter ist schon in das Zeichen Fische gewechselt und gibt uns von hier einen ersten Eindruck auf die Erhabenheit geistiger Ideale und spiritueller Entwicklung der nahen Zukunft.

Lilith kommt in Opposition zum Mars. Ein starker Drang zur Befreiung kann sich bemerkbar machen, zumal diese Konstellation auf der Individual-Achse Löwe/Wassermann stattfindet. Wo wir uns selbst überwinden können, schaffen wir Raum für Neues. Unsere eigenen Ansprüche und Ängste sind dabei hinderlich. Wir können allen Menschen dankbar sein, die uns in der Begegnung mit unseren Ängsten helfen, auch wenn es manchmal weh tut.  
 

4. Woche

Sonne und Venus schließen zu Lilith auf und stehen nun für ein paar Tage in einer Dreifach-Opposition. Venus und Lilith rühren an unseren weiblichen Themen, sie fordern unsere Gefühle. Lang vergessene Angelegenheiten kommen an das Licht. Partner möchten die Wahrheit erfahren, es ist die Zeit zum Reden und reinen Tisch machen. Diskretion und Fingerspitzengefühl ist gefragt. Schuldgefühle können eingeredet sein, genauso wie Unschuldsvermutungen über sich selbst. Funktionieren kann Beziehung nur da, wo beide bereit sind, Verantwortung für ihre Handlungen zu übernehmen.

Mediatoren sind jetzt zu Schlichtungen gefragt. Leicht gehen konkrete Inhalte zwischen den Emotionen verloren. Der Fokus auf das Wesentliche ist hilfreich, sich nicht zu verzetteln. Die Kraft des Mars ist ungebrochen, unser Elan und Schaffenswut, doch jetzt ist auch die Zeit für die leisen Töne und das aufmerksame Zuhören.

Ihnen allen alles Gute für das neue Jahr

Herzlich
Andreas Bleeck

www.astrologie-abc.de



MoFi zu Besuch beim Euro


Euer Beitrag über die bevorstehende Entwertung von $ und ¤ hat mich ermutigt, mal einen Blick auf das Euro-Geburtshoroskop zu werfen. Ich möchte voraus schicken, daß ich schon mehrmals in den letzten 3 Jahren einen Crash hab kommen sehen, aber wie durch Zauberhand hat es das Finanzkartell immer wieder geschafft, auch die verheerendsten Konstellationen zu überleben. (Wie machen die das??) Vermutlich schafften sie es nur über fingierte Meldungen an die Börse und einer jahrelangen Goldpreisdrückung – um ja nicht das Volk merken zu lassen, daß es besser wäre, sich mit Silber und Gold einzudecken ... inzwischen hatten die Finanzjongleure Zeit genug, um soviel Gold wie möglich zu scheffeln. Mit von der Partie ist sicher die EZB, die hoffentlich nicht nur an der Gnade der FED hängt; doch ist es zu befürchten. Besser dran sind die Wirtschafts- gemeinschaften, wie sie zB von Rußland, China und Iran vor ein paar Jahren gegründet wurden.

Zurück zum Euro. Es gibt da 3 relevante Zeitpunkte:

  1. den Euro-Beschluß am 03.05.1998, 1h MESZ in Brüssel
  2. den Euro-Start von 11 Ländern am 01.01.1999, 0h MEZ in Brüssel
  3. die Euro-Einführung in D am 01.01.2002, 0h MEZ in Frankfurt/M.

Ich beziehe mich auf den 3. Zeitpunkt, die ¤-Einführung, die für uns hier relevant ist. Und es sind tatsächlich äußerst markante Einschnitte zu sehen: das Saturn-Pluto-Quadrat, das sich seit November gebildet hat, sitzt jetzt exakt auf beiden Hauptachsen: Saturn auf dem Waage-AC und Pluto ist noch 1° vom Steinbock-IC (dem tiefsten Punkt) entfernt. Saturn/Pluto-Spannungen haben etwa die Qualität von Stahlbeton, "es geht nichts mehr" – und nun fehlt praktisch noch ein Auslöser, ein Transit eines schnell laufenden Planeten. Die Sonne und die Venus laufen in Kürze in dieses Quadrat hinein, über den IC und Pluto: die Sonne ist am 24.12. in Konjunktion mit Pluto und am 26.12. im Quadrat zu Saturn. Die Venus (steht auch für Werte) ist am 28.12. in Konjunktion mit Pluto, und am 29.12. im Quadrat zu Saturn. So eignet sich die Zeit nach Weihnachten am "besten" zum Schließen der Banken – vielleicht am 26., eher am 29.

Um das Maß voll zu machen, haben wir an Sylvester eine Partielle Mondfinsternis (20h13), die bei uns sichtbar ist (deshalb auch wirksam), und sie findet auch noch exakt auf der Sonne des Euro-Horoskopes statt. Ich persönlich habe großen Respekt vor Finsternissen (ich nenne sie liebevoll MoFi und SoFi), die kataklysmisch wirken können, wenn sie genau sind (nicht mehr als 2° entfernt). Des weiteren haben wir dann noch eine Ringförmige Sonnenfinsternis am 15.01.10 um 8h11, die können wir nicht sehen, aber sie steht dann genau auf dem Merkur vom Euro, und das hat in diesem Fall mit einer Bewußtseinserweiterung der (bisher nicht bekannten) Wahrheit (über den Euro) zu tun. Finsternisse wirken immer schon 4 Wochen im Voraus; also wir sind bereits mittendrin. Der stationäre Mars in Opposition zu Jupiter, Chiron und Neptun auf dem Uranus des Euro kann jetzt jederzeit für eine schlagartige Ent-Täuschung sorgen, die allerdings, weil mit Jupiter, auch nochmal glimpflich ablaufen kann.

Ich hoffe, daß ihr alle gut versorgt seid und evtl. haben die EZB-Zauberer ja auch diesmal einen "Nimbus 2000" oder so parat, um den Crash zu vermeiden. Doch wenn das Saturn/Pluto-Quadrat aktiviert wird, ist normalerweise Schluß mit Lustig. Die eine Hoffnung ist, daß Saturn das Quadrat zur Euro-Venus nicht erreicht, erst Ende September 2010 – vielleicht ist das eine "Gnadenfrist". Wenn Pluto über die Euro-Venus läuft – März bis Mai 2011 und Januar 2012 – dann müßte spätestens eine Währungsreform einsetzen. März bis Mai 2012 ist Pluto dann im Quadrat zur BRD-Sonne, und dann wird unsere Regierung "transformiert" – in 5D oder wie auch immer ... (*_*)

Laßt davon nicht eure guten Glaubenssätze beeinflussen.
Eine zauberhafte Weihnachtszeit wünscht euch
Christa

Vorschau Dezember 2009
 

Liebe Leser,

der letzte Monat im Jahr 2009 hat eine besonders klare Kraft durch die Stellung des Planeten Mars am Himmel. Wichtige Entscheidungen für das Leben werden getroffen. Es geht darum, Mut für das Leben zu fassen und sich nicht von den äußeren Bedingungen vom Wege abbringen zu lassen.

Existenzielle Änderungen kommen nicht plötzlich, sie haben eine lange Entwicklung in uns hinter sich, deren wir uns nun schlagartig bewusst werden können. Es könnte also sein, dass wir dieses Weihnachtszeit andere Dinge als die Besorgungen für Weihnachten im Kopf haben und es ist sinnvoll, privaten Dingen genügend Raum zu geben.

Die Weihnachtszeit ist eine Zeit, in der Menschen, die anderen gerne helfen sich ihrer eigenen Hilfsbedürftigkeit bewusst werden, aber möglicherweise hier keine Erfüllung finden, weil sie es nicht gewohnt sind zu bitten. Daraus entstehen Konflikte, die das eigentliche Thema verschleppen und am Ende ist keinem gedient.

Die Lösung liegt darin, dass jeder Mensch in seine eigene Kraft kommt und ein selbstbestimmtes Leben führen kann. Die Impulse dazu, die sich die nächsten Monate ergeben, sind wertvolle Hinweise auf den zukünftigen Weg. Schnellen Lösungen sollte man jetzt misstrauisch gegenüber stehen. Es geht um tiefe Verletzbarkeit und Muster der Vergangenheit, die Zeit zum Heilen brauchen.

Mars in Opposition zu Chiron/Lilith/Neptun aktiviert die "Heilerkonstellation" des Jahres 2009 und legt den Finger noch einmal nachdrücklich in die Wunde um uns die Chance zum Aufwachen zu geben. Die damit verbundenen Schmerzen sind die Nachwehen von Ablösungsprozessen, die lange vorher begonnen haben und wir können in uns die Antwort auf die Fragen des "Wie geht es weiter" hören, indem wir vertrauen, dass diese Prozesse einen für uns sinnvollen Weg gehen, auch wenn wir ihn nicht immer verstehen.

Auch das Quadrat von Saturn und Pluto braucht uns keine Angst zu machen. Pluto in Steinbock zerstört zwar unsere Illusionen bezüglich gewohnter Strukturen und Ordnung, doch hilft es uns damit, klar zu sehen was ist und die richtigen Entscheidungen für uns selbst zu treffen. Es hilft zu erkennen, dass auch andere den Weg nicht kennen, auch wenn sie Kraft ihrer Autorität quasi dazu gezwungen sind, so zu tun, als ob sie es wüssten und animiert uns umso mehr, bei uns zu bleiben und keinen Kompromissen zu folgen, die uns nicht mehr weiter führen.  
 

1. Woche

Lilith im Wassermann und Saturn in der Waage bilden für ein paar Wochen ein Trigon. In dieser Woche tritt die Venus in das dazwischen liegende Sextil im Schützen und bringt die schönen Seiten dieser Konstellation hervor. Das Grundthema ist Effizienz und Produktivität. Wir sind in der Lage, ausdauernd geistig zu arbeiten, ohne uns zu verausgaben. Zwischendurch vergisst man leicht, die schönen Seiten des Lebens zu genießen. Venus in Schütze möchte uns zu Abenteuern verführen. Doch dazu braucht es eine vertrauensvolle Basis. In dieser Woche geht es um Seriosität und Kontinuität in unserem Verhalten.

Vermeintliche Schlampigkeit und Oberflächlichkeit im Verhalten anderer gibt uns Gelegenheit, uns unseren Maßstäben bewusst zu werden und den Wert von Arbeit zu hinterfragen. Jede Arbeit hat auch eine Beziehungsebene, die immer dann zu kurz kommt, wenn Stress und Hektik den Alltag bestimmen.
 
 


2. Woche

Merkur ist in Konjunktion zu Pluto im Steinbock und im Quadrat zu Saturn. Dieses Quadrat von Saturn und Pluto hat in der letzten Zeit jenen Autoritätskonflikte eingehandelt, die sich nicht mit dem unabänderlichen Gang der Dinge einfach abfinden wollen, wie etwa die Arbeiter von Opel. Die besonders Lauten stehen nun als erstes auf der Streichliste. Wer sich auf Machtkämpfe einlässt muss damit rechnen, auch einmal zu verlieren. Deshalb sollte man aber nicht aufhören zu kämpfen, es gibt andere Dinge im Leben, die wichtig sind.

Mit der Konjunktion von Merkur zu Pluto ist Gelegenheit, die Grenzen auszutesten und Regeln zu hinterfragen. Die teilweise rigiden Verhaltensweisen der Vergangenheit sollten uns nicht abschrecken, bei guter Laune an der Sache zu bleiben. Diese Woche besteht die Möglichkeit etwas spielerisch auszuprobieren.

Die Opposition von Mars zu Jupiter/Chiron/Neptun führt wie gesagt zu einem großen Kraftschub, wo wir unsere Bedürfnisse sowieso nur schwer verstecken können. Damit diese Energie sinnvoll gelenkt wird ist es hilfreich, die Arbeit zu reduzieren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Saturn in Waage erlaubt uns die nächsten beiden Jahre, unsere Beziehungsstrukturen zu bearbeiten und solche Wochen wie diese sind Chancen einen großen Schritt nach vorne zu machen.  
 

3. Woche

Venus, die weiterhin durch den Schützen reist, kommt in ein Sextil zu Jupiter/Chiron/Neptun und ein Trigon zu Mars. Da Jupiter der Regent des Schützen ist, steht der Aspekt zu ihm im Vordergrund. Bei oberflächlichen Begegnungen besteht eine gewisse Vorsicht, sich zu öffnen. Zu dominant ist allerdings die unmäßige Gier und Lebenslust des Mars im Löwen, als dass sie sich lange zurückhalten ließe.

Chiron und Neptun stehen im Wassermann für einen gleichberechtigten Umgang unter den Menschen und gegenseitigen Respekt. Es ist der große Traum der Menschen vom Ende der Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Doch sollten wir uns bewusst sein, dass mit jeder Bevorzugung eines Menschen die Abwertung eines anderen verbunden ist. Es gibt keine absolute Gerechtigkeit für alle solange wir nicht absolut gleichberechtigte Beziehungen zu allen Menschen unseres Umkreises führen.

Für romantisch veranlagte Menschen ist die Verehrung eines besonderen Menschen identitätsstiftend. Sie streben gar keine Gleichheit unter Menschen an, da das Objekt ihrer Begierde ihre einzige Sehnsucht ist. Selbst wenn sie dieses Objekt gar nicht besitzen können, erfüllt es sie mit Genugtuung, an seinem Leben teilzuhaben. Es geht also nicht nur um Gleichberechtigung, sondern auch darum, seine persönlichen Vorlieben nicht hinter einer Maske gespielter Toleranz zu verbergen.  
 

4. Woche

Merkur reist weiter durch den Steinbock wird und trifft am 24.12. auf den nördlichen Mondknoten, der in einem Sextil zu Uranus diesen Monat steht. Das Weihnachtsfest steht im Zeichen einer versuchten Neutralität. Die Umstände bewegen uns, bestimmten Vorlieben nicht zuviel Raum zu geben, um nicht parteilich zu erscheinen. Dadurch kann der Vorwurf der Unehrlichkeit entstehen. Wir können jetzt besonders erfreut über ein passendes Geschenk und besonders betrübt über ein unpassendes Geschenk sein. Gar nichts schenken ist auch keine Lösung, falls man dies nicht vorher klar abgesprochen hat.

Am 26.12. kommt die Sonne zu Pluto und in ein Quadrat zu Saturn. Dieser Aspekt kann unsere Integrität fördern und uns dazu reizen, eine anspruchsvolle Aufgabe zu übernehmen. Wir sollten dabei gewahr sein, dass wir dies aus eigen Antrieb tun und nicht aus falschem Ehrgeiz. Enttäuschung entsteht dort, wo wir nicht unserer eigenen Bestimmung folgen und die ist in diesen Tagen besonders wichtig, auch wenn anderen etwas anderes wichtiger erscheinen mag.

Mit herzlichen Grüßen
und Ihnen allen einen harmonischen Jahresbeginn

Andreas Bleeck, 43, Astrologe und Autor, Vater von 2 Kindern

www.astrologie-abc.de


Vorschau November 09
 

Lieber Leser,

der Herbst steht in seiner vollen Pracht und die Sonne geht nach der Zeitumstellung nun früh ins Bett. Ganz im Gegensatz dazu verleiht uns Planet Mars Flügel durch seine Stellung im Löwen. Drei große Themenkomplexe stehen für die nächsten Monate und Jahre an.

1. Autorität und Mitbestimmung

Saturn, Pluto und Uranus werden noch bis 2011 in einem T-Quadrat stehen und uns mit Themen des gesellschaftlichen Umbruchs konfrontieren. Die Quadrate von Uranus und Pluto ziehen sich sogar noch bis 2015 hin. Diese Figur wird die nächsten Monate durch den Eintritt Saturns in die Waage eine neue Qualität bekommen und uns in Kontakt mit autoritären Gesellschaftsmechanismen bringen. Saturn in der Waage steht für die Qualität unserer Beziehungen und die Erwartungshaltung, die wir bezüglich unseren Freunden und Bekannten haben. Er neigt zur Bewahrung seiner Gewohnheiten notfalls mit rigiden Mitteln.

Saturn steht in der Waage erhöht, weil er hilft, Struktur in unser Beziehungsgeflecht zu bringen. Wir hören im Zusammenhang mit Beziehung vielleicht nicht gerne das Wort Ordnen, doch auch romantisch veranlagten Menschen dürfte klar sein, dass die wechselseitigen Bedürfnisse des Menschen komplex sind und in stürmischen Zeiten unter fehlender Planung leiden können.

Überall dominieren einzelne Menschen über andere, in der Familie ist es der Vater oder die Mutter, in der Firma der Chef und im Bekanntschaftskreis jemand, der sich berufen fühlt, die anderen „zu leiten“. Mit Saturn in der Waage werden solche hierarchischen
Beziehungsmuster auf die Probe gestellt und die anderen Seite, die der Mitbestimmung in den Vordergrund gerückt. Anders als vor 5 Jahren, als Saturn durch den Löwen ging und die „hohen Tiere“, Manager und autoritäre Politiker kritisiert wurden, wird es in den nächsten beiden Jahren um die grundsätzliche Frage der Führung gehen. Durch das Stellium von Jupiter, Chiron und Neptun werden die Auswirkungen in den ersten Monaten allerdings gelindert und erst einmal die „sanfte Tour“ versucht.

2. Fülle, Freude und Phantasie

Jupiter, Chiron und Neptun bilden seit Anfang des Jahres eine Konjunktion im Wassermann. Sie laufen nun unterschiedlich langsam rückwärts, bevor Jupiter dann nächstes Jahr sich als erster von der Konstellation verabschiedet und in die Fische wechselt. Die Konstellation birgt ein Potential von Phantasie, religiösen und spirituellen Werten und besänftigt die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise und die Ängste vor Kriegen und Hunger. Tiefe Wandlungen vollziehen sich zurzeit und wir dürfen gespannt sein, welche Lösungen sich der Mensch für die Probleme des nächsten Jahrzehnts einfallen lässt.

Das nächste halbe Jahr werden die Themen des vergangenen Sommers aufzuarbeiten sein, die freudvollen, wie die tragischen Momente, das neue Gefühl der Freizügigkeit, aber auch das neue Schamgefühl, dass sich mit den neuen Möglichkeiten einstellt. Wir haben das Gefühl der Fülle, zugleich aber auch das Gefühl, es vielleicht nicht verdient zu haben, jetzt beschenkt zu werden. Seltsam, diese Ambivalenz dieser Vielfalt inmitten einer der schwersten Wirtschaftskrisen aller Zeiten.

3. Tapferkeit und Selbsterhalt

Mars in Löwen wird uns bis März nächsten Jahres kräftige Momente und Selbstbewusstsein bescheren – wenn wir bereit sind, in unsere Stärke zu gehen. Diese liegt in dem Aushalten der Widersprüche, die sich aus den oben beschriebenen Aspekten ergibt. Die Zeit ist wie eine Achterbahnfahrt und ein Halt schwer zu finden. Jetzt geht es um Flexibilität und die richtige Dosierung, um seine Kräfte optimal einzusetzen. Im Monat November mit seinen skorpionischen Energien geht es darum, dran zu bleiben. Wir können uns erschöpft fühlen und im nächsten Moment wieder regenerieren und neue Hochgefühle erleben. Schwierig ist es, eine Kontinuität in unsere Handlungen zu bekommen.

Die Sprunghaftigkeit mag demjenigen mehr zu schaffen machen, der seine Beziehungsstrukturen nicht geordnet hat. Konflikte können aus mangelnder Planung, bzw. Kompetenzüberschreitungen passieren. Schlechte Vorbereitung führt jetzt zu der Konsequenz der Verzettelung, bzw. dazu, dass die Menschen sich schnell was anderes suchen. Da jeder damit zu kämpfen hat, gleicht es sich am Ende meist wieder aus. Das ist durchaus rational. Schon Spinoza (1632-1677) erkannte, das staatliche Ordnung nichts anderes ist, als die Bündelung der Selbsterhaltungskräfte des Einzelnen. Aus Wikipedia:

Das Streben nach Selbsterhaltung führt nicht schon dazu, dass der Strebende sich auch tatsächlich selbst erhält. Das Erstrebte ist insofern nur das, was der Strebende für gut hält. Das wahrhaft Gute entwickelt Spinoza im ausdrücklichen Kontrast zu diesem bloßen Meinen. Das Gute ist nicht dasjenige, wovon wir eine gute Meinung haben, sondern etwas, um das wir wissen. Es ist nicht nur scheinbar, sondern wahrhaft nützlich. Dementsprechend könne nur wahrhaft gut genannt werden, was uns tatsächlich am Leben hält, und nicht, was wir meinend für unsere Selbsterhaltung erstreben. Wenn das Erstrebte zu einer Vernichtung oder nur Minderung des eigenen Seins führe, sei es in Wahrheit schlecht, obgleich es erstrebt wird und in der Perspektive des Strebenden gut ist.

Menschen, die durch Rationalität befreit seien, seien automatisch wohltätig und tolerant – auch gegenüber den Fehlern Anderer, die noch von ihren Leidenschaften gesteuert werden. Da allerdings die Menschen im Allgemeinen sich nicht von Ratio leiten ließen, müsse der Staat Regeln setzen und durchsetzen. Damit zeigte Spinoza im Tractatus theologico-politicus auch die Grenzen von Philosophie und Naturrecht auf, wie er sie sah: Das Individuum müsse seine Rechte der Gemeinschaft überantworten. Es müsse dem Staat in Allem gehorchen, auch gegen seine private Überzeugung; ausgenommen seien lediglich Anweisungen, die dem universellen Moralgefühl widersprächen (etwa „Töte deine Eltern!“). Dieser Gehorsam störe auch nicht unsere Autonomie, da wir selbst die Obrigkeit autorisiert hätten und Gebote sowieso in unserem ureigensten Interesse als Egoisten lägen. (Spinoza befürwortete die Demokratie, da es unwahrscheinlich sei, dass die Mehrheit einer großen Wählerschaft irrational entscheide.)  
 

Erste Woche

Die erste Woche wird begleitet von einem Sonne/Mars Quadrat, einem Merkur/Lilith Quadrat und einem Quincunx der Venus zu Uranus. Gleich am 1.11. kommt es zu einer Opposition des Monds, der im Widder steht mit Venus in der Waage. Gefühlsschwankungen sind möglich. Ein guter Tag, um sich mit dem Thema Gesundheit und natürlicher Lebensweise zu beschäftigen. Am 3.11. steht der Mond dann in Stier im T-Quadrat mit Sonne und Mars, mit den vier Planeten Lilith, Jupiter, Chiron und Neptun im Wassermann ist die fixe Zeichenbesetzung prägend.

Die Organisationsformen der Gesellschaft stehen momentan auf dem Prüfstand, eine andere Ordnung kündigt sich an, ohne dass wir genau wissen, wohin der Weg führt. In den fixen Zeichen treffen unterschiedliche „Ideologien“ aufeinander. Die Planeten im Wassermann hätten gerne soviel Freiheit wir möglich, während der Mars in Löwe auf die angestammten Hierarchien und Vorrechte pocht. Er macht nicht gerne neuem Platz, wenn er nicht von dessen Loyalität überzeugt ist. Sonne und Merkur in Skorpion lenken für eine Weile den Fokus auf Gleichberechtigung und soziales Miteinander. Dem Mond im Stier geht es eher um ein sittliches und kultiviertes Miteinander. Alles zusammen ist leider nicht auf einmal zu verwirklichen und so werden wir diese Woche nicht in allem Übereinstimmung erzielen können.

Merkur Quadrat Lilith pocht auf einen sorgfältigen Umgang mit Informationen und reagiert gereizt auf Weltuntergangstheorien und Desinformation. Venus im Quincunx zu Uranus stellt uns vor die Entscheidung der sanften oder wilden Tour. Es tut gut, sich einmal den Frust von der Seele zu reden. Alte Verletzbarkeiten können dabei aufgerissen werden und es ist gut, dass sie jetzt sichtbar werden und damit heilbar sind.
 
 

Zweite Woche

Aspekte der zweiten Woche sind Venus/Pluto Sextil und Venus/Lilith Trigon, sowie ein Trigon von Merkur zu Jupiter/Chiron/Neptun. Die Venus wechselt in das Zeichen Skorpion und löst dort gleich das Sextil zum Pluto aus, der den Skorpion regiert, eine interessante Konstellation, die zu meditativen Experimenten einlädt. Das mehr materielle Thema betrifft unser „Sein und Haben“ (vor allem für Menschen mit Betonung auf der Stier/Skorpion Achse). Wir werden mit Fragen des Besitzes und unserer Ansprüche konfrontiert. Je nach der Vorgeschichte kann dies angenehm oder weniger angenehm sein.

Venus Trigon Lilith kann uns zu exzentrischen Verhaltensweisen verführen und die Würde des anderen verletzen. Mängel in Fragen der Rücksichtnahme und Toleranz werden mal wieder sichtbar. Das Trigon von Merkur zu Jupiter/Chiron/Neptun beschäftigt unsere Phantasie und so werden wir Mittel ersinnen, um die Situation zu lösen, die allerdings nicht von langer Dauer sind, denn die nächste Woche wartet mit zwei schwierigen Quadraten auf.  
 

Dritte Woche

Die Dritte Woche steht unter den „Sternen“ der Venus/Mars Quadratur, der Quadratur von Sonne zu Jupiter/Chiron/Neptun und des Sextils zwischen Merkur und Saturn. Merkur wechselt in den Schützen und fordert uns zu mehr Objektivität in unserem Denken auf. Sein Sextil zu Saturn in der Waage führt zu einer Überprüfung der Spielregeln. Neue Wege sind möglich, wenn sie das Alte nicht bekämpfen, sondern einbinden. Jetzt zählt logische Überzeugung und Weitsicht.

Venus Quadrat Mars bringt uns in Kontakt mit unserer Anima oder unseren Animus, der gegengeschlechtlichen Seite in uns. In den Zeichen Skorpion und Löwe geht es um die Themen der Selbstständigkeit und Integrität. Sind wir in der Lage uns selbst zu versorgen und nicht auf die Kosten der Anderen zu leben? Ist es geraten, sein Ego zurückzunehmen, um die Gemeinschaft nicht zu belasten? Je nach materieller Ausstattung hat jeder eine andere Problemlage in diesem Aspekt. Wer viel hat, muss darauf achten, sich nicht auf Kosten der Gemeinschaft selbst zu verwirklichen. Wer wenig hat muss gucken, wie er anderweitig Ausgleich findet. Frauen sind in diesem Spiel benachteiligt, weil sie weniger verdienen und mit der Kindererziehung mehr gesellschaftliche Verantwortung tragen müssen.

Das führt beim Mann zu Schuldgefühlen, auch wenn er sich dessen nicht bewusst ist. Als Ausgleich fühlt er sich vielleicht berufen, noch mehr zu verdienen, womit die soziale Schieflage weiter verstärkt wird. Ein Kreislauf, der nur durchbrochen werden kann, wenn der Mann bewusst seine Anima und seine weibliche Rolle annimmt und akzeptiert. Sonne Quadrat Jupiter/Chiron/Neptun kann dabei helfen, Tugenden wie Rücksicht, Demut und Zufriedenheit mit kleinen Dingen zu entwickeln. Mit Neptun in Wassermann in Quadrat zu Sonne in Skorpion ist ein Selbstvertrauen in die eigenen seelischen Fähigkeiten möglich und ein tiefes Einspüren in seine Mitwelt.

Es kann allerdings auch zu Sinnkrisen kommen und den tiefen Riss offenbaren, der in einer „faulen“ Beziehung liegt. Mangelnde Ernsthaftigkeit entpuppt sich jetzt als oberflächlicher Flirt, aufgetragene Seriösität als Täuschungsmanöver. Hierarchische Strukturen erweisen sich als Ballast, um die Situation aufzuklären und der Ruf nach Mitbestimmung wird lauter. 
 

Vierte Woche

Die Sonne kommt im neuen Zeichen Schütze in ein Sextil zu Saturn und der Merkur läuft in ein Trigon zu Mars. Venus steht in Quadrat zu Jupiter/Chiron/Neptun. Es geht um unsere Aufgabe und den damit verbundenen Prozess der Selbsterkenntnis. Venus in Skorpion in Quadrat zu Jupiter/Chiron/Neptun im Wassermann bringt in Kontakt mit der Frage nach unserer Spezialisierung in Bezug auf Helferthemen. Wir merken, dass wir uns überfordert haben und nicht allen gleichermaßen gerecht werden können.

Der Schütze neigt manchmal zu übertriebenen und zu optimistischen Handlungsweisen und lässt sich gerne auf Dinge ein, die er später bereut. Mit dem Quadrat zwischen Merkur und Mars geht es um die direkte Umsetzung von spontanen Vorhaben, was angesichts der Verträumtheit des Trigons von Jupiter/Chiron/Neptun ein wenig schwierig ist. Eine verwunschene Situation. Wichtig ist es, sich um Vermittlung zu bemühen und zu versuchen, allen Seiten gerecht zu werden. Das kann zwar als Opportunismus ausgelegt werden, ist aber im Moment wichtig, um der Gefahr der Verzettlung zu begegnen. Gemeinsame Ziele können jetzt helfen, aus einer Logikfalle und rationaler Verkrampfung zu entkommen.

Mit herzlichen Grüßen
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Horoskop Oktober 2009

 

Liebe Leser,

auch diesen Monat wechseln Merkur und Venus gemeinsam das Zeichen, diesmal von Jungfrau zu Waage. Stand ab Mitte des letzten Monats die scharfe Analyse und das Betonen des eigenen Weges im Vordergrund, so ist an Mitte nächsten Monats ein Aufbruch zu Diplomatie und gemeinsamen Lösungen zu erwarten. In der Waage stehend werden Merkur, Venus und natürlich auch die Sonne selbst im Waagemonat Oktober das Bedürfnis nach Harmonie nähren. Die Diskussionen des letzten Monats sollten jetzt in die Begegnung und den Kontakt führen und das Diskutierte auch in die Umsetzung bringen. Dazu sind Kompromisse nötig.

Mitte des Monats wird auch Mars von Krebs in Löwe wechseln. Im Krebs hat er uns die letzten knapp 2 Monate mit sensiblen Themen der Verletzbarkeit konfrontiert und uns unsere innerste Wunde aufgezeigt. Jetzt sollen wir mit Mars im Löwen in unsere Stärke gehen und die Empfindlichkeiten loslassen. Das fällt dem einen leichter als dem anderen und so ist es leicht möglich, dass die Menschen über andere dominieren werden, die ihre Verletzungen verstecken wollen und durch gespielte Stärke kompensieren. Echte Stärke ist daran zu messen, dass sie andere nicht kleiner macht.

In diesem Zusammenhang ist es auch interessant, dass die Viren der angeblichen Schweinegrippe nicht so aggressiv sind, wie erwartet worden war. Viren steuern die biologischen Systeme aller Lebewesen, die in Symbiose miteinander und den Viren leben. Einen Teil des Lebens zu bekämpfen bedeutet immer auch sich selbst zu bekämpfen. Die erwartete Aggressivität von Viren ist also zum Teil eine selbsterfüllende Prophezeiung, denn ihre Bekämpfung führt natürlich zu einer erhöhten Sensibilität der an diesem Kampf beteiligten Menschen.

Das die Grippe nun nicht so hart auftritt wie erwartet hat möglicherweise auch damit zu tun, dass sich Menschen nicht mehr so leicht auf Spekulationen der Pharmazie einlassen und in die Angst gehen, sondern dem Geschehen mit mehr Gelassenheit begegnen. Das heißt natürlich nicht, dass es nicht trotzdem irgendwann mal zu einer Pandemie kommen kann. Ob dieser allerdings durch Impfung begegnet werden kann ist ja noch gar nicht bewiesen. Insofern besteht kein Grund zur Panikmache.  
 

Erste Woche

Merkur ist wieder geradläufig in seinem Domizil der Jungfrau. Weiterhin steht die klare Analyse des Ist-Prozesses im Vordergrund. Viele Dinge sind durch das Wahlvorspiel und das Treffen der G20 in der letzten Woche rational greifbarer geworden. In dieser ersten Woche werden die Ergebnisse nachbereitet und auf realistische und weniger realistische Umsetzungsmöglichkeiten überprüft. Viele Kleinigkeiten müssen hier beachtet werden. Es ist ratsam, das ganze im Auge zu behalten und sich nicht zu verzetteln.

Venus und Merkur in der Jungfrau kommen nacheinander in ein Quincunx zu Jupiter/Chiron/Neptun im Wassermann, ein Entwicklungsaspekt vom spielerisch/kreativen (Wassermann) zum deutlichen Ausdruck des Realen (Jungfrau). Quincunxe laufen immer rückwärts, da sie dort in die Opposition zum nächsten Zeichen laufen. In unserem Beispiel müssen sich die Planeten im Wassermann zu den Qualitäten der Fische entwickeln und können das über den Umweg der Jungfrau tun und die Schatten der Opposition des Fischzeichens zunächst bearbeiten. Diese sind in der Jungfrau die Pedanterie, Koketterie und die Isolation. Wir können diese Woche Erfahrungen mit diesen Schatten machen, die uns helfen, die kommende Energie der Fische (in die Jupiter und Chiron nächstes Jahr und Neptun im Jahr 2012 wechseln) vorzubereiten und an der Integration und unserem Mitgefühl zu arbeiten. Dies gelingt umso besser, als wir uns nicht künstlich abgrenzen, die beleidigte Leberwurst spielen oder mit Hinweisen auf Ordnung und Disziplin den Fortlauf der Dinge zu stoppen versuchen. 
 

Zweite Woche

Merkur und Venus schließen zu Saturn auf 29 Grad Jungfrau auf und wechseln schließlich in das Zeichen Waage. Während dieser Zeit bilden sie ein Sextil zu Mars und ein Quadrat zu Pluto (beide stehen nächste Woche in einem Quincunx). Des Weiteren stehen sie erst in einem Trigon zum Mondknoten und dann zu Lilith, die seit einem Monat im Zeichen Wassermann steht und dort noch ihre frischen Erfahrungen macht.

Mars, Pluto und Merkur/Venus bilden die Figur eines kleinen Lerndreiecks, dessen Richtung durch das Quincunx vorgegeben ist. Die notwendige Entwicklung des Pluto in Steinbock zum Mars im Löwen (noch steht er in Krebs) wird durch das freundliche Sextil des Mars zu Merkur/Venus einerseits unterstützt, dann aber wieder geprüft durch das Quadrat der beiden zu Pluto. Wir erfahren also etwa eine freundliche Anregung durch eine Begegnung (Venus Sextil Mars) oder einen Impuls zum Nachdenken (Merkur Sextil Mars) und werden sodann durch ein Quadrat zu Pluto auf den Boden der Tatsachen gerissen und unsanft auf Hindernisse mit dem Thema aufmerksam gemacht. Dies hilft uns wiederum das Entwicklungspotential des Quincunxes von Pluto zu Mars zu erkennen. Dessen Thema ist die Umsetzung von klaren Strukturvorgaben (Pluto in Steinbock) zu Qualitäten der Führung und aktiven Leitung (Mars in Löwe).

Um also das Potential von Mars im Löwen erkennen und anwenden zu können ist es hilfreich in unseren künstlerischen Neigungen und unserer Fähigkeit zum Nachdenken (Merkur und Venus) geprüft und kritisiert zu werden. Wir können uns also diese Woche gegenseitig auf unsere Fehler und Macken aufmerksam machen; dies sollte allerdings so geschehen, dass es der andere auch annehmen kann, ansonsten bleibt die Energie des Lerndreiecks im Quadrat stecken und das darin steckende Entwicklungspotential wird verschenkt. 
 

Dritte Woche

Im Prinzip sind in der dritten Woche dieselben Aspekte wie in der Vorwoche gültig, nur Merkur läuft aus den Aspekten heraus und bleibt für ein paar Tage unaspektiert. Das kann dazu führen, dass unser Denken etwas „in der Luft“ hängt und wir mit unklaren Situationen konfrontiert werden. Unaspektierte Planeten bieten die Herausforderung des Umgangs mit sich selbst. Da wo es Probleme gibt, die mit der Qualität des Planeten Merkur in Waage zu tun haben, also etwas fehlende sprachliche Möglichkeiten im diplomatischen Umgang, da ist man dazu aufgerufen, andere Wege zum gewünschten Erfolg zu entwickeln. Dies kann dadurch geschehen, dass man bereit ist Hilfe anzunehmen, wo man sich vorher geweigert hat. Es kann aber auch die Bearbeitung der eigenen vermeintlichen „Minderwertigkeit“ im Vordergrund stehen. Warum schätzen wir uns selbst gering?

Mars wechselt in das Zeichen Löwe und regt dort wie schon erwähnt unsere Machtthemen an. Er wird dabei gleich durch den Stachel des Planeten Pluto in Steinbock über ein Quincunx gereizt. Je eher wir unsere „plutonischen“ Quälgeister in Griff kriegen, desto gelassener können wir uns in unserer eigenen Stärke präsentieren. Andere Menschen können uns in unseren Führungsansprüchen dann nicht verunsichern, wenn wir nicht in Gefahr sind, bei Kleinigkeiten hoch zu kochen und uns in Strukturen verbohren, die nicht mehr aktuell sind, Flexibilität ist jetzt angesagt. Mondknoten in Quadrat stellt kurzeitig unsere Identität in Frage und verunsichert Menschen mit einem schwachen Selbstwertgefühl.

Währenddessen rufen Sonne, Merkur und Venus in Waage zur Diplomatie und Weitsicht auf. Die Diskussionen der letzten Wochen sollten nun Ergebnisse bringen und dazu sollte man in der Lage sein, vom Kopf in den Bauch zu wechseln und nicht mit Gewalt seine eigenen Ansichten durchboxen.  
 

Vierte Woche

Diese Woche wird Venus allein und unaspektiert im Tierkreis stehen. Damit wird unser Liebesbedürfnis auf eine Probe gestellt. In der Waage ist der Wunsch nach Harmonie besonders ausgeprägt und jeder kleine Konflikt kann uns aus dem Gleichgewicht bringen. Umso wichtiger ist es, einen Raum für tiefe und ehrliche Begegnung zu schaffen und uns mit unseren Gefühlen zu verbinden, auch wenn diese negativ sind. Was wir jetzt verdrängen müssen wir umso härter nachbearbeiten.

Mars in Opposition zur Lilith in Wassermann bringt uns einen Machtkampf zwischen unseren Freiheitsansprüchen und unseren Gewohnheiten, bzw. geliebten Strukturen. Die Sonne wechselt in den Skorpion und kommt vorher in ein T- Quadrat zu Mars und Lilith, sowie in ein Sextil zu Pluto in Steinbock. Unsere gesamte Persönlichkeit steht auf dem Prüfstand. Merkur folgt denselben Aspekten und gibt uns Zweifel bezüglich der eigenen Ansichten auf. Er wird nächsten Monat die Sonne überholen und unser Denken wieder mehr nach Vorne richten. Nun aber gilt es einen Mittelweg zwischen den eigenen Wünschen nach Sicherheit und dem Bedürfnis nach neuem zu finden.

Mit herzlichen Grüßen



www.astrologie-abc.de

 
  Ab 1.4.2008 :
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