04.02.2012: El Hierro
Die submarine Eruption vor El Hierro hat sich wieder verstärkt. Mehr im Newsblog
29.01.2012: Santorin
Erstmalig äußerten sich griechische Wissenschaftler zur erhöhten Seismik auf Santorin und bestätigten dass der Vulkan erwacht! Mehr im Newsblog
27.01.2012: El Hierro
Der Tremor auf El Hierro zeigt eine flatline. Erdbeben-Aktivität steigt hingegen leicht an. Mehr im Newsblog
25.01.2012: El Hierro
Die Temperatur in den schwimmenden Lavaklasten wurde nun gemessen. Mehr im Newsblog
20.01.2012: El Hierro
Das OIE veröffentlichte neue Messdaten über "Eldiscreto". Mehr im Newsblog
17.01.2012: El Hierro
Der submarine Vulkanausbruch geht weiter. Tremor mit starken Pulsen. Mehr im Newsblog
09.01.2012: Lascar
Der Lascar in Chile scheint sich auf einen Vulkanausbruch vorzubereiten. Mehr im Newsblog
04.01.2012: Santorin und Ätna
Am Ätna wurde strombolianische Aktivität beobachtet. Santorin mit hohem Tremor. Mehr im Newsblog
Ätna: Paroxysmus baut sich auf!
Update: Heute Morgen war es dann soweit. Der 19. Paroxysmus dieser Serie, die vor einem Jahr begann, fand statt. Es wurden wieder Lavafontänen und eine hoch aufsteigende Aschewolke, sowie ein Lavastrom gefördert. Der Ausbruch dauerte ungewöhnlich lange. Der letzte Paroxysmus fand am 15. November statt.
Am Vulkan Ätna auf Sizilien scheint ein neuer paroxysmaler Vulkanausbruch anzustehen. Der Tremor steigt und strombolianische Eruptionen manifestieren sich am Südost-2-Krater. Ich denke in den nächsten Stunden ist es so weit! vulkane.net/blogmobil/
30.12.2011: Kawah Ijen
Am Kawah Ijen wurde die Warnstufe auf "orange" erhöht. Mehr im Newsblog
28.12.2011: Zubair
Im Roten Meer vor der Küste des Jemen wurde eine neue Vulkaninsel geboren. Mehr im Newsblog
24.12.2011: Vulkane Weltweit
Die Vulkane der Welt sind derzeit relativ ruhig. Wenige Änderungen in der Aktivität von El Hierro, Kilauea, Katla und Ätna. Mehr im Newsblog
19.12.2011: El Hierro
Vor der Küste von La Restigna öffneten sich neue Förderschlote. Tremor und Seismik sind niedrig. Mehr im Newsblog
11.12.2011: El Hierro & Kilauea
Die beiden hot-spot Vulkane zeigten sich auch zur Mondfinsternis von ihrer aktiven Seite. Mehr im Newsblog
10.12.2011: El Hierro
Die Tremor-Grafik zeigt starke Pulse, wie sie häufig vor der Öffnung neuer Förderschlote zu beobachten waren. Mehr im Newsblog
06.12.2011: El Hierro
Der submariner Vulkanausbruch vor El Hierro ist schwächer geworden. Mehr im Newsblog
05.12.2011: Gamalama
Auf der indonesischen Insel Ternate ist der Vulkan Gamalama ausgebrochen. Mehr im Newsblog
03.12.2011: Ätna
Der Ätna auf Sizilien bescherte uns heute eine kleine Ascheeruption aus der Bocca Nouva. Mehr im Newsblog
29.11.2011: El Hierro
Der submarine Vulkanausbruch vor El Hierro fördert eine einzigartige Mixtur verschiedener Lava-Arten. Mehr im Newsblog
27.11.2011: El Hierro
Der submariner Vulkanausbruch vor El Hierro geht etwas verstärkt weiter. Mehr im Newsblog
26.11.2011: Galeras
Am Galeras in Kolumbien wird ein Vulkanausbruch befürchtet. Mehr im Newsblog
22.11.2011: El Hierro
In der Nähe des alten Schlotes öffnete sich ein neuer submariner Förderschlot. Bilder im Newsblog
18.11.2011: Nyamuragira
In der DR Kongo ist der Vulkan Nyamuragira weiterhin aktiv. Am fuß des Vulkans bildeten sich mehrere Schlackenkegel die Lavafontänen fördern.Mehr im Newsblog
17.11.2011: El Hierro
Der Tremor ist besonders hoch. Der Jacuzzi zeigte sich von seiner aktiven Seite.
15.11.2011: Ätna
Mittags fand der langerwartete Paroxysmus No. 18 statt. Glühende Lavabomben stiegen bis 800 m hoch auf.
04.11.2011: El Hierro
Wie bereits gestern angekündigt, hat sich der submarine Vulkanausbruch deutlich verstärkt (siehe Video oben). Bilder im Newsblog
03.11.2011: El Hierro
Auf der Kanareninsel El Hierro stehen die Zeichen auf Sturm; ein weiterer Vulkanausbruch scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Mehr im Newsblog
02.11.2011: El Hierro
Die Seismik hat unter der Bucht von El Golfo weiter zugenommen. Es ereignete sich ein Erdbeben der Stärke 4,3. Mehr im Newsblog
27.10.2011: Cerro Hudson
Der Vulkan in Südchile droht auszubrechen. Zahlreiche Beben und Dampfexhalationen deuten darauf hin. Mehr im Newsblog
24.10.2011: Ätna
Gestern ereignete sich am Ätna der Paroxysmus No. 17. Nach einer langen Pause begann der Ausbruch ohne langes Vorspiel. Die Hochphase dauerte fast 2 Stunden. Mehr im Newsblog
22.10.2011: El Hierro
Der submarine Vulkanausbruch vor der Kanareninsel geht auf verringertem Niveau weiter. Die Geburt einer neuen Insel lässt noch auf sich warten. Mehr im Newsblog
12.10.2011: El Hierro
Vor der Kanareninsel öffneten sich zwei weitere Eruptionszentren in 750 m und 500 m Tiefe. Sie liegen deutlich näher an der Küste. Das Video oben zeigt aktuelle Aufnahmen mit Wasserverfärbungen über den Ausbruchsstellen. Mehr im Newsblog
11.10.2011: El Hierro Update: Der Ort "La Restinga" wird vorsorglich evakuiert. Offenbar fürchtet man Erdbeben, oder eine Ausweitung der Eruption.
Während sich der Tremor heute Nacht verstärkte, sprechen offizielle Stellen nur von einem möglichen Vulkanausbruch im Meer vor der Kanareninsel. Mehr im Newsblog
10.10.2011: El Hierro
Heute Nacht setzte auf der Kanareninsel Tremor ein. Hubschrauberflüge sollen klären, ob ein submariner Vulkanausbruch begonnen hat. Mehr im Newsblog
09.10.2011: Ätna
Der 16. Paroxysmus dieses Jahres spielte sich wieder bei schlechtem Wetter ab. Mehr im Newsblog
05.10.2011: Katla
Unter dem subglazialen Vulkan Katla auf Island ereigneten sich erneut Schwarmbeben. Mehr im Newsblog
29.09.2011: Anak Krakatau
Aufgrund hoher seismischer Tätigkeit wurde der Alarmstatus auf "Orange" erhöht. Mehr im Newsblog
29.09.2011: El Hierro
Erste Evakuierungen wegen Steinschlaggefahr aufgrund stärkerer Erdbeben. Mehr im Newsblog
El Hierro: Vulkanausbruch wird wahrscheinlicher
In der Nacht zum 28.09 verstärkte sich die seismische Tätigkeit auf El Hierro so sehr, dass ca. 50 Häuser in der Bucht von El Golfo evakuiert werden mussten. Der Grund hierfür war eine hohe Steinschlaggefahr. Mittlerweile hat sich nicht nur die Stärke der Beben vergrößert, sondern deren Epizentrum hat sich in den Süden verlagert.
El Hierro ist mit einer Fläche von 268 Quadratkilometern und ca. 10.500 Einwohnern die kleinste der Kanarischen Inseln. Sie hat die Form eines “Y”, da sie am Schnittpunkt dreier Spaltensystem im Meeresgrund entstand. Die Insel ist quasi ein großer Schildvulkan, der zum Teil erodiert ist. Die Epizentren der seismischen Aktivität liegen unter dem Nebenvulkan Tanganasoga, welcher im Tal El Golfo liegt und mit 1364 m Höhe der größte Einzelberg der Insel ist.
24.09.2011: El Hierro
Aufgrund anhaltender Schwarmbeben und Inflation wurde der Alarmstatus auf "gelb" erhöht. Mehr im Newsblog
23.09.2011: Ätna
Der 14. Paroxysmus in diesem Jahr spielte sich überwiegend in den Wolken ab. Mehr im Newsblog
15.09.2011: Kilauea
Der Lavasee im Krater des Pu`u `O`o läuft über. Mehr im Newsblog
08.0.2011: Ätna
Heute Morgen um 9.15 Uhr MESZ begann am Ätna der 13. Paroxymus. Mehr im Newsblog
07.0.2011: Katla
Schwarmbeben als Zeichen eines bevorstehenden Vulkanausbruches? Mehr im Newsblog
06.0.2011: Stromboli
Seit dem 26. August ist der Aufstieg zum Krater gesperrt. Mehr im Newsblog
23.08.2011: Ätna und Co.
Während meines Aufenthaltes in Indonesien gab es am Ätna 2 Paroxysmen. Mehr im Newsblog
05.08.2011: Ätna
Am Vulkan Ätna auf Sizilien startete um 22.15 Uhr MESZ ein neuer Paroxysmus. Die Lavafontänen aus dem SE-2-Krater schießen mehrere Hundert Meter hoch. Es scheint einer der stärksten Ausbrüche dieses Jahres zu werden. Mehr im Newsblog
04.08.2011: Kilauea
Gestern setzte am Pu`u`O`o-Krater Deflation ein und an der Basis des Kraterkegels entstand ein Riss, aus dem der Lavasee ausläuft. Ein Lavastrom legte bereits eine Entfernung von 3,7 km zurück. Der Boden des Kraters kollabiert. Mehr im Newsblog
02.08.2011: Stromboli
Heute Nacht begann eine effusive Eruption am Stromboli auf den Liparischen Inseln. Aus dem westlichen Teil des Hauptkraters ergießt sich ein Lavastrom über die Sciara del Fuoco ins Meer! Mehr im Newsblog
30.07.2011: Ätna
Gegen 10.45 Uhr MESZ begann am Ätna auf Sizilien ein neuer paroxysmaler Vulkanausbruch aus dem SE-2-Krater. Mehr im Newsblog
27.07.2011: Kilauea
Gestern ereignete sich ein Schwarmbeben. Der Lavasee im Pu`u `O`o-Krater könnte demnächst überlaufen. Mehr im Newsblog
27.07.2011: Ätna
Und die Show geht weiter: ein weiterer Paroxysmus am 25.07. Mehr im Newsblog
23.07.2011: Ätna
Bereits am 19. Juli ereignete sich ein erneuter Paroxysmus am Ätna, den ich selbst vor Ort beobachten konnte. Mehr im Newsblog
13.07.2011: Ätna
Der Vulkan auf Sizilien hat mit einer neuen Tätigkeitsphase strombolianischer Eruptionen in der Bocca Nuova begonnen. Mehr im Newsblog
09.07.2011: Katla
Am subglazialen Vulkan Katla auf Island werden Schwarmbeben verzeichnet. In der Nacht setzte ein Gletscherlauf ein. Schmelzwasser des Mýrdalsjökull überflutet die Sanderebene. Ob das Ereignis mit einem Vulkanausbruch im Zusammenhang steht ist unklar, im Moment aber eher unwahrscheinlich. Mehr im Newsblog
05.07.2011: Ätna
Die Anzeichen für einen bevorstehenden Paroxysmus verdichten sich wieder. Gestern Abend war über dem SE-2-Krater Rotglut zu sehen. Mehr im Newsblog
04.07.2011: Ätna
Ein Paroxysmus am SE-2-Krater blieb bisher aus, dafür finden kleine Ascheeruptionen aus der Bocca Nuova statt. Mehr im Newsblog
03.07.2011: Soputan
Im dünnbesiedelten Norden der indonesischen insel Sulawesi ist der Vulkan Soputan ausgebrochen. Mehr im Newsblog
24.06.2011: Ätna
Am sizilianischen Vulkan Ätna mehren sich die Anzeichen für einen bevorstehenden Vulkanausbruch. Mehr im Newsblog
20.06.2011: Puyehue
Die Aktivität am chilenischen Vulkan hat stark nachgelassen. Mehr im Newsblog
18.06.2011: Katla auf Island
Unter dem subglazialen Vulkan gab es eine Erdbebenserie. 2 Beben hatten eine Magnitude größer als 3. Mehr im Newsblog
14.06.2011: Puyehue weiterhin aktiv
Der Vulkan in Chile sorgt für massive Probleme im Flugverkehr der Südhalbkugel. Mehr im Newsblog
13.06.2011: Nabro in Eritrea
Im eritreischen Teil der Wüste Danakil ist der Vulkan Nabro ausgebrochen. Mehr im Newsblog
10.06.2011: Yasur verstärkt aktiv
Am Yasur auf Tanna wurde die Alarmstufe von „gelb“ auf „orange“ erhöht. Mehr im Newsblog
09.06.2011: Puyehue verursacht Flughafensperrung
Der Vulkanausbruch am Puyehue-Codron Caulle geht weiter. Es drohen pyroklastische Ströme und Lahare. In Argentinien wurden 3 Flughäfen gesperrt. Mehr im Newsblog
05.06.2011: Puyehue
In Chile ist der Vulkan Puyehue ausgebrochen. Angeblich soll der Ausbruch einen VEI 6 haben. Mehr im Newsblog
04.06.2011: Popocatepetl
Gestern erzeugte der Popocatepetl in Mexiko eine 3 km hohe Aschewolke. Mehr im Newsblog
31.05.2011: Taal
Im See der philippinischen Caldera des Taal-Vulkans ist es zu einem großen Fischsterben gekommen. Mehr im Newsblog
25.05.2011: Grimsvötn schwächer
Während die Intensität des Grimsvötn-Ausbruchs nachgelassen hat, erreicht die Aschewolke Deutschland und sorgt für Sperrung einiger Flughäfen. Mehr im Newsblog
24.05.2011: Grimsvötn
Am 4. Tag der Eruption geht der Vulkanausbruch auf etwas niedrigerem Niveau weiter. Mehr im Newsblog
Web-Cam vom Grimsvötn live.mila.is/grimsvotn2/
Vulkanausbruch auf Island: Grimsvötn-Eruption
Mai22.2011
Update 23.10 Uhr: Aktuell ist die Eruptionswolke noch ca. 10 km hoch. Damit ist sie noch deutlich höher, als die Aschewolke die der Eyjafjallajökull im letzten Jahr ausstieß; sie erreichte maximal eine Höhe von 8 km. Damals wurden am 16. Mai 2010 in einer Stunde 22 Blitze registriert, jetzt sind es maximal 2198 gewesen!
Die Erdbebentätigkeit unter dem Grimsvötn hat stark nachgelassen, der Tremor stabilisiert sich auf hohem Niveau. Ein Ende der Eruption ist nicht in Sicht.
Der Flughafen Keflavik ist jetzt bereits bis zum 23.05.2011 um 12 Uhr geschlossen. Ein Update der Informationen wir morgen und 8.00 Uhr erwartet. Für weitere Informationen bitte auf icelandair.de gucken. vulkane.net/blogmobil/
21.05.2011: Grimsvötn auf Island ausgebrochen
Nach einer kurzen seismischen Krise ist der Grimsvötn-Vulkan auf Island ausgebrochen. Um 19 Uhr (GMT) stieg eine erste Dampfwolke vom Vulkan auf. Eine Stunde später erreichte eine Eruptionswolke 11 km Höhe. Die Seismik deutet auf einen starken Ausbruch hin! Mehr im Newsblog
20.05.2011: Tungurahua und Telica ausgebrochen
Die beiden Latinos zeigen sich von ihrer heißen Seite. Mehr im Newsblog
Millionen Vulkane rühren sich in den Ozeanen der Welten
13. Mai 2011
übersetzt von Dream-soldier
1993 entdeckten Marinegeophysiker an Bord des Forschungsschiffs Melville 1133 bisher nicht zugeordnete Unterwasser-Vulkane an der Küste der Osterinseln. Obwohl einige der neuentdeckten Vulkane ca. 2,5 Kilometer hoch über dem Meeresboden ragen, bleiben ihre Gipfel rund 800 Meter unterhalb der Wasseroberfläche – all dies in einer vergleichsweise kleinen Fläche von nur 55.000 Quadrat-Meilen, in etwa die Fläche von New York. Die Geophysiker haben somit den bekannten Bestand an Unterwasser-Vulkanen um mehr als 10 Prozent in nur wenigen Monaten erhöht. Das war 1993. Heute schätzen die Wissenschaftler, dass es mehr als 3 Millionen Unterwasser-Vulkane gibt. Das ist eine drei mit sechs Nullen! 2007 untersuchten Ozeanographen Hillier und Watts 201055 Unterwasser-Vulkane. „Hieraus schlossen sie, dass eine erstaunliche Anzahl von insgesamt 3.477.403 Unterwasser-Vulkane weltweit vorhanden sein müssten,“ sagt dieser Arikel von John O'Sullivan. Hillier und Watts "stützten sich dabei auf die früheren und respektierten Beobachtungen des Erd- und Planetenforscher Batiza (1982), der heraus fand, dass mindestens 4 Prozent der Seeberge aktive Vulkane sind.“
Nach Batiza's Gutachten enthält die mittlere Pazifikplatte erstaunlicherweise 22000 bis 55000 Unterwasser-Vulkane, von denen mindestens 2000 aktiv sind. Zu glauben, jemand könnte genaue Zahlen angeben, wie viele Vulkane sich unter der Oberfläche des Ozeans befinden, ist natürlich lächerlich. Die Anzahl aber von 3.477.403, die von zwei hoch renommierten Ozeanographen kommt, verstärkt meine Sichtweise ziemlich stark, dass nämlich Unterwasser-Vulkane die Meere aufheizen. Von 10000 Unterwasser-Vulkanen ausgehend zu mehr als drei Millionen in weniger als 20 Jahren zeigt, wie wenig wir wissen – und wie wenig wir immer noch wissen – über diese unglaubliche Kraft der Natur. Über den Mond wissen wir mehr.
Allein 20 Vulkane an der Küste vor Tokio
Der Arktische Ozean enthält weit mehr Unterwasser-Vulkane und zeigt weit mehr hydrothermale Aktivität, wie Wissenschaftler vermutet hatten. Schauen Sie auf den Gakkel-Rücken. Der Gakkel-Rücken ist eine gigantische Unterwasserwelt mit einer vulkanischen Gebirgskette, die sich rund 1.100 Meilen (1.800 km) unter dem Arktischen Ozean nördlich von Grönland aus nach Sibirien erstreckt. Mit seinem 3 Meilen hohen Gipfeln ist der Gakkel-Rücken, der nördlichste Teil des mittelozeanischen Rücken Systems, weit mächtiger, als die Alpen. Wenn ein einzelner Vulkan einen hochgelegen Bergsee in Neu Seeland auf 108 Grad (F) erhitzen kann, dann stellen Sie sich vor, was eine 1.100 Meilen lange Kette von Unterwasser- Vulkanen mit dem Atlantischen Ozean machen kann. –
Asphalt Vulkane sind Öffnungen am Meeresboden, die Asphalt statt Lava ausbringen. Sie wurden im Golf von Mexiko während einer Expedition des Forschungsschiffes SONNE 2003 entdeckt unter der Leitung von Gerhard Bohrmann vom DFG-Forschungszentrum Ozeanränder. Im Jahr 2007 wurden sieben weitere solcher Strukturen vor der Küste von Santa Barbara, Kalifornien entdeckt. Die größte dieser Kuppeln liegt in einer Tiefe von 700 Fuß (213 m). Die Strukturen waren größer als ein Fußballfeld und etwa so groß wie ein sechs-stöckiges Gebäude, alle komplett aus Asphalt. Sie müssen sich nicht wundern, warum so viele tote Fische an der Küste von Kalifornien angeschwemmt werden. Die meisten dieser Asphalt Vulkane emittieren riesige Mengen Methan und, zusammen mit anderen unterseeischen hydrothermalen vulkanischen Schloten, sind sie die führenden Ursachen von Hypoxie (Todeszonen) in den Ozeanen mit steigenden Temperaturen, Ozeansäuren und der Verschlechterung der Schwingungen von Wetterbedingungen (El Niño / El Niña), wie ich in meinem Buch mitteilte. -The Extinction Protocol
11.05.2011: Seismik am Ätna
Der Ätna auf Sizilien scheint sich auf einen neuen Paroxysmus vorzubereiten. Mehr im Newsblog
09.05.2011: Ätna
Seit gestern morgen ist der Vulkan Ätna auf Sizilien strombolianisch aktiv. Mehr im Newsblog
06.05.2011: Santiaguito
Am Domvulkan Santiaguito in Guatemala droht ein größerer Vulkanausbruch. Die Seismik stieg in den letzten Stunden dramatisch an. Es werden Evakuierungen vorbereitet. Mehr im Newsblog
05.05.2011: Bromo und Gamkonora
2 Meldungen über die beiden Vulkane in Indonesien: Der Bromo erzeugte 2 Aschewolken, die über 1200 m hoch aufstiegen. Der Gamkonora wurde auf Alarmstatus "gelb" gesetzt. Mehr im Newsblog
28.04.2011: Tungurahua
Der Vulkan in Ecuador ist ausgebrochen und produzierte eine Serie von Explosionen. Vulkanasche stieg bis zu 7,5 km hoch auf. Schulen in benachbarten Ortschaften wurden geschlossen und der Alarmstatus auf "orange" erhöht.
24.04.2011: Kilauea auf Hawaii
Die beiden Lavaseen in den Kratern des Kilaueas füllen sich langsam wieder. Mehr im Newsblog.
21.04.2011: Soufrière Hills
Am Vulkan auf Montserrat gab es einen kleinen Pyroklastischen Strom im Tar-River-Valley, nachdem am 11. April ein großer Brocken vom Dom abgebrochen ist.
14.04.2011: Vulkane Kamtschatkas
Die Vulkane Bezymianny, Karymsky, Kizimen und Shiveluch auf Kamtschatka machen von sich reden. Mehr im Newsblog.
10.04.2011: Vulkanausbruch am Ätna
Heute morgen steigerte sich die leichte strombolianische Tätigkeit zu 2 Lavafontänen die bis zu 150 m hoch aufsteigen. Ein Lavastrom fließt Richtung Valle del Bove. Mehr im Newsblog.
09.04.2011: Steigender Tremor am Ätna
Die Ätna-Seismik zeigt heute abend eine steil ansteigende Tremorkurve. Das deutet auf einen unmittlebar bevorstehenden Vulkanausbruch hin. Mehr im Newsblog.
08.04.2011: Strombolianer am Ätna
Im Pitkrater auf der Ostflanke des SE-Krater-Kegel ereigneten sich heute kleine strombolianische Eruptionen. Mehr im Newsblog.
05.04.2011: Seismik auf Island
Unter dem isländischen Gletschervulkan Katla ereignete sich eine kleine Bebenserie. Eine Erschütterung gab es am Fimmvörduhals-Pass, wo sich vor einem Jahr die erste Spalte der Eyjafjallajökull-Eruption geöffnet hatte.
28.03.2011: Kilauea auf Hawaii
Am Wochenende begann Inflation und Lava stieg wieder durch das alte Fördersystem in den Pu`u O`o Krater. Weiter im Blog.
25.03.2011: Bromo auf Java
Während meines Aufenthaltes am Vulkan Bromo, zwischen dem 18. und 21. März, zeigt sich der Vulkan von seiner aktiven Seite. Strombolianische Eruptionen wechselten sich mit dem Ausstoß von Gas- und Aschewolken ab. Die Aschewolken erreichten eine Höhe von bis zu 1 km. Einige Explosionen erzeugten Druckwellen die Fensterscheiben in 3 km Entfernung zum klirren brachten.
16.03.2011: Erdbeben in Japan
Forscher des GFZ-Potsdam fanden heraus, dass sich bei dem starken Erdbeben die Küste Japans zum Teil um 5 m verschoben hat. Entlang der Störungszone in der Tiefsee, an der sich das Beben ereignete, gab es eine horizontale Verschiebung von 27 m und einen vertikalen Versatz von 7 m. Dieser Versatz löste den Tsunami aus. Am 9.03.11 ereignete sich bereits ein Vorbeben mit einer Magnitude von 7,2.
13.03.2011: Shinmoe-dake
Nach dem Erdbeben kommt Japan nicht zur Ruhe! In 1500 km Entfernung zum Katastrophengebiet ist jetzt der Shinmoe-dake des Kirishima-Vulkankomplexes erneut ausgebrochen. Der Vulkanausbruch förderte eine 4 km hohe Aschewolke. Der Vulkan ist seit Januar bereits aktiv, pausierte aber seit 2 Wochen.
12.03.2011: Kilauea pausiert
Seit gestern pausiert der Vulkanausbruch auf Hawaii. Es ist keine glühende Lava an der neuen Eruptionsspalte sichtbar. Auch der Lavasee im Pitkrater des Halema`uma`u scheint erstarrt zu sein.
12.03.2011: Karangetang
Der Vulkan auf der indonesischen Insel Siau ist ausgebrochen. Sehr wahrscheinlich kam es zum Abgang pyroklastischer Ströme. Einige Awohner wurden evakuiert.
10.03.2011: Eruption am Kilauea
Der Vulkanausbruch auf Hawaii ist in seinem 6 Tag. Mittlerweile haben sich einige Kegel auf der Spalte gebildet, die Lavafontänen 30 - 50 m hoch fördern. Die Schwefeldioxid-Emission ist hoch.
07.03.2011: Kilauea
Die Eruption am Kilauea geht weiter. Aus einer 500 m langen Spalte strömt Lava. Lavafontänen erreichen eine Höhe von 25 m. Ein Lavastrom ergießt sich in einer Spalte und bildet einen spektakulären Lavafall. Die Aktivität wird von Ruhephasen unterbrochen. Ausführlichere Infos im Newsblog.
06.03.2011: Kilauea
Am Kilauea auf Hawaii öffnete sich an der "middle east rift zone" eine Spalte. An den Napau-Kratern wurde glühende Lava beobachtet.
05.03.2011: Santiaguito
Vor 2 Tagen kam es am Santiaguito in Guatemala zu einer Ascheeruption, bei der auch ein 2,5 km langer Pyroklastischer Strom gefördert wurde. Vulkanasche ging auf Orte in Vulkannähe nieder.
03.03.2011: Fuego
Der Vulkan in Guatemala produzierte in der letzten Woche Aschewolken die bis zu 700 m über den Krater aufstiegen. Schuttlawinen gingen in südwestlicher Richtung ab.
01.03.2011: Krisuvik auf Island
Schwarmbeben unter dem Vulkan Krisuvik sorgen für Spekulationen über einen bevorstehenden Vulkanausbruch. mehr...
28.02.2011: Kilauea auf Hawaii
Die Episode mit Inflation (Aufblähung des Vulkans durch Magmazufluss) war relativ kurz und ist bereits wieder in Deflation umgeschlagen. Der Lavasee im Halema`uma`u Krater ist auf ca. 115 m unter Kraterrand abgefallen.
25.02.2011: Kilauea Inflation
Am Vulkan Kilauea auf Hawaii startete eine neue Phase mit leichter Inflation (Magmazufluss). Die Pegel des Lavasees im Halema`uma`u Pitkrater fluktuiert und steht zeitweise bei 80 m unter Kraterrand. Damit hat er seinen bisherigen Höchststand erreicht.
22.02.2011: Stromboli
Auf der Außenflanke des Kraterkegels hat sich wieder heiße Tephra angesammelt. Das ist auf der Thermalcam des INGV gut zu beobachten und ein Indiz für die erhöhte Aktivität des daueraktiven Vulkans auf den Liparischen Inseln vor Sizilien.
20.02.2011: Bulusan auf den Philippinen
Eine phreatische Eruption am Bulusan förderte eine 4 km hohe Aschewolke. Neue Seismik gab es nicht. Der Vulkan ist seit November letzten Jahres aktiv.
18.02.2011: Paroxysmus am Ätna
Am Ätna begann heute Morgen um 3.30 Uhr ein Paroxysmus aus dem Pitkrater am Fuße des SE-Krater-Kegels. Die Aktivität begann mit einem plötzlichen Anstieg der Tremoramplitude. Kurz darauf setzten strombolianische Explosionen ein, die sich zu einer kontinuierlichen Lavafontäne steigerten. Ein Lavastrom wurde gefördert der ins Valle del Bove floss. Gegen 14.30 Uhr nahm der Tremor rapide ab und die Eruption endete. Dichte Wolken verhinderten visuelle Beobachtungen. mehr...
17.02.2011: Erdbebenschwarm am Mount St. Helens
In der Nähe des bekannten Vulkans in der USA haben sich zahlreiche Erdbeben ereignet. Das Stärkste hatte eine Magnitude von 4.3. mehr...
16.02.2011: Vulkanausbruch auf Island?
In der Presse kusieren Gerüchte über einen bevorstehenden Vulkanausbruch auf Island, diese wurden von Vulkanologen dementiert. mehr...
15.02.2011: Explosion am Kirishima
Gestern gab es eine erneute Explosion am Kirishima. Durch Pyroklastika gingen Autoscheiben zu Bruch. mehr...
08.02.2011: Bromo auf Java
Der Vulkan in der Tengger-Caldera ist weiterhin aktiv und fördert eine Aschewolke. mehr...
07.02.2011: Seismik unter dem Vatnajökull
Unter dem größten Gletscher Europas hat es eine Erdbebenserie gegeben. Vulkanologen rechnen dieses Jahr mit einem erneuten Vulkanausbruch auf Island. mehr...
4.02.2011: Satellitenbilder vom Kirishima
Im Blog habe ich 2 Satellitenbilder des japanischen Vulkans Kirishima gepostet. Die Eruption dort geht etwas ruhiger weiter. mehr...
1.02.2011: Starke Explosion am Kirishima
Im Shinmoe-dake Krater des Kirishima-Vulkankomplexes in Japan ereignete sich eine starke Explosion die Fensterscheiben zum Bersten brachte. mehr...
28.01.2011: Vulkanausbruch in Japan
In Japan ist der Vulkan Kirishima ausgebrochen. Er förderte eine 7,6 km hohe Aschewolke. mehr...
13.01.2011: Vulkanausbruch am Ätna
Der gestrige Tremor gipfelte in einer strombolianischen Eruption aus dem Pitkrater an der Flanke des SE-Krater-Kegels. mehr...
12.01.2011: Ätna mit erhötem Tremor
Seit Gesternabend steigt der Tremor unter dem Ätna. mehr...
12.01.2011: Anak Krakatau mit Aschewolke
Ein seit Tagen andauernder Vulkanausbruch auf Anak Krakatau in Indonesien verursacht Vorbereitungen auf Evakuierungen. mehr...
03.01.2011: Ätna augebrochen
Der Ätna auf Sizilien war gestern Nacht strombolianisch aktiv. mehr...
01.01.2011: Seismik Island
Die erste Newsmeldung des Jahres betrifft die Vulkane auf Island: Unter der Katla gab es in den letzten 24 h sechs Erdbeben. Unter dem Vatnajökull gab es am NW-Rand einen Erdbebenschwarm. mehr...
29.12.2010: Mikroseismik am Ätna
Heute zeigt das Seismogramm am Ätna wieder leiche Erschütterungen an, die auf tief sitzende Explosionen im NE-Krater hindeuten. mehr...
25.12.2010: Fuego
Fuego in Guatemala mit erhöhter Aktivität. mehr...
25.12.2010: Vanuatu
Schweres Seebeben bei Vanuatu löst Tsunami-Alarm aus. mehr...
24.12.2010: Tunguruahua
Der Vulkan in Ecuador war auch letzte Woche aktiv! mehr...
22.12.2010: Ätna
Der Ätna auf Sizilien produzierte heute morgen eine kleine Ascheeruption. mehr...
21.12.2010: Bromo
Nach einer Pause brach der Bromo erneut aus und förderte eine Aschewolke. mehr...
19.12.2010: Stromboli
Auf Stromboli erreignete sich eine etwas stärkere Eruption als üblich. mehr...
17.12.2010: Tungurahua
In der letzten Woche zeigte sich der Vulkan in Ecuador von seiner aktiven Seite. mehr...
16.12.2010: Vulkanbuch
Noch kein Weihnachtsgeschenk? Unser Buch "Vulkane" erscheint im Primusverlag unter der Serie "Wissen im Quadrat". Das Buch vom Autor Marc Szeglat enthält ca. 68 Abbildungen auf 96 Seiten. Zahlreiche Bilder stammen vom Vulkanfotografen Martin Rietze. Schnell bei AMAZON bestellen!
ISBN 978-3-89678-836-8, Preis 14,95
10.12.2010: Piton de la Fournaise
Der Schildvulkan im Indischen Ozean ist erneut ausgebrochen. mehr...
08.12.2010: Kliuchevskoi
Der Kliuchevskoi auf der sibirischen Halbinsel Kamtschatka ist in den letzten Tagen besonders aktiv. Explosionen im Krater ließen zwischen dem 25. und 29. November eine Aschewolke 7.9 km hoch aufsteigen. Anfang Dezember war der Vulkan strombolianisch aktiv. Die NASA veröffentlichte ein Satellitenfoto des Vulkanausbruches.
04.12.2010 Vulkan in Ecuador speit wieder Feuer und Asche http://www.welt.de/vermischtes/article11396449/Vulkan-in-Ecuador-speit-wieder-Feuer-und-Asche.html
01.12.2010: Erta Alé
Der Lavasee des Erta Alé ist übergelaufen! mehr...
30.11.2010: Bromo und Semeru
Die beiden Vulkane des Bromo-Semeru Komplexes an- und in der Tengger-Caldera auf Java, zeichnen sich durch zunehmende Aktivität aus. mehr...
26.11.2010: Bulusan
Der Vulkan auf den Philippinen ist weiterhin unruhig und produzierte in den vergangenen Tagen Ascheeruption. Tausende Menschen wurden in Erwartung eines größeren Ausbruches evakuiert.
Bilder über den Ausbruch des Merapi und Folgen:
03.11.2010: Größter Ausbruch am Merapi
Heute hat sich am Merapi der bisher größte Ausbruch dieser Eruptionsphase ereignet. mehr...
03.11.2010: Grimsvötn
Am Grimsvötn-Vulkan unter dem Gletscher Vatnajökull findet ein Gletscherlauf statt. Geothermales Schmelzwasser sammelte sich in einem See unter dem Eis und fließt nun ab. Die Druckentlastung könnte einen Ausbruch des Vulkans verursachen.
03.11.2010: Merapi und Krakatau
Während meines Aufenthaltes am Vesuv war an den indonesischen Vulkanen einiges los!
Am Merapi gab es zahlreiche explosive Eruptionen, die neben Aschwolken größere vulkanische Bomben förderten. Diese gingen in einem 2 km Radius um den Gipfel nieder. Pyroklastische Ströme gingen im Süden und Westen ab. Die größten legten eine Strecke von 7 km zurück. Starkes Domwachstum lässt weitere Events vermuten. Insgesamt starben bisher 38 Menschen am Merapi.
Am Krakatau wurde der Alarmstatus auf 2 erhöht. Innerhalb von 4 Tagen gab es 138 strombolianische Eruptionen.
Vulkanwinter voraus? In Island und Indonesien steht gleichzeitig was an (vielleicht)
verfasst von Gaby, 02.11.2010, 00:11
Moin,
da kann man sich schon gruseln, wenn man genauer drüber nachdenkt. In Indonesien spuckt im Moment bekanntlich der Merapi. Was aber bislang kaum zu lesen ist: Gleichzeitig steigt die Temperatur im viel berüchtigeren Krakatau und dieser beginnt zu rauchen. Hier mal der Link zum Krakatau. Als der 1883 seinen letzten heftigen Ausbruch hatte, soll man den Krach angeblich bis nach Berlin gehört haben (!).
Aus wikipedia dazu: "Das Äquivalent des Ausbruchs an Sprengkraft dürfte zwischen 200 und 2.000 Megatonnen TNT gelegen haben, was etwa 10.000 bis 100.000 Hiroshima-Bomben entspräche.(...) Der Ausbruch des Krakatau war der zweitgrößte Vulkanausbruch der Neuzeit. (...) Der Krakatau schleuderte 20 km³ Asche und Gestein bis in eine Höhe von 80 km in die Erdatmosphäre. (Bei den heftigen Ausbrüchen des Mount St. Helens im Mai 1980 waren es etwa 1 km³ und beim Pinatubo etwa 10 km³.) (...) Es dauerte einige Jahre, bis diese Partikel wieder aus der Atmosphäre abgesunken waren. Unter anderem durch die Reflexion der Sonnenstrahlen zurück ins All sank vor allem auf der Nordhalbkugel die Durchschnittstemperatur um 0,5 bis 0,8 °C und hatte einen ungewöhnlich kühlen, verregneten Sommer mit katastrophalen Missernten zur Folge."
Damit aber noch nicht genug. Heute dann noch die Meldung, in Island täte sich auch wieder was: "Nach der Beruhigung der Erde unter dem Gletscher Eyjafjalla stellt sich Island auf einen neuen Vulkanausbruch an anderer Stelle ein. Überschwemmungen am Vatnajökull (Vatna-Gletscher) deuten auf einen baldigen Ausbruch des darunter liegenden Vulkans Grimsvötn hin. Mehrere Erdstöße gingen den Überschwemmungen voraus." Nun rumpelt es nicht nur am Grimsvötn - sondern auch die Katla macht mit. Das ist der unmittelbare Nachbarvulkan und deutlich größere Schwester desjenigen mit dem unaussprechlichen Namen, der uns dieses Jahr die ganzen Scherereien machte.
"Am 20. April 2010 warnte der isländische Präsident Olafur Grimsson in einem Interview mit der britischen BBC vor einem erneuten Ausbruch, für den es bereits Anzeichen gebe. Dieser könne in seiner Wucht die Auswirkungen des zur Zeit des Interviews aktuellen Eyjafjallajökull-Ausbruchs um ein mehrfaches übertreffen und außerordentliche Schäden für die moderne fortgeschrittene Gesellschaft bewirken. Es gehe nicht um das Ob, sondern nur noch um das Wann."
27.10.2010: 25 Tote am Merapi
Durch den gestrigen Ausbruch des Merapis sind mindestens 25 Menschen gestorben. Besonders schlimm betroffen ist das Dorf Kinahrey. Bisher wurden mehr als 100 Explosionen am Krater registriert. Die Inflation ist nach wie vor hoch. Mehr...
26.10.2010: Erdbeben vor Sumatra
Gestern ereignete sich ein schweres Erdbeben der Stärke 7.7 vor Sumatra. Es entstand ein Tsunami, der die abgelegene Mentawai-Inselkette im Indischen Ozean traf. Jüngstes Update 21.00 Uhr
26.10.2010: Ausbruch am Merapi
Am frühen Dienstag abend (Ortszeit) ist auf Java der Merapi ausgebrochen. Laut Vulkanologischen Observatorium kam es bisher zu 3 explosiven Eruptionen bei denen Vulkanasche bis zu 1,5 km über den Krater aufstieg. Die befürchtete starke Explosion blieb bisher aus. mehr...
25.10.2010: Erhöhung der Alarmstufe am Merapi
Am indonesischen Vulkan Merapi wurde die Alarmstufe auf 4 erhöht. Damit ist die höchste Warnstufe vor einer Eruption erreicht. Das Magma befindet sich nur noch 1 km unter dem Krater. mehr...
24.10.2010: Intrakrater Lavastrom am Stromboli
Im Krater des daueraktiven Vulkans Stromboli hat sich ein ca. 40 m langer Lavastrom gebildet. Die explosive Tätigkeit hat sich wieder auf normalem Niveau eingespielt: die Eruptionen schleudern ca. alle 15 - 20 Minunten Lavabrocken bis zu 150 m hoch. Die Seismik bewegt sich ehr auf niedrigem Niveau. Derweilen hat die Seismik am Ätna etwas zugenommen.
19.10.2010: Merapi heizt auf
Fast täglich nimmt die Aktivität am Merapi auf Java zu. Am Montag wurden 60 Lava-Lawinen registriert, die in Richtung Kaliurang abgingen. Tremor (357 Events) und vulkanische Beben (43 Events) haben sich in ihrer Anzahl seit Freitag verdoppelt. Es scheint nur noch eine Frage von Tagen zu sein, bis die ersten pyroklastischen Ströme generiert werden.
19.10.2010: Eruption am Piton de la Fournaise rückläufig
Die Aktivität auf La Réunion ist stark zurückgegangen. Derzeit ist nur noch ein Förderschlot effusiv tätig. Insgesamt wurden bisher ca. 600.000 Kubikmeter Lava gefördert.
17.10.2010: Eruption am Piton de la Fournaise
Der Vulkanausbruch geht auf leicht verringertem Niveau weiter. Auf der Cam sieht man noch 2 aktive Lavafontänen und einen Lavastrom. Der Tremor hat sich gegenüber der Initialphase um 1/3 verringert. Unter dem Hauptkrater Dolomieu wird noch eine leichte Inflation verzeichnet, unter der Eruptionsspalte wird Deflation registriert.
15.10.2010: Eruption am Piton de la Fournaise stabil
Heute sind weitere Infos zum Ausbruch im Indischen Ozean bekannt geworden. In der Nähe des Nebenkraters Fort Chateau öffnete sich eine ca. 150 Meter lange Spalte. Lavafontänen steigen bis zu 30 m hoch auf, Lavaströme fließen durch die Enclose Fouqué. more...
14.10.2010: Eruption am Piton de la Fournaise
Heute begann um 19.10 Uhr (Ortszeit) die seit langem erwartete Eruption am Fournaise. Das Ausbruchszentrum liegt widererwartend nicht im Hauptkrater Dolomieu, sondern südöstlich am Château Fort innerhalb der Enclose Fouque. Leider befindet sich das Eruptionszentrum von der LiveCam aus gesehen hinter dem Kraterkegel des Dolomieu, sodass auf der Cam nur ein leicht roter Schein zu sehen ist.
14.10.2010: Piton de la Fournaise
Inflation und Seismik nehmen am Vulkan im Indischen Ozean wieder zu. Am Montag wurden 82 Beben registriert, wobei auch eine Verstärkung der Amplituden zu verzeichnen war. Im Krater Dolomieu kam es zu zahlreichen Erdrutschen, die auf der neuen LiveCam zu beobachten waren.
11.10.2010: Zunahme der Seismik am Merapi
Indonesischen Medienberichten zufolge nahm die Seismik am Merapi in der letzten Woche weiter zu. Erstmalig wurde nun auch rotglühende Lava am Dom sichtbar; der Vulkan scheint sich aufzuheizen!
Plötzlicher Anstieg harmonischen Zitterns um Katla und Eyjafjallajökull www.jonfr.com/volcano/
07.10.2010: 2 subglaziale Vulkane auf Island unruhig
In den letzten 2 Tagen gab es an den subglazialen Vulkanen Katla und Barabunga vermehrte seismische Aktivität. Die Fachwelt wartet auf einen möglichen Ausbruch der Katla, der durch die Eruption des Eyjafjallajökull getriggert werden könnte. Nach den 3 vorangegangenen Eruptionen des Vulkans folgte eine Eruption der Katla nach einigen Wochen bis Monaten.
05.10.2010: Nevado del Ruiz
Der kolumbianische Vulkan zeigt Anzeichen erhöhter Aktivität. INGEOMINAS setzte den Alarmstatus auf "gelb". Am Wochenende wurden steigende Schwefeldioxid-Konzentrationen gemessen und mehrere vulkanische Erdbeben registriert.
02.10.2010: Karangetang
Die Warnstufe am Karangetang wurde in den vergangenen Tagen auf “orange” erhöht. Es wurden von strombolianischen Eruptionen berichtet, die glühende Lavabrocken 300 m hoch auswerfen. Zudem gingen einige Lavaströme und Gerölllawinen ab.
30.09.2010:Reventador
Der 3562 m hohe Vulkan in den ecuadorianischen Anden produzierte eine Serie von explosiven Eruptionen, die Asche bis zu 4 km hoch ausgestossen haben. more...
30.09.2010:Planchón-Peteroa in Chile
Am 6. September erwachte der Vulkan aus einer 12 jährigen Ruheperiode. Seitdem nimmt die vulkanische Aktivität des Planchón-Peteroa zu. more...
27.09.2010: Seismik unter isländischen Gletschern
Nachdem die Eruption am Eyjafjallajökull für beendet erklärt wurde, ereigneten sich gestern unter zwei weiteren isländischen Gletschern Erdbebenserien: unter dem Myrdalsjökull bebte es am westlichen Rand der Katla und unter dem Vatnajökull gab es einen Erdbebenschwarm am Barabunga-Vulkan.
26.09.2010: Erhöhte Seismik am Merapi
Am Merapi auf Java wurde in den vergangenne Tagen eine Zunahme der Seismik registriert. Am 25.09 ereigneten sich 66 vulkanotektonsiche Erdbeben, einen Tag später waren es 52 Beben.
23.09.2010: Sinabung Fotogalerie
Jens Edelmann stellte mir Fotos des Sinabung zur Verfügung, die vor der Eruption entstanden sind.
23.09.2010: Merapi mit steigender Aktivität
Das vulkanologische Observatorium Indonesiens erhöhte die Warnstufe am Merapi auf "gelb". Es wurde eine, nicht weiter bezeichnete, Zunahme der Aktivität festgestellt. Vermutlich wächst der Dom des Merapi.
23.09.2010: Sinabung Fotogalerie
Jens Edelmann stellte mir Fotos des Sinabung zur Verfügung, die vor der Eruption entstanden sind.
21.09.2010: Piton de la Fournaise
Gestern wurde am Piton de la Fournaise auf La Réunion eine starke Zunahme vulkanisch-tektonischer Erdbeben registriert. Die Zahl der Beben verdoppelte sich auf über 100 Events pro Tag. Das Hypocenter der Beben befinet sich an der Basis des Vulkans unterhalb des Hauptkraters Dolomieu. Im Gipfelbereich des Vulkans wurde leichte Inflation registiert. Ein Vulkanausbruch in der Gipfelregion scheint in nächster Zeit wahrscheinlich.
17.09.2010: Santiaguito
Am Domvulkan Santiaguito ereignete sich bereits am 11. Sep. der Abgang von 2 pyroklastischen Strömen. Sie flossen ca. 3 Kilometer weit durch die Schlucht Nimá II.
16.09.2010: Sinabung mit Aschewolke
Am 12. und 14. Sep. wurden am Sinabung erneut 2 Eruptionen beobachtet. Vulkanasche stieg dabei bis über 4 km hoch.
16.09.2010: Ätna
Am Ätna auf Sizilien wurden vom INGV zwei neue LiveCams geschaltet. Auf ihnen ist der bereits schneebedeckte Gipfel von der Monangola aus zu sehen. Weiterhin werden seismische Erschütterungen registriert, die auf tiefsitzende Explosionen im Schlot des NE-Kraters hindeuten.
14.09.2010: 10 Jahre vulkane.net
Heute feiert vulkane.net seinen 10. Geburtstag. Herausgeber Marc Szeglat bestieg heute vor 20 Jahren zum ersten Mal einen aktiven Vulkan: den Stromboli. Gründe genug für eine neue Version von vulkane.net. Die Website hat einen verbesserten Quelltext bekommen, die Vulkan-Steckbriefe wurden stark ausgeweitet und die Navigation wurde geändert. Neu sind Berichte über Forschungsergebnisse und die Rubrik "Neu im Netz". www.vulkane.net/
13.09.2010: Mount Cleveland
Der Cleveland auf den Aleuten produzierte gestern eine Aschewolke, die 7,5 km hoch aufstieg. In den letzten Wochen wurde eine Zunahme der Seismik registriert.
09.09.2010: Sinabung
Dieser Tage blicken alle Augen der Vulkanophilen Richtung Sinabung; mit Spannung wird ein neuer Paroxysmus erwartet, der das Startsignal der Geonauten ist. Mittlerweile können wir aber auch per LiveCam einen Blick auf den Vulkan werfen.(refreshen)
07.09.2010: Erneute Eruption am Sinabung
Heute morgen kam es am Sinabung auf Indonesien zum 4 Ausbruch innerhalb von 9 Tagen. Der Paroxysmus war der bislang stärkste; die Aschewolke stieg bis 5 km hoch auf.
06.09.2010: Seismik am Piton Fournaise
Am Piton de la Fournaise auf La Réunion wird seit dem 14. August eine Zunahme der Seismik registiert. Am 4. September fanden 30 vulkanische Beben statt. Möglicherweise kommt es in den nächsten Tagen, oder Wochen zu einem Vulkanausbruch.
04.09.2010: Sinabung erneut ausgebrochen
Gestern ist der Sianbung auf Sumatra erneut ausgebrochen. Bei der dritten Ascheeruption innerhalb von einer Woche stiegt die Asche diesmal ca. 3000 m hoch auf. Scheinbar steigert sich die Explosivität von Ausbruch zu Ausbruch und der Vulkan heizt sich auf. Dem Vulkanausbruch voran ging eine mehrstündige Periode erhöhter seismischer Aktivität.
03.09.2010: Nevado del Huila
Nach dem Galeras ist nun ein weiterer Vulkan in Kolumbien aktiv geworden: der Nevado del Huila produzierte eine kleinere Ascheeruption. Der Schwefeldioxid-Ausstoß ist mit 4400 Tonnen pro Tag sehr hoch.
30.08.2010: Erneute Eruption am Sinabung
Nachdem die Aktivität am Sinabung auf Sumatra gestern nachmittag etwas zurück ging, kam es heute nacht wieder zu einem Vulkanausbruch. Diesmal stieg die Aschewolke bis zu 2000 m hoch auf. Inzwischen wurden über 18.000 Menschen evakuiert. more...
29.08.2010: Vulkanausbruch auf Sumatra
Nach 400 Jahre Ruhe ist der Vulkan Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra ausgebrochen. Der Vulkan wurde nicht überwacht und daher kam der Ausbruch relativ überraschend, allerdings bebte die Erde bereits zweit Tage vor dem Ausbruch. Eine Asche- und Dampfwolke stieg gestern nacht bis zu 1500 m hoch auf und versetzte die Bevölkerung in Schrecken. Mehr als 10.000 Menschen befinden sich auf der Flucht.
29.08.2010: Kleine Explosionen am Ätna
Auf dem Seismogramm des INGV sieht man in den letzten 24 Stunden 3 seismische Signale die möglicherweise von kleinen Explosionen verursacht wurde. Zudem sind zahlreiche Mikroignale zu erkennen, die auf tiefsitzende Explosionen im Förderschlot des NE-Kraters hindeuten. more...
26.08.2010: Galeras ausgebrochen
Der kolumbianische Vulkan Galeras ist gestern ausgebrochen. Die Eruption begann gegen 4 Uhr Morgens mit dem Ausstoß vulkanischer Gase und Aschen. Da es bewölkt war ließ sich die genaue Höhe der Aschewolke nicht ermitteln. more...
26.08.2010: Explosive Eruption am Ätna
Gestern kam es um 15.09 Uhr zu einer explosiven Eruption am Ätna. Der Vulkanausbruch ereignete sich aus der Bocca Nuova, einem der 4 Hauptkrater des Ätnas. more...
23.08.2010: Vulkane Indonesiens
Chris Weber von VEI berichtete mir von den Vulkanen Indonesien. Am 6. August erlebte er auf Krakatau einen "Schloträumer" bei dem sich der Förderschlot freisprengte. more...
23.08.2010: Laacher See Vulkan
Neuen Forschungsergebnissen zufolge dauerte die Magmaansammlung unter dem Laacher-See-Vulkan mehrere Jahrtausende, bevor der Vulkan dann am Ende der letzten Eiszeit ausbrach. more...
20.08.2010: Stromboli: Seismik unten
In den letzten 24 Stunden bewegte sich die Seismik auf dem niedrigsten Niveau, dass ich dort jemals beobachtet habe. Die Amplituden des Seismogramms sind fast so niedirg wie derzeit am Ätna. Demnach dürfte praktisch keine explosive Aktivität stattfinden. Möglicherweise meldet sich der Vulkan dann mit einem größeren Ausbruch zurück.
17.08.2010: Erdbeben auf Lipari
Ein Erdbeben der Stärke 4.5 erschütterte gestern die Liparischen Inseln vor Sizilien. Diese Inselgruppe besteht aus 7 Vulkaninseln zu denen auch Stromboli gehört. Die Erschütterungen lösten auf der Hauptinsel Lipari Erdrutsche aus. Das Epizentrum lag 6 km vor der Küste.
11.08.2010: Thermale Anomalie am Dallol
Auf den Bildern des Thermalsatelliten MODIS zeigen sich am 27.07 und 05.08. thermale Anomalien im Gebiet von Dallol (Äthiopien). Der Ursprung der Hitzeentwicklung ist unklar, allerdings gibt es in der vegetationslosen Wüste Danakil praktisch nichts was brennen könnte.
Auffällig ist, das seit einer Woche kein thermisches Signal vom benachbarten Vulkan Erta Alé aufgezeichnet wurde. Möglicherweise ist die Aktivität des Lavasees rückläufig.
06.08.2010: Karangetang mit Domkollaps
Der Vulkan Karangetang auf der indonesischen Insel Siau ist überraschend ausgebrochen. Heute kam es zu einem partiellen Domkollaps, der einen Block- und Aschestrom verursachte. Der Ausbruch kam so überraschend, dass keine Evakuierungen veranlasst werden konnten. 4 Menschen starben durch den Ausbruch. more...
05.08.2010: Ocean Entry am Kilauea
Zwei Lavaströme des Kilauea fließen aus dem TEB-Vent durch Lavatubes. Sie verlassen das Röhrensystem oberhalb des Highways 137 und münden südwestlich der Kalapana Gardens in den Ozean. Dort bilden sie ein 500 m breites Lavadelta.
05.08.2010: Erdbeben in PNG
Papua Neuguinea wurde heute von einem Erdbeben der Stärke 7.0 erschüttert. Das Epizentrum lag nahe bei dem Vulkan Pago. Erdbeben dieser Stärke können Vulkanausbrüche auslösen.
02.08.2010: Rabaul strombolianisch aktiv
Nach einer kleinen Ruhephase meldete sich der Tavuvur in der Rabaul-Caldera auf Papua Neuguinea mit strombolianischer Aktivität zurück. more...
02.08.2010: Stromboli offen
Die Bergführer am Stromboli bieten wieder Touren bis zum Gipfel an. Allerdings verweilen sie hier nur kurz. Die meiste Zeit werden Beobachtungen von einer Stelle auf 750 m Höhe durchgeführt.
27.07.2010: Stromboli schweigt
Nach Berichten des INGV und Andrea Ercolani befindet sich die Aktivität des Stromboli auf dem niedrigsten Niveau seit Jahren. Der Aufstieg ist weiterhin gesperrt. more...
23.07.2010: Kilauea mit Lavastrom
Wie das HVO berichtet ist der Kilauea auf Hawaii an zwei Stellen aktiv: aus der East Rift Zone strömt Lava durch Tubes. Die Lava tritt oberhalb des Highways 137 aus und fließt über die Straße. Im Förderschlot des Halema`uma`u brodelt ein kleiner Lavasee. more...
23.07.2010: Seismik auf Island
Heute ereignete sich ein Erdbebenschwarm auf Grimsey, einer Insel nördlich von Island. Schwarmbeben traten vor 3 Tagen auch unter der Katla auf. Diese werden aber noch nicht als Anzeichen eines bevorstehenden Ausbruches interpretiert, aber es scheint sich was zu bewegen.
22.07.2010: Lahars am Soufrière Hills
Am Soufrière Hills auf Montserrat verursachten Regenfälle kleine Lahars im Belham Valley. Zudem entdeckten die Vulkanologen des MVO Ablagerungen kleiner pyroklastischer Ströme im Gages Valley.
17.07.2010: Erhöhte Aktivität am Pacaya
Der Pacaya liegt in der Nähe von Guatemala City. Sein letzter größerer Ausbruch liegt erst 6 Wochen zurück. Nun steigerte sich die Aktivität am Gipfelkrater wieder. Strombolianische Eruptionen und kleine pyroklastische Ströme wurde in den letzten Tagen generiert.
14.07.2010: Seismik und Ascheausstoß am Soufrière Hills
Der Vulkan auf Montserrat wird wieder zunehmend aktiv. In der vergangenen Woche wurde eine erhöhte Seismik verzeichnet, sowie röhrende Geräusche aus dem neuen Förderschlot gehört. Eine Aschewolke wurde ausgestoßen und zog über Plymout hinweg.
Untersee-Vulkan bei Tonga ausgebrochen – Wissenschaftle sprechen von möglicher Bedrohung
Ein riesiger 3000 Meter hoher Vulkan ist vor Tagen in der Nähe von Tonga auf dem Meeresboden ausgebrochen. Aus dem Wasser heraus steigt Rauch, Dampf und Asche über zig Meter in den Himmel und Wolken. www.postchronicle.com/news/science/article_212311883.shtml
14.07.2010: Erhöhte Seismik am Ätna
Neben der Mikroseismik tauchen in den letzten Tagen auch vereinzelt stärkere Signale auf dem Seismogramm des Ätnas auf. Der Vulkan wird zunehmend lebendiger.
10.07.2010: Erdbeben am Krakatau
Ein Erdstoß der Stärke 5.2 erschütterte gestern das Krakatau-Archipel. Das Hypozentrum lag in einer Tiefe von 73 km und 7 km NE von Krakatau. In den letzten Monaten war es still an diesem Vulkan, aber Erdbeben können Vulkanausbrüche auslösen.
03.07.2010: Stromboli gesperrt
Aus Sicherheitsgründen ist der Aufstieg zum Stromboli gesperrt. Wann wieder Führungen statt finden sollen wird z.Z. beraten. Auf der Seismik ist zu erkennen, das die Häufigkeit der Eruptionen seit der größeren Explosion zugenommen hat.
01.07.2010: Explosion am Stromboli
Gestern ereignete sich um 18.35 Uhr eine größere Explosion aus dem Nordost-Krater. Die Druckwelle war bis im Ort zu spüren und glühende Lavabrocken setzten die Vegetation in Brand. more...
25.06.2010: Vulkaneifel
In den letzten Monaten wurde eine Häufung von Schwarmbeben unter der Vulkaneifel registriert. Prof. Volker Lorenz von der Uni Würzburg erklärte in einem Interview, warum er die Eifelvulkane für gefährlicher hält, als allgemein vermutet. more...
25.06.2010: Soufrière Hills mit neuen PFs
Nach einigen Monaten der relativen Ruhe, meldete sich der Domvulkan, auf Montserrat in der Karibik, mit neuer Aktivität zurück. Das MVO berichtet von einigen Pyroklastischen Strömen, die in der letzten Woche vom Dom abgingen. Ein Lahar floss in das Belham Valley.
24.06.2010: Ätna mit erneutem "Schluckauf"
Heute Nacht ereignete sich am Ätna auf Sizilien, wieder eine große Anzahl von Mikrobeben. Vermutlich sind die Beben wieder Anzeichen tief sitzender Explosionen im NE-Krater und der Bocca Nova.
21.06.2010: Kollaps am Ätna
Wie das INGV heute bekannt gab, ereignete sich am Morgen des 19.06. ein partialer Kollaps des Nordwestrandes der neuen Bocce, am Fuß des SE-Krater-Kegels. Das Event löste einige Aschepuffs aus.
16.06.2010: Sakurajima
Der Vulkan auf der japanischen Insel Kyushu produzierte im Verlauf der letzten Woche eine Serie von Explosionen, deren Aschewolken bis zu 3 km hoch aufstiegen. more...
15.06.2010: Ätna mit Schluckauf
Andrea Ercolani berichtet auf seiner Seite von einem "Schluckauf" des Ätnas auf Sizilien. Aus dem Nordostkrater und der Bocca Nova sind tiefsitzende Explosionen zu hören. Die Explosionen wurden mit Mikroseismik der letzten Tage korreliert.
14.06.2010: Kratersee am Eyjafjallajökull
Im Krater des isländischen Vulkans hat sich ein Kratersee gebildet. Am Westrand findet starke Entgasung aus Fumarolen statt.
Im Süden Kolumbiens, in der Nähe der Grenze zu Ecuador, ist nach einem Vulkanausbruch die Evakuierung von rund 8.000 Menschen angeordnet worden. Das kolumbianische Institut für Geologie und Bergbau (Ingeominas) hob der Alarm auf die höchste Stufe. Bisher gibt es keine Meldungen über Schäden oder Verletzte.
Der Vulkan Galeras ist ein Stratovulkan in Kolumbien und befindet sich nahe der Stadt Pasto.Der Vulkan hat am Grund einen Durchmesser von rund 20 Kilometern und einen Kraterdurchmesser von 320 Metern. Die Kratertiefe beträgt 80 Meter. In den letzten 5000 Jahren werden mindestens sechs große Eruptionen vermutet sowie eine Vielzahl von kleineren, allein im 16. Jahrhundert etwa 20. Im Jahr 1993 kamen bei einer Eruption sechs Geologen ums Leben, die im Krater Vermessungen durchführten. Im November 2006 mussten 8000 umliegende Bewohner nach einer Warnung des Instituto Colombiano de Geología y Minería (Kolumbianisches Geologieinstitut) evakuiert werden. Der letzte Ausbruch fand im Februar 2009 statt, rund 8000 Menschen mussten in der Provinz Nariño in Sicherheit gebracht werden.
Der Ausbruch ereignete sich am Samstag um 19.,41 Uhr Ortszeit. Nach offiziellen Mitteilungen entstand ”eine sehr hohe Aschesäule” über dem Vulkan, die die Behoerden sofort zur Evakuierung von mehr 2000 Familien veranlasste. Durch Funkenflug und austretende Lava entstanden mehrere Waldbrände.
Im Moment erscheint die Situation nicht allzu ernst, da der traditionelle Karneval in Pasto, der Hauptstadt von Nariño, nicht abgebrochen wurde.
Eine Vulkanexpertin warnt vor einer weiteren isländischen Eruption
Eine Vulkanexpertin warnte gestern davor, dass eine weitere isländische Eruption bevorstehen könnte die Aussichten auf ein Flugchaos im Sommerurlaub ansteigen lässt.
Dr. Hazel Rymer hat den Vulkan Askja (Asgard), 180 Meilen nördlich des Eyjaflallajokull, überwacht.
Sie sagte, er zeige zunehmende Anzeichen seismischer Aktivität. Ihr Team hat Veränderungen des „Leitungssystem“ unterhalb des Berges festgestellt.
Dr. Rymer sagte: „ Neues Magma verdichtet sich. Das passiert vor einer Eruption, jedoch benötigt es eine kritische verdichtende Menge und wir können hierüber nichts sagen. Wir können nicht sagen, wann eine Eruption erfolgt – es könnte nächste Woche oder nächstes Jahr sein.“
Askja, der sich auf der selben Platte wie der Eyjafjallajokull befindet, hatte seine letzte Eruption 1961. In den letzten paar Jahrhunderten ist er alle 40 Jahre ausgebrochen. Im Jahr 1875 hatte Askja einen riesigen Ausbruch, der einen Krater von drei Meilen verursachte und Asche nach Schottland und Skandinavien sandte.
Dr. Rymer denkt nicht, dass der kürzliche Ausbruch des Eyjafjallajokull Einfluss auf den Askja genommen hat.
09.06.2010: Taal auf den Philippinen
Der Alarmstatus des Vulkans auf den Philippinen wurde von 1 auf 2 erhöht. Es steht zwar noch keine Eruption unmittelbar bevor, allerdings deuten geophysikalische Messdaten darauf hin, das sich Magma im Untergrund des Vulkans bewegt. more...
05.06.2010: Eyjafjallajökull
Der Vulkan auf Island ist noch nicht völlig zur Ruhe gekommen. Nachdem der Vulkan tagelang in den Wolken hing, sieht man heute auf der LiveCam wieder eine Dampfwolke aufsteigen. Der Tremor ist leicht erhöht und zeigt in den letzten 12 Stunden einige Peaks, die auf kleinere (Gas-) Explosionen hindeuten.
04.06.2010: Cleveland in Alaska
Auf einem Satelittenfoto ist zu erkennen, das sich auf der Flanke des Vulkans Asche aus einer kleineren Eruption abgelagert hat. Zudem sieht man die Spuren von Schuttlawinen auf seinen Flanken. Interessant ist die Wolkenbildung am Vulkan. more...
01.06.2010: Bezymianny auf Kamtschatka
Seismische Daten deuten darauf hin, dass es am Bezymianny eine große Eruption gegeben hat. Im Dorf Kozyrevsk wurde Ascheniederschlag regeistriert. more...
31.05.2010: Eruption am Yasur
Medienberichten zufolge kam es heute am daueraktiven Vulkan Yasur auf Tanna zu einer größeren Eruption. Eine Aschewolke soll aufgestiegen sein, die den Flugverkehr über dem Südpazifik gefährdet. Lokal kam es zur Sperrung des Flughafens.
31.05.2010: Unterssevulkan im Mariana-Ridge
Das Inselarchipel im Pazifik ist Schauplatz einer spektakulären Unterwassereruption. Ein Vulkan in 300 m Wassertiefe brach aus und ließ über Wasser eine Aschewolke aufsteigen. Berichten zufolge soll die Asche bis zu 12 km hoch aufgestiegen sein. Um welchen Unterssevulkan es sich handelt ist unklar; Anatahan und Sarigan stehen zur Auswahl.
29.05.2010: Eruption am Tungurahua
Gestern kam es zu einem größeren Ausbruch des Vulkans in Ecuador. Eine Aschewolke stieg 10 km über den Krater auf. Da der Vulkan selbst schon 5023 m hoch ist, erreichte die Aschewolke eine Höhe von gut 15 Kilometern. Die Aschepartikel waren größer als die des Eyjafjallajökull und regneten schnell über dem Pazifik ab. more... www.vulkane.net/
Die Kollegen von "Weltenwendeforum" melden einen seit heute erhöhte
Aktivität um Eyjafjallajökull bzw. den "großen Bruder" Katla
Dort sieht man den Anstieg besonders bei "god" und "hau".
Im Text von "Weltenwende" steht auch, dass die Skala von "god" früher
bei "1000" endete, dann bei "1500" war. Inzwischen ist sie bei "2500"!
Wolke aus dem Eyjafjallajökull
Irland stoppt Flugverkehr wegen Vulkanasche
AP
Filmcrew am Vulkan Eyjafjallajökull: Immer neue Aschewolken
Der Eyjafjallajökull meldet sich zurück. In Irland darf am Dienstagvormittag kein Flugzeug mehr starten oder landen – der Vulkan ist immer noch aktiv, und seine Asche weht jetzt wieder nach Südosten. Auch der Luftraum über schottischen Inseln könnte für den Verkehr gesperrt werden.
Dublin – Alle Flüge von und nach Irland werden wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull am Dienstag ab acht Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit gestrichen. Die Sperrung gilt mindestens bis 14 Uhr – dann werde sie überprüft, teilte die nationale Luftfahrtbehörde am Montagabend mit. Die Aschekonzentration in der Luft sei inzwischen in den Midlands zu hoch, und wegen eines 60-Meilen-Puffers außenherum müssten unter anderem die Großflughäfen Shannon, Dublin, Cork und Kerry gesperrt werden – in Übereinstimmung mit in der vergangenen Woche erlassenen neuen europäischen Regeln. Bei Aer Lingus sind auf jeden Fall auch Starts und Landungen im nordirischen Belfast betroffen.
Die gute Nachricht für Reisende: Überflüge aus Großbritannien und Kontinentaleuropa sollen von der Sperrung in Irland nicht betroffen sein. Für Flughäfen im Süden Großbritanniens werden ebenso wenig Beeinträchtigungen erwartet wie für den Rest Europas.
Über den Äußeren Hebriden, einer Inselgruppe vor Schottland, könnte der Luftraum allerdings ebenfalls rasch gesperrt werden. Die britische Behörde CAA teilte am Abend mit, vor sechs Uhr morgens würden keine Beschlüsse gefällt, sondern die Situation die ganze Nacht über analysiert.
Das von Irland verhängte Flugverbot trifft zusammen mit einer Konferenz der EU-Verkehrsminister am Dienstag in Brüssel, bei der über Lehren aus dem Chaos im April beraten werden soll. Es soll um eine bessere Koordination der nationalen Flugsicherungsstellen sowie mögliche staatliche Unterstützung für die Luftfahrtbranche gehen.
Die EU-Kommission wollte einen Mobilitätsplan vorschlagen, durch den zum Beispiel Flugzeuge bei Krisen gezielter durch andere Verkehrsmittel wie Züge ersetzt werden könnten. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) wollte einheitliche europäische Grenzwerte für Vulkanasche zur Debatte stellen.
Bildquelle: Rheinisches Institut für Umweltforschung - Hält der Ausstoß von Asche beim isländischen Vulkan weiter an, kann sich zu Wochenbeginn eine neue Aschewolke nähern.
Bedrohlich hängt die Rauch- und Aschewolke, die der Vulkan Eyjafjallajökul ausstößt, über Island. Er schleudert das Material so hoch in die Luft, dass es in den stratosphärischen Strahlstrom gelangt, der über die Insel fegt. Das weltumspannende Windsystem verteilte die Asche über Teile Europas, wo sie den Flugverkehr gefährdet.
Entgegen dem Anschein ist der Ausbruch jedoch relativ schwach. Nach Angaben von Experten des Geoforschungszentrums Potsdam speit der unter einem Gletscher verborgene Vulkan keine überdurchschnittlich großen Aschemengen in die Luft. Deshalb dürfte er das Erdklima auch nicht beeinflussen. Das könnte aber noch kommen. Denn bei den beiden letzten Ausbrüchen des Eyjafjallajökull im 17. und 19. Jahrhundert wurde jeweils auch der nahe gelegene Vulkan Katla aktiv, der unter dem Gletscher Mýrdalsjökull liegt. Offenbar hängen die Magmakammern der beiden Feuerberge zusammen. Deshalb, warnt der isländische Geophysiker Páll Einarsson, könnte die gegenwärtige Eruption des Eyjafjallajökull wieder einen Ausbruch des Katla auslösen. Dann aber sind Auswirkungen auf das Klima denkbar. [Geologen stufen einen Ausbruch des Katla in einer Stärke von 50 bis zum 100 fachen im Vergleich zum Eyjafjallajökull ein]
weiter hier: www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/tid-17921/vulkanausbrueche-hungersnoete-seuchen-und-tausende-tote_aid_499012.html
[...] Gleichzeitig registrieren die Geologen erhöhte Aktivität bei anderen isländischen Vulkanen. Der Grimsvotn unter Europas größtem Gletscher Vatnajökull beginnt zu grollen, eine Serie von Erdstößen wurde gemessen. Die Lage sei ähnlich wie 2004, als ein "Jökellauf" große Überschwemmungen auslöste, sagt Pall Einarsson von der Universität Reykjavik. Dabei entwickelt das Schmelzwasser unter dem Gletscher so großen Druck, dass die ganze Eiskappe hochgehoben wird. Der größte Vulkan Hekla brach zuletzt alle zehn Jahre aus: 1970, 1980, 1990 und 2000. Am meisten fürchtet man den Vulkan Katla: jeder Ausbruch des Eyjafjallajökull hat bisher zu viel gewaltigeren Eruptionen des Katla geführt, die enorme Flutwellen und gigantischen Ascheausstoß auslösen können.
Islands gewaltsamster Vulkanausbruch fand 1783 statt, als der Lakis acht Monate lang Lava ausstieß, Tausende Menschen und Tiere tötete und zu Hungersnot und Missernten führte. Acht Millionen Tonnen Fluor und 100 Millionen Tonnen Schwefeldioxid wurden nach Europa geweht, wo die Asche den Kontinent verdunkelte und zu einem Temperatursturz führte. www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2456792_0_9223_-eisberge-gross-wie-autos.html
Gesamter Flugverkehr lahmgelegt ?
Wenn es der GF gelingt, bestimmte Sonnenimpulse so zu setzen, dass sie das Magnetfeld in der Art beeinflusst, dem Ziel einer Polverschiebung näher zu kommen, dann sind sie auch in der Lage, den sogenannten Jet-Stream zu steuern, der letztendlich für unser Wetter verantwortlich ist. Nun habe ich mich in den letzten Tagen gefragt, warum sich just zum Vulkanausbruch auf Island im Norden ein Hoch aufgebaut hat mit nördlicher Strömung, welches dann die Asche-Wolke genau das vollständige Europa überzog und den "gesamten" Flugverkehr lahmlegte und legt. Flugzeuge können jetzt nicht fliegen, aber andere Fluggeräte, solche vielleicht, die nicht irdischen Urspungs sind, oder?
Das Merkel bleibt in Portugal !
Zu Guttenberg in Istanbul!
Keine ausländischen Trauergäste in Warschau !
... und Westerwelle wird König von Deutschland
Honi soit qui mal y pense(Wikipedia) D.-s.
Erneut Hunderte vor Ausbruch von Vulkan in Island evakuiert
Die Behörden in Island haben erneut bis zu 800 Menschen vor einem drohenden Ausbruch des Gletschervulkans im Süden der Insel in Sicherheit gebracht. Vorsorglich sind alle Strassen gesperrt worden. Helikopter überwachen das Gebiet.
Reykjavik. – Der Vulkan am Gletscher Eyjafjallajökull stehe vor einer erneuten Eruption, zudem hätten mehrere Erdbeben die Gegend erschüttert, teilte ein Polizeisprecher mit.
Der Vulkan war am 21. März zwischen zwei Gletschern ausgebrochen, dem Eyjafjallajökull und dem Myrdalsjökull. Schon damals mussten mehr als 600 Anwohner ihre Häuser vorübergehend verlassen. (sda) www.suedostschweiz.ch/newsticker/index.cfm
Vulkanismus in Deutschland
8. April 2010
Das GeoForschungsZentrum Potsdam hat eine Karte der erdbebengefährdeten Gebiete Deutschlands, Österreichs und der Schweiz herausgegeben. Die Karte zeigt es: Vor allem die majestätischen Alpen sind Unruhegebiete. Doch erstreckt sich eine Gefährdungszone auch im Westen Deutschlands, von den Alpen entlang des Rheins bis in den Raum Köln.
Bewegungen der Erdkruste in der Erdneuzeit waren von intensivem Vulkanismus begleitet. Der Vulkanforscher Ulrich Schmincke von GEMAR in Kiel gilt als der intimste Kenner des Vulkanismus der Eifel. Er zeigt ARCHIMEDES, wo wir dort heute noch das Atmen der Erde sehen können, und er gibt eine Abschätzung der Vulkanismus- und Erdbebengefahr in Deutschland.
Die Erde brennt.
Über 80.000 Menschen sind allein in diesem Jahrhundert durch Vulkanausbrüche umgekommen.
Professor Dr. Hans-Ulrich Schmincke
GEOMAR Forschungszentrum, Kiel
Und in Deutschland? Keine Opfer seit Beginn der Geschichtsschreibung. Eine trügerische Sicherheit. Es gab in Deutschland weit verbreiteten alten Vulkanismus, es gibt aber auch ganz jungen Vulkanismus, das heißt, wir können erwarten, daß auch in Zukunft weitere Vulkane ausbrechen werden, das kann in einigen Jahren sein, aber auch in einigen hundert oder tausend Jahren, das wissen wir nicht.
Die Erde bebt.
Über eineinhalb Millionen Menschen sind allein in diesem Jahrhundert bei Erdbeben ums Leben gekommen.
Dr. Klaus Klinge
Seisologisches Zentralobservatorium, Erlangen
Und in Deutschland? Kein Opfer seit Beginn der Geschichtsschreibung. Eine trügerische Sicherheit.
Es gibt in Deutschland Erdbeben und es wird auch in Zukunft in Deutschland Erdbeben geben. Wir können nicht ausschließen, daß es dabei zu Schäden und zu Opfern kommen wird. Wir wissen aber nicht, wird es heute sein, morgen oder viel später.
Auch in Deutschland sind die Menschen und ihre Bauwerke in Gefahr. Auch hier brennt und bebt die Erde. Deutschland, ein Land der Beben und Vulkane.
13. April 1992. Ein Beben in der Gegend nördlich von Aachen. Stärke 5,8 auf der Richterskala. Um 3:20 Uhr früh stürzen die Dachgiebel glücklicherweise nur auf menschenleere Straßen. Die Bilanz: 25 Verletzte, keine Toten. Die Forscher registrieren jedes Jahr hunderte, manchmal sogar tausende von Erdbeben unter deutscher Scholle - allerdings selten mit der Stärke 5,8. Erdbebenforschung in Deutschland: das seismologische Zentralobservatorium Erlangen. Die hochempfindlichen Seismometer spüren sogar die Wellen des Atlantik, die gegen die europäischen Küsten schwappen und den Kontinent in leichte Schwingungen versetzen. Die Daten aus 13 einzelnen Meßstationen laufen im Erlanger Büro zusammen.
Die Erdbeben der letzten Jahre: die Gefahrenzonen liegen vor allem im Oberrheingraben, in der schwäbischen Alb, der niederrheinischen Bucht und in Ostthüringen. Dynamik unter Deutschland . Wir haben in Deutschland keine Plattengrenze, obwohl wir einzelne Gebiete haben, die als Störungszonen bezeichnet werden, zum Beispiel den Rheintalgraben, eine Bruchzone, die hier durch den europäischen Kontinent hindurchläuft und in der es immer wieder zu Erdbeben kommt. Diese Beben gibt es zwischen Basel, Frankfurt bis hin zur niederrheinischen Bucht. Es gibt aber noch einen anderen Einfluß und zwar rührt der her durch die Kontinentalbewegung, durch die Bewegung der afrikanischen Platte, die ja ihre Grenzzone im Raum der Alpen hat. Hier gibt es Erdbeben im süddeutschen Raum, im Alpenraum und die führen immer wieder zu Schäden in dieser Region. Neben den Beben zeigen auch Vulkane die Dynamik unter Deutschland. Die meisten waren allerdings zum letzten Mal vor Millionen von Jahren aktiv. In einem Gebiet aber gibt es geologisch jungen Vulkanismus, der als noch nicht erloschen gilt: in der Eifel.
Jeder Berg ein Vulkan, ein sogenannter Schlackenkegel. Der letzte Ausbruch fand hier vor 10.000 Jahren statt, also vor geologisch betrachtet kurzer Zeit. Im Neuwieder Becken: der Laacher See. Hier kam es vor knapp 12.000 Jahren zum damals größten Vulkanausbruch in ganz Mitteleuropa. Rund 5 Kubikkilometer Magma spuckte der Vulkan aus, mehr als der Vesuv im Jahr 79 nach Christus. So ein Ausbruch kann wieder passieren.
Professor Ulrich Schmincke, Vulkanologe, schildert die Eruption anhand der abgelagerten Schichten.
Prof. Schmincke
In der Anfangsphase stieg das Magma und die heißen Gase langsam auf, reagierten mit Grundwasser, es kam zur einer sehr heftigen explosiven Eruption und das Gebiet und auch die Wälder rings um den Laacher See wurden verwüstet. (Laacher See)
Dann war der eigentliche Kanal freigeschossen und das Magma konnte entgasen. Eine Eruptionssäule, ein Gemisch aus Gas, Bims und Asche stieg bis über 30 Kilometer auf, es wurden weit verbreitete Aschen in ganz Mitteleuropa abgelagert und rings um den Laacher See ergossen sich Glutlawinen durch die Täler bis zum Rhein, dort sind sie zum Teil 60 Meter mächtig. Nach dieser Hauptphase kommt die Spätphase, die über 30 Meter mächtig ist. Wir erklären sie so, daß Grundwasser in die entleerte Magmakammer floß, es kam zu sehr heftigen Dampfexplosionen. Das Dach der Magmakammer wurde nochmals gesprengt und es breiteten sich sehr heftige sogenannte base surges, sehr schnell sich fortbewegende Mischung von Dampf und Partikeln aus, die wiederum das ganze Gebiet überdeckten und danach wurde das Gebiet durch die nachfolgenden Regenfälle sehr schnell umgelagert, es gab viele Schlammströme und zum Schluß gab es noch einen großen See am Rhein , der aufgestaut wurde durch die Bimsmassen.
Große Gesteinsbrocken flogen durch die Luft und dellten bei der Landung die feuchte, weiche Asche darunter ein. In der Umgebung sind nur tierische, keine menschlichen Knochen gefunden worden. Die Erklärung: die Katastrophe hatte sich angekündigt, die Menschen flohen vor dem Vulkanausbruch. Es gab also wohl keine Opfer. Damals Fluch, heute Segen für die Menschheit: der Vulkanismus sorgte für reiche Vorkommen von Bimsstein, einem gut isolierenden Baustein. Der Vulkanismus in der Eifel ist nicht erloschen. Bester Beweis: am Ostufer des Laacher Sees steigen Gasblasen aus der Tiefe: Kohlendioxyd und Edelgase. Der Vulkanologe hält Ausbrüche von kleineren Vulkanen in der Umgebung des Laacher Sees sogar für überfällig. Diese Eruptionen wären aber zumindest kurzfristig vorhersagbar.
Für Erdbeben gilt diese Vorhersagbarkeit nicht. Zwar sind alle Beben der letzten Jahre von den Erlanger Seismologen gemessen worden. Vorhersagen konnten sie aber kein einziges. Eines aber steht fest: Die Dynamik unter Deutschland ist nicht so stark wie etwa unter Kolumbien oder Japan. Diese Länder grenzen direkt an aktive Plattengrenzen. Dort speichert sich soviel Energie durch die Bewegung der Kontinentalplatten gegeneinander. In Deutschland selbst grenzen keine solchen Kontinentalplatten aneinander, das heißt, es wird nicht soviel Spannung angehäuft, die dann zu diesen Beben mit diesen katastrophalen Folgen führen. Ein Beben wie das nördlich von Aachen kann sich aber jederzeit wiederholen.
Forscher warnen vor Ausbruch in Deutschland Von P. C. MARTIN
Horror-Szenario: ein Vulkanausbruch in Deutschland. Tausende Menschen fliehen in Panik vor der explosiven Urgewalt der Erde (Fotomontage)
Laacher SeeVor 12 900 Jahren explodierte die Eifel zuletzt
Ein donnernder Knall reißt die Menschen zwischen Frankfurt und Köln aus dem Schlaf. Flammen am Horizont. Die Eifel brennt. Kurz darauf knallen kopfgroße Gesteinsbrocken durch die Dächer. Asche regnet herab.
Strom fällt aus. Die Behörden ratlos. Glühende Lava wälzt sich zum Rhein, staut den Fluss. Dann bricht der Lava-Damm – die Wassermassen ertränken alles bis zum Ruhrgebiet.
Ein Vulkanausbruch in der Eifel: Science-Fiction oder Horror, der uns schon morgen überraschen könnte, wie „Spiegel Online“ berichtet.
Vor 12 900 Jahren war am Laacher See in der Eifel schon mal ein Vulkan explodiert ...
Prof. Ulrich Schreiber (Duisburg-Essen) hat jetzt erneut auf die aktuelle Gefahr aus der Eifel hingewiesen: „Eine plötzliche Eruption dort ist jederzeit möglich. Wir unterschätzen das Risiko!“
Das sagen andere Experten zur Gefahr:
Seismologe Klaus-Günter Hinzen (Uni Köln): „Das Szenario ist möglich.“ Es gebe aber keinerlei Hinweise auf einen Sofort-Ausbruch.
Hinzens Sorge: „Wir haben keinen Notfallplan.“
Vulkanologe Dr. Holger Paulick (Uni Bonn) zu BILD: „Bei Vulkanen kann es relativ schnell passieren. Man kann aber auch relativ schnell im Lotto gewinnen.“
Vulkan-„Papst“ Prof. Hans-Ulrich Schmincke (Kiel): „Vermutlich steht die Eifel vor einer neuen Phase der Aktivität.“
Heinz Lempertz, Geschäftsführer der deutschen Vulkanologischen Gesellschaft zu BILD: „Ja, der Laacher Vulkan schläft. Dass er aber jetzt unbemerkt erwachen könnte, ist ein Wintermärchen.“
Am Laacher See steigen CO2-Blasen auf – Beweis für bedrohliche Erdaktivitäten in der Tiefe. Die 30 Kilometer dicke Erdkruste hebt sich um 2 cm pro Jahrzehnt. Es rumort! In 1000 Metern Tiefe Hitze von bis zu 70 Grad!
Seit 1990 liegt der Laacher CO2-Ausstoß bei 24 Tonnen/Jahr.
Ein Team des Biologen Prof. Hardy Pfanz (Duisburg-Essen) hat jetzt bei Grabungen am See gefunden: Schon ab einem halben Meter Tiefe nimmt der CO2-Gehalt im Boden konstant zu!
Die Mönche vom Kloster Maria Laach hatten sich schon erkundigt, ob sie das Kloster räumen müssten.
Experte Lempertz beruhigte: „Sie können weiterhin zum Gebet niederknien – ohne sich mit C02 zu vergiften.“
Nicaragua's Concepcion volcano is pictured from Cocibolca Lake in this December 28, 2009 file photo.
The volcano erupted on March 8, 2010, spewing gas and smoke almost 60 feet (20 metres) into the air and dumping ash on three nearby villages, but there were no immediate reports of damage.
Diese neue Information stammt aus den 24h Nachrichten heute abend. Es ist bereits Militär vorort. Möglicherweise müssen 40.000 Menschen evakuiert werden.
Islands Behörden haben nach einem Vulkanausbruch für den südlichen Landesteil den Ausnahmezustand ausgerufen, Hunderte Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Der internationale Flughafen wurde gesperrt, auch Transatlantik-Flüge werden umgeleitet.
Reykjavík - Nach Behördenangaben brach am frühen Sonntagmorgen ein Vulkan im Gebiet des Eyjafjallajökull-Gletschers im Süden des Landes aus, dem fünftgrößten Gletscher auf der Insel. Vermutlich sei niemand in Gefahr, sicherheitshalber sei jedoch ein Evakuierungsplan in Kraft getreten, sagte Sigurgeir Gudmundsson von der isländischen Zivilschutzbehörde der Nachrichtenagentur AFP. Verletzte oder Vermisste wurden dem öffentlich-rechtlichen Radiosender RUV zufolge nicht verzeichnet.
Etwa 500 bis 600 Menschen in drei Ortschaften mussten ihre Häuser verlassen. Sie seien in die nahegelegene Stadt Hvolsvollur evakuiert worden, berichtet "IceNews". In der Nähe von Fimmvorduhals habe sich eine Spalte im Boden aufgetan, Lava laufe von West nach Ost. Auf einem von einem Hubschrauber aus aufgenommenen Video, das der Sender RUV auf seiner Website vorhält, ist die Spalte und die in die Höhe spritzende Lava gut zu sehen.
Ein größeres Erdbeben wurde dem Meteorologischen Dienst Islands zufolge bislang aber nicht verzeichnet. Die betroffene Region liegt etwa 160 Kilometer südlich von Islands Hauptstadt Reykjavík.
Der internationale Flughafen Keflavik sowie die nationalen Flugplätzen Reykjavík und Akureyri wurden gesperrt. Der transatlantische Flugverkehr über der Insel wird weiträumig umgeleitet. Bei größeren Vulkanausbrüchen ist das als Vorsichtsmaßnahme üblich: Staub und Asche aus einer Eruption können die Triebwerke von Düsenflugzeugen verstopfen.
Flüge abgesagt, mit weiteren Verzögerungen wird gerechnet
Bei dem Ausbruch des Gletschervulkans Mount Redoubt in Alaska im Dezember 1989 etwa erreichte die Aschewolke ein 240 Kilometer entferntes Flugzeug - und störte die Motoren der Maschine. Die KLM stürzte mit 231 Passagieren an Bord über drei Kilometer in die Tiefe, bis die Piloten die Motoren wieder starten und das Flugzeug sicher landen konnten.
Drei Maschinen der Icelandair aus den USA haben die Anweisung erhalten, umzukehren und nach Boston, Orlando und Seattle zurückzufliegen. Etwa 500 Passagiere sind AP zufolge davon betroffen. Icelandair rechnet mit weiteren Verzögerungen im Lauf des Tages.
Nach Angaben des Rundfunksenders RUV kam es kurz nach Mitternacht zu ersten Eruptionen. Geologen erklärten nach Hubschrauberflügen, dass sich der Riss in dem Gletscher über eine Länge von etwa 500 Metern bis einem Kilometer erstrecke. Der Ausbruch scheint aber nicht, wie zunächst befürchtet, unter dem Eis stattgefunden zu haben - dann wäre das Risiko groß gewesen, dass schmelzendes Eis im Umland Überschwemmungen oder Erdrutsche auslöst. Tumi Gudumundsson von der Universität von Island sagte dem Radiosender RUV: "Das ist der bestmögliche Ort für eine Eruption, da die Gegend nicht von Eis bedeckt ist."
Island ist aus vulkanischen Aktivitäten entstanden und birgt in seinem Untergrund zahlreiche aktive Vulkansysteme. Der bekannteste Vulkan ist Hekla, der zuletzt vor zehn Jahren ausbrach. Der Eyjafjallajökull-Vulkan ist zuletzt vor rund 200 Jahren ausgebrochen.
20.12.2009: Alarmstufe am Mayon auf 4 erhöht
Am Mayon auf den Philippinen scheint ein großer, explosiver Ausbruch in nächster Zeit wahrscheinlich. Seit Wochen nimmt die Aktivität des Vulkans zu. Gestern wurden 222 vulkanische Beben registriert und kontinuierlicher Tremor aufgezeichnet. Es wird von einem 4,5 km langen Lavastrom berichtet, und glühende Lavabrocken gehen in Lawienen ab. Es wurde eine 8 Kilometer Sperrzone um den Vulkan errichtet.
Forscher warnen vor kaum kalkulierbarem Vesuv-Ausbruch
Die Magmakammer unter dem Vesuv drängt nach oben. Einer neuen Studie zufolge ist sie binnen 20.000 Jahren um elf Kilometer angestiegen, es droht ein schlimmerer Ausbruch als bisher angenommen. 700.000 Menschen sind direkt bedroht - und alle bisherigen Risikoprognosen mangelhaft.
Asche und Steine regneten vom Himmel, Magma und Schlamm stürzten in Glutlawinen den Berg hinab - der Vesuv begrub ganz Pompeji. Was 79 nach Christus geschah, könnte nach Einschätzung von Geologen bald wieder passieren: Französische und italienische Forscher halten einen neuen verheerenden Ausbruch des italienischen Vulkans für möglich.
Das Leben von 700.000 Menschen, die in der Nähe des Bergs leben, wäre dann in Gefahr.
Grund für die Sorge der Wissenschaftler sind neue Messungen. Demnach hat sich die Magmakammer unter dem Vesuv in den vergangenen 20.000 Jahren vermutlich um bis zu elf Kilometer nach oben bewegt. Bisher hatten Forscher angenommen, das flüssige Magma unter dem Vulkan bei Neapel befinde sich in gleichbleibender Tiefe.
Die nun entdeckte Bewegung der Magmakammer könnte verheerende Folgen haben: Sie beeinflusst, wann und wie stark der Vulkan ausbricht.
Die Wissenschaftler der Institute für Geowissenschaft im französischen Orléans und im italienischen Cagliari untersuchten Gesteinsproben von vier großen Vulkanausbrüchen zwischen 7800 vor und 472 nach Christus. Dabei analysierten sie, bei welchem Druck und welcher Temperatur das Vulkangestein ursprünglich unter der Erde gespeichert war.
Über ihr Ergebnis berichten die Forscher in der Fachzeitschrift "Nature". Die Magmablasen unter dem Vesuv haben sich demnach zwischen dem Ausbruch von Pompeji 79 nach Christus und dem Ausbruch von Pollena im Jahr 472 von sieben bis acht Kilometer auf drei bis vier Kilometer Tiefe nach oben verschoben. Berücksichtige man auch die Ausbrüche um 18.500 vor Christus und des Jahres 1944, wanderten die Magmakammern um insgesamt neun bis elf Kilometer nach oben.
Druck im Vulkan
Diese Aufwärtsbewegung war den Forschern zufolge mit einer Veränderung der Magmaeigenschaften verbunden. Je flacher die Magmakammern lagen, desto heißer und trockener war das flüssige Gestein. Dichter unter der Oberfläche liegendes Magma enthält dagegen häufig weniger Gas - und die Vulkanausbrüche fallen weniger heftig aus.
Eine präzise Vorhersage zukünftiger Ausbrüche sei gerade für den Vesuv besonders wichtig, schreiben die Geowissenschaftler. Das Gebiet rund um den Berg zählt zu den am dichtesten besiedelten Vulkanregionen der Welt. Daher sei es besonders wichtig, die Tiefe und Bewegung der Magmakammern bei der Vorhersage zukünftiger Erdbeben zu berücksichtigen: "Wenn es dem ähnelt, was die Eruption von Pompeji erzeugt hat, kann man in Zukunft von einer äußerst explosiven und folglich gefährlichen Eruption ausgehen."
Wenn das Magma dagegen in seiner Zusammensetzung eher basaltartig sei, würde ein Ausbruch "deutlich weniger schwere Schäden hervorrufen", schreibt Co-Autor Bruno Scaillet vom Institut für Geowissenschaften im französischen Orléans. Dann werde es wie bei der Eruption 1944 eher zu langsamen Lavaströmen kommen.
Dass der Vulkan seit 64 Jahren nicht mehr ausgebrochen sei, könne zwei Gründe haben: Entweder bekämen die Magmakammern unter dem Vulkan keinen Nachschub mehr, oder der Weg nach oben sei versperrt. In letzterem Fall könne sich ein enormer Druck in dem Vulkan aufbauen. Eine Explosion wie zu Zeiten des alten Roms sei dann nicht auszuschließen.
Pompeji war am 24. August 79 mit 12.000 bis 15.000 Einwohnern völlig verschüttet worden. Im 18. Jahrhundert wurde die Stadt wiederentdeckt und ist seither eine der am besten erhaltenen antiken Stadtruinen. Die Ausgrabungsstätte gehört heute zum Weltkulturerbe der Unesco. www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,577518,00.html
Ätna wieder aktiver:
Vulkan Chaitan beendet seine Ruhe seit Ende May :
Ätna auf Sizilien wieder ausgebrochen
Die Tagesschau meldet soeben den Ausbruch des Ätna
Der chilenische Vulkan Chaitan, der seit Jahrtausenden ruhig war, ist an der Pazifikküste ausgebrochen. Aschewolken stiegen über 3 Kilometer in den Himmel. Der Chaitan soll der größte chilenische Vulkan sein. www.nettavisen.no/verden/article1807115.ece